"Einseitiges" Rupfen

Diskutiere "Einseitiges" Rupfen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Mich würde mal interessieren, ob Ihr bei Euern Rupfern auch dieses Phänomen habt, daß sie eine bestimmte Körperseite beim Rupfen bevorzugen ?...

  1. Bell

    Bell Guest

    Mich würde mal interessieren, ob Ihr bei Euern Rupfern auch dieses Phänomen habt, daß sie eine bestimmte Körperseite beim Rupfen bevorzugen ?

    Meiner sieht von einer Seite für einen langjährigen Rupfer richtig gut aus, wenn man das so sagen darf. Aber die andere Seite *seufz*!!!! Eine einzige grad nachwachsende Schwungfeder. Unter dem Flügel kaum Federn, auch am Körper kaum. Sogar die Schwanzfedern sind auf dieser Seite so gut, wie nicht vorhanden.

    Schade eigentlich, wenn mir auch mittlerweile "egal" ist, ob er sich rupft oder nicht, denn er wird es niemals aufgeben und wenn ich jedesmal deswegen meine Stimmung ändere, wenn er mal wieder geknabbert hat, dann geht´s ihm dadurch auch nicht besser. Ich glaube eher, daß er das sofort mitbekommt und es sich auf ihn überträgt.

    viele Grüße

    Bell
     
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  3. Inge

    Inge ...

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    Rupfer

    Hallo Bell :)

    bei meinen zwei Rupfern (Kakadus) ist es nicht einseitig sondern gleichmässig, zur Zeit wird nicht gerupft, Lissi sieht so gut (sofern man das so sagen kann) wie noch nie aus.

    Dass Deine Stimmung übertragen wird, da hast Du garantiert Recht. Ich bin der Meinung dass viele (natürlich nicht alle oder ausschliesslich) "Erfolge und Missfolge" (in vielen Bereichen, nicht nur aufs rupfen bezogen) mit der Einstellung, dem Verhalten und der Psyche des Halters mit zu tun haben.

    Mal ne vorsichtige Vermutung von mir:
    Bei einseitigem Rupfen bzw. rupfen an nur bestimmten Stellen sind evtl. Funktionsstörungen, Über-oder Unterfunktionen von gewissen Organen mit verantwortlich. Es müssen keine schweren oder schlimmen organischen Krankheiten sein, sondern einfach "Störungen", welche ggf. mit homöopath. Mitteln ins Gleichgewicht gebracht werden können.
    Da Organe und Psyche ja auch zusammenhängen, wäre evtl. auch "psychische Unterstützung" mit Bachblüten zusammenhängend mit Naturmedizin angebracht.
    Versteh mich bitte richtig, ich meine "Störungen", welche u.U. rein schulmedizin total unauffällig sind.

    Was hältst Du davon?

    Was hast Du bisher "gegen das rupfen" unternommen? So wie ich dich einschätze wohl einiges?
     
  4. Bell

    Bell Guest

    Hallo Inge,

    als ich ihn bekam war er auch überall gerupft. Im Moment tut er es garnicht und kurz davor halt nur die eine Seite. Zu Anfang auch am ganzen Körper.

    Er wurde nun schon 3 mal mit verschiedenen Bachblüten bzgl. seiner vielen Ängste und seinem Mißtrauen bzw. Agressionen gegenüber anderen Vögeln behandelt. Vieles davon hat sich verbessert, doch wenn überhaupt möglich ist es ein weiter weiter Weg bis er sich relativ "normal" verhält.

    Er ist Dauerausscheider von E-Coli. Eine antibiotische Behandlung brachte nur eine kleine Besserung, weil er schon sehr lange mit diesen Bakterien lebt und die Infektion schon sehr heftig war (Wasserfallartiger Durchfall und leichte Darmverlegung). Ich behandle ihn aber nun alle 3-4 Monate mit BBB für 2 Wochen.
    Er hat fast immer breiartigen Kot.

    Ich habe über CoraW. Kontakt mit einer Tierheilpraktikerin aufgenommen, die mir auch schon Anamesebögen zugeschickt hat. Seitdem warte ich auf eine Feder, weil ausreißen werd ich ihm ganz sicher keine :) . Das er nun keine "fallen" läßt paßt leider nicht in mein Konzept, wenn´s auch Anlaß zur Freude sein sollte :D.

    Er hat nun eine Kur mit Nux Vomica erhalten, die mir von der Tierheilpraktikerin vorab empfohlen wurde.

    Ansonsten hat er nur eine Zeit lang (als Kur) AviConcept bekommen, was zur Folge hatte, daß er eine leicht rote Feder am Hals bekam. Einmal in der Woche verabreiche ich Kieselerde.
    Weiterhin die üblichen Sachen, die ein Papagei eben so bekommt.

    Von ihm aus gesehen ist es die linke Seite, die er verunstaltet.

    Sein Rupfen wird scheinbar durch viele Dinge und Situationen ausgelöst und meist aus Angst, wie mir scheint. Deswegen versuche ich natürlich ihn behutsam an so viele Sachen, wie möglich zu gewöhnen, getreu nach dem Motto : Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Das klappt auch ganz gut, mal schneller mal weniger schnell.

    viele Grüße

    Bell
     
  5. #4 Bell, 30. März 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. März 2003
    Bell

    Bell Guest

    Ach ja ! Wir werden natürlich in Zukunft jene Mittel einsetzen, die meiner Meinung nach, die beste "Medizin" sind, und zwar Sonne und frische Luft.

    Da ich meine Papageien aber nicht jeden Frühjahr und jeden Herbst umsetzen kann und will (zuviel Streß), ist eine relativ aufwendige Voliere notwendig, die es erlaubt, die teilweise recht mickrig befiederten Vögel auch im Winter draußen zu halten. So wird der Bau noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Leider.

    Aber ich bin sehr gespannt, was das bei den Rupfern bewirkt.

    Zu guter letzt fehlt immer noch eine Partnerin für ihn. Leider darf sie nicht fliegen können, denn vor solchen Vögeln hat er irrsinnige Angst. Sowas zu finden ist mir trotz steter Bemühung noch nicht gelungen.

    viele Grüße

    Bell
     
  6. Utena

    Utena Guest

    Hallo Bell!
    Also ein Grauer von mir reißt sich nur auf einer Seite die nachwachsenden schwungfedern aus,auf der anderen Seite läst er sie ganz normal stehen,ansonsten Rupft er nicht.
    Dieses Verhalten begann seit dem er auf dieser Seite irrtümlich gestutzt wurde.
    Er reist sich auch nur die schwungfedern auf dieser einen seite aus die damals abgeschnitten wurden.
    bei meinen beiden "wirklichen " Rupfern, kann ich keine Éinseitigkeit bemerken, sie rupfen gleichmäsig und haben dies trotz Vergesselschaftung und Außenvolier nicht aufgehört damit.

    Obwohl Lea nun seit 3 Monaten Therapie endlich zu rupfen aufgehört hat und beidseitig fast alle Schwungfedern wieder hat und auch die Brust wächst langsam zu,mal sehen ob dies von Dauer ist!
     
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