Einzelhaltung von Papageien schädigt Erbgut

Diskutiere Einzelhaltung von Papageien schädigt Erbgut im Tiere in den Medien Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ein interessanter Artikel: http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0093839 Einzelhaltung stellt für...

  1. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Ein interessanter Artikel:


    http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0093839


    Einzelhaltung stellt für Graupapageien gemäß dieser Forschungsstudie einen so erheblichen Stress dar, dass sich bei ihnen rascher die Telomere der Chromosomen verzögern als bei paarweise gehaltenen Vögeln. Damit wird durch Einzelhaltung also jetzt nachweislich Dauerstress erzeugt und gewissermaßen der Alterungsprozess beschleunigt.
     
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  3. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
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    das stand heute auch in unserer Tageszeitung
     
  4. #3 charly18blue, 8. April 2014
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo Ingo,

    der Artikel ist sehr interessant. Wie ist es bei anderen Papageien? Doch wohl genauso oder?
    Und hier ist nochmal eine Kurzfassung in deutsch KLICK
     
  5. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Danke für den Link.

    Dennoch ist es fraglich, ob wirklich die "Einzelhaltung" oder eben auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen.
    Bevor also nun, wie in dem Deutschem Link den Susanne eingestellt hat (Danke dafür), von "Beweis" gesprochen wird, denke ich ist es angebracht die Studie
    wirklich zu lesen.

    Zitat aus der Diskussion:

    "This result implies that rather than accelerating the rate of TL attrition with age, shorter RTL of isolated birds have developed in early life (before the age when our sample collection started) and a lack of telomere repair in subsequent life (i.e., carry-over ontogenetic effects). Thus, there might be a critical period in early life that explains our results. However, we had only few samples for animals less than one year old and no data about the early life of these birds are available, and therefore further studies testing birds less than five years of age (before reaching sexual maturity) are necessary."

    Und für den Fall der Fälle, ich spreche mich keineswegs als Befürworter der Einzelhaltung aus.

    Allerdings sind auch andere Faktoren beteiligt, mich würde z.B. auch interessieren, in wie weit sich die Haltungen der "Einzel Vögel" untereinander und auch von denen, in paaren gehaltener Vögel unterscheiden (Volieren Haltung oder Käfig Haltung, Außen Voliere oder Keine Außen Voliere etc....) und auch, ob Daten über die Jung Vogel Phase der verpaarten Vögel erhältlich sind, was bei den Einzel Vögeln, laut der Autoren oben, nicht der Fall ist.
     
  6. #5 vögelchen3011, 10. April 2014
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    vor einigen Wochen hab ich auch einen Grauen in Einzelhaltung kennengelernt, er lebt in einer "sozialen Einrichtung" es scheint ihm wirklich gut zu gehen, naja wenn man vorm Käfig steht ist er schweigsam aber kaum ist man weg...................dann wird gepfiffen und gerufen? der wird nur mit "Körnerfutter ernährt" sieht echt gut aus, tolles Gefieder und scheint sich echt wohl zu fühlen.
     
  7. #6 charly18blue, 10. April 2014
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Und was willst Du damit sagen, dass so eine Haltung empfehlenswert ist oder nachahmenswert? Sowas sollte verboten sein. Keiner kann sagen inwieweit diese Ernährung und Haltung das Tier sowohl körperlich als auch seelisch schon geschädigt hat. Dein Text ist nur Wasser auf die Mühlen unverbesserlicher Einzelhalter. Und die gibts leider noch viel zu oft!!
     
  8. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Jetzt habe ich schon zwei mal gesehen wie schon das gefieder eines papageien sein kann der fette leber hat...
    eine henne (moustache parakeet) dessen gefieder absolut toll war, ist von fette leber ganz plotzlich gestorben...unglaubhaft aber wahr.
     
  9. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hier geht es nicht darum, ob sich ein Einzelvogel notgedrungen mit seinem Dasein arrangiert hat oder um Leberschäden, sondern einzig um die Studie, in der festgestellt wurde, dass einzeln gehaltene Papageien signifikant kürzere Telomere haben als zu zweit gehaltene Vögel.

    Zitat aus der Studie:
    Although our findings reveal that social isolation impacts telomere
    length, we found no significant difference in the rate of decline
    between single-housed versus pair-housed birds. (Daran anschließend folgt das Zitat aus Beitrag #4)​

    Übersetzung dazu von mir:
    Obgleich unsere Ergebnisse offenbaren, dass sich soziale Isolation auf die Länge der Telomere auswirkt, fanden wir keine signifikanten Unterschiede in der Rate der Abnahme zwischen einzeln und paarweise untergebrachten Vögeln. (Daran anschließend folgt das Zitat aus Beitrag #4)​
     
  10. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Und genau das scheint ein sehr wichtiger Faktor zu sein. Also die Aufzuchtsphase.
    Es scheint auch unter anderem, mit der Mutter - unter anderem ihrem Ernährungs Zustand bei der Eiablage zu tun zu haben, der sich dann entsprechend auf Jungvögel auswirken kann, dann der "Wettbewerb" mit Geschwistern, um genug Futter von den Eltern Vögeln zu erhalten etc...., eben im Bezug zur Studie hier.

    Es gibt reichlich Studien zum Thema mt Wildvögeln, die wie man annehmen darf, halt nicht in Einzelhaltung leben, Daher meine erste Post zum Thema.
     
  11. Fussel63

    Fussel63 Neues Mitglied

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    Hallo! Mit Interesse habe ich die Beiträge gelesen! Mag sein, dass man mit der Einzelhaltung recht hat, aber wie sagt man?, Ausnahmen bestätigen die Regel. Mein Cleo, gehört sicherlich zu dieser "Rubrik", der Ausnahmen. Er ist und will es auch bleiben - ein "Einzelkämpfer. Wir haben Cleo 2002 gekauft. Der Vorbesitzer hatte ihn auch schon von woanders her bekommen (Wandervogel), immer mit dem Verweis, dass Cleo sich nicht in Vögel-Gemeinschaft einordnen kann oder will. Er tyrannisiert andere Artgenossen. Auch ich musste dies schon 2x feststellen, weil ich es nicht glauben wollte, dass es so ist. Einen Grauen hatten wir fast ein viertel Jahr auf Probe und den Anderen, knappe 4 Wochen. Mag sein, dass die Zeit des Kennenlernens zu kurz war, aber ich erkannte sehr schnell, dass ein Zusammenleben nicht problemlos sein wird. Ich habe dann der Harmoniewillen mein Vorhabe abgebrochen. Jedes Mal, wenn wir den anderen Grauen wieder abgaben, änderte sich das Verhalten von Cleo wieder grundlegend. Als wollte er sagen - endlich!!! Er war nicht mehr aggressiv (auch uns gegenüber), schrie und biß nicht mehr. Er war wieder der "Alte"! Lieb, anhänglich und lustig. Ich glaube, er erkennt nur uns als seine Partner an. Wobei meine Frau an erster Stelle steht und ich ins zweite Glied muss. Ihr mögt sicherlich anderer Meinung sein, aber wiir belassen es, wie es ist - er bleibt allein. Für uns ist das keine Tierquälerei, wie es manche ausdrücken. Er will es so, denke ich. Von Stress, oder daß er sich rupft oder zum Schreier wird, konnten wir nicht feststellen. Es gleicht eben nie ein Vogel dem Anderen. Nun fallt über mich her/grins! Aber das ist meine Meinung

    MfG Fussel
     
  12. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Für mich ist das keine Ausnahme, sondern spiegelt eher den Regelfall wieder.
    Es ist ein weitverbreiteter- teils auch, da von den betroffenenHaltern nur zu gern aufgegriffener- Irrtum, dass solche Vögel generell nicht mehr verpaarbar sind.
    Die meisten sind es und profitieren sehr von einer Verpaarung.
    Der Weg dahin ist allerdings oft lange (Monate bis Jahre) und arbeitsintensiv.
     
  13. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Dem gibt es eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen. ;)
    Bislang ist mir noch kein Vogel untergekommen, der nicht wenigstens zu vergesellschaften war.
     
  14. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Ja und Nein, jedoch sicherlich nicht immer alleine......, soll heißen ohne Training.


    Weiter @ Ingo, was hat dies nun bitte (und das ist wirklich sehr höflich gemeint),mit der von dir erwähnten Studie (siehe oben), am Anfang des Themas hier zu tun?
    Ich gehe davon aus, du bist mit anderen Studien zum Thema bekannt?

    LG. Marcus
     
  15. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Das hat mit der Studie gar nichts zu tun, sondern ist eine direkte Antwort auf Fussels Beitrag.
    Der Inhalt basiert auf eigenen Erfahrungen, mir persönlich bekannten Fällen und auch der diesbezüglichen Literatur.
    Die Motivation für diese Antwort kommt daher, dass ich das Argument.. "Ja, prinzipiell wäre ein Partner toll, wir haben es auch schon mal probiert, aber unerer will das gar nicht und ist auch so glücklich" ...leider viel zu oft höre.
    Den Haltern die das äussern gilt damit ihre Einzelhaltung als ein für alle Mal entschuldigt.
    Ist ja auch angenehmer so: Man hat den WEinzelvogel, den man eigentlich will und eine Rechtfertigung für diese Haltung gleich mit dabei.
    Nur lasse ich diese Rechtfertigung nicht gelten.
    Ich kann mich mit dieser Ansicht absolut nicht anfreunden, sie ist nicht im Sinne der Tiere oder einer artgerechten Haltung.
    Bisher hat mich dabei auch nur ein einziger Fall überzeugt, wo die Besitzer wirklich viel versucht haben und der Vogel offenbar unter den - behutsam angegangenen-Verpaarungsversuchen litt. Aber das war kein Graupapagei. Alles andere, von dem ich je gehört habe, waren auf Nachbohren hin maximal halbherzige, oft gut gemeinte aber meist unprofessionelle Zwangsverpaarungsversuche, die sehr früh abgebrochen wurden.
    Gerade Graue sind meiner Meinung nach auch bei langer Einzelhaltung und isolierter Aufzucht zu nahezu 100% zumindest artgleich vergesellschaftbar. Im schlimmsten Fall endet das in zwei Grauen, die jahrelang nebeneinander herleben. Aber zum einen ist selbst das ein Enrichment und zum anderen kenne ich mehrere Fälle, wo erst nach Jahren - aber dann doch noch- ein herzliches Verhältnis der beiden Vögel entstand. Mir ist kein einziger ernsthaft angegangener Fall bekannt, in dem ein Grauer nicht vergesellschaftbar gewesen wäre.
    Ich würde mir wünschen, Fussel damit zum Nachdenken angeregt zu haben.


    Und ja: Auch ich hatte in den achtzigern mangels besseren Wissens einen Einzelpapagei- in den neunzigern wurde der dann noch erfolgreich verpaart..
     
  16. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Ingo,
    danke für deine detaillierte Antwort, die ich sehr zu schätzen weiß.


    von dir:
    Das hat mit der Studie gar nichts zu tun, sondern ist eine direkte Antwort auf Fussels Beitrag.


    Danke für die Klärung, denn genau darauf wollte ich hinaus.

    Von dir:
    Die Motivation für diese Antwort kommt daher, dass ich das Argument.. "Ja, prinzipiell wäre ein Partner toll, wir haben es auch schon mal probiert, aber unerer will das gar nicht und ist auch so glücklich" ...leider viel zu oft höre.
    Den Haltern die das äussern gilt damit ihre Einzelhaltung als ein für alle Mal entschuldigt.
    Ist ja auch angenehmer so: Man hat den WEinzelvogel, den man eigentlich will und eine Rechtfertigung für diese Haltung gleich mit dabei.
    Nur lasse ich diese Rechtfertigung nicht gelten.


    Auch hier, danke für die Klärung, denn hier kommt "für mich", bereits das erste "Problem".
    Obwohl ich deine Meinung großenteils teile Ingo, wundere ich mich oft, ob Halter mit dem Thema "Verpaarung" nicht oftmals alleine gelassen werden= überfordert sind?

    Soll heißen:
    Es "wird erwartet", dass Vogel A: sich woanders einen Vogel B aussucht (neue Umgebung etc........), jedoch was passiert dann weiter, in der Umgebung von Vogel A:, wenn Beide Vögel dahin zum Halter von Vogel A: zurück kommen ?

    Das meinte ich in meiner Post oben, mit Training sollte dann "spätestens" bei der "Verpaarung" stattfinden.


    du:
    Alles andere, von dem ich je gehört habe, waren auf Nachbohren hin maximal halbherzige, oft gut gemeinte aber meist unprofessionelle Zwangsverpaarungsversuche, die sehr früh abgebrochen wurden.
    Gerade Graue sind meiner Meinung nach auch bei langer Einzelhaltung und isolierter Aufzucht zu nahezu 100% zumindest artgleich vergesellschaftbar. Im schlimmsten Fall endet das in zwei Grauen, die jahrelang nebeneinander herleben. Aber zum einen ist selbst das ein Enrichment und zum anderen kenne ich mehrere Fälle, wo erst nach Jahren - aber dann doch noch- ein herzliches Verhältnis der beiden Vögel entstand. Mir ist kein einziger ernsthaft angegangener Fall bekannt, in dem ein Grauer nicht vergesellschaftbar gewesen wäre.



    Auch hier, gebe ich dir "fast" Recht. Dennoch auch hier, woher soll dies ein "normaler Halter" bitte wissen?

    Da ich dich nicht kenne Ingo, daher nicht weiß was du machst, züchten etc... oder eben nicht, wie kann man dies dann alles, von einem "normalem Halter" erwarten?
    Braucht daher genau dieser "normale Halter", eben nicht alle freundliche Unterstützung auf seinem WEG, anstatt ihn / sie in Grund und Boden zu rammen?

    du:
    Gerade Graue sind meiner Meinung nach auch bei langer Einzelhaltung und isolierter Aufzucht zu nahezu 100% zumindest artgleich vergesellschaftbar. Im schlimmsten Fall endet das in zwei Grauen, die jahrelang nebeneinander herleben. Aber zum einen ist selbst das ein Enrichment und zum anderen kenne ich mehrere Fälle, wo erst nach Jahren - aber dann doch noch- ein herzliches Verhältnis der beiden Vögel entstand. Mir ist kein einziger ernsthaft angegangener Fall bekannt, in dem ein Grauer nicht vergesellschaftbar gewesen wäre.


    Auch hier sind wie "fast" einer Meinung, jedoch wage ich zu sagen dies gilt für "fast" alle Arten. Vorausgesetzt die Umweltbedingungen stimmen für die Vögel und eben auch der Halter hat gelernt, wie die Verpaarung in kleinsten Schritten vorzunehmen ist, um sich dann "richtig" gezielt den Vögeln gegenüber zu Verhalten. Und ja, dazu gehört auch gezieltes Training.

    du:
    Und ja: Auch ich hatte in den achtzigern mangels besseren Wissens einen Einzelpapagei- in den neunzigern wurde der dann noch erfolgreich verpaart..



    Willkommen im Club! :-)

    Und um noch einmal zur o.a. Studie zurück zu kommen, es hat NICHTS mit der Einzelhaltung an sich zu tun.


    LG.
     
  17. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Hi,

    hier ist viel Diskussionsbedarf. Leider habe ich aber nur wenig Zeit. Trotzdem ein par kurze Ausführungen.

    Kurz zu mir, da Du fragst: Ich bin von Haus aus Biologe und halte privat AUCH Papageien (seit 35 jahren), da das ein Kindheitstraum war. Ich züchte nicht (habe das aber auch früher mal getan) und halte derzeit nur ein Paar Graupapageien mit Familienanschluss.
    Ansonsten bin ich vor allem terraristisch (und aquaristisch) unterwegs, halte aber auch noch weitere Tiere.

    Ich will hier Niemanden in Grund und Boden rammen, erfahrungsgemäß hilft bei festgefahrener - wenn auch unbewusster- Ignoranz der Samthandschuh aber so gut wie nie, aufrütteln dagegen immerhin manchmal.

    Wir leben im Informationszeitalter und auch für Nicht-Biologen ist jede Menge Info zu sinnvollen Vorgehensweisen bei Verpaarungen ziemlich leicht verfügbar. Das Einlesen ist zu schaffen und das Nachdenken darüber angesichts der Lebensspanne der Grauen aber auch angesichts der Rolle, die die Vögel meist im emotionalen Leben der Halter spielen, zumutbar.
    Der "normale" Halter sollte sich meiner Meinung nach durchaus intensiv mit den Ansprüchen seiner Tiere und dem aktuellen Kenntnisstand vertraut machen. Dazu muss er ja keine Primärliteratur studieren, es gibt genug geeignete Populärliteratur.

    Ja, im Prinzip gilt, was ich zu Verpaarungen gesagt habe, für alle sozialen Tiere. Ich bin aber der Überzeugung, gerade bei Grauen klappt das auch bei schwerer Vorgeschichte im Schnitt leichter, als bei vielen anderen Großpapageien.

    Was gezieltes Training für solche Dinge angeht, bin ich scheinbar nicht ganz Deiner Meinung. Professionell gemacht mag es bei Sozialisierungsissues helfen. Schon halbprofessionell gemacht glaube ich, ist das nicht mehr die regel.
    Einfühlungsvermögen, Geduld, Enrichment und Zurückhaltung sind meiner Meinung nach Schlagwörter, die gerade in Laienhand mehr helfen.

    Die Schlussfolgerung, die Befunde der eingangs zitierten Studie hätten nichts mit Einzelhaltung zu tun, halte ich für ebensowenig schlüssig, wie die Wertung als Beweis. Die Studie hat (leider und signifikant) inhaltliche Schwächen, liefert aber immerhin Indizien für negative physiologische Einflüsse AUCH von Einzelhaltung.
    Ein Anfang. Nicht mehr und nicht weniger.
     
  18. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Ingo,

    vielen Dank für deine flotte Antwort.
    "Leider" ist diese Jahreszeit, einer meiner Haupt Arbeitszeiten wo ich am meisten arbeite als Vogel Biologe.

    Bitte habe daher Verständnis, dass ich hier antworten werde, sowie es meine Arbeit = Meine Zeit erlaubt!
    Ich danke dir im voraus für deine Geduld!
     
  19. nanuk

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    Guten Abend Ingo,


    Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, um zu antworten.

    Auch hier, danke für deine offene und ehrliche Antwort! Darf ich fragen, welche Erfahrungen du hast in der Handaufzucht, hier auch vom Ei, ein paar Tage alt oder einige Wochen alt?
    Weiter, wie wurden "falls Erfahrung in oben" dann bitte die Jung Vögel bei dir, oder dir bekannten Züchtern weiter aufgezogen bitte, bevor sie an ihre neuen Halter verkauft wurden?



    Möchte ich hier auch nicht. Im Gegensatz zu deiner Erfahrung oben hingegen = "mit aufrütteln", zeigt meine Langjährige Erfahrung, das mit Freundlichkeit, Unterstützung des Halters = wo er sich zu Zeitraum X befindet, weit aus mehr gewonnen wird für den Halter und dessen Tieren, als mit "Aufrütteln" so wie du es praktizierst.

    Ich kann jedem Halter, keine Frage sagen , was du machst ist "schlecht" weil........
    Ich kann aber auch sagen, was derzeit "GUT" ist und dann kann ich Vorschläge machen, was verbessert werden könnte!
    Ich habe sicherlich wie du, Halter die Ihre Tiere in für "uns", unvorstellbaren Situationen halten. Jedoch wenn ich mich in "ihre Situation versetze", erreiche ich mehr
    indem ich erst einmal aufzeige, was sie gut machen, anstatt im Vorfeld davon auszugehen was alles "schlecht" ist!


    Und genau da ist für mich der "Knackpunkt" Ingo!
    Klar kann ich heute vieles über Internet, in Foren und Co lesen, was mir "vielleicht erst ein mal weiter helfen kann........." Jedoch lesen und verstehen und dann in eigener Erfahrung TUN, sind sehr unterschiedliche PUNKTE, die miteinander verbunden werden sollten, BEVOR ein Halter losgeht und es eben "selbst tut"!


    Dir ist bewusst, das leider genau deine Einstellung oben, dazu führt, dass sich nun im deutschsprachigem Raum, mehr und mehr "Experten" tummeln, die ohne irgendwelche Qualifikationen in diesem Bereich arbeiten?


    Siehe oben bitte!


    Ingo, gezieltes Training ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Völlig Egal, ob nun bei Grauen oder anderen Arten.
    Weiter: Und ja, das Training sollte von Leuten mit den Haltern durchgeführt werden, die dafür ausgebildet worden sind!
    Daher eben NICHT, wie derzeit von Hinz und Kunz



    Die Schlussfolgerung, die Befunde der eingangs zitierten Studie hätten nichts mit Einzelhaltung zu tun, halte ich für ebensowenig schlüssig, wie die Wertung als Beweis. Die Studie hat (leider und signifikant) inhaltliche Schwächen, liefert aber immerhin Indizien für negative physiologische Einflüsse AUCH von Einzelhaltung.
    Ein Anfang. Nicht mehr und nicht weniger.[/QUOTE]

    O Boy, du bist Biologe?
    Wie wäre es dann mal bitte, unvoreingenommen die Studie bitte nochmal zu lesen,
    UND DANN, mit anderen vergleichbaren Studien zum Thema zu lesen UND DANN AUCH ZU VERGLEICHEN?
     
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  21. #19 Ingo, 12. Mai 2014
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2014
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Hi Marcus,

    ich wollte hier eigentlich keine lange Diskussion vom Zaun brechen. Und ehrlich gesagt wundere ich mich über die unterschwellige Aggression in Deinen Beiträgen. Was soll das? Hat Dich das Thema schon so frustriert?

    Und warum beharrst Du so sehr auf die Bedeutung des Trainingseffekts. Sehe ich da etwas Reklame in eigener Sache? Ich sehe das wie gesagt zumindest in der Verallgemeinerung recht kritisch. Ich ziehe da auch Parallelen zur Humanpsychologie, was angesichts der sozialen und kognitiven Situation der Großpapageien nicht komplett abstrus sein dürfte.

    Ich erahne, dass eine tiefschürfende Diskussion zwischen uns nicht besonders erfreulich werden würde. Das möchte ich mir sparen.

    Ich will gar nicht bestreiten, dass meine hands on Erfahrungen mit der Vogelzucht nicht besonders umfangreich sind. Mein Job lässt mir auch nicht viel Zeit für so etwas. Aber Du wolltest Daten: Meine eigenen Graupageien Nachzuchten waren Elternaufzucht. Die Eltern tolerierten jeden Umgang mit den Jungvögeln (siehe auch mein Avatar). Daher wurden diese ab dem Augenöffnen täglich für kurze Zeit aus dem Kasten genommen und an Menschen gewöhnt. Die Eltern waren dabei und haben zB teils auch ausserhalb des Kastens gefüttert. Beim Ausfliegen waren diese Jungvögel ebenso zahm wie Handaufzuchten, aber - so meine ich- normal auf die Eltern sozialisiert. Abgabe erfolgte nicht vor einem Alter von fünf Monaten, bis dahin lebten sie bei den Eltern. Nebeneffekt dieser Methode ist ein sehr frühes Ausfliegen (ab 9ter Woche). Die Mutter der Vögel hatte ich ab der siebten Woche von Hand aufgezogen (ich weiss....aber das war 1991). Umfangreichere Erfahrungen mit der Handaufzucht (teils ab Schlupf) - und Auswilderung habe ich nur bei heimischen Singvögeln.

    Jeder hat so seine Erfahrungen, wie man uninformierte oder ignorante Halter erreicht. Jeder agiert wohl auch je nach Anzusprechendem unterschiedlich. Ich tue es so und Du so. Erfolg oder Nichterfolg formen das Vorgehen. Keinem von uns beiden steht es zu, zu entscheiden, was hier besser ist oder gar das eigene Vorgehen als das einzig wahre anzusehen.

    Sicher ist es der erfolgversprechendste Weg für jeden Halter, sich professionelle Hilfe für Verpaarungen zu suchen. Von dieser gibt es aber schlicht nicht genug und nicht flächendeckend genug. Die Entscheidung, professionelle Hilfe zu suchen ist nach meinen Erfahrungen auch durchaus nicht unabhängig vom eigenen Kenntnisstand. Ich bleibe aber auch aus ganz generellen Aspekten verantwortungsvoller Tierhaltung dabei: Ein Tierhalter hat heutzutage die Möglichkeit und die Pflicht, sich mit zumutbarem Aufwand ausreichend über die Haltungsansprüche seiner Pfleglinge zu informieren. Dabei stehen Quellen für jedes Maß an Bereitschaft - und Fähigkeit- sich mit komplexen Inhalten auseinanderzusetzen zur Verfügung. Wer das mag und versteht, kommt problemlos an Primärliteratur. Für andere gibt es eine große Bandbreite an Populärfachliteratur. Die Identifikation hilfreicher Werkre vor dem Hintergrund des Trashes bedarf zwar ein wenig Mühe, angesichts der Menge an verfügbaren Rezensionen durch namhafte Fachleute ist das aber auch für Einsteiger mit ein wenig Aufwand sinnvoll zu bewältigen.

    Und wie ich schon sagte: Training kann bei Sozialisierung helfen. Aber - da sind wir uns einig- es muss von Fachleuten zumindest begleitet werden. Das ist in den meisten Fällen eine große Hürde. Die meisten der Sozialisierungsfachleute, von denen ich weiss, sind das vor allem qua Eigenreklame und finanziellem Eigennutz. Die durchaus vorhandenen aber leider wenigen wenigen Guten herauszupicken ist etwas schwieriger, als das in der Literatur zu tun. Aber zum Glück sind auch völlig verkorkste Tiere seltener, als mancher meint ( die brauchen dann allerdings in der Tat einen Spezialisten) und die, nennen wir es mal Appetenz, zu artgleicher Sozialgemeinschaft hoch. Daher bleibe ich bei meinem Statement: Einfühlungsvermögen, Geduld, Enrichment und Zurückhaltung sind Schlagwörter, die dem Laien eine Grundlage dafür bieten, zu erfassen, worauf es ankommt.

    Die Studie habe ich so unvoreingenommen wie bei meinem Background möglich gelesen und ich bleibe bei meiner Einschätzung.

    Was wir beide bis hier gesagt haben, sind keine allgemeingültigen Wahrheiten, sondern stellt unsere individuellen Meinungen, jeweils basierend auf Kenntnissen, Erfahrungen und persönlicher Einschätzung dar. Ich denke, für den Rahmen eines solchen Forums haben wir davon genug ausgetauscht, damit der Leser unsere Standpunkte verstehen und sie zur Bildung seiner eigenen Meinung heranziehen kann. Weiterer Austausch so fürchte ich, würde nicht besonders konstruktiv werden. Also belasse ich es von meiner Seite dabei und werde mich auch durch provokante Äusserungen nicht zu weiteren Diskussionen hinreissen lassen.



    Und da Du darauf abhebst: Further reading, das ich in diesem Zusammenhang interessant und lesenswert finde. Teils vom Umfeld her ein wenig weit gefasst, aber für mich alle mit direktem Link zum Tehma. Vielleicht ist die eine oder andere Quelle ja auch für weitere interessierte Leser interessant. Ist zwar alles in englisch, aber einige der Artikel sind auch für Laien ziemlich verständlich geschrieben und es lohnt sich vielleicht:

    Indizien aus der Humanbiologie:

    Carroll, J. E., Diez Roux, A. V., Fitzpatrick, A. L., & Seeman, T. (2013). Low social support is associated with shorter leukocyte telomere length in late life: Multi-ethnic study of atherosclerosis. Psychosomatic Medicine, 75(2), 171-177

    Simon, N. M., Smoller, J. W., McNamara, K. L., Maser, R. S., Zalta, A. K., Pollack, M. H., . . . Wong, K. -. (2006). Telomere shortening and mood disorders: Preliminary support for a chronic stress model of accelerated aging. Biological Psychiatry, 60(5), 432-435

    Uchino, B. N., Cawthon, R. M., Smith, T. W., Light, K. C., McKenzie, J., Carlisle, M., . . . Bowen, K. (2012). Social relationships and health: Is feeling positive, negative, or both (ambivalent) about your social ties related to telomeres? Health Psychology, 31(6), 789-796

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    Zalli, A., Carvalho, L. A., Lin, J., Hamer, M., Erusalimsky, J. D., Blackburn, E. H., & Steptoe, A. (2014). Shorter telomeres with high telomerase activity are associated with raised allostatic load and impoverished psychosocial resources. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 111(12), 4519-4524

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    Price, L. H., Kao, H. -., Burgers, D. E., Carpenter, L. L., & Tyrka, A. R. (2013). Telomeres and early-life stress: An overview. Biological Psychiatry, 73(1), 15-23

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    Man sieht, es gibt viele ontogenetische Ereignisse, die Telomerlängen beeinflussen. Aber psychosoziale Effekte gehen nicht spurlos daran vorbei, mit der Einschränkung, dass die größten Einflüsse in jugendlichem Alter zu beobachten sind.

    Ein paar mehr tierorientierte interessante Eindrücke:


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    Fox, R. A., & Millam, J. R. (2014). Personality traits of pair members predict pair compatibility and reproductive success in a socially monogamous parrot breeding in captivity. Zoo Biology


    Und vielleicht hilft ja sogar langfristig die Zuchtauswahl, psychisch stabilere Papageien zu erhalten, die dem (Paar)Leben in Gefangenschaft besser angepasst sind und sich dabei wohler fühlen:

    Muir, W. M., & Craig, J. V. (1998). Improving animal well-being through genetic selection. Poultry Science, 77(12), 1781-1788
     
  22. nanuk

    nanuk Stammmitglied

    Dabei seit:
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    452
    Zustimmungen:
    0
    Lieber Ingo,
    vielen Dank für deine Antwort und auch vielen Dank,
    für die vielen Referenzen die du gepostest hast!

    Und Nein:

    Zitat von deiner Post oben:

    Nicht das Thema Ingo, sondern was "Leute" daraus machen... (...).

    Bitte sei so gut und erlaube mir etwas Zeit. Ich melde mich und nochmal Danke, für deine vernünftige Antwort!

    LG. Marcus
     
Thema: Einzelhaltung von Papageien schädigt Erbgut
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