Federbalgtumor Beim Kanarienvogel

Diskutiere Federbalgtumor Beim Kanarienvogel im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo. Ich hoffe, hier bin ich richtig. Mein Tweety ist mein Liebling. Er hatte letztes Jahr (vermutlich 8-9 Jahre alt) schon bischen Probleme mit...

  1. Vögli

    Vögli Neues Mitglied

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    Hallo. Ich hoffe, hier bin ich richtig. Mein Tweety ist mein Liebling. Er hatte letztes Jahr (vermutlich 8-9 Jahre alt) schon bischen Probleme mit dem Mausern. Die Neuen Federn juckten beim wachsen. Doch jetzt musste ich Letzte Woche feststellen, das er auf der linken Flügelseite ne blanke Hautstelle hat. Oh, ne es ist wie ein kl. Verwucherung. :traurig: Und jetzt kommts. Das Ding ist schnell gewachsen, und ich voller Panik, das es Krebs sein kann, gegoogelt. An Tag 3 (letzte Woche Mittwoch) fuhr ich zum Tierarzt. Sie nahm ihn, guckte, und meinte, es sei ein Federbalgtumor. Ich heulte, und fragte, was ich tun kann. Sie sagt nur, NICHTS. Und da ich erwähnt hätte, daß es schnell wächst, soll ich mich innerhalb einer Woche entscheiden. *HOIL* Man kann es operieren, doch weiss nicht, was das kostet, und sie mich auch über die Risiken aufgeklärt, das er es wegen Narkose auch nicht schaffen könnte. Wegen OP soll ich mich bis morgen entscheiden, ansosnten sagte sie, das ich warten soll, bis er dran gehen will. Dann könne es bluten. Auch so könne jederzeit das Geschwulst aufgehen und schrecklich bluten. Entweder bin ich jetzt von der Rolle, oder was? Ich kann doch nicht mit ansehen und abarten, was passiert? Was ist, wenn ich mal nicht da bin, und es geht auf. Er hat einen sehr starken Character, auch wenn er älter ist. Wir hängen sehr aneinander. Wir haben viele Umzüge gemeistert, sogar der längste mit 3-4 Std. Autofahrt. Hat sich immer schnell an neue Umgebung gewöhnt. War bis auf Krallen schneiden noch nie beim Tierdoc. Er ist jetzt auch total fit, singt, piept und wird jetzt viel verwöhnt. Doch ich habe Angst vor Tag X. *wein* *wein*. So macht die Tierärztin nichts, weil es ihm super geht, und er fit ist. hat auch keine Schmerzen.
    LG Vögli
     
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  3. Moni

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    Sofort ab zum vogelkundigen Tierarzt. Es handelt sich nicht um einen Tumor, sondern um eine Zyste, die entsteht wenn die Feder die Haut nicht durchstoßen kann. Also nichts tragisches. Such hier im Forum mal nach "Federbalgzyste" oder "Lumps".

    Du darfst Dich ein wenig beruhigen :trost:
     
  4. #3 Vögli, 12. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2010
    Vögli

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    Hallo Moni.
    Es war ein Tierarzt für Kleintiere. Und genau dein Satz erwähnte sie. Das die Feder wohl nicht durchging. So ähnlich wie bei uns die Haarwurzel. Und sei sagte, ja die Feder geht schon so um den Tumor drum rum, also wächste es. Jetzt bin ich irgendwie panisch.
    Wie googelt man nach einem Tierarzt speziell für Vögel?
    Man sollte auch auf den Link gehen, bevor man Fragen stellt. Ich hab jetzt einen angerufen, der speziell Vögel behandelt. Er war schon serh überrascht über meine Erzählung, in wieviel Sekunden mein Tierarzt hier die Diagnose gestellt hat, und fragte, ja haben Sie denn keine Medikamete bekommen? Ich erwiderte NEIN, und jetzt darf ich gleich heute ab 16 Uhr kommen. Mensch, warum war ich noch nicht früher hier. Bitte drück mir die Daumen, das es vll. doch nichts schlimmes ist, ja? Bin völlig durcheinander grad. Kann meine Gedanken nicht sortieren. Lieben lieben Dank.
    LG Vögli
     
  5. Paulaner

    Paulaner Foren-Guru

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    Mein Kanarienvogel ist 13 Jahre alt und hat auch "Federbalgzysten", die ihn auf dem Rücken ordentlich verwuschelt aussehen lassen. An der einen Seite steht eine Feder extrem ab. Naja... er ist fit und munter.

    Federbalgzysten sind recht einfach zu diagnostizieren und wirklich nichts, weshalb man in solche Panik ausbrechen muss. Die Feder kann die Haut nicht durchstoßen und wächst quasi unter der Haut. Deshalb bildet sich der sichtbare Knubbel. Das ist kein Tumor! Ein guter Tierarzt kann eine zu große Zyste sicherlich öffnen. Oftmals wiederholt sich das aber. Von einem Medikament, dass bei Federbalgzysten anzuwenden und hilfreich ist, habe ich noch nicht gehört... aber ich lerne gerne was Neues.

    Also erst mal durchatmen.

    Was hat dein neuer Tierarztbesuch ergeben?
     
  6. #5 WinterbrauT, 12. Januar 2010
    WinterbrauT

    WinterbrauT Neues Mitglied

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    Bitter erzähl uns, was bei der Untersuchung herausgekommen ist. Die Geschichte geht mir sehr nah. Hatte auch mal so ein Vögelchen mit so einer Zyste. Allerdings war das ein Buchfink (Durch Unfall flugunfähig, von mir aufgenommen)

    Ich hoffe sehr, es gibt ein Happy End für euch.


    Gruß
    Sic
     
  7. Vögli

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    Hallöchen.
    Ich danke erstmal an dieser Stelle Moni. Sie machte mir Mut, und bewegte mich wirklich nochmal dazu, (anhand des tollen Links der Ärzte) einen zweiten Tierarzt aufzusuchen. Ich musste mein Autoli erstmal vom Schnee befreien und hab den warm gefahren, damit Tweety es warm hat. Wir ins Auto. Er liebt ja so sehr Musik. natürlich Radio laufen gehabt. Beim Tierarzt angekommen, hing er so schief auf der Stange, daß ich schon schlimmstes befürchtet hab. Er war sehr schwach. Die Autofahrt hat ihn diesmal zugesetzt. Hab mich lang mit ihm beschäftigt, dann ging es auch wieder. Der Tierdoc hat jetzt eines garnicht gesagt. Undzwar ob Zyste oder Tumor. Er war serh nett, konnte meine Aufregung verstehen, und ging liebevoll mit ihm um. Schnitt ihm erstmal die Krallen, machte an den Beinen grob die Hornhaut ab. Er holte sich ne Helferin dazu. Er hat es abgebunden. Er tat mir soooo leid. Im Wartezimmer standen mir schon die Tränen in den Augen, als er da so auf der Stange saß. Er meint, klar daß die Tierärztin (Nummer 1) mich bzw. Tweety so behandelte. Als alt abgestuft, und so nach dem Motto, da kann man nichts mehr mache. Er hat mich gut beraten, und mir auch Hoffnung gemacht. Er sagt, ich solle jetzt abwarten
    (mehr kann man nicht tun) was passiert. Normal müsste sich die abgebundene Geschwulst verfärben/absterben, und ggf. abfallen. Das kann allerdings 8 oder auch 10 Tage dauern. Er weiss es nicht. Ich soll ihn beobachten. Notfalls nach 10 Tagen nochmal kommen, um es vll. weiter zu zuschnüren/abbinden. Er hat rundherum erstmal ein paar Federn weggemacht gehabt, um es besser abbinden zu können. Und der Doc hat sage und Schreibe seine Arbeit sehr gut gemacht und auch wirklich nicht viel Geld genommen. Wenn ich das vergleiche mit der (nicht-)Arbeit der anderen Tierärztin 8o8( Zum Schluss wollte mein Tweety doch mal beißen.:zwinker:. Völlig erschöpft saß er auf dem Käfigboden. Ich fuhr verzweifelt nach Hause, machte ihm Musik an, und stellte ihm sein Lieblingsfutter rein. Er wollte nicht. Er saß auf der Stange in der Ecke und wippte immer hin und her. Gleichgewicht nicht halten können richtig, oder Schmerzen? Ich saß 3 Stunden bei ihm, und hoffte, es geht ihm wieder besser. Seine Augen wurden kleiner, völlig erschöpft. Doch es war die Anstrengung. Inzwischen geht es ihm endlich "besser". Er hat wieder viel gefressen, traute sich auch auf die obere Stange, die ich grad tiefer setzen wollte. Jetzt sitzt er zwar wieder rum, aber ich spüre, das es langsam besser wird. Klar es war ein Eingriff, die Fahrt, die Aufregung, der Stress, das drückt jetzt bestimmt, weil ja das Blut da nicht mehr reinfliessen kann. Und eines sag ich Euch. Ich war auch völlig fertig, als ich zu Hause war. Hab mich bemüht, mir die Sorgen nicht anmerken zu lassen. Die Ansgt, die ich hatte, denn Tiere spüren das ja. Ich hoffe so sehr, das er es schafft. Bisher war er ein Kämpfer. Sehr stark. :jaaa:
    Ich habe dort paar Leute gesprochen, die auch aus meinem Ort kamen, und alle vorher bei der o.g. ersten Tierärztin waren. Was für ein Zufall.
    Ich find es super süss von Euch, das ihr mir geholfen habt, und euch auch mit mir Sorgen macht, wie es dem kleinen Patienten geht. Danke euch. :blume: Ich halte euch auf dem Laufenden. Sorry für den langen Text und evl. Fehlern oder Durcheinander. Bin immer noch nicht ganz erholt.
    LG .Vögli
     
  8. papugi

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    Hallo,
    mein WHkakadu hatte auch mal so eine feder die nicht rauskam. Ich fuhr zum TA, sie zeigte mir wie man es offnet...einfach mit ihren fingernageln. Da war aber keine dicke stelle und es war sehr einfach.
    Wenn du ein bisschen aufpasst, kannst du es alleine machen im anfangstadium. Alle kanarien- und finkenzuchter machen es so wie dein Ta es gemacht hat.
    Hatte auch schwierigkeiten damit wenn das ganze dick geschwollen ware aber im anfagsstadium, geht es leicht.
    Viel gluck mit deinem canari
     
  9. Vögli

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    Ach Menno. jetzt saß er grad nach dem Fressen wieder auf der Stange. Die Augen gingen immer wieder zu, und Schnabel in Bewegung auf und zu, als wenn er jabsen würde. Hab das Gefühl, als wenn er schlechter Luft kriegt, oder Schmerzen hat, das er versucht, es mit der Atmung gegenzusteuern.
    Ich dachte, er hätte heute Ruhe, da hämmern die in der Werkstatt unten drunter solaut, das mich das schon nervt.8( blöd.
    Hoffentlich wird mein Kleiner wieder.
    *snüff*
     
  10. Vögli

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    Dem Tweety geht es besser. Der Knubbel verfärbt sich, schrumpelt und kriegt ne andere Farbe. Heut früh hat er sich erstmalig richtig geputzt, sogar an der wunden Stelle, und nebenbei zwei kleine Federn abgemacht. Die waren wohl lose. Er frisst, er trinkt, springt manchmal von Stange zu Stange. Was mir nur grosse Sorgen macht, er ruft, singt und piept nicht mehr.8(. Kein Ton. Ichlock ihn aus der Reserve, wo er immer ein Ton von sich gab, doch er macht zweimal den Schnabel kurz auf, wälzt die Zunge. Jetzt weiss ich nicht, was da nicht stimmt. Ich meine, die Behandlung ist zwei Tage her. Und an den Stimmbändern war niemand dran. :nene: Meint ihr, ich muss den Tierdoc mal anrufen? Ich mach mir jetzt dahingehend Sorgen. Er war ein so toller Sänger. Sogar Musik ignoriert er. Da fährt der normal voll drauf ab. *help*. Hat das wer von euch schon mal gehabt?
    LG Vögli
     
  11. Vögli

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    So, ein Update.
    Mein Tweety hat gestern zwar wieder so rumgehangen und nichts gemacht. Ob er Schmerzen hatte, weiss ich nicht. Heute ist er richtig gut drauf, aktiv, und viel am baden. Doch, da der Knoten immernoch nicht abgefallen ist, mach ich mir erneut Sorgen. Es ist nur noch ein kleiner eingetrockneter Knubbel. Der sollte ja in 8 bis 10 Tagen abfallen, wenn nicht, müsse ich nochmal wiederkommen und er muss das strammer abbinden. (sind jetzt 10 Tage um) So weit so gut. Jetzt ist er sowas von aufgedreht und spraddelig wie Ameisen unterm Popo. Er pickt ständig fast ohne Unterbrechung an dem Knubbel und will den wohl abhaben. Nach so langer Zeit irgendwo verständlich. Doch, was kann passieren, wenn er es wirklich schafft, den Knubbel abzubekommen? Kann das trotzdem noch bluten? Ich hab mir vorsichtshalber mal ein Termin zu Dienstag eigeholt. Aber muss er genau zum WE hin daran rumpicken?:(. Und Tweety singt immernoch nicht. Das macht mich ganz ganz traurig. Hab alles versucht. Was bisher ab und an (nur mit meiner Hilfe) mal kommt ist ein leises zaghaftes Piep. Von sich aus nie. Ich wäre so forh,wenn er einfach mal wieder singen würde.:o.
    LG Vögli
     
  12. Fleckchen

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    Bestreich' die Zyste mal mit Jodtinktur ober Kamilosan, das trocknet aus.
     
  13. Vögli

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    Hallo Fleckchen.
    Ich kam garnicht mehr dazu. Er hats geschafft noch am Abend sich das ganze trockene Gewebe vom Abgebundenen abzunagen, aufgepickt. Das hat ihn so wahnsinnig gemacht, das er sich auch dachte, was du hängst noch, es ist Tag 10. Also weg mit dir. :zustimm:. Oder es hat gejuckt wie verrückt.
    Mittlerweile ist da soweit nichts mehr, bis auf den Faden und bischen dunkle Haut zu sehen. 8o. Aber gestern hab ich mich uch erschrocken. Ich kenn das Verhalten garnicht. Wie apatisch hüoft er auf der Stange von rechts nach links und umgekehrt und macht nen langen Hals und guckt wie wild durch den Käfig. Das sah so aus, als wenn er da eine Fliege hinterherguckt. (damit ihr euch das besser vorstellen könnt) Dabei war da garnichts. Das ging immer paar Minuten und dann saß er wieder friedlich irgendwo. Das hat sich so oft wiederholt gestern, das ich sogar ein Video gedreht hab. Was das war, weiss ich nicht. Hatte echt Schiss. Heut sitzt er ganz ruhig auf der Stange, als wäre nichts gewesen. Kein Piepen, kein Singen. Einfach nichts. Fressen, trinkem, baden tut er.:traurig: Dienstag muss ich wieder zum Tierdoc. gespannt was er dazu sagt. Ich hoffe, dieses Fahrt schwächt ihn nicht wieder so wie beim letzten mal. Und kalt ist es ab heut auch wieder draussen, was doof.
    Gruss Vögli.
     
  14. Merkur

    Merkur Neues Mitglied

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    Hallo Vögli,
    was ich da lese kommt mir sehr bekannt vor ;)
    Mein Weibchen Lexy hatte auch so etwas am Flügel, es wurde größer und sie hörte auf zu fliegen. Das war im Dezember. Wir sind mit ihr zu unserem TA und der sagte, es sei ein geschwulst, hat es abgebunden und auch gesagt das es nach 10 Tagen abfällt. Das tat es leider nicht und so fuhren wir nach 12 Tagen nochmal hin. Da sah er das es kurz unter dem faden weiter gewachsen ist. Also nochmal neu abgebunden und dann fiel es ab. Lexy hat aber nicht daran rumgenkabbert sondern es nur 'von der Seite angesehen'. Nun war das Geschwulst zwar weg aber geflogen ist sie immernoch nicht. Am anderen Flügel wuchs dann auch noch so ein Teil und wir wieder hin zum TA. Da war dann aber eine Vertretung und der sagte es sei ein Tumor und er könne ihr nur den Flügel abnehmen um sie zu retten :(
    Das haben wir natürlich nicht gemacht. wir sind am nächsten Tag zu einer Ärztin gefahren, die auf Ziervögel spezielisiert ist. Sie hat festgestellt, das Lexy an einer Genkrankheit leidet. Diese ist auf Überzüchtung zurück zu führen. Wenn Lexy in die Mauser kommt, kann es sein das Federn nicht ordentlich nachwachsen und es bildet sich eine Federzyste. Diese wird je nach Größe abgebunden oder ausgeschält. Lexy ihre Zyste war so groß, dass sie dableiben musste um am nächsten Tag behandelt zu werden. Wir haben für die Entfernung der großen Zyste, zwei weitere kleine im Nacken und die Unterbringung für eine Nacht 44€ bezahlt. Mittlerweile fliegt sie auch wieder, nicht weit aber besser als gar nicht. Ich war natürlich enttäuscht von der Fehldiagnose durch unseren TA und gehe dort nicht mehr hin.
    Unser Männchen Honey hat auch öfter diesen Blick drauf, so wie deiner. Als ob er ein Monster oder sowas sieht. Er macht sich ganz groß, fixiert eine Stelle und wird ganz nervös. Wenn ich ihn dann rauslasse, dauert es nicht lange und er geht auf Jagd. Es ist dann eine kleine Fliege oder sowas. Lexy hat da nicht so ein Interesse dran, die guckt immer gleich :D

    Ich hoffe, dass ich dir etwas Angst nehmen konnte, bzw. dir etwas weiterhelfen konnte :)

    Lieben Gruß
     
  15. Vögli

    Vögli Neues Mitglied

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    Hallo Merkur
    Das tut mir so leid, das es bei deinem Kanarie nach dem Abbinden weitergewachsen ist.*tröst*
    Das es was mit Überzüchtung zu tun haben kann, hab ich auch schon gedacht. Ist ja doch oft, leider.
    Mein Kanarie macht dieses Apartische Fixieren nicht mehr. Mit was es zusammenhing, weiss ich nicht. Aber es war echt schlimm, das mit anzusehen. So aus dem Schlaf heraus, Was fixieren und dann wie wild hin und her zu hüpfen. Weiss nicht, was er da für Geister gesehen hat. Aber seid er das mit den Zysten hatte, ist es schon so, das an der Stelle die Federn nicht richtig nachwachsen. Normal heisst es, das sie im Herbst und Frühjahr in der Mauser sind. Bei Tweety ist es schon viel häufiger. Auch jetzt erst vor Kurzem. Viele Federn liegen dann da. Er sieht aber nicht danach aus, das er Kahle Stellen bekommt. Nur sind die Federn an den Gelenken sehr kurz. Man erkennt schon, das sie da nicht gescheit nachwachsen. Das sagte man mir auch schon beim ersten Tierdoc, das es durch das geschätze Alter schon fast normal sei.
    Mein Vögelchen will garnicht mehr fliegen. Er ist fit, er singt, er ruft, total gut drauf. Solang es ihm trotzdem so gut geht, sehe ich kein weiteren Handlungsbedarf.
    Auch wenn er nicht raus will aus seinem Käfig. Wenn ich nach langen Stunden des Wartens nachhelfe, das er im Wohnzimmer fliegen könnte, sitzt er auch nur da rum, und langweilt sich. Jeder andere Vogel würd mal hin und herfliegen. Das macht meiner leider nicht.

    Wie dein Honey hätte ich es vll. mal testen sollen, ihn rauslassen, um zu sehen, was er macht. Meist war es so spät, das eigentlich Schlafenszeit war.
    Wie geht es deinem Lexy jetzt?
    LG Vögli
     
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  17. Moni

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    Genau genommen hat das nichts mit "Überzüchtung" zu tun, sondern lediglich mit der falschen Auswahl der Zuchtpaare... was auch bei einem "Hobbyvermehrer" vorkommen kann.
     
  18. Merkur

    Merkur Neues Mitglied

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    Hallo Vögli,
    also Lexy kommt auch nicht mehr so gern aus dem Käfig raus. Es ist leider selten, max. auf die Couch und dann bleibt sie da eine Weile sitzen. Fliegen kommt leider sehr selten vor und wenn dann auch nur sehr kurze Strecken, max. 30cm. Das Problem bei ihr scheint zu sein, dass sie nicht die Kraft aufbringen kann, um in die Höhe zu steigen. So stürzt sie dann ab und findet sich auf dem Boden wieder. Sie sucht sich dann immer kleine Hindernisse auf dem Boden, z.B. einen Rucksack um wieder auf die Couch zu kommen. Von da aus kann sie ja in den Käfig hüpfen. Wir lassen nun immer einen stehen damit sie den nutzen kann. Ansonsten ist sie ganz normal, springt hin und her, frisst und trinkt normal. Also bleibt ja nur abwarten und Tee trinken. :)
    Honey ist wie immer, fliegt umher und sitzt am liebsten auf dem Fernseher um alles genau beobachten zu können. Bei ihm konnten wir bisher noch keine Probleme feststellen, ich hoffe das bleibt so.
    Die Beiden gehören zur Familie und da bleiben sie auch bis zum Schluss :)

    Ganz viele liebe Grüße aus Berlin :)
     
Thema: Federbalgtumor Beim Kanarienvogel
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