Erkältung- Bitte um Hilfe!

Diskutiere Erkältung- Bitte um Hilfe! im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! Mein männlicher Wellensittich (ca. 5 Jahre alt) niest herum und gibt auch etwas komische Geräusche beim Atmen wieder. Wahrscheinlich...

  1. security

    security Guest

    Hallo!

    Mein männlicher Wellensittich (ca. 5 Jahre alt) niest herum und gibt auch etwas komische Geräusche beim Atmen wieder.
    Wahrscheinlich ist das eine Erkältung, oder? Leider kenne ich mich nicht so gut aus und wollte lieber erst einmal hier fragen, bevor ich mich an einen Tierarzt wende. Denn hier in der Umgebung sind leider keine wirklich vogelkundigen.

    Ich gebe normales Futter und auch manchmal Salat und Wurzeln. Zugluft können er eigentlich nicht bekommen haben. Aber ich las hier, dass die Kleinen sich auch beim Menschen anstecken können. Ich denke mal, dass er sich dort angesteckt hat.

    Könnt ihr mir helfen, auch ohne zum Tierarzt gehen zu müssen? Würde mich sehr über Eure Ratschläge freuen!
     
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  3. DieJasminII

    DieJasminII Stammmitglied

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    Hallo,

    das hört sich nach einem bakteriellen Infekt oder nach einer pilzbedingten Krankheit an. Du müßtest schon mit deinem Vögelchen zu einem vogelkundigen Tierarzt.

    Es muss ein Kropfabstrich gemacht werden, der dann in einem Labor auf bakteriell- und pilzbedingten Krankheiten untersucht wird. Wenn ein Erreger gefunden wird, dann wird ein s. g. Antibiogramm erstellt. Dort wird herausgefunden mit welchen Medikament der Erreger am besten zu "bekämpfen" ist.

    Vielleicht kannst du hier posten von wo du kommst, dass man dir einen vogelkundigen Tierarzt empfehlen kann.

    LG - Jasmin
     
  4. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo,
    ich teile nicht ganz die Meinung von Jasmin.
    Solange er nur niest und keine allgemeinen Krankheitszeichen (Aufplustern, Apathie, vermehrte Tagesschläfrigkeit, Inappetenz) oder Anzeichen von Atemnot (Schnaufen, Pfeifen, Schwanzwippen etc.) zeigt, würde ich ihm erstmal Echinacea, Rotlicht und Propolis geben. Man muß nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen. Und man muß bei leichten Befindlichkeitsstörungen nicht gleich ein Antibiogramm machen mit dem Ziel, unnötig Antibiotika in den Vogel hineinzufüllen. Wenn er allerdings Atemnot oder allgemeine Krankheitszeichen wie oben geschildert haben oder entwickeln sollte, dann ist in der Tat schleunigst ein Gang zum vogelkundigen TA angesagt.
    LG
    Thomas
     
  5. Maja3

    Maja3 Stammmitglied

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    Hallo,

    ich möchte zu bedenken geben, bei einem kleinen Vogel wie einem Wellensittich hat man nicht lange Zeit um auszuprobieren ob es ihm nur ein bischen schlecht geht oder ob es ihm richtig übel ist. Daher im Zweifelsfall direkt zum Ta. Wenn man seine Vögel gut beobachtet sieht man ob eine Krankheit im Anflug ist. Ich gehe davon aus, daß schon vielen von meinen Vögeln diese Einstellung das Leben gerettet hat.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ein Vogel Atemgeräusche hören läßt und ansonsten keine Krankheitszeichen zeigt und sich absolut wohlfühlt.

    Allerdings habe ich in diesem Fall das Gefühl, daß security nur um Rat fragt, um die Ta-Kosten zu sparen.

    Viele Grüße
    Maja
     
  6. #5 Thomas B., 22. September 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. September 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Maja,
    ich würde Dir Recht geben, wenn die Konsequenz eines sofortigen Tierarztbesuches nicht allzuoft die sofortige, unnötige und kontraproduktive Gabe von Antibiotika wäre.
    Auch der (immunschwächende) Streß, den jeder Tierarztbesuch für einen Vogel bedeutet, ist in Rechnung zu stellen. Es ist immer eine heikle Einzelfallentscheidung.
    Natürlich darf es keinesfalls darum gehen, Geld zu sparen. Mir geht es nur darum, dem natürlichen Immunsystem, das mit fast allen banalen Infekten sehr gut selbst fertig wird, nicht pausenlos mit pharmakologischen Überreaktionen ins Handwerk zu pfuschen (wie es leider die Mehrzahl der Tierärzte (auch der vogelkundigen) "aus Sicherheitsgründen" zu tun pflegt) und es dadurch auf Dauer völlig lahmzulegen. Deshalb ziehe ich eine milde Immunstimulation allemal dem pharmakologischen Superbomben vor - es sei denn, es besteht eine akut lebensgefährliche Situation.
    LG
    Thomas
     
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