Es geht um mein Rosenköpfchen Micksy die ja an Polyomavirus akut erkrankt ist

Diskutiere Es geht um mein Rosenköpfchen Micksy die ja an Polyomavirus akut erkrankt ist im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo ihr Lieben, ich stehe vor einem Problem und hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Mein Rosenköpfchen ist ja akut an diesem Virus erkrankt...

  1. #1 Nymphie, 6. Mai 2002
    Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo ihr Lieben,
    ich stehe vor einem Problem und hoffe mir kann jemand
    weiterhelfen. Mein Rosenköpfchen ist ja akut an diesem
    Virus erkrankt und sie hat ja als Hauptsymptom eine
    vergrößerte Leber, kahle Gefiederstellen und ein Ekzem
    am Flügel daß wieder aufgepickt wurde. Ich war ja jetzt
    fast 6 Wochen lang weg und sie hatte bei meiner Abwesen-
    heit plöztlich dauernde Übelkeit gehabt, sie saß also rum
    und hat immer die Kopfbewegung gemacht, wenn sie
    Körner hochwürgen, ich denke mal diese Übelkeit kam
    von der vergrößerten Leber, ich habe meinem Freund
    zur TA geschickt, da ich ja nicht selbst gehen konnte und
    die hat ihr ein Leberschutzmittel und etwas gegen die
    Übelkeit gegeben, soweit so gut die Übelkeit ist jetzt
    eigentlich im Griff, nur daß mein Rosenköpfchen ziemlich
    abgemagert ist, sie wiegt nur noch ca. 48-49 g, ein
    ausgewachsenes Rosenköpfchen wiegt ja ca. 55 g.

    Fressen tut sie, nur stellt sich jetzt bei mir die Frage,
    da sie am Wochenende Durchfall hatte, ob die Nahrung
    überhaupt noch verwertet wird. Den Durchfall habe
    ich wieder in den Griff bekommen und sie macht auch
    wieder einen munteren Eindruck.

    Ich gebe ihr momentan Ignatia-Globuli daß ja Appetit-
    anregend sein soll und frage mich ob es nicht sinnvoll
    ist momentan auch noch zuzufüttern .
    Was meint ihr dazu , ist es notwendig bei ca. 7 g weniger
    noch zusätzlich zu füttern, weil in meinem Buch von
    Rosina Sonnenschmidt steht, daß es nur als letzte Möglichkeit
    in Betracht kommen sollte ?

    Sie schleppt sich halt jetzt doch fast ein Jahr mit diesem
    Virus durchs Leben seit er ausgebrochen ist und bis auf
    ein paar schlechte Tage geht es ihr im großen und
    ganzen denke ich mal ganz passabel. Sie hat keine
    eingefallenen Augen, die Augen glänzen auch und sie
    nimmt auch am normalen Leben teil, sprich sie zieht sich
    nicht von den anderen zurück.

    Nur dieses abgemagerte macht mir halt jetzt doch sorgen.
    Und am Wochenende war sie auch ganz wacklig auf den
    Beinen, ich denke mal daß kam vom Durchfall, ich habe ihr
    dann zusätzlich Wasser in den Schnabel eingegeben daß
    mit Rescue-Tropfen versetzt war und heute geht es ihr
    gottseidank wieder soweit gut.

    Sie ist so ein tapferes Mädel und wenn ich sie als anschaue
    kommen mir fast echt die Tränen, weil sie im Grunde doch
    nur noch ein häufchen Elend ist, wenn sie so dasitzt mit
    dem rechten Flügel, an dem die meisten Schwungfedern
    fehlen und dem Ekzem drauf und auch als das harte schnaufen und der Gewissheit sie kann nicht mehr fliegen aber auf der anderen Seite mit einem unglaublichen Überlebenswillen und
    Freude am Leben wenn sie auf der Fensterbank sitzen
    kann und sich von der Sonne bescheinen lassen kann oder wenn sie von ihrem Partner gekrault wird, es fällt mir schwer nicht daran zu denken daß sie evt. bald die nächste ist wo von mir geht. Aber sie ist eine kleine Kämpfernatur und ich hoffe sie kann noch eine Weile leben.

    Also um Tips und Rat wäre ich echt dankbar, den ich weiß
    daß ich evt. eher dazu neige zu viel zu machen und ich
    will sie ja nicht zusätzlich belasten, wenn ich ihr die Nahrung
    in den Schnabel stopfe wenn es nicht sein muß.

    Danke im voraus.

    Liebe Grüße

    Petra
     
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  3. #2 Mephisto, 7. Mai 2002
    Mephisto

    Mephisto Guest

    Hallo Petra,

    Erst einmal Kopf hoch !

    Es ist eine fantastische Leistung die Du da ausübst !

    Hut ab !

    Zum Futterverdauen :

    Wenn Sie das Futter nicht mehr richtig verdauen könnte,wären ganze Körner oder Teile der aufgenommenen Nahrung im Kot zu finden .

    Das Sie bei Durchfall wackelig auf den Beinen ist,das ist wahrscheinlich durchaus normal .

    Mehr kann ich Dir leider auch nicht helfen ,Sorry !

    Ich wünsche euch alles Gute !
     
  4. #3 Nymphie, 7. Mai 2002
    Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo,
    danke für deine lieben Worte und ich muß dich da korrigieren,
    die Hauptleistung macht mein Rosenköpfchen Micksy selber,
    den wenn sie nicht so eine Kämpfernatur wäre, würden
    meine ganzen Bemühungen auch umsonst sein.

    Aber vielleicht kann mir doch noch jemand antworten,
    ob ich zufüttern sollte oder erst einmal noch abwarten.

    Liebe Grüße

    Petra
     
  5. #4 Alfred Klein, 7. Mai 2002
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Petra

    Was mir dazu einfällt, wäre etwas, was einige Wellis in meiner Familie wieder hochgebracht hat.
    Mein TA hat ein Aufbaupräparat gespritzt. Frage mich nicht was es war, Du kennst ja die Ärzte, die verraten nichts. (Die sind wie die Metzger. Was in der Wurst drin ist, wissen nur der Metzger und der liebe Gott. Und keiner von beiden verrät was.)
    Jedenfalls hat das sehr gut angeschlagen. Auch der älteste frißt wieder wie irre.
    Ansonsten ist ein beliebter dickmacher Kolbenhirse. Sogar mein Kakadu ist wild darauf. Was auch noch gut geht, ist entweder gekochtes Eigelb oder Aufzuchtsfutter mit Ei.
    Zusätzlich käme eventuell noch AviConcept in Frage. Enthält Biotin für die Knochen und Federn.
     
  6. #5 Nymphie, 8. Mai 2002
    Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo Alfred,
    danke für deine Worte.

    Ja du hast recht, manchmal hat man das Gefühl da läuft
    ein Patent drauf und jeder TA hat so seine Geheimmixtur,
    dabei spritzen die meisten fast das gleiche, aber ich
    glaube daß kommt halt bei den Kunden gut an, mein TA
    spritzt meinem Tier was supertolles geheimes, dann muß
    es ja wirken:D .

    Wegen dem Aufzuchtfutter ist das nicht evt. zu fetthaltig ?
    Ich meine wegen der Leber und so ?

    Liebe Grüße

    Nymphie (Petra)
     
  7. #6 Alfred Klein, 8. Mai 2002
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    Hallo Petra

    Eigentlich sollte Aufzuchtfutter nicht fetthaltig sein.
    Das besteht hauptsächlich aus Ei. Und da ist kein Fett drin. Wichtig ist das Eiweiß. Eiweißreiche Nahrung bringt was auf die Knochen.
     
  8. #7 claudia k., 8. Mai 2002
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    claudia k. Moderatorin
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    zufüttern

    @ alfred
    jetzt verwirrst du mich aber! mein ta (dr. hendriks/dr. pieper, leverkusen) sagt bei leberkranken vögeln KEIN EIWEISS füttern(!)

    berta hatte während der antibiotika-behandlung auch so schlecht gefressen und war auf 54 gramm gekommen. der ta sagt, bei ihrer grösse sollte sie ca. 10 gramm mehr wiegen.

    ich sollte ihr zum zunehmen täglich hartweizengrießnudeln kochen und kleinschneiden (auf keinen fall eiernudeln).

    berta war nicht davon zu überzeugen nudeln zu fressen, ernie schon.

    aber seit das antibiotika abgesetzt ist, frisst sie wieder fleißig wie früher.


    @nymphie
    hast du den thread unter "ernährung" zu dr. harrisons alleinfutter gelesen?
    unsere beiden agas haben ja das gleiche leiden.
    falls es für dich in betracht kommen SOLLTE, ist das zuchtfutter gerade für die kleinen leberpatienten, die zunehmen sollen, das richtige.


    gruss,
     
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  10. #8 Nymphie, 9. Mai 2002
    Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo,
    danke Claudia, werde mir mal den Thread zu Gemüte
    führen.

    @Alfred:

    Ich kann Claudia`s Verwirrung zustimmen, den meine
    TA hat mir auch dringend von Aufzuchtfutter abgeraten,
    es wäre zu mächtig ! Aber vielleicht gibt es ja da auch
    verschiedene Sorten ?

    @Claudia

    Wie geht`s den deiner Berta ? Habe gelesen daß es
    ihr zeitweilig wieder schlechter ging !


    Liebe Grüße

    Nymphie (Petra)
     
  11. #9 claudia k., 9. Mai 2002
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    hallo nymphie,

    ja, berta fing wieder an die haut zu benagen, was ich zu diesem zeitpunkt nicht wissen konnte, es war eine bakterielle infektion in der wunde, deswegen nutzte in diesem fall die ringelblumensalbe nichts.
    eines nachts hat sie die wunde tief aufgebissen und stark geblutet.
    ich fuhr am nächsten morgen sofort zum ta.
    da gab es dann die gute und die schlechte nachricht. die lebervergrößerung war nicht mehr zu ertasten, aber eben streptokokkeninfektion.
    das hieß zwei wochen antibiotika, und eine neue salbe für die haut.
    während der antibiotikabehandlung ging es ihr sehr schlecht, aber das musste sein, weil streptokokken sehr gefährlich und besonders aggressiv sind.

    jetzt ist die behandlung abgeschlossen, nur noch eine winzige kleine stelle, quasi in der "achselhöhle" etwas verschorft, die wird jetzt noch alle zwei tage mit salbe betupft.
    ansonsten bekommt sie nur noch phytorenal-f (für die leber) und alvimun (fürs immunsystem) täglich wechselnd ins trinkwasser.

    sie ist wieder überm berg.


    gruss,
     
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