Erste Flugversuche

Diskutiere Erste Flugversuche im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Hallo und guten Tag :0- ich würde gern mal von Euch hören, wie sich die ersten Flugversuche Eurer Jungvögel bzw. Neuvögel in Euren Wohnungen...

  1. loplop

    loplop Guest

    Hallo und guten Tag :0-

    ich würde gern mal von Euch hören, wie sich die ersten Flugversuche Eurer Jungvögel bzw. Neuvögel in Euren Wohnungen gestaltet haben. Wusste sie sofort, wo sie landen können, gab es Kollisionen mit Wänden, Lampenschirmen, Vitrinen etc.? Oder waren sie sehr cool: Raus aus dem Käfig, Landeplätze sondieren und wieder in den Käfig? Oder so ...?


    Bin gespannt und warte :S :D

    VLG
    Anke
     
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  3. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Ich hab ehrlich gesagt kurz überlegt, ob ich Dir das erzählen soll, denn bei uns waren die ersten Flugversuche nicht toll!
    Krümel ist gegen die Wand geflogen, mehrere Male. Irgendwann landete er dann auf dem Eßtisch und ich mußte ihn fngen und zurück zum Käfig bringen, er hatte voll die Orientierung verloren.

    Homer bekommt das mit dem Fliegen bis heute nicht richtig hin und wir haben die Beiden jetzt schon 1 Jahr! Leider konnte mir niemand nen Tip geben, wie ich ihr das Fliegen "beibringen" kann, die arme Maus donnert nach wie vor gegen Türen, Wände und Schränke - wenn sie sich überhaupt traut loszufliegen. 8o :(

    Aber bei den Wellies unserer Freunde hat das immer sofort geklappt, die haben sich gleich ihren Landeplätze gesucht und fliegen immer fröhlich durch die Wohnungen.

    Ist also scheinbar völlig unterschiedlich, wie das beim ersten Flugversuch abläuft!

    LG, Steffi :0-
     
  4. loplop

    loplop Guest

    Oh je, wirklich verwunderlich, dass er sich noch traut. Hoffentlich traut sich meiner noch mal :( ...

    Ich habe meine Frage nicht ohne Hintergedanken gestellt, was nicht heißt, dass ich nicht wissen will, wie es bei Euren Piepern so ausgesehen hat. Doch ich WILL das lesen ;)

    Gestern bin ich mal wieder kurz vorm Herzstillstand gewesen; Richthofen auch :(

    Ich hatte meine Hand im Käfig, weil ich die Hirse richten wollte. Dabei ist er auf die Hand gekommen, die war ihm wohl zu kalt und er krabbelte auf den Pulli, sprich Arm. Als er merkte, dass er außerhalb seines Käfigs ist (er hätte den Rückweg finden können, das hat er schon bewiesen), fliegt er los. Unser Wohnzimmer hat 34 qm. Er drehte 3 Runden und bekam einen Speed sondergleichen. So schnell konnte ich überhaupt nicht gucken. Plötzlich knallte er aus voller "Fahrt" gegen die Vitrine, die er sonst tunlichst umfolgen hat (sie ist markiert). Der Rückstoß war so heftig, dass er noch ca. 30 cm rückwärts geschossen wurde und auf der Heizung ziemlich verrenkt landete. Mir schossen sofort die Tränen in die Augen, wie er da so hing :( :k Ich wollte ihn holen, aber er startet wieder und flog gleich gegen ein anderes Fenster, wo er immer sicher mittels Popobremse auf dem Fenstersims gelandet ist. Habe ihn dann auf meine Hand bekommen. Und dann ... Schreck - Herzstillstand: Da war Blut. Genau beim Übergang Wachshaut und Schnabel.

    Habe hysterisch den Züchter angerufen, der aber meinte ich solle das Blut abmachen (Richthofen lies das geschehen, ich musste ihn noch nicht mal in die Hand nehmen). Er war ganz benommen und ich dachte, gleich fällt er tot von der Stange. Habe gleich die Rotlichtlampe installiert und nach ca. 1 Stunde schien er sich etwas erholt zu haben. Heute ist er wie in den letzten Tagen auch.

    Jetzt hoffe ich natürlich, dass er es irgendwann lernt, aber vielleicht ergeht es ihm wie Homer :(

    Mittlerweile fühle ich mich ganz schlecht und habe das Gefühl der größte Tierquäler in whole wide world zu sein (was natürlich Quatsch ist, aber ich fühle mich hundsmiserabel)

    Anke Pechvogel

    PS: Ich warte aber noch auf Eure Stories ;)
     
  5. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Oh ich kann Dich sooo gut verstehen, ich kenne die Herzstillstandsekunden zu gut!
    Mensch, das tut mir ja leid, ich saß hier gerade voll erschrocken vor'm PC als ich das gelesen habe.
    Wenn Homer mal wieder ne Bruchlandung hingelegt hat, könnte ich auch immer heulen, mir tut das immer fast selber weh. :(

    Aber denk dran, bei den meisten Piepern klappt das relativ schnell mit dem Fliegen, bei Krümel war auch nur der 1. Flugversuch ne Katastrophe, mittlerweile kennt er den Raum besser und fliegt seine Runde viel lockerer.
    Warum es bei Homer nicht klappt - wie gesagt, keine Ahnung!!!
    Ich wünschte, ich wüßte es, dann könnte ich ihr helfen.

    War das denn Richthofens erster Versuch? Nein oder?
    Vielleicht hat er sich durch irgendetwas erschrocken, dann hab ich nämlich das Gefühl, das die Pieper die Orientierung verlieren.

    Aber einer Sache kann ich nur zustimmen: Du bist wirklich KEINE Tierquälerin, so viele Gedanken wie Du Dir um den kleinen Kerl machst!!! So was darfst Du nicht denken. Er kann froh sein, das er bei Dir gelandet ist!!!

    LG, Steffi
     
  6. Silka

    Silka **gegen Alleinhaltung**

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    Hallo Anke,

    oh weh da möchte ich gar nicht mehr dran denken. Abgestürzt, gegen die Wand geknallt usw. Gott sei Dank ist diese Zeit vorbei.
    Ich dachte auch immer, Mensch das ist ja Tierquälerei was ich da mache. Heute sind es alle super Flieger und ich denke bei Vögeln ist das genauso wie bei Menschen, die müssen auch erst mal Krabbeln lernen, vielleicht nur mit nicht so vielen Hindernissen. Es ist nie etwas Ernsteres passiert, zum Glück. Ich habe aber trotzdem immer noch vorsichtshalber den Rolladen halb geschlossen, na ja soweit bis die Scheibengardine anfängt, dadurch ist es immer noch hell genug, Hoffe deinem Piepser geht es wieder gut.
     
  7. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Hallo Silka!
    Hast Du denn vielleicht nen guten Tip wie ich meine Pieper zu besseren Fliegern machen kann? Ich verzweifel nämlich auch an deren Unfällen ...
    LG,Steffi
     
  8. loplop

    loplop Guest

    Danke Dir ;)

    Er hat sich bestimmt erschreckt, weil er sich plötzlich außerhalb seines Käfigs befand. Wie gesagt, normalerweise trippelt er auf demselben Weg wie aus dem käfig gekommen ist wieder zurück.

    Nee er war mit dem Katastrophenflug gestern insgesamt 4 x draußen. Das mit den Landungen müssen wir prinzipiell noch mal üben ;)
    Er ist schon an die (farbige) Wand geflogen, aber mit viel weniger Speed und seit dem ist die Wand tabu. Er landet ansonsten so lala, aber es wird. Er ist bislang zumindest kein drittes Mal an dieselbe Stelle gedonnert :~ Tja den Lampenschirm der Stehlampe fliegt er auch an, allerdings sieht er nicht, dass man oberhalb des Lampenschirmes absetzen kann ;)
    Dabei hätte er so schöne Landeplätze. Vermutlich zu bunt, ich werde das Spielzeug wohl besser abmachen, oder :?

    Hoffentlich gibt es keine Spätfolgen.
     
  9. loplop

    loplop Guest

    Silka, er frisst zumindest wieder :)

    Wenn er Freiflug hat, werden die Fenster zugezogen (beige Dekovorhänge - lassen viel Licht durch; genug Abstand zum eigentlichen Fenster). Da fliegt er quasi sehr sanft gegen ;)
     
  10. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Hm, zu bunt kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Wellies mögen doch gerade das, was interessant aussieht und schön auffällig ist. Meine sind jedenfalls neugierig auf alles bunte...

    Aber so wie sich das anhört merkt er sich ja die Stellen, wo er nicht durchkann, denn sonst würde er ja weiter gegen die Wände usw. fliegen. Ich denke, das er sicher bald lernen wird!

    Steht der Käfig denn so, das er nen guten Überblick über den Raum hat? Das soll ja ganz gut sein.
     
  11. hjb(52)

    hjb(52) Guest

    Oh je

    zu den meisten Unfällen beim Erstflug im neuen Zuhause kommt es, da sie zu schnell Freiflug bekommen. Ich sage bei der WS Abgabe das hat mindestens 3 Wochen Zeit. Sie müssen mit den Vorhanden WS erst einmal auskommen, dann ihren neuen Futtergeber richtig kennen lernen und dann noch die Außenwelt kennen lernen. Wer seinen Welli zu früh los schickt, ist es meines erachtens selber Schuld. Aber das darf ja jeder für sich entscheiden und sollt dann nicht laut anklagen, es läge am dummen Welli.
    Sie brauchen halt die Zeit. Sie sind meistens ja noch fast Babys und keine erfahrenen, selbst diese brauchen Zeit.

    Gruß
    Hans-Jürgen:0-
     
  12. loplop

    loplop Guest

    Steffi, der hat noch Angst vor Buntes und Klapperndes ;)
    Und ja, der Käfig steht so, dass er alles aber wirklich alles einsehen kann.

    Hans-Jürgen, ich hätte das sicherlich befolgt, wenn ich es früher gewusst hätte. Aber die Informationen, die ich gelesen und vom Züchter habe, sagten was von 10 bis 14 Tagen. Macht es denn Sinn, dass ich ihn jetzt eine Zeit lang nicht mehr raus lasse???
    Übrigens: Ich habe meinen Vogel nicht im Ansatz als dumm angeklagt.
     
  13. hjb(52)

    hjb(52) Guest

    Hallo

    wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist ist es leider oft zu spät.
    Hier kann man nur Raten die erkannten Gefahrenstellen zu mindern und zu minimieren. Fenster und Spiegel absichern etc.

    Gruß
    Hans-Jürgen:0-
     
  14. loplop

    loplop Guest

    Re: Hallo


    Das heißt? Rein oder raus?
     
  15. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Ich denke das heißt, das Du ihn jetzt auch weiter rauslassen kannst.
    Meine waren aber auch keine 3 Wochen im Käfig und wie gesagt kann Krümel jetzt trotzdem normal fliegen. Da ist der Wellie wohl noch nicht in den Brunnen gefallen! ;)
    Laß Dich nicht entmutigen, Du machst bis jetzt alles so vorsichtig und richtig, das wird bestimmt bald.

    :) :0-
     
  16. loplop

    loplop Guest

    Deine Worte in Gottes Gehörgänge ;)
     
  17. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Ansonsten, wenn Richthofen kein großes Gezeter macht, warte halt ab, bis der neue Wellie kommt und vielleicht zeigt der Deinem kleinen ja dann, wie man so richtig fliegt. :) ;)
     
  18. suti

    suti Guest

    Unser erster Welli hat nach einer Woche seinen ersten Freiflug genießen dürfen. Der war recht panisch und immer kurz unterhalb der Decke. Irgendwann ist Pünktchen volllkommen erschöpft auf dem Boden notgelandet und hat Körner hervorgewürgt... :k Dann kam der Lerneffekt aber sehr schnell.
    Nr. 2/3/4 und 5 (leider mussten wir Pünktchen nach einem Jahr einschläfern lassen) haben wir immer nach kurzer Zeit schon rausgelassen. Bereut haben wir dies nicht. Sie haben sich schnell den Erfahreneren angeschlossen. Auch den Weg raus aus dem Käfig und wieder rein wurde dem neuen Jungvogel von den Alten immer gezeigt. Das war immer richtig süß zu sehen wie unser Anton den Weg aus dem Käfig raus immer wieder aufs neue vorgemacht hat.
    Unsere Vögel haben außerhalb des Käfigs immer zwei Anflugstationen, auf denen sie problemlos landen können (Freisitz und Kletterbaum... beide im oberen Drittel des Zimmers). Ich denke das ist ganz wichtig. Nach wie vor landen unsere nur ungern irgendwo anders. Die Hemmschwelle ist da enorm hoch. Aber zwischen ihren zwei sicheren Plätzen düsen sie den ganzen Tag hin und her... :D

    Gruß, Timo
     
  19. Steffi81

    Steffi81 Stammmitglied

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    Die Idee mit dem Landeplatz hatte ich ja auch. Und ich weiß auch schon wie ich eine relativ einfache Variante herstellen kann. Aber meine Frage wäre dann, wie ich es den Piepers verständlich mache, das da ein toller Anflugplatz extra für sie an der Decke hängt. Wie ich meine Geier kenne, werden sie das gar nicht bemerken!
    Irgendwelche Tips?

    :0-
     
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  21. #19 monsterfront, 11. März 2004
    monsterfront

    monsterfront Guest

    Hallo Anke,

    ich denke auch: lass Richthofen fliegen! Sicherlich wird er schon nochmal irgendwo anschlagen oder wo landen, wo er nicht weiterkommt. Aber das liegt nicht unbedingt an Panik oder Angst, sondern einfach daran, dass die Geierchen erst die Entfernungen und ihre Geschwindigkeit abschätzen lernen müssen.

    Bei meinen beiden war es ähnlich. Ok, es flog keiner gegen die Wand, aber da wurde ein Landeplatz angepeilt, aber die Kante des Schranks nicht richtig abgeschätzt und flutsch lag klein Sammy auf dem Boden. Oder er bekam die Kurve nicht und flog plötzlich durch den Flur in die Küche (ich hab keine Türen im WZ bzw. Küche). Kannte er natürlich nicht, und den Weg zurück fand er auch nicht.

    Was aber ganz praktisch war, da ich als "helfende Hand" ja da war und er somit mal wieder mich als "positive Unterstützung" kennenlernen.

    Das heftigste/aufregendste war, dass sich beide auf den Weg in die Küche machten. Wenn ich die SZ-Tür offen stehen habe, ist der Flur viel heller und die Neigung, durch den Türrahmen des WZ zu fliegen, ist offensichtlich viel höher. Sandy blieb in der Küche, Sammy wollte wohl zurückfliegen, flog aber statt nach rechts ins WZ geradeaus durch die SZ-Tür. Und freiweg durch die halbgeschlossene Innenjalousie an die Scheibe. Die Jalousie hatte ihn schon abgebremst, aber er rutschte natürlich an der Scheibe ab und hing zappelnd halb in den dort überwinternden Kakteen :(. Sah ihn schon mit lauter Stacheln besteckt (war aber nicht so).

    Seither ist nix mehr passiert, d.h. Sammy flog noch einmal in die Küche, schaffte aber dieses Mal den Rückflug problemlos. Je mehr die beiden fliegen, desto zielgenauer sind sie und desto besser "treffen" sie die angepeilten Plätze.

    Vielleicht hilft es Richthofen, wenn du die geplanten Plätze erstmal "nackt und blos" ohne Spielzeug hast und ihn gezielt dorthin bringst zum Kennenlernen. So haben meine beiden ihren Vogelbaum kennen gelernt, den sie dann auch ganz schnell als den "ihren" akzeptiert haben.
     
  22. #20 Gabi aus S., 11. März 2004
    Gabi aus S.

    Gabi aus S. Guest

    Hallo Anke,
    also ich glaube das ist von Vogel zu Vogel unterschiedlich. Ich habe mitlerweile 4. Die beiden Ersten habe ich nach ca. 3 Wochen raus gelassen und die sind überall "vorgedonnert" auch mit verdunkelten Fenstern. Heut noch haben die Zwei Probleme, wobei es sich durch die 2 Neuen sehr gebessert hat, die habe ich schon nach einem Tag aus dem Käfig gelassen (Asche auf mein Haupt) aber die hatten so was von Orientierung, Sie haben kleine runden um den Käfig gedreht sind super darauf gelandet, fliegen auf die Gardinenstange und gucken raus, alles ohne Probleme.
    Die Runden werden jetzt immer ein bischen größer und gelandet wird zielstrebig dort wo man hinwill.
     
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