Erziehungsprobleme - HIILFE!!

Diskutiere Erziehungsprobleme - HIILFE!! im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, heute morgen haben ich ganz leise meinen Kaffe gemacht und hör ein leises piepsen. Also - der erste Krümel ist da! Meine Henne hat...

  1. #1 Gerlinde Schmuc, 9. Dezember 2005
    Gerlinde Schmuc

    Gerlinde Schmuc Foren-Guru

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    Hallo,

    heute morgen haben ich ganz leise meinen Kaffe gemacht und hör ein leises piepsen.
    Also - der erste Krümel ist da!
    Meine Henne hat auch brav gehudert.
    Dann Schichtwechsel. Auch alles klar.
    1/2 Stunde die Henne wieder rein. Die fängt an die Eier hin und her zu rollen und ist rührig und rührig.
    Ich hab dann durch das Einflugloch rein gelinst. Die Henne hudert die verbliebenen Eier, aber schiebt das Junge ganz nach hinten unter die Schwanzfedern. Will es weiter unter den Bauch krabbeln, wird es wieder nach hinten befördert.
    Der Vater dagegen füttert das Kleine. Leider wirft ihn die Henne wieder aus dem Nistkasten raus. Ich habe Sorge, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, ist das Küki ausgekühlt. Übermorgen schlupft dann Nr. 2.
    Verstehe ich gar nicht, da Lucy ja auch immer Kanarienbabies füttern wollte.
    ??????????????????

    LG Linda
     
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  3. diekleine

    diekleine Guest

    oh hört sich ja nicht so gut an !
    ich wünsche dir viel glück das das nicht passiert :nene:
    mensch weiß garnicht was ich schreiebn soll ich kenne mich da ja nicht so aus nicht das das noch eine handaufzucht wird !

    viel viel glück ich bin im gedanken bei dir !!!!
     
  4. #3 Gerlinde Schmuc, 9. Dezember 2005
    Gerlinde Schmuc

    Gerlinde Schmuc Foren-Guru

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    Vielen DAnk!
    Habe mir in der Mittagspause schon eine Futterspritze gekauft.
    Würde aber Naturbrut vorziehen.
    Mann o Mann. Meine Wellis im Regenbogenland haben ihre Jungen
    immer problemlos aufgezogen. Da gabs höchstens mal Probleme weil Papa eine eher diätische Kost weitergereicht hat und Mama bevorzugte Herzhaftes.
    Oder weil Mama die Erziehung sehr streng sah, und bei Papa die Junioren
    einfach alles durften.
    Aber alles im Rahmen.

    LG Linda
     
  5. Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Linda :0-


    Den Nymphen beibringen wie sie das Küken aufzuziehen haben wirst Du nicht schaffen :nene: . Ich denke es ist die erste Brut Deiner Beiden da müssen sie alles erst noch lernen. Normalerweise kapieren sie aber recht schnell was das "kleine fiepende Etwas" will. Aber leider kommt es doch immer wieder zu Problemen, vor allem wenn es die erste Brut ist.

    Infos zur HA findest Du oben unter wichtig festgemacht und auch hier.
     
  6. #5 Gerlinde Schmuc, 10. Dezember 2005
    Gerlinde Schmuc

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    Hallo,

    die Henne weiß jetzt auch wie man füttert. Aber: Gestern gegen Nachmittag hat der Hahn die Henne unbarmherzig gejagt. Dachte schon an große Kakas und Hennenmord. Den Hahn habe ich dann raus genommen und 1 Stunde mit Freunden fliegen gelassen. Danach war er sanft. Die Henne hat solang alleine weitergemacht. Nachts waren beide Elterntiere im Brutkasten. Heute morgen haben sie sich mal abgewechselt, mal zusammen gebrütet und gefüttert. Der Kleine hat einen vollen Kropf. Aber eben mußte ich den Hahn wieder entfernen.
    Mann, die treiben mich zum Wahnsinn. Das Probelm ist wohl eher darin zu sehen, dass die immer alles zu gut machen wollen und dann auch noch eifersüchtig auf ihr Küki sind. Hoffentlich entspannt sich die Situation, wenn das 2. schlüpft. Dann hat jeder eines zum knuddeln. p

    Also eine Folgebrut wird es nicht geben!

    Danke für die Infos zur Handaufzucht.

    LG Linda
     
  7. #6 Gerlinde Schmuc, 12. Dezember 2005
    Gerlinde Schmuc

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    Hallo,

    neuer Zwischenstand:
    Das 2. Junge ist während der Nachtschicht des Vaters geschlüpft.
    Beide Kükis werden gut gefüttert.
    Leider muss ich die Eltern schichtweise zu den Kleinen lassen.
    Der Hahn beißt unbarmherzig.
    Ist ein Elterntier im "Strafkäfig" muss der aus der Stube entfernt werden,
    sonst kommt das hudernde Tier nicht mehr aus dem Nistkasten.

    Fliegen die Beiden im angrenzendem Zimer für ein viertel Stündchen sind sie auf neutralem Boden ein Herz und eine Seele.

    Heute morgen hat mich der Hahn so sehr gebissen, dass ich minutenlang das Blut stillen musste. Das Ganze macht mehr Stress als eine Handaufzucht. Die möchte ich aber vermeiden.

    Bin schon am überlegen, ob ich jedem einen separaten Brutkasten mit einem Küki gebe - in getrennten Käfigen.

    Oder die Familie in diesem Fall einfach in eine völlig neue Voli umsiedele:~ Und die Voli dann in ein anderes Zimmer stelle.
    Ich weiß - im Normalfall soll man das nicht tun.

    Gruß Linda
     
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  9. #7 Gerlinde Schmuc, 20. Dezember 2005
    Gerlinde Schmuc

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    Mini-Häubchen

    Hallo,

    süüüß sind die Beiden.
    Gestern waren nur ganz kleine Kiele an den Flügeln zu sehen und heute brechen schon Federchen durch.
    Das ältere Küken hat durchgängig ganz schwarze Haubenstacheln. Das jüngere Küken knallgelbe (auch durchgängig).
    Die Beiden beschäftigen die Eltern ganz gut. Wie die schon fauchen und zischen und knurren können.
    Das jünger Küki ist auch das frechere. Es zeichnet sich hier wohl ein Rabauke ab. Früh übt sich.8)

    Wir machen immer noch Schichtwechsel. Tagsüber füttert die Henne, nachts der Hahn. Das Agressionsverhalten des Hahns nimmt aber ab.

    Morgens und abends füttern wir im Beisein der Eltern zu. Der Hahn ist immer schon ganz wild auf seine 4 - 6 mg Aufzuchtfutter. Und bitte aus der Spritze. Die Henne nascht lediglich. Beide sehen zu, wie wir die Jungen füttern und füttern dann auch ganz friedlich mit. Nur zusammen in einem Käfig klappt immer noch nicht.

    Möchte die Beiden Calimero und Bonni nennen. Mein Mann ist Grieche und meinte "Kalimera" und "Kalinichta" wäre toll. Also "Guten Morgen" und "Gute Nacht".:D Ist mir ja ein wenig zu ähnlich:~

    LG Linda
     
  10. #8 Gerlinde Schmuc, 26. März 2006
    Gerlinde Schmuc

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    Friede, Freude....

    Hi,

    endlich hat alles ein gutes Ende genommen.

    Sobald die Jungvögel aus dem Nest waren, habe ich die ganze Familie mit Nest in eine neutrale Voli umgesiedelt. Und siehe da - nach 2 Tagen waren die 4 ein eingespieltes Team. Bald schon haben meine Alten wieder gebalzt und ich habe das Nest entfernt. Die Jungen gingen noch eine Weile rein.
    Die Eltern turteln wie noch nie. Es wird gekrault und geschnäbelt. Da die Hochzeitsstimmung anhielt, wurden die Jungen allerdings am Kopf gerupft.

    Calimero hat ein neues Zuhause gefunden mit großer Flugvoliere und Gesellschaft von noch 6 Nymphen. Die verbleibende Bonnie ist sehr lange von ihren Elternverhätschelt worden und ein richtig wiederspenstiger, selbstbewußter Haubenstachel geworden. Sie wird erst seit 2 Wochen ignoriert, wenn sie Futter will. Der Vater bringt ihr allerlei Schabernack bei und die Mutti ist fürs Schnäbeln und für die Gefiederpflege zuständig.


    Bonni ist ja eine Kopfschecke. Lustig ist, dass sie nur auf dem Bauch klitzekleine Perlen hat. Die Füße der Eltern sind gräulich, die von Bonni schwärzlich. Bonni ist bei dieser guten Pflege schon größer als die Eltern.

    Eine zeitlang hat sie versucht zu singen. Es nun wieder eingestellt. Aber klopfen mit dem Schnabel auf Holz oder überall dahin wos Spaß macht, tut sie.

    Calimero dagegen (Schecke) hat sich schon als Hahn geoutet und versucht schon Nymphenhennen anzubaggern.

    Hoffe, die nächste Brut ist weniger aufregend.

    LG Linda
     
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