Fiete und Keisha-May

Diskutiere Fiete und Keisha-May im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Es gibt ja auch bei Menschen verschiedene Lerntypen, fällt mir da grade ein. Denkst du, so etwas gibt es auch bei Wellensittichen? Visuelles...

  1. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo rudeGirl,
    ich habe leider keinen Kontakt zu anderen Leuten, die mit Vögeln clickern (oder welche halten - meine Freunde haben hauptsächlich, wenn überhaupt, Katzen :p).

    Den Käfigausbruchsversuch von Pico würde ich unter empört, mutig & kreativ verbuchen (immerhin - andere Vögel sind beim TA nur noch starr vor Angst - er TUT etwas!:p).

    Verschiedene Arten zu lernen gibt es meiner Ansicht nach auf jeden Fall, die würde ich aber eher dem Characker zuschreiben.
    Also es gibt mutige Draufgänger, die alles gleich probieren, vorsichtige Vögel, die sehr schnell lernen und behalten, aber kleinste Schritte brauchen.

    In unserem Fall würde ich sagen, dass Keisha-May gelernt hat, still zu sitzen ("watch me" = sie sitzt still und schaut auf mich, damit sie den Partner nicht "anfällt") und das so intensiv, dass sie erst mal wieder lernen muss zu probieren (daran arbeite ich auch....).
    Fiete hat von Anfang an viel probiert, ist dafür belohnt worden und hat das sehr verinnerlicht.
    Mit Keisha-May habe ich zudem die ersten "Berührungsübungen" auch so geclickt, dass sie still halten/ sitzen musste.
    Bei ihr sitzt das jetzt sehr tief und sie hat das intensiv verinnerlicht, würd eich sagen.

    Bei Fiete klappte das Annähern, während er still saß, extrem schlecht, mal ging es, am nächsten Tag wieder gar nicht.
    Daher habe ich mit Fiete (und auch Keisha-May) mal versucht, das Berührenlassen aktiv zu üben, (er kommt eben in die Hand), was auch sehr gut funktionierte, da er jetzt zwei Sachen gleichzeitig machen darf: Aktiv sein - laufen, fliegen - und dann für das Anfassen lassen belohnen lassen.

    Lerntypen im Sinne von visuell, auditiv etc. kann ich mir bei Wellensittichen schwer vorstellen, weil die an sich schon extrem visuell sind.

    Gestische Kommandos funktionieren immer VIEL länger als verbale, verbale kommen erst ganz, ganz am Schluss, wenn überhaupt (bei uns :+keinplan).

    Beim Tierarzt habe ich allerdings unterschiedliche Charaktere beobachten können:
    Calsey hat immer gekreischt und gebissen, was das Zeug hielt, Twitch & Keisha-May haben eher alles still über sich ergehen lassen (und hatten hinterher teils Wassermangel, weil sie partout auch kein Wasser annehmen wollten), Fiete hat schon bei seiner Eingangsuntersuchung gebissen - ist halt 'ne Henne im Körper eines Hahns! :p).

    Ich glaube allerdings, dass Wellensittiche Vorlieben und "Anlangen" für bestimmte Bewegungsabläufe/ Ideen haben und das man ihnen daher unterschiedlich schnell unterschiedliche Sachen beibringen kann.

    So gibt es Wellensittiche (Calsey) die partout nicht auf die Idee kämen, das Füßchen zu heben, andere, die alles versuchen in den Schnabel zu nehmen, andere, die sich gern irgendwo runter hangeln.
    Hat man einen kleinen Ballkünstler kann es sein, dass er laaaange nicht kapiert, dass man sich auch vom Ast hängen kann.
    Das dann beizubringen, ist extrem schwierig.
    Bei Twitch habe ich es erst nach sehr langer Zeit geschafft ihm zu vermitteln, dass er nicht den Fuß auf den Ball stellen sondern den Ball im Schnabel halten soll; apportieren, also mit Ball laufen, ging gar nicht.

    Ich denke, es wird Wellensittiche geben, die gern auf Tische fliegen, auf den Boden gehen und Gegenstände untersuchen, es wird WEllensittiche geben, die von sich aus genr Zuflugübungen machen oder Turnübungen wie sich um den Ast drehen, vom Ast hängen und andere, die gern Geräusche ausprobieren etc.
    Das kann man dann evtl. als Lerndisposition ansehen, immerhin kann man einem Wellensittich, der sich mal auf den Rücken rolle, Auf den Rücke Legen beibringen; macht einer das von sich aus nie, wird es sehr schwierig bzw. langwierig.

    Früher hieß es in den ganzen Wellensittichbüchern von Annette Wolter und anderen, dass Wellensittiche so gerne mit den Gitterbällchen spielen.
    Von meinen neuen tat das von sich aus erst Keisha-May, sonst keiner.
    Da aber die Angaben in den Büchern aus der "Prä-Clicker-Zeit" :p stammen, wird es wohl viele Wellensittiche gegeben haben, die von sich aus mit diesen Bällen etwas anfangen konnten.

    Sehr interessant finde ich zu beobachten, was Wellensittiche ohne Clickertraining von sich aus probieren.
    Bei Annette Wolter las ich da von sich an einem Papierbällchen hochwirbeln zu lassen und los zu fleigen", sich an einem dicken Seil herum wirbeln zu lassen, Ball runter werfen und sich wiederbringen lassen.
    Calsey erfand das Glöckchen von der Halterung friemeln und in den Wassernapf werfen und das um den Ast Rollen.


    Ich finde es unglaublich, was sich da Wellensittiche anscheinend ohne Anleitung ausdenken können! :freude:
     
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  3. rudeGirl

    rudeGirl registrierter Benutzer

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    Ja, zur Klarstellung bei Picasso war das durchaus Lernen durch vorhergehende Analyse:

    Er stellte sich in einen Futternapf und drückte diesen auf, in dem er sich großmachte (einfach erklärt). Er kannte diese Futternäpfe schon von vorher und hat wohl beim Futterwechsel gesehen, wie diese aufgehen. Das tat er nicht während der Untersuchung, sondern auf der stationären Behandlung- also ganz in Ruhe.
    Picasso war generell ein Vogel, der immer das köpfchen schief legte, bevor er etwas tat. Ich würde so weit gehen zu behauopten, dass er ein Problem erkannte und über eine Lösung "nachdachte".
    Beispiel: Hirsestange hängt von der Decke, alle Äste sind zu weit weg um von dort aus direkt ranzukommen.
    Coco probierte jeden Ast aus, ob da nicht doch- nein, da ging doch nichts. Nachdem er von keiner Seite rankam, kletterte er das Gitter hoch und fraß kopfüber- oben war die letzte Möglichkeit, die er hatte. Hier sieht man klar ein Muster: Lernen durch Versuch und Irrtum.
    Picasso hingegen saß da und gucke. Bis er einfach auf die Stange hüpfte, sich an ihr festhielt und von da fraß. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass er diese Situation zur Beschäftigung schon kannte, aber wenn nicht (wovon ich ausgehe-> Kontakt zu den ehemaligen Besitzern), wäre es Lernen durch analyse.

    Wäre schon interessant zu wissen, ob es nicht noch andere gibt, die über die Lernerfahrungen ihrer Vögel schreiben können?
     
  4. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Hallo rideGirl,
    da wäre doch ein neuer Thread im Clickerforum oder Allg. Vogelforum mal interessant.
    Welcher Vogel hat wann was wie gelernt, welcher Vogel war wann wie kreativ?

    Hier mal ein paar Fotos:
    Fiete auf dem Schreibtisch (für andere nichts Besonderes, aber meine müssen sich da ja überwinden), am Schaukeln und ein Zufallsflugbild.:0-
     

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  5. Stephanie

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    Nicht gravierend Neues passiert.

    Beide Vögel waren auf dem Schreibtisch, diesmal selbstbelohnend, da sie dort zum Golliwooog-Buffet gingen.

    Sonst habe ich jetzt meine "Vogel berühren"-Strategie ein wenig geändert:
    Ich berühre die Vögel am Schnabel und streiche dann entweder mit Daumen oder Zeigeringer (rechts oder links) am Schnabel vorbei, bis ich den Finger über die ganzen Seite streichen kann und den Vogel dann festhalten.
    Fiete kommt auch schon an und legt sein Köpfen kurz zwischen meine Finger, je nach Laune; Keisha-May kommt aber auch zum Finger und hält den Schnabel still damit ich ihn ein paar Sekunden berühren und dann kurz zum "Bart" weiter streichen kann.
    "Umarmen" machen wir jetzt immer abends und nur, wen das Beinchen drin und die Augen zu sind.... sie fangen dann hinterher auch sofort an zu knistern oder machen das vorher schon.
    Ansosnten waren die Vöglein heute ausgiebig auf der Teleskopstange:
     

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  6. #25 Stephanie, 13. Oktober 2010
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2010
    Stephanie

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    Hallo,
    gestern hatten wir noch ein tolles Transportboxtraining.
    Fiete kannte die Box ja noch gar nicht und Keisha-May kannte die Box noch gar nicht.

    Habe dann mit Fiete angefangen, als er auch meine Hand kam, ihn von dort immer näher an die Box zu tragen und habe dann gewartet, bis er irgendetwas macht.
    Das irgendetwas war, mit dem SChnabel an die Box zu schlagen.
    Habe das zweimal geclickt und dann gewartet, er hat sich dann vorgebeugt und ist irgendwann in die Tür gehüpft.
    Keisha-May kam dann auch und saß auf der Box

    Das ging so lange gut, bis Fiete sie wieder verscheucht hat (muss unbedingt "bleib" und "Keisha-May in Ruhe lassen" in die Dringlichkeitsliste mit aufnehmen).

    Sie hat dann einmal von oben in die Box gespäht, er sich einmal Richtung Sitzstange gedreht.

    Zudem waren sie damit beschäftigt, dem Golliwoog komplett den Garaus zu machen!

    Zur Versöhnung des Gejages gestern wurde dafür heute mal geschnäbelt.

    Ich habe noch ein ganz süßes Video zum Thema "Vogel berühren" gefunden:
    Küsschen geben.:beifall:
     

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  7. Stephanie

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    Turteltäubchen....

    Fiete und Keisha-May turteln jetzt was das Zeug hält, mit allem, was dazu gehört, inklusive der (gespielten?) Reserviertheit der Dame (hier auf den Bildern nicht!;)):
     

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  8. Stephanie

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    Oh, die Bilder hatten wir schon.
    als ein paar andere!;)
     

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  9. Stephanie

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    Bei uns war heute Badetag.
    Nachdem Fiete öfter mal im WAssernapf, aber nicht in der Badeschale badet, habe ich Möhrengrün aufgehängt und etwas Wasser in die Flache Schale gefüllt.
    Die Tierchen haben sich fast drum gekloppt.:p
    Was nach Abstürzten aussieht ist Absicht: Fite hat Keisha-Mays Art, hängend zu baden, runter zu fallen oder sich runter zu hangeln und wieder zurück zum Bad zu fliegen, sofort übernommen.

    Erstes Bild: Keisha-May: Hach?! Badewasser!:freude:
     

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  10. Lemon

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    Die beiden sind so ein schönes und aktives Paar! Klasse! :-)
     
  11. Stephanie

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    Danke Lemon.:D

    Leider gibt es keine aktuellen Bilder und Videos... ich glaube, da brauche ich erst mal eine neue Speicherkarte für meine Cam.
    Möchte auch ungern selbst auf den Videos erscheinen, habe aber null Ahnung von Schneiden...es kann noch etwas dauern.

    Mit Fiete habe ich jetzt eine neue Übung etabliert: "Verstecken":
    Ich halte meine flache Hand etwas über einen Ast, rechts von ihm (meine Vögel haben bei den Übungen, bei denen sie in meine Hand laufen sollen, eine ausgeprägte Seitigkeit), sage "verstecken" und er kommt von links gelaufen und steckt seinen KOpf, manchmal bis zum Flügelansatz unter meine Hand, manchmal dreht er dabei den Kopf nach oben und stuppt mich mit dem Schanbel an; ich darf ihn dabei kurz am Köpfchen berühren.

    Keisha-May darf ich jetzt links ausgiebig, rechts kurz kraulen = mit dem Finger auch das Gefieder berühren.

    Beide Vögel laufen zur Daumenspitze oder Zeigefingerspitze = nach links und rechts und legen ihren Schnabel "fest" dagegen (drücken ein wenig gegen den Finger).
    Bei Keisha-May hebe ich dann den jeweils anderen Finger über ihre andere Seite/ den Flügel (Ziel eben: Vogel greifen), Fiete ist das mit dem Fingerheben noch unheimlich, aber ich kann ihn mit der Fingerspitze schon auf andere Äste locken.
    Bartgefieder berühren mag er noch nicht so.

    Kürzlich hatte er aber etwas am Fuß kleben (Gemüserest?) und ich habe mich "ran geclickert" und durfte ihm nach einer Minute vorsichtig das Zeug vom Fuß streifen.

    Lustig & seltsam:
    Ich hatte ja früher mal die Übung "Hand um Vogel von vorne legen" => Vogel kommt zwischen den zum C gehaltenen Zeigefinger & Daumen.
    Das war den Vögeln aber ab einem gewissen Punkt unheimlich, und weiter kamen wir nicht.
    Ich hatte dann mal das "C" ein paar cm vom Ast weg gehalten, und die Vögel waren rein gesprungen.
    Das machen sie beide noch immer, ohne dass ich das immer clicke, und ich darf dann kurz die Finger um sie legen und die Flügel berühren.

    Keisha-May plustert schon abends beim Kraulen immer das Bartgefieder auf.

    Manachmal plustert sie auch das Nackengefieder auf und dreht den Kopf, will aber nicht im Nacken gekrault werden.


    Bei Fiete machen wir das umgekehrt:
    Nicht ich kraule ihn, ich er legt den Schnabel an meinen Finger und dreht oder streckt sich dann, so dass der Finger am Gefieder bis zum Flügelansatz vorbei streicht.
    Hauptsache ist ja die Gewöhnung an die Berührung der Federn.

    Es gibt ja doch diverse denkbare Fälle, in denen man am besten den Vogel mal eben schnell greifen muss.
    Dafür übe WIR: Der Vogel, die Berührung zu lernen und als normal zu empfinden, und ich, mich daran zu gewöhnen, den Vogel zu berühren/ greifen und im Ernstfall nicht in völlig Panik zu verfallen, dem Vogel etwas zu brechen.
    Hoffe, dass ich mit diesen Übungen lerne, das einzuschätzen, und den Vogel im Ernstfall dann auch ohne Schaden zu greifen.

    Gerade wenn ich glaube, dass die akut krank sind, verfalle ich leider in völlige Panik, teils mit echtem Zittern, und in der Verfassung hüpft mir der Vogel natürlich nicht mal eben locker in die Transportbox.
    In der Situation wäre es toll, wenn das Greifen/ Festhalten der Vögel für beide Parteien schon Alltag wäre.

    Es gibt ja hier irgendwo, keine Ahnung mehr von wem, diesen süßen Bilderthread, in dem der blaue Wellensittich unter die Wolldecke kriecht,
    Der hat ja schon das Unbehagen bei Berührungen von Menschen/ Dingen mit seinen Flügel-etc.-federn völlig verloren.:0-
     
  12. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Fußstütze

    Gerade sehe ich Fiete beim Fressen in der Futterschale:
    Ich hatte ihm zwei Apfel"stümpfe" (großzügig umschnittenes Kerngehäuse) in die Futterschale gelegt, also auf die Körner.
    Beide haben auch fleißig schon am Apfel geknabbert.

    Was macht Fiete?
    Stellt einen Fuß auf den linken Stumpf, einen auf den rechten und futtert die Körner, die dazwischen auf dem Boden der Schale liegen!:D
     
  13. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Man kann ganz deutlich Unterschiede im Lernverhalten beider Vögel sehen.
    Fiete ist eher der Typ, der Wegfliegt, Mut sammelt, wieder kommt, "anklopft", um es noch mal zu versuchen.
    Zum "Anklopfen" hat er vier Möglichkeiten:
    Er setzt sich still in meinem Nähe und eeeeckt sich ein bisschen.
    Er sagt leise "piep".:p
    Er hebt die Flüüügel (okay, sehe ich selten, wenn ich nicht gerade drauf achte).
    Oder: Er fliegt einfach wieder auf seinen Ausgangspunkt, von dem er geflohen war. So nach dem Motto, "okay, das war mit zu viel, aber ich versuchs noch mal!"

    Keisha-May flieht niemals (die tapfere Frauenriege....), aber muss sich öfter umgucken, ob Fiete eine Attacke auf sie plant, also ihren Platz einnehmen will.:~

    Keisha-May darf ich an beiden Füßen berühren, Fiete dagegen noch nicht so.
    AUF dem Fuß darf ich ihn gar nicht berühren, aber eventuell neben den Fuß meinen Finger legen. "Eventuell" = kommt auf seine Laune an.

    Dafür hat Fiete einen umwerfenden reckenden Seitenblick, wenn ich ihn rufe, total süß.:freude:
    Keisha-may schaut da ja meist mit eher eingefrorender Miene.

    Dafür darf man sie "Bartstreicheln" und die Hand so um ihren Körper legen:
    Dauemen zeigen: Sie berührt ihn mit dem Schanbel, stellt sich so, dass ihr Körper an der Handinnenfläche ist und man darf dann mit den restlichen Fingern über ihren Rücken streichen bzw. den eine Zeit lang - so ungefähr 5 Sekunden mache ich das zur Zeit - berühren.
    wenn sie auf dem Finger sitzt, darf ich sie kurz an mehreren Stellen berühren (alles Vorbereitung zum Festhalten :~).

    Fiete hat mich gestern überrascht und auch mal auf meiner Hand die Flügel gehoben - ohne Kommando.
    Leider ging das etwas unter, da wir gerade Transportbox übten. *seufz*, das Thema ist noch nicht vom Tisch.
    Soooo schwer kann das doch nicht sein, menno, ich hab euch extra eine TB mit einfachem Einstieg gekauft...!!!!....

    Interessant finde ich, das mir beide Vögel in die vorbereitete, halb offene Hand fliegen, ich muss nur die Hand an einem Ast öffnen, schon kommt ein Vogel da [zum späteren Festhalten!] rein geflogen!:D

    Kennt Ihr das Hühner-Clickervideo?
    Die scheinen auch ganz plietsch zu sein!

    Keisha-May darf ich übrigens schon ein bisschen im Nacken kraulen, sie plustert ihn extra dafür auf.:freude:

    Fiete hat es noch rechtzeitig vor Weihnachten geschafft, seinen Ballonkorb komplett auseinander zu nehmen, die Kugel ist aber noch übrig.
    Vermutlich seine Art zu sagen, dass mal ein Weihnachtsgeschenk fällig wäre!

    Er hat denn auch jetzt einen zweiten Ballon bekommen; wenn der "auf" ist, gibt es noch einen Kranz in Reserve und dann muss Frauchen nachkaufen.
    Die große Kugel mit Papierstreifen und Holz"streben" haben sie soweit bearbeitet, dass alle Holzstreben durch sind.
    Das ist wohl ihr Projekt, denn dort fliegen sie immer ganz eifrig morgens als erstes hin, und dann hört man nur noch *knapp-knusper-rapp*...:D


    (Bild 2: So sah die Kugel am Anfang mal aus...:p)
     

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  14. Stephanie

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    Fiete geht in die Grätsche

    Schaut Euch das mal an!
    Er scheint jetzt öfter so zu sitzen...

    Eine liebe Freundin hatte mir mal diese Freisitz gebastelt und extra direkt über ihm einen kleinen Querast angebracht.
    Scheint er aber nicht zu brauchen!:p


    Anbei mal ein aktuelles Foto von dem Weidenball.
    Die durch genagten Streben erkennt man glaube ich ganz gut.
    Die Arbeit eines knappen halben Jahres....und glücklicherweise weder meine Tapete noch meine Türen!:p

    Also für Wellensittiche lohnt sich dieser Ball wirklich, die fühlen sich dadurch beide zum Arbeiten (...Zerstören....) herausgefordert!:+schimpf
     

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  15. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Am Vogel schnuppern...

    Irgendwo habe ich mal eine Internetdiskussion gelesen zum Thema "am Vogel schnuppern".:D

    Nun, das mache ich auch gerade!!!:p

    Keisha-May lässt sich schon ganz umgreifen und auch kraulen; sie präsentiert mir dann, wenn ich an ihrem Schnabel vorbei streife, ihr aufgeplustertes Nackengefieder.
    Bei Fiete war das alles (Vogel anfassen) immer ein Problem.
    Im Englischen gibt es den schönen Ausdruck "this only got me that far", und das war bei Fiete der Fall: Immer bis hierher und nicht weiter.
    Schnabel berühren okay, Gefieder - wuääää.
    Allerdings kommt er ja in meine offene Hand geflogen.

    Bei beiden war das "Problem" wenn man so will, das Berühren des Rückens, das ja aber zum Festhalten oder Rausnehmen (im Ggs. zu Rausfangen) dringend benötigt wird.

    Was also tun?

    Nun, ich habe mich an das obige Zitat erinnert und es mal mit "am Vogel schnuppern" probiert.
    Und DAS klappt erstaunlicherweise!!!


    Ich setzte also Fiete auf meine Hand, er (schaut mich dort sonst immer an) dreht sich um, c/t, ich gehe mit der Hand an mein Gesicht und berühre sein Rückengefieder mit der Nasenspitze, c/t oder den - trockenen!!! - Lippen.
    Das lässt er erstaunlicherweise zu, so dass ich mich schon vom Ansatz der Schwanzfeder etwas am Rücken "hochgearbeitet" habe und er da jetzt eine Berührung von einer Sekunde zulässt.

    Er fliegt manchmal weg, wenn er sich umgedreht hat, kommt aber dann eigenstädnidg sofort wieder zurück!

    Bei Keisha-may ist das Ganze, wie immer, anders:
    Sie kam auf meine Hand, drehte sich aber nicht um.
    Ich habe sie also (bzw. meine Hand) etwas zur Seite gedreht und meinem Gesicht angenähert (denn wenn ich meinen Daumen der Sitzhand annähere, kommt ihr Schnabel "klopfen").
    Nach einigen Versuchen klappte auch das sehr gut und ich durfte sie, *Flügel links*, *Flügel rechts* kurz berühren.
    Dann sah sie, wie Fiete sich umdrehte, und machte das dann auch mal.

    Wir haben es sogar, von meiner Seite aus ungeplant, schon fast synchron !!! geschafft:
    Links Keisha-May, rechts Feite, beide umdrehen, kurz berühren, c/t.
    (Dumm nur wenn sich die Viecher erst mal streiten müssen, wer da nun wo auf der Hand sitzen darf...)

    Habe ich Keisha-May auf der Hand, kommt Feite sowieso gucken (*toitoitoi*, also von seiner Seite aus: Stören....), habe ich mit Fiete geübt, weiß Keisha-May aber, was sie machen muss, nämlich sich erst mal umdrehen.
    Das nimmt sie wörtlich und dreht dann auch ihren Schnabel zu mir wenn ich da am Schnuppern :p bin, und stubst mich mit dem Schanbel dann manchmal auch an die Nase.:D
    Einfach süß!:freude:
     
  16. Stephanie

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    Hallo,
    zur Zeit steht das auf die lange Bank geschobene Zuflugtraining an.
    Also, die Tierchen sollten von überall her sofort zu mir fliegen und auch mal von sich aus kommen.:zwinker:
    Das klappt auch schon recht gut (nicht das von sich aus AUF mich Fliegen, das klappt noch gar nicht!:~), jetzt sind wir dabei, dass sie büdde auch von oben, also von ihrem "Schaukelspielplatz" zu mir fliegen und auch immer mal wieder vorne an den Käfig kommen (statt nur auf die Anflugstangen, die weiter unten angebracht sind).
    Wenn sie dann vorne am Käfig sind, sollen sie Blickkontakt aufnehmen - Keisha-May kann ja "watch me!" und setzt das auch regelmäßig mal ein, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, aber Fiete kennt das noch nicht "offiziell" - um zu schauen, ob mal eine Chance besteht, zu mir zu fliegen.
    Das klappt auch schon recht gut, allerdings natürlich noch unregelmäßig.

    Als nächstes steht dann auf dem Trainingsplan, dass wir bitte mal (wieder) regelmäßig auf den Schreibtisch kommen, damit wir da Farben Unterscheiden lernen können (habe bunte Klötzchen dafür).
    DAS wird wohl noch etwas dauern.:~
    Dafür hat mir Fiete aber heute morgen schon mal Flügelheben auf meiner Hand angeboten und prompt wiederholt.
    Danach musste er sich allerdings erst mal den Flügel ordnen!:p
     
  17. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Kleiner Vertrauens-Meilenstein!

    Abends clickere ich immer noch ein bisschen mit den beiden.
    Zum Schluss gibt es dann einen "Schnabelstupser", ohne Click.
    Keisha-May kann ich dabei immer ein wenig kraulen, Fiete wollte nie, dass man sein Gefieder anfasst.
    Und heute durfte ich kurz seine Bartfedern neben dem Schnabel berühren, er hat sie sogar, bilde ich mir ein, leicht aufgeplustert dabei!:freude:
    Danach gab es natürlich für beide noch eine Gute-Nacht-Hirse präsentiert (ein paar Mal abbeißen, nicht, alles!).

    Jedenfalls hat mich das sehr gefreut, dass der Kleine jetzt auch mal sein Bartgefieder berühren lässt und sogar dabei etwas plustert und mir leicht entgegen streckt!:freude:
     
  18. Miss Daisy

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    Deine Wellis sind sooo süß! Danke für die vielen, schönen Fotos.
     
  19. Stephanie

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    Danke Miss Daisy!:freude:

    Ich finde sie ja auch süß, aber auf Fotos von den Farben her eher langweilig...

    Wenn ich nach Farben gegangen wäre, was ich mir verboten hatte, hätte ich einen tiefgelben (w) und einen tiefblauen (m) Wellensittich.
    Etwas intensiver als die Farben, die mein allererstes Pärchen hatten, Scheckie (w) und Manky (m) (Foto 2).
    Ich war ja total verleibt in die Wellensittiche von Annette Wolter, Manky (m) und Mini (w), (Foto 1 aus einem Buch dilettantisch abfotografoert :~):


    P.S. was hab ich nu gemacht, dass die Schrift auf der ganzen Seite fett erscheint?!:?
     

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    Also am besten gefällt mir das Bild, wo der Kleine im " Ballon" sitzt (dahinschmelz).Ich wollte auch keinen blauen Welli, und jetzt hab ich 2 davon. :D Am liebsten wären mir auch 1 weißer und ein gelber Welli gewesen.Die 2 von dem Buch find ich auch ganz süß, besonders den gelben.
     
  22. rudeGirl

    rudeGirl registrierter Benutzer

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    Ich habe auch eine Schwäche für Vögel aus der Grünreihe, wobei es auch viele Hübche aqus der Blaureihe gibt, zum Beispiel schmelze ich bei Grauen Vögeln dahin, so wie Fiete.
     
Thema:

Fiete und Keisha-May

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