Flegelalter

Diskutiere Flegelalter im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo zusammen, heute möchte ich wieder mal von der “Septemberfamilie “berichten. Die jungen Grauen sind inzwischen 9 Monate alt und natürlich...

  1. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Hallo zusammen,

    heute möchte ich wieder mal von der “Septemberfamilie “berichten.
    Die jungen Grauen sind inzwischen 9 Monate alt und natürlich ins
    Flegelalter gekommen. Zur Zeit sind alle noch mit den Eltern in einer gemeinsamen Voliere.
    Waren sie bis vor kurzem noch brave Mitglieder ihrer Familie so haben sie
    sich nun in kleine Furien verwandelt.
    Kein Mitglied der Gruppe ist nun vor ihren Attacken sicher. Ohne Vorwarnung wird
    Da in fremde Füße oder Schwänze gezwickt.
    In den ruhigeren Phasen sitzen dann alle wieder zusammen und kraulen einander. Gelegentlich werden sie sogar noch von ihrem Vater gefüttert.

    Ihre Sprache haben sie nun fast vollständig von ihren Eltern übernommen.Waren sie in den ersten Monaten relativ ruhig, so sind sie nun sehr geschwätzig geworden.

    Auch das Imponierverhalten wird , vor allem von den jungen Hähnen, an den anderen Volierenbewohnern ausprobiert.

    Die älteren Grauen verhalten sich gegenüber den Jungen völlig unaggressiv , wenn sie nicht von diesen provoziert werden. Sicher wird es sich wohl ändern wenn die Eltern wieder in Brutstimmung kommen.



    Schöne Grüße Fritz
     
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  3. Utena

    Utena Guest

    Hallo Fritz!
    Ich finde es toll ,das du bei deinen Grauen eine sollche Familie von Anfang an beobachten kannst. Da kann man sicher eine mege lernen über die Verhaltensweise der Tiere.
    es ist sicher sehr interressant wie sich die jungtiere nun untereinander Entwickeln und ihr verhalten an anderen nun ausprobieren oder ändern.
    Ich beobachte ja auch sehr gerne meine 8 köpfige Gruppe und es ist immer wieder faszinieren wie die Tiere untereinander die regeln ausmachen und sich gegenseitig verständigen oder verhalten .
     
  4. #3 Rüdiger, 19. Mai 2002
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Fritz!

    Schön, wieder von Dir zu hören!:)

    Wenn ich das so lese, kann ich mir denken, das auch das Verhalten von Katrins Grauen Collin eigentlich recht normal ist.
    Der Altersunterschied kann möglicherweise darin begründet sein, das es sich um eine Handaufzucht handelt.

    Ich hoffe, noch viel von deinen Beobachtungen zu lesen!
     
  5. #4 Katrin Starke, 19. Mai 2002
    Katrin Starke

    Katrin Starke Guest

    Geierfamilie

    Hallo zusammen

    Es muss echt toll sein so ein Kleinschwarm beobachten zu können!

    Lässt Deine Jungmannschaft Dich auch teilhaben bei diesem Spiel?
    Wie steht es um Deine Füsse und Finger ??

    Frage das eben weil mein Collin anscheinend sehr Spätreif ist, Deine mit neun Monate, meine mit 16 Monate am Flegeln.
    Leider halten bei Meinen keine Graugeiereltern hin sondern eben ich :s

    Ich wünsch Dir viel Freude mit "Deiner" Familie
     
  6. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Hallo zusammen,

    @ Sandra: es ist sehr spannend und immer wieder neu eine Gruppe von Grauen zu beobachten .Besonders schön ist es natürlich junge Graupapageien in ihrer Familie aufwachsen zu sehen. Aber sicherlich machst Du mit Deinen Grauen ja ähnliche Erfahrungen..
    Es würde mich mal interessieren wie wichtig Dir dabei die Zahmheit deiner Vögel ist.

    @ Rüdiger: leider war ich in den letzten Wochen gesundheitlich ein bisschen gehandicapt.
    Nun hoffe ich mal das es wieder aufwärts geht.

    @ Katrin: ich kann natürlich nicht für Deine Grauen sprechen , meine sind aber sehr kreativ und probieren immer mal wieder was neues aus vor allem mit dem Schnabel.(Auch im fortgeschrittenem Alter)Vor allem wird gerne die Härte und Bissfestigkeit der verschiedenen Materialien untersucht.
    Meine Finger sind aber noch vollständig.;-)

    Schöne Grüße Fritz
     
  7. Utena

    Utena Guest

    Hallo Fritz!
    Die Zahmheit meiner Grauen ist für mich ohne Bedeutung,obwohl die meisten zahm sind,spiele oder traineriere ich sie nicht auf Kunststückchen hin.
    Sie leben fast ausschließlich in der Gruppe und oft sehen sie mich nur zum Füttern und Saubermachen.
    Von meiner Außenvolier her kann ich sie gut beobachten wie sie sich untereinander verhalten und beschäftigen.
    Natürlich sind auch ein paar Handaufzuchten dabei die wir übernommen haben,die wenn ich das Volier betrete sofort mir entgegenfliegen und gekrault werden wollen.
    Die bekommen natürlich schon von mir ihre Krauleinheiten.
    Es ist schön zu sehen,das selbst so zahme anhängliche Tiere wenn sie einen Partner gefunden haben sich mehr mit ihm beschäftigen und man als Mensch nicht mehr so gefragt ist.
    Allerdings erleichtert es die Arbeit enorm weil unter meinen Grauen kein wirklich extrem Wilder ist ,speziell wenn man mal zum TA muß.
     
  8. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Zahmheit

    Hallo Sandra,

    vielleicht kann man zwischen verschiedenen Arten von Zahmheit, oder besser Vertrautheit unterscheiden. Die eine Art ist sicher die , welche von den Menschen ausgeht die sie ihm mehr oder weniger aufzwingen. Handaufzuchten z.Bsp. haben ja eigentlich keine Wahl.Auch Vögel deren Fluchtdistanz ich permanent unterschreite und so zähme bleiben nicht viele andere Möglichkeiten.
    Das Vertrauen sollte aber immer vom Vogel ausgehen. Möglicherweise ist es ein bisschen idealistisch gedacht. Für mich ist die schönste Art Vertrautheit diejenige bei der die Initiative vom Vogel ausgeht.
    Dieses Vertrauen ist nicht erzwingbar und es dauert oft auch sehr lange bis es sich einstellt. Aber es ist viel stabiler und hat auch keine neurotischen Nebenwirkungen wie die anderen Variationen.
    Gut finde ich auch das du deine Vögel “loslassen “kannst , wenn sie einen artgleichen Partner gefunden haben.


    Schöne Grüße Fritz
     
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  10. #8 Katrin Starke, 25. Mai 2002
    Katrin Starke

    Katrin Starke Guest

    Hallo

    @Fritz

    Du sprichst mir aus dem Herzen !

    Meine zwei Grauen sind von Hand aufgezogen worden.

    Trotzdem erkenne ich Unterschiede, die Henne (Kymba) kann eher schmusig sein, aber nur wenn sie will. Das kann ein bis zweimal pro Woche so sein, dann will sie wieder tagelang nicht viel von mir wissen, ausser nackenkraulen in der Voliere für wenige Sekunden.

    Mein Hahn (Collin) will mich im Blickfeld haben und jammert wenn er mich nicht sieht. Aber schmusen oder zu mir kommen will er nur ganz wenig.
    Ich überlasse es nun ganz ihm wann er will, seitdem hat er mich auch nicht mehr gebissen.
    Ich lange ihn nur noch bei eindeutiger Aufforderung seinerseits an.
    Ich glaube mittlerweile, dass ich wohl zuviel Druck aufgesetzt haben könnte und ihm dadurch zu nah gekommen bin.

    Obschon er immer freiwillig zu mir auf den Arm kam, habe ich mich nun entschlossen mich anfliegen zu lassen, so kann er ohne Druck selber entscheiden ob er kommen will oder nicht.

    Beide getrauen sich noch nicht so ganz mich anzufliegen, sind aber auf dem Weg es zu lernen.


    Beide haben Vertrauen zu mir, es zu erhalten ist eine Gratwanderung .
     
  11. Utena

    Utena Guest

    Hallo Fritz!
    Ich bin genau deiner Meinung!
    Die schönste Art der Vertrautheit ist wenn sie vom Tier selbst ausgeht und sie sich uns nähern um z.B. gekrault werden zu wollen und nicht das ich sie raushole um sie zu kraueln nur weil ich es halt jetzt wünsche.
    Einige unserer Grauen wollen keinen näheren Kontakt zu mir ,warum sie dazu zwingen?
    Wenn sie was von mir haben wollen wie einen Leckerbissen kommen sie eh von selbst.
    Für mich ist es auch sehr wichtig das meine Grauen auch nur mal Papagei sein dürfen auch manchmal schlechtgelaunt.
     
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