Er mag die Zimmervoliere nicht

Diskutiere Er mag die Zimmervoliere nicht im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Servus ihr alle - ich hab da mal ne Frage: Gestern bin ich mit dem Aufbau und einrichten der Zimmervoliere fertig geworden - und der Kleine...

  1. #1 •michasrabe•, 9. Oktober 2011
    •michasrabe•

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    Servus ihr alle - ich hab da mal ne Frage:

    Gestern bin ich mit dem Aufbau und einrichten der Zimmervoliere fertig geworden - und der Kleine mag's überhaupt nicht. ("Der Kleine" - das ist Coco, 35 Jahre, unfreiwilliger Single, handzahm, sehr ruhig und total brav, Kletterkünstler und Spaziergänger, menschenbezogen und verschmust)*
    Das Wohnutensil ist 203 cm hoch, 155 cm lang und 180 cm tief - also nicht ganz winzig. Ausgestattet mit Kletterästen aus Walnuss, Korkenzieher-Weide und Haselnuss in ganz unterschiedlichen Astdicken, einem dicken Kletterseil, einen extra Fressplatz, einem Korb zum Verstecken dachte ich, dass da bestimmt was für ihn dabei ist.
    Wenn ich in der Arbeit bin sitzt er in seinem Käfig wo er auch schläft. Der ist ca. 50cm breit, 80 cm hoch und 70 cm lang, *steht auf Beinen ca. 50cm hoch. Wenn ich heimkomme dann geht er mit mir ins Wohnzimmer. Da steht der gleiche Käfig nochmal - dient aber eigentlich nur als Kletterutensil, Freisitz, Futterstation und Toilette.

    Ich wollte halt, dass er Platz hat wenn er eh schon so lang allein ist am Tag. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach nem Kumpel oder ner Freundin für ihn - und das wäre in dem kleinen Käfig ja gar nicht gegangen - auch deshalb die Anschaffung der Voli.*
    Was mach ich jetzt dass er die mag und drin wohnen wil? Wenn ich mit ihm reingeh wird er voll nervös und hat tierisch Angst. Beim ersten mal wollt er gleich wegfliegen. Beim 2. mal hab ich ihn aufs Seil gesetzt - da ist er gleich wieder zu mir auf die Schulter geklettert. Verschiedene Äste haben wir auch schon versucht - mag er nicht. Den Korb mag er auch nicht - Der gleiche steht im Wohnzimmer zum zerbeissen - den liebt er.
    Auf die Futterstation ist er gar nicht drauf gegangen - obwohl da Weintrauben waren (und Weintrauben sind waaaahnsinnig toll - eigentlich).*
    Auch auf den Boden hab ich ihn gesetzt (er ist ja leider derzeit Fußgänger dank der Vorbesitzer die ihm die Flügel gestutzt haben) - da bleibt er stocksteif wie eingefroren und rührt sich keinen Millimeter. Er ist dann regelrecht auf meine Schulter geflohen. Das macht normalerweise gar nicht. Schultersitzen *ist nur gut, wenn ich die Haare zusammengebunden hab (das mag ich aber gar nicht - mach ich nur für ihn...)

    So - ihr erfahrenen Graupapageienhalter und Zimmervolierenbesitzer - ich brauch Ratschläge - Was kann ich tun???

    Ich will den Schnucki nicht verschrecken.

    Und mal ganz nebenbei - das Teil hat mit allem Drum und dran gut 800€ gekostet - und viel Zeit und viel Nerven, Basteltalent, Geduld, zwei Wochenenden Gartenarbeit bei den Nachbarn (Äste!!!!) und einige Fahrten zum Baumarkt - und es wär schon toll, wenn's auch zweckentsprechend genutzt wird!

    Und um DIE FRAGE die mit Sicherheit kommen wird gleich vorweg zu beantworten: Nein, wir waren nicht beim Tierarzt. Wir waren mal im August kurz nachdem er bei mir eingezogen ist - da war der Zwerg gesund, ist seither nicht mit irgendwas krankem in Berührung gekommen, hat sich vom Verhalten / Aussehen / Freßgewohnheiten... nicht verändert - also gesund.
     
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  3. papugi

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    Hallo,
    gehe langsam schrittweise vor.
    Stelle ihm vielleicht seinen kleinen kafig rein damit er auf etwas gewohntem sitzen kann. Ist ja schon furchterregend auf einem hohen seil zu sitzen wenn man es nie gemacht hat.

    Lass nur 5, 10, 15, 20 minuten drinn mit dir, dann paar minuten ohne dich. Gebe ihm was er am liebsten frisst nur in der voliere.
    Wenn du die bezugsperson bisst, fasse die dinge in der voliere an...kannst dich ja nicht aufs seil setzen aber voll hand anfassen, damit spielen und plaudern ist am nachsten was ein anderer furchtloser graue machen wurde.
    Es ist nicht das er die voliere nicht mag, er hat angst, das ist viel neues auf einmal.

    mach es langsam
     
  4. fisch

    fisch Guest

    Ich kenn es von meinen, dass da mitunter schon ein neuer Ast für Panik sorgen kann. Von daher würde ich die Voliere erstmal eher sparsam dekorieren (nicht neue Sachen), am Besten mit schon bekannten Ästen/Seilen.
    Es dauert sicher einige Zeit, aber wenn er sich seinem "Schicksal" ergeben hat, wird er die neue Voliere sicher lieben. :)

    __________________

    LG
    Sven und [​IMG]
     
  5. Marion L.

    Marion L. Foren-Guru

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    Das Riesenteil (aus seiner Sicht) macht ihm Angst. Da er ja auch als Fußgänger eingeschränkt ist. Er sieht so viele neue Sachen und weiß nicht so recht. Trainiere mit ihm rein und raus und spiele da selber mit den Sachen drinnen und halt es ihm hin und -lach nicht-beiß da rein oder mach sonst welchen Quatsch. Sei dabei lustig und vergnügt und habe Spaß. Sei laut dabei und freue dich. Neugierde ist allen Grauen gegeben. Wenn er sieht, es tut dir nichts, ist da ja alles gut. Denkt er sich. Hab Geduld und übe mit ihm. Wird schon, wenn du ihn nicht gewaltsam da einsperrst. Sonst geht er da niemals freiwillig rein. Er muß selber wollen.
    LG
    Marion L.
     
  6. #5 Fridolin12, 9. Oktober 2011
    Fridolin12

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    Der neue Käfig ist deutlich größer als der kleine : wie schaut es mit der Tür aus, kann man den kleinen hineintragen ? Dann nimm Dir ein Buch, was zum futtern, den kleineren Käfig und nimm in der Voliere Platz, setz dich geduldig hin, bleib lang drin, iß dort was .... wenn Du das Ding magst und drin bist - so merkt der Graue wie toll Du das findest und entspannt sich mal darin ?! Rausgehen und ihn einsperren ist sicher nicht toll für ihn, aber wenn Du ihn auf der Schulter rumträgst, immer wieder rein und raus, nach dem Motte "steter Tropfen höhlt den Stein" ... dann könnt / sollte es doch klappen ??

    viel Erfolg !
     
  7. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Als ich meinen letzten neuen Käfig aufgestellt habe, war der einen Monat im Zimmer.
    Calsey, die Mutige, habe ich ein paar Mal ganz behutsam da rein gesetzt (mit Annäherung, also sie wurde schon für das Sich-Hintragen-Lassen, Auf-der-Tür-Sitzen etc. belohnt).
    Als sie dann mal drin war (nicht zum ersten Mal) saß sie an der Seite, so dass zwischen ihr und dem alten Käfig das Gitter war und drückte sich hektisch gegen das Gitter (so eine Art Panik würde ich meinen - wie komme ich nur hier wieder raus - die Tür war aber riesengroß, viel größer als die des alten Käfigs).
    Nach einem Monat war sie dann soweit rein zu gehen.
    Ihr Partner nicht, der ging nur, weil er damals eine Liebesaffäre mit seinem Wassernapf hatte :~ und nur, nachdem ich den Wassernapf aus dem alten Käfig in den neuen gehängt hatte.

    Also ich würde, wenn's nicht brandeilig ist, ihm viel Zeit lassen und ihn erst mal langsam an die neue Voli gewöhnen, mal hintragen, dort belohnen, mit ihm spielen, wenn er auf der Voli sitzt, dort Lieblingsobst oder so anbieten, die Badeschale drauf oder rein stellen, Lieblingsspielzeug rein stellen und ihn erst umsiedeln, wenn er schon ein paar Mal freiwillig und problemlos drin war.


    Oder, falls das geht, seinen alten Käfig erst mal mit in oder vor die die Voli stellen während des Freiflugs, so dass er erst mal beides zusammen hat.
     
  8. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Ehrlich gesagt: Wenn der Vogel gesund und nicht zu dünn ist, rate ich mehr zur Hauruck Methode: Vogel rein, Futter gut sichtbar platzieren, Tür zu und Vogel dort mehrere Tage völlig in Ruhe lassen.
    Das ist erstmal sehr stressig, es legt sich aber bald. Helfen tun hier an verschiedenen Stellen positionierte Lieblingssnacks. Der Vogel muss das Terrain betreten, um da ran zu kommen.
    Dagegen kann es bei einer sehr konservativen Grauen Persönlichkeit - und die sind nicht selten- mit der freiwilligen Annäherung Wochen bis Monate dauern - und die sind dann ebenfalls nicht frei von Stress für alle Beteiligten.
     
  9. #8 •michasrabe•, 10. Oktober 2011
    •michasrabe•

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    Hallo alle!

    Danke für die Antworten! Der bisherige Käfig steht jetzt offen in der Voliere. So kann er raus und rein wie er will - wenn er will. Futter ist noch im Käfig - werde ich aber heute auch noch zusätzlich am neuen Futterplatz in der Voli positionieren.
    Belohnen und/oder locken mit Leckerlies (Erdnüsse mit Schale) fällt aus wegen "is nich" - er lässt sich nicht bestechen. Das hab ich schon oft versucht. Wenn er mal beleidigt ist und ne Nuss zur Versöhnung bekommt nimmt er sie und lässt sie fallen ... und da ist er auch konsequent :-)

    Jedenfalls hab ich den Käfig dann gestern nachmittag auch gleich in die Voli befördert, die Käfigtüre entfernt und den Deckel geöffnet und dann war "gute Nacht - Licht aus". Und das hat schon mal ohne Radau geklappt. Heute morgen saß er im Käfig an seinem üblichen Platz. Ich hab ihm auf seinen morgendlichen Spaziergang geschickt und dann wieder auf die gleiche Stelle zurückgesetzt - auch kein Radau. Jetzt bin ich mal gespannt, wo er heute abend sitzt, mal sehen.
    Er hat sich allerdings in eine der kleineren roten Schwanzfedern ein Streifenmuster gezwickt - da hab ich jetzt schon echt kein gutes Gefühl und ich hoffe, dass dieser Tag schnell vorbeigeht und ich wieder nach Hause kann.

    Sowas wie Baldrian für den Menschen oder diese kleinen Kissen für Katzen zum entspannen gibt's wohl nicht, oder?

    LG Micha
     
  10. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

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    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    Ich hab es damals auch so gemacht, wie Ingo sagte.
    Was haben sie alle lamentiert, so einen Graupi einmfach umsetzen, das geht nicht, da wirste dich aber umgucken...
    Nüscht, die neue "Volie" an den alten Platz gestelllt, den Grauen mit Ast aus seiner "Zwangsjacke" rausgehoben (Fleischwolf) in die neue reingehalten, so das er auf den dortigen Ast steigen musste, oder runtergefallen wäre :D.
    Tür zu, alten Käfig auf den Dachboden gebracht.
    Schicht im Schacht.
    Keine Feder, keine Geschrei, kein Futter verweigern, gebissen wie eh und je :D
    Halt ein Charaktertier :zustimm:
    Ich glaub er war eigentlich begeistert, aber das würde ein Grauer natürlich nieeeee zugeben ;)
     
  11. Paul2212

    Paul2212 Stammmitglied

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    unsere wurden wie von Ingo und Tiffanie mit der Holzhammr- Methode umgesetzt. Nicht mal einen bekannten Ast gab es für die Beiden als sie von einem Käfig im Wohnzimmer in eine Voliere in den Dachboden gezogen sind. Einfach rein Tür zu und fertig. Für die ersten Nächte gab es dann noch ein Nachtlicht und Schluß mit lustig. Gleiches galt für die AV und ebenso als diese vergrößert und der Stellplatz verändert wurde.

    Bis jetzt haben es alle überlebt und keinen Schaden davon getragen.
     
  12. papugi

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    Wenn man vergleicht, muss man gleiches vergleichen.
    Coco ist alleine, er kann keinem anderen vogel etwas abgucken.
    35 jahre, was ist seine vergangenheit? ist er an wechsel gewohnt?
    was mit einem ruckzug geklappt hat, muss man mit einem anderen wieder anders machen.
     
  13. Fridolin12

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    Es lebe die Holzhammer-Methode - und das meine ich ( mit leisem Zwinkern ) auch so : mein Bestreben ist immer, alles ganz sanft-ruhig-langsam-mitGeduld zu machen. Manchmal ist das Hau-Ruck verfahren nicht zu verachten, zumindest ebenbürtig oder überlegen ! ;)

    Graupis sind zwar kleiner als Menschen, aber nicht aus Zuckerguß ! :)

    in diesem Sinne wünsch ich allen einen schönen Tag :0-
     
  14. #13 vögelchen3011, 11. Oktober 2011
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    grins Tiffy..............wie sollten die das auch zugeben? na ja , auch durch eine größere Voli oder auch AV verlieren sie nicht ihren Charakter? auch wenn alles geräumiger und
    ein wenig artgerechter ist, bleiben sie doch die alten? auch wenn mit artgerechten Partner manchmal glücklicher:D
     
  15. shalom

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    Du schreibst, der Vogel ist 35 Jahre alt und seit August bei Dir.
    Überlege mal, was für eine Umstellung dieses neue Zuhause für ihn ist.
    Er hat bereits ein Leben von 35 Jahren hinter sich. Nun kommt plötzlich alles auf einmal: ein neuer Besitzer, eine neue Umgebung....
    Du meinst es ja wirklich gut mit ihm, aber gib ihm doch einfach erst einmal Zeit, Vertrauen zu Dir aufzubauen und dann mit ihm gemeinsam sein neues Zuhause zu erkunden. Nur wenn der Vogel Dir vertraut, wird er, zusammen mit Dir, sein neues Umfeld annehmen.
    Für Holzhammermethoden bin ich nicht und dies hat mir auch die Vergangenheit mit meinen Vögeln gezeigt.
    Immer schön langsam und ganz ruhig und mit ganz viel Zeit, wirst Du ihn dafür begeistern, was Dich im Moment so begeistert.

    Beste Grüße von
    Claudia
     
  16. #15 •michasrabe•, 11. Oktober 2011
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    Hallo alle - ich brauch eueren Rat bitte - ganz dringend und ganz schnell!!!

    Also:*
    • Coco's Käfig steht jetzt offen in der Voli - Coco ist dort wenn ich arbeite und dann wieder nachts zum schlafen
    • Futterplatz ist prominent vor dem Käfig - aber er nimmt nix davon - also wieder zusätzlich Futter im Käfig

    Heute abend nach einer ausführlichen Kraul- und Schmusestunde bring ich ihn also in die Voli. Er geht (hurra) auf einen Ast und auch aufs Seil - war beides mehr ein Versehen als Absicht - aber immerhin. Dann fängt er an, an den Seitenwänden und an der Decke hin und her zu klettern und wird immer hektischer. (an den Innenseiten vom gewohnten Käfig macht er das auch manchmal - aber ganz relaxed und entspannt) Zwischendrin hält er immer wieder inne (5 oder 6 mal), lässt sich quasi von der Decke baumeln wie eine Fledermaus und fängt dann an, seinen Kopf im Nacken zu kreisen - ganz schnell, 5-10x hintereinander.
    Das eine mal haut er sich sogar den Kopf am Käfig an - er macht weiter.
    Und auf einmal kotzt er! Ca. ein halber Teelöffel matschiger Körner. Das hat er noch nie gemacht. WAS BEDEUTET DAS? Ich hab ihm das Licht ausgemacht, jetzt ist er wieder ruhig und frißt.
    Hilfe!!!*
     
  17. lady-li

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    Das Kopfkreisen ist eigentlich ein Zeichen von guter Laune.
    Das Übergeben ist ein Zeichen von ängstlicher Erregung.
    Vielleicht schwankt Coco tatsächlich zwischen beiden Gefühlen.
    Auf jeden Fall ist das jetzt nichts, wo Du gleich zum TA rennen müßtest.

    Was mich wundert ist, daß Coco im Dunkeln frißt. Das machen die Grauen normalerweise nicht.
    Du solltest ihm für die Eingewöhnungsphase ein schwaches Nachtlicht anlassen, damit er sich orientieren kann.
     
  18. #17 Marion L., 12. Oktober 2011
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2011
    Marion L.

    Marion L. Foren-Guru

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    Dein Coco ist einfach total aufgeregt und schwankt zwischen den Gefühlen. Er findet deine Voli gar nicht so übel und er möchte da auch gerne alles erkunden aber, er hat auch mächtige Angst vor allen diesen Dingen. 35 Jahre lang war alles anders!!!
    Sich kopfüber zu hängen finden alle Grauen toll. Wenn sie in Tobestimmung sind; einfach übermütig. Am liebsten an einem herunterbaumelnden Ding (Tau, Baumwollringe...) damit man dann auch noch flügelschlagend sich drehen kann wie ein Propeller. Auch in meiner AV hängen beide gerne am Obergitter und kraxeln dann schwatzend so kopfüber hin und her. Püppi dreht den Kopf gerne wenn sie kopfüber an meinem Vogeljackenärmel hängt (manchmal fast nur an 2 Krallen), da bleibt mir dann schon mal das Herz stehen, weil ich denke, sie knallt da gleich runter. Also, das sind Dinge, da mach dir keine Sorgen.
    Das Coco seine vorverdauten Körner ausgewürgt hat, wird heftige Aufregung verursacht haben, immerhin hat er sich auf diese neuen Dinge getraut und das war heftig aufregend für ihn. Zusammen mit einem Drehwurm in seinem Kopf (hi,hi,hi)!! Mach dir keine Sorgen, es wird alles gut. Gib dem Vogel einfach Zeit und Liebe.
    LG
    Marion L.
     
  19. papugi

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    Lady-li, muss dir leider widersprechen, graue fressen manchmal im dunkeln wenn etwas leckeres im napf spater reingetan ist.

    Ich hatte das licht nicht ausgemacht wenn der vogel "aufgedreht ist" ein "dimmer ware besser. Dieser ist sehr einfach zu installieren.
     
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  21. #19 •michasrabe•, 12. Oktober 2011
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    Hallo zusammen!

    Vielen Dank für das Feedback - jetzt geht's mir schon wieder besser! Beim dem Kopfdrehen hatte ich echt Angst! Vor langer Zeit hatte ich 2 Katzen ausm Tierheim (das mittlerweile geschlossen wurde wegen der Hygiene) und die hatten ganz schlimme Ohrmilben. Die haben auch den Kopf so herumgeschleudert - das ist mir sofort in den Sinn gekommen.
    Umso besser, wenn das bei den Geiern gute Laune bedeutet - Erleichterung pur!!!
    Heute früh isser sogar von meiner Schulter auf einen Ast und über das Seil zum Käfigdeckel gegangen - 1 Meter Weg - ganz allein - ich hab mich gefreut wie sonst was.

    Der Kleine frißt seinen letzten Happen am Tag (also ca. gegen 22.30 Uhr, zum "zu Bett gehen") immer im Dunkeln. Wobei es in seinem Zimmer nie stockfinster wird. Gegenüber ist ein Landwirt, da brennt nachts immer ein Hoflicht und ein kleiner Schein kommt bis hierher durch. Nimmt sich mit der Helligkeit eines Nachtlichts nix - ausser, dass es nicht mein Strom ist ... Scherz ;-)

    Da hab ich auch noch eine Frage nebenbei: Er steht ja voll auf Erdnüsse - aber nur die in Schalen. Schale frißt er auch manchmal mit. Soll er nicht haben - ich weiß... Stimmt es denn, dass die ausm Supermarkt behandelt sind die man nicht füttern soll und es ganz extra welche gibt, die für Papageien sind und unbehandelt? Ich hatte von seinen Vorbesitzern noch welche bekommen, aber die sind jetzt aufgegessen, die waren in einer Stofftasche - kein Etikett, keine Verpackung. Ich will die ehrlich gesagt nicht anrufen - das will ich lieber von jemand wissen, der sich auskennt...

    Vielen Dank schon mal und viele Grüße
    Micha
     
  22. lady-li

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    Die Beobachtung habe ich auch schon gemacht. Es scheint so, daß in der Schale Stoffe sind, die die Grauen manchmal brauchen (So mein Eindruck).
    Erdnüsse in der Schale gebe ich nur ganz selten und wenn, dann in Lebensmittelqualität.
    Zusätzlich breche ich sie noch auf und spüle sie mit heißem Wasser ab, bevor ich sie als Leckerli gebe.
    Als "Alltags-Erdnuss" gebe ich die gerösteten Erdnüsse von Ültje ohne Salz (gibt´s beim Edeka).

    @papugi - "...graue fressen manchmal im dunkeln wenn etwas leckeres im napf spater reingetan ist."
    Das ist ja gemein. :D Leckerli in den Napf tun und dann das Licht ausmachen. :+schimpf
    Aber stimmt schon : Graue sind Individualisten - auch bei den Fressgewohnheiten.
    Was sagst Du zu dem gelegentlichen Gusto auf Erdnussschalen ? Hast Du eine Erklärung dafür ?
     
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Er mag die Zimmervoliere nicht

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