Erstzucht

Diskutiere Erstzucht im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo ihr lieben weis jemand von euch wo man die bescheinigung für eine erstzucht beantragen kann? Ein zuchtfreund von mir hat warscheinlich...

  1. #1 papageienzuchth, 23. Januar 2011
    papageienzuchth

    papageienzuchth Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben weis jemand von euch wo man die bescheinigung für eine erstzucht beantragen kann?
    Ein zuchtfreund von mir hat warscheinlich lestztes jahr die Deutsche erstzucht eines südamis geschafft wo kann man sich informieren ob es wirklich die erste war ?
    mfg Herrman
     
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  3. Ernstl

    Ernstl Guest

    Hallo,
    Was für ein Südami war es den?
     
  4. #3 südamifreak, 24. Januar 2011
    südamifreak

    südamifreak Mitglied

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    Hallo
    gibt es sowas wie eine bescheinigung oder urkunde für erstzuchten ?
    Mir ist vermutlich letztes Jahr auch eine D.erstzucht gelungen von Aratinga l. callogenys kenne sonst niehmanden in Deutschland der diese unterart bisher gezogen hat .
    währe auch sehr interessiert von wo man so etwas bekommt.
    mfg
    Sascha
     
  5. solcan

    solcan Foren-Guru
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    Hallo
    Mich würde auch interessieren um welche Art sich handelt. Dann könnte ich dir sagen ob dieses Art schon mal gezogen worden ist. Es gibt aber nur ganz wenige Arten die bisher in Deutschland noch nicht gezogen wurden.

    Gruß

    Hans
     
  6. Lordnecro

    Lordnecro Foren-Guru

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    Gibts wirklich noch Importvögel,die noch nie in deutschland nachgezüchtet wurden?Wie kommt man an solche Importe überhaupt legal ran?
     
  7. Rudi

    Rudi Foren-Guru

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    Es gibt schon noch Vögel mit denen man die deutsche Erstzucht machen kann, bzw wo die deutsche Erstzucht noch nicht lange zurück liegt.

    Bei den Pfrimers Weißohrsittichen liegt der Erstimport erst ein Paar Jahre zurück. Einige Vögel kamen nach Holland und in die Schweiz. Die deutsche Erstzucht war dann im Jahre 2009.

    Die Gustavsittiche (Brotogeris cyanoptera gustavi) wurden erstmals im Jahre 2008 nach Europa importiert. Im gleichen Jahr hatte der Loro Parque die europäische Erstzucht. Eine deutsche Erstzucht gibt es noch nicht.

    Rudi
     
  8. Andyneo

    Andyneo Guest

    Eine sogenannten Bescheinigung zur Erstzucht gleich welcher Tier-Art gibt es nicht.
    Zur Anerkennung der Erstzucht muß man erst mal eine Zuchtbericht für Fachzeitschrift in der jeweilige Vogelverband wie zum Beispiel AZ, VZE o. ä. vorstellen.
    In der VZE ist zum beispiel die Regel, erstmal in eine Monatzeitschrift eine Bericht über Zucht und Haltung zu berichten sowie danach das Zuchtpaar mit deren Nachzuchten auf einer Bundesschau auszustellen.
    Erst danach erfolgt eine Anerkennung der Erstzucht mit Urkunden, welche meisten zur Jahreshauptversammlung geschieht.
    Ist aber auch in der jeweilige Satzung der Verband festgelegt und da sollte man nachlesen.
    MfG Andyneo
     
  9. solcan

    solcan Foren-Guru
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    Hallo darf ich mal raten? Es handelt sich um Aratinga l. callogenys . Bei Unterarten wird es besonders schwer. Man muß erst einmal beweisen das es sich einwandfrei um diese spezielle Unterart handelt. Ich habe übrigens letztes Jahr auch eine Art gezogen wofür noch keine Deutsche erstzucht eingetragen ist. Da aber diese Zucht vom verband anerkennt werden muß und die Vögel auf der Bundesschau präsentiert werden müssen, verzichte ich darauf.

    Gruß
    Hans
     
  10. Andyneo

    Andyneo Guest

    Hallo Hans,

    deine verzicht auf Ausstellung usw. ist durchaus sehr verständlich, auch ich selbst sehe das auch nicht gerne seltene Vögel mit eigenen Nachzucht zu präsentieren.
    Da ist meistens hinterher mit Verluste zu rechnen, wenn auch nicht sofort.
    Nach heutige Stand hat fast jeder Haushalt eine Digitalkamera so das man die Nachzuchten mit deren Elterteile einfach fotografieren kann ohne das man die Vögel umsetzen müssen.
    Außerdem führen wir, gerade bei Papageienvögel, Bestandsbuch wo auch die eigenen Nachzuchten eingetragen sind. :beifall:

    Warum die Verbände mit dem Anmeldung zur Erstzucht schwer tut ist mir nicht ganz klar.

    Und außerdem möchte ich mal vermuten das sehr vielen sogenannte "erste" Zucht die Dunkelziffer in Deutschland weitaus höher liegt, da sehr vielen in der sogenannten "stille Kammerchen" züchten.

    Aber eines lohnt sich, nähmlich eine Haltung- und Zuchtbericht in eines der Vogelzeitschriften zu veöffentlichen, ist doch auch eine gute Reklame um eigene Nachzuchten absetzen zu können. :zwinker:

    Gruß
    Andyneo
     
  11. #10 papageienzuchth, 27. Januar 2011
    papageienzuchth

    papageienzuchth Neues Mitglied

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    Hallo
    Es soll sich um die Gelbflügel-Grünwangen-Rotschwanssittiche handeln.
    Kenne mich aber selber mit Pyrrhuras überhaupt nicht aus weil sie mich nicht interessieren.
    Danke für eure Antworten werde es weiter geben .
    mfg
    Herrman
     
  12. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Viel schlimmer ist, dass durch Ausstellungen gefährliche virale Erkrankungen wie z.B. PBFD epidemie-artige Ausmaße annehmen. So ist z.B. eine Sphix-Ara-Zucht inzwischen auch damit infiziert 8(

    Super, da versuchn Leute, eine Art vor'm Aussterben zu bewahren und dann sowas 0l
     
  13. Lordnecro

    Lordnecro Foren-Guru

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    Ich mag zwar diese Austellerei auch nicht,aber was haben Austellungen damit zu tun das Spix Aras angesteckt wurden? Die stellt doch sicher keiner aus wenn er den wirklich einen hätte?!
     
  14. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Warum schrieb ich wohl von epidemie-artigen Ausmaßen?

    Der Virus wird durch Ausstellungen und über Zoohandlungen enorm verbreitet (80-90% der Wellensittich- und Agapornidenbestände sind latente Virenausscheider) und da der Mensch den Virus über Kleidung, Haut und Haare übertragen kann ... er wird halt auch per Staub übertragen ... sollte vielleicht einleuchten, wie auch so gut behütete Arten wie die besagten Aras angesteckt werden konnten/können.

    Das Schlimme ist, dass selbst vogelkundige Tierärzte die Ansteckungsgefahr mit solchen Viren z.T. immer noch unterschätzen, da die Übertragbarkeit per Staub vielen Leuten nicht bekannt ist.
     
  15. Lordnecro

    Lordnecro Foren-Guru

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    Wo nimst du diese Zahlen her Chris? 80-90 % is schon ne krasse Aussage,das würde ja auch bedeuten das ich mit 80-90% iger Sicherheit Ppfd im Bestand hab,da ich auch Wellensittiche halte.Und da ich zwar nicht auf Austellungen bin,aber immer wieder größere Börsen besuch würd das ja heißen das ich damit mit 100%iger Sicherheit schon in Kontakt war.

    Ich glaub man sollte zwar vorsichtig sein,aber das man gleich von Epedemie Artigen Ausmaßen spricht,erinnert mich irgendwie an die Schweinegrippe.
     
  16. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Es wurde vor wenigen Jahren eine Untersuchung einer Uni durchgeführt, um die Durchseuchung der dt. Wellensittich- und Agapornidenbestände hochzurechnen ... ich finde dummerweise den Link nicht mehr ... der abgespeicherte ist tot. Ich schaue mal, ob ich da noch was finde.

    Aber ich zitiere mal aus DIESEM Artikel einer Ziervogel-Praxis :

    Da im Großteil aller Wellensittichbestände das Circovirus vorkommt, ist es eher vertretbar und praktikabel unter gewissen Vorsichtsmaßnahmen damit zu leben.
    Wichtig sind die optimale, stressfreie Haltung und Ernährung, regelmäßige Desinfektion der Anlage und der Nistkästen sowie Kuren zur Stimulierung des Immunsystems.


    Ich würde dies dahingehend ergänzen, dass die Vitaminversorgung sowie UV-Licht (Sonne) eine entscheidende Rolle bei der Therapie spielen und diese Maßnahmen in Summe einen Ausbruch verhindern können. Leider bleiben die Vögel aber ihr Leben lang trotzdem Virenausscheider und können andere Krummschnäbel anstecken.

    Hinzukommt, dass allem Anschein nach bei vielen Agas und Wellies inzwischen Reistenzen vorzuliegen scheinen, denn laut der Uni-Studie gab es wohl viele latent infizierte Vögel ohne Symptome.
     
  17. Lordnecro

    Lordnecro Foren-Guru

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    Wenn das wirklich in diesem Außmaßen stimmen sollte,währe es erschreckend. Da man ja auf allen Börsen Agaporniden und Wellensittiche antrifft,und auch alle möglichen anderen Vögel von groß bis klein, was kann man dann mit gutem Gewissen überhaupt noch erwerben?

    Da man ja für ppfd auch zu allem Überfluß auch noch mehrere Tests machen muß,kann man ja nicht alles testen.Ich hab vor kurtzem eine Graupapagei Henne gekauft,die an der Brust stark gerupft war.Laut Züchter hat sie sich zur Eiablage gerupft,als Sicherheit,hab ich nen PPFD Test gemacht,der auch Negativ war,das Brustgefieder ist mittlerweile auch schon wieder komplett nachgewachsen.Will damit sagen das ich da einfach Glück gehabt hab,aber was soll ich zb bei einem Wellensittich machen,man kann ja nicht alle Vögel als Züchter testen,vor allem 20 Euro für nen Test, für nen Vogel(zb Kathi,Welli usw ) die selbst nicht viel mehr (finanzieller Wert) Wert sind.Das macht kein Mensch,außer vielleicht einem Privatem Halter der 100% Sicher sein will das seine zwei Vögel daheim 100% gesund sind.
     
  18. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

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    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    Die Infektion erfolgte einfach durch andere Vögel mit denen die Spixis zu tun hatten (Nachbarvoliere, Übertragung durch den Pfleger, Reinigungsmaterial etc.). Bis vor wenigen Jahren war diese Seuche noch genauso unbekannt wie Megas, deswegen wurde in dieser Beziehung auch keine Untersuchungen bzw. Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Soweit ich weiß, sind es wohl überwiegen die Tiere des Scheichs (erinnere mich dunkel an einen Beitrag im Fernsehen)

    Da bist Du schwer im Irrtum, es sei denn Du willst mir das menschliche absprechen :D

    Es ist ein Frage der Einstellung zu seinen eigenen Tieren :+klugsche

    Es ist eine Bewußtseinsfrage, muss ich jeden .... kaufen, nur weil er mir gerade gefällt? Weil er günstig ist? Brauch ich diese/s Tier/e wirklich? Jetzt, sofort, alle?

    Wenn man mal sein Gehirn einschaltet, kommt man ganz schnell zu folgendem Ergebnis:
    1) Ich habe einen sauberen Bestand, und das soll auch so bleiben!

    2) Deswegen kaufe ich nur ganz gezielt an, und nicht überall und nicht von jedem!

    3) Kein Tier kommt in meinen Stamm ohne auf die spezifischen Erreger getestet zu sein und dementsprechend behandelt zu werden.

    Die Labor/Quarantänekosten könne den Einkaufswert eines Vogel locker um Längen schlagen!
    Sie können aber helfen unseren ganzen Bestand zu erhalten ;)
     
  19. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Es WÄRE nicht erschreckend, es IST erschreckend. Ich habe noch mal recherchiert, um Hinweise auf die Uni-Studie zu finden, aber die Links die ich hatte sind alle verwaist und verfügbare konnte ich auf die Schnelle nicht finden. ABER auch in DIESEM Artikel, der sehr informativ ist (z.B. Therapie), werden die beiden Vogel-Tierärzte zitiert:

    Das Schlimme ist, dass hier meines Erachten die Zuchtverbände versagt haben, da sie keine hinreichende Aufklärungsarbeit geleistet haben. Total geschockt war ich, dass ein sehr bekannter veterinärmedizinischer Hochstuhl einer Uni öffentlich auf seiner Homepage Züchtern empfohlen hatte, im Falle einer Infektion die Zucht für drei Jahre auszusetzen und nachdem die schwachen Vögel tot sind, mit dem verbliebenen Bestand vorsichtig (nur eine Zucht im Jahr) die Zucht wieder aufzunehmen. Inzwischen wurde dies von der Homepage wieder entfernt.

    <Sarkasmus-Modus an> Diskutiere dies doch mal mit den Zuchtverbänden. <Sarkasmus-Modus aus>

    Das ist auch gar nicht notwendig, denn wenn auch nur EIN Vogel im Bestand infiziert ist, ist binnen weniger Wochen der GESAMTE Bestand Virusträger. Man braucht also nur EINEN Vogel zu testen! Allerdings ggf. mehrfach, um "False negative" Ergebnisse auszuschließen. Hinweis: False positives gibt es nicht.

    Und genau deshalb haben wir jetzt das Problem, weil das "kein Mensch macht".

    Ich denke, es wäre schon ein entscheidender Fortschritt, wenn die Verbände mal hinreichende Aufklärungsarbeit leisten würden und zumindest schon mal die Problematik hinreichnd bekannt wäre. Da dies aber den wirtschaftlichen Interessen der Verbände und vieler Züchter (nicht aller) widerspricht ... sie verdienen mit Ausstellungen und Zucht schließlich Geld ... werden sie es nicht tun.
     
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  21. Lordnecro

    Lordnecro Foren-Guru

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    Zeig mir mal den Wellensittichzüchter der Halbstandart züchtet(keine Rainbows) und der zwischen 10 und 20 Euro für seine Nachzucht verlangt. Jetzt will ich einen einzigen sehen,der PPFD oder sonstiges Testet,geschweige den ein einziges Zoogeschäft.

    Ich hatte ja schon geschrieben das das Hobby Halter noch praktikabel finden,aber in der Reelen Vogelzüchter Welt passiert das sehr selten.

    Ich find es auch Schade das es so ist,und ich tu mein bestes,das ich Quarantäne einhalte,meine Vögel gesund und Sauber ernähre. Aber ich kann nicht ausschließen wenn die Sachlage sich so dramatisch verhält,das ich mir nicht auch irgendwann mal was Einschleppe.
     
  22. Ernstl

    Ernstl Guest

    Lautete das Thema nicht Erstzucht????????????

    Und was sind " Gelbflügel-Grünwangen-Rotschwanssittiche " darauf ist wohl noch niemand eingegangen.
     
Thema:

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