Flegelphase, brauche RAT

Diskutiere Flegelphase, brauche RAT im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Hallo, meine 8 monate alte Schäfehündin will es solangsam wissen, sie ist mein zweiter Hund, ich habe sie nach einer schlimmen trennung aus...

  1. #1 steffi-22, 07.11.2004
    steffi-22

    steffi-22 Guest

    Hallo,

    meine 8 monate alte Schäfehündin will es solangsam wissen, sie ist mein zweiter Hund, ich habe sie nach einer schlimmen trennung aus sehr miesen verhältnissen mit drei monaten freigekauft und dementsprechend lasse ich mich zu oft von den großen augen bestechen...

    sie lässt sich von mir futter ohne murren wegnehmen und ist zu menschen nach anfänglicher scheu einfach nutral bis freundlich, llerdings muss madame zur zeit 3-4 mal gesagt bekommen dass sie zb sitzen soll. sie ist sozial aber fängt nun auch an, mal vierbeinern zeigen zu wollen dass sie erwachsen wird, vorallem welpen..

    in der hundeschule hat sie einen angst rückfall erlitten weil die trainern sie überfordert hat sodass ich diese welpengruppe verlassen habe und zwei monate brauchte bis das vertrauen in fremde menschen wieder normale züge angenommen hat

    könnt ihr mir tips geben wie ich meine position als rudelchefin weiter ausbauen kann? sie schläft auf ihrer decke und hört generell für ihr alter gut, bleibt alleine und ist zuhause auch alleien artig und fährt gerne auto etc..

    danke für eure tipps


    steffi
     
  2. #2 tamborie, 07.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Sicherlich ist es schwer einen Hund Regeln zu vermitteln zumal wenn er aus schlechter Haltung kommt und man Angst hat durch falsche Maßnahmen, dass Vertrauen des Hundes zu verlieren.
    Leider wird aber jedes Nachgeben des Hundes sofort ausgenutzt, er tut dies nicht um uns zu ärgern sondern weil es in seinen Genen steckt und der Arterhaltung dient. Menschliche Sichtweisen helfen uns hier kaum weiter.
    Leider kann man aus Deinem Posting nicht erkennen, was sie denn nun wissen will.
    Wie machst Du das Sitz?
    Wenn Du weisst, dass Du im Moment nicht konsequent Dinge durchsetzen kannst, lasse sie erst einmal weg. 3-4 mal gesagt ist 2-3 zuviel gesagt.
    Ansonsten lernen bei mir Hunde diese Übungen durch positive Motivation, es kommt eigentlich nicht vor das so Dinge wie Sitz, Platz und Steh nicht ausgeführt werden, da ja direkt hiernach die Bestätigung erfolgt.
    Ich denke auch kaum das eine 8 Monate alte Hündin diese Dinge bewusst verweigert, ich denke eher hier fehlt die nötige Motivation.
    Was war gewesen?
    Hört sich doch schon einmal sehr gut an!!

    Gruß
    Tam


    steffi[/QUOTE]
     
  3. #3 steffi-22, 08.11.2004
    steffi-22

    steffi-22 Guest

    huhu tambori,

    also icn motiviere sie durch enormes loben ( die leute meinne sicher ich hätte nicht alles auf'm zaun ) und natürlich auch ein leckerchen, aber nicht jedesmal, mein hund ist einfach irgendwie echt stur zur zeit..

    wie deute ich dieses verhalten: manchmal wenn ich an ihr vorbei gehe schmeisst sie sich auf den rücken und will gekrault werden? oder ist unterwürfig? oder beide`? bin mir bei ihr nicht sicher, ich bemühe mich auch, unsere spiele zu beenden und nicht immer darauf einzugehen wenn sie mir ein spielzeug bringt...
     
  4. #4 tamborie, 08.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Ich denke es ist eher ne Aufforderung von ihr das Du Dich mit ihr beschäftigen sollst, aber jede Unterwerfung möchte ja auch Beachtung finden, daher ist es ein schmales Brett.

    Sicherlich kann man auch mit zu intensiven Loben einen Hund abstumpfen, die richtige Dosierung macht es hier.
    Es ist aber fast unmöglich von hier aus zu schreiben wo die Fehler (wenn überhaupt) liegen ich denke Du wendest Dich am besten an eine Hundeschule in Deiner Nähe.
    Aber immer bedenken, der Hund ist gerade 8 Monate, ergo ein sehr junger Hund den man durchaus in dem Alter überfordern kann.

    Gruß
    Tam
     
  5. #5 Visconti, 08.11.2004
    Visconti

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    Hey Steffi!
    Ich hab zur Zeit einen ähnlichen "Pflegefall"!
    Siehe Thread "Finchen"! Wobei meine Maus noch etwas älter ist! Aber auch ich hab da n Denkproblem: armer unterwürfiger Hund, bloß nix falsch machen...
    OK, wobei bei uns noch einige andere Faktoren mit rein spielen! Aber ich merk im Moment: je normaler ICH mit ihr umgeh, desto besser läuft alles!
    Natürlich bringt es nix, wenn ich beim "Stiftengehen" HIIIIER brülle! Nöö; mittlerweile hab ich raus: mach ich mich zum Affen, krieg ich ihre Aufmerksamkeit, und sie ist ansprechbar!
    Natürlich ist das Alles sehr situations und auch hund-abhängig!
    Aber nachdem ich mir an der Schleppleine sämtliche Fingergelenke zerschnitten hab, bin ich auf die Idee gekommen!
    Ich lenk sie von der derzeitigen Situation ab und lenke selber die Bahnen!
    OHNE mein "Gesicht" zu verlieren!
    Denn bei allem Verständnis und Mitleid: ICH bin der Boss!
    Z.B., ich bin mit den Hunden unterwegs, rufe meine "Spezimaus", und nix passiert. 0 Reaktion; nicht mal Ohrenspiel oder sonst was! HMH. Da steh ich nun! 15 mal rufen??? Bringt gar nix! Hinterher rennen? Dann haut sie ab oder aber liegt pinkelnd auf dem Rücken vor mir... Auch nicht im Sinne des Erfinders!
    Also ruf ich einmal und versuchs bei Nichtreaktion anders! Renn einfach weg, oder hock mich schluchzend auf den Boden, oder hüpf wie ein Känguruh, oder sing lauthals ein Lied, oder, oder...
    ( und hoff natürlich, dass kein Mensch in der Nähe ist, der mich sieht...)
    OHNE den Hund dabei zu beobachten!
    Also, bei mir hat es Wunder gewirkt! Zwar kam ich mir vor wie der letzte Idiot, aber mittlerweile kann ich auch diesen Hund ohne Leine laufen lassen, und sie reagiert auf mich! Nicht sofort und auf der Stelle, - aber sie reagiert! Und wenn sie auf Ruf ( nicht Befehl!) kommt, gibts ne Belohnung mit Leckerchen! IMMER!
    Kommt sie ohne Ruf, gibts ne Belohnung OHNE Leckerchen!
    Und ähnlich mache ich es innerhalb der Wohnung! Sie unterwirft sich z.B. , sowie ich ihr das Geschirr anlegen will! Sie kommt an und freut sich wie doof, weil sie weiss, es geht raus! Aber sowie ich das Geschirr anlegen will, liegt sie auf dem Rücken! Und pinkelt bei meinem Mann sogar zugleich los! Obwohl sie sich gleichzeitig auch total freut, dass es raus geht...
    Inzwischen lasse ich sie dann einfach links liegen. Geh in die Küche, dreh mir ne Zigarette... Kommt sie dann an ( natürlich auch durch unsern 2ten Hund aufgeputscht!), versuch ichs noch mal. Bis vor ein paar Tagen hab ich ne halbe Stunde vorm geplanten Gang damit angefangen! Inzwischen gibt sie EIN Schauspiel, - danach kann ich ihr das Geschirr anstandslos anlegen...
    Ich denke, das Ganze ist echt ne Gradwanderung!
    Und nur der Halter kann beurteilen, wie in welcher Situation zu reagieren ist!
    Zumal Deine Maus echt noch jung ist, und mit Sicherheit auch "trickst", um heraus zu kriegen, wie Du wohl reagierst!
    Ich glaub, wenn Du Dir nicht zuviel Sorgen machst, sondern auf Deinen Instinkt hörst, wird es schon laufen! :zustimm:
     
  6. #6 tamborie, 09.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Es ist bei Hunden welche man aufgenommen hat und beim Vorbesitzer schlechte Erfahrungen gemacht haben, immer schwieriger sich bis in letzter Konsequenz durchzusetzen.
    Man will ja eigentlich dem Hund zeigen: Bei mir passiert Dir das nicht.

    Hunde leben in einer hierachischen Ordnung, sie verlangen nach Authorität (ich spreche hier nicht von Gewalt) alles andere ist für ihre Welt nicht begreifbar.

    Leider erlebe ich aber immer wieder wie Menschen zum Erziehungskurs kommen und erwarten in 14 Übungseinheiten einen supergehorsamen Hund zu bekommen.
    Das ist a) nicht zu leisten und b) sind 70% der Menschen die einen Erziehungskurs besuchen mit ihren Hunden hoffnungslos überfordert.
    Da ist schon die Kommunikation zwischen Halter und Hund ziemlich gestört und es ist einfach von keinem Verein oder Hundeschule möglich etwas zu erbringen was schon seit Monaten und gar Jahren falsch gelaufen ist.

    Sicherlich hab auch ich meine Probleme meinen älteren Rüden von der Markierung einer läufigen und für den Hund intressanten Geruch abzurufen.
    Ein Hund aber der nur vorläuft und keinen Geruch etc. aufgenommen hat, sollte immer abgerufen werden können.

    Auch packen wir unsere Hunde wider ihrer Natur viel zu oft in Wattebäuschen.
    Beispiel:
    Ein Hundehalter hatte eine Hündin welche sich von Heute auf Morgen weigerte in die Hundebox ins Auto zu springen.
    Es wurde alles versucht, Leckerchen, Spielzeug und gutes Zureden.
    Der Hund kannte die Box und hatte die Marotte urplötzlich gezeigt.
    Des Rätsels Lösung war ziemlich einfach:
    Tür auf, Hund rein, Tür zu.
    Es wurde einfach darauf bestanden das der Hund in die Box zu gehen hat, man konnte dies Verweigern als ein klares Zeichen von Auflehnung gegen den Hundehalter deuten.

    Die Authorität gegenüber dem Hund zu wahren brauchte nie den Starkzwang, aber eine logische Konsequenz in der Erziehung.
    Die moderne Ausbildung gibt uns die Möglichkeiten hierzu, nur lesen müssen wir unseren Hund schon selber.

    Gruß
    Tam
     
  7. Gill

    Gill Guest

    Gill hört um längen besser, seitdem ich sie nicht nur mit Leckerlies belohne, sondern hauptsächlich mit Spielen. Ihr Spieltrieb ist sehr ausgeprägt und daher nutze ich dies. Bemerkt das sie darauf besser reagiert habe ich in der UO. Immer wenn sie eine neue Übung gut oder zumindest so ausgeführt hat wie ich es wollte, hole ich ihr Spielzeug raus (mein Bringsel) und es wird ausgiebig gespielt. Es hat auch gar nicht lange gedauert bis sie das kapiert hat. Mache ich was Frauchen sagt/ macht/ will wird gespielt.
    Dann habe ich angefangen nicht sofort zu loben (spielen) sondern erst nachdem sie öfter die Übung korrekt ausgeführt hat usw.
     
  8. Luise

    Luise Guest

    Hallo,

    wenn man einem Hund was beibringt, wird IMMER gelobt, wenn die Übung korrekt ausgeführt wurde, und danach ist diese Übung beendet!

    Viele Grüße

    Luise
     
  9. #9 tamborie, 09.11.2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 09.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    ???
    Nichts anderes hat Gill doch geschrieben, in der Phase des beibringens wird immer gelobt.
    Funktionsweise ist doch ähnlich eines Clickers, bei erlernter Übung zögert man den Punkt bis C+B augeführt werden immer weiter hinaus.
    Siehe Beispiel anschauen.
    Hund schaut = Click und Bestätigung
    Hat der Hund dies verinnerlicht, folgt:
    Hund schaut bis zu teilweise eine Minute = Click und Bestätigung.
    Heisst ja nichts anderes wie er hat 59 Sekunden geschaut und dieses korekte Verhalten/Übung wurde nicht bestätigt.

    Bei erlernten Übungen reicht dann auch schon einmal ein "brav".


    Gruß
    Tam
     
  10. Luise

    Luise Guest

    Nicht immer dasselbe blöde Spiel, Tam.

    Letzte Antwort zu diesem Thema:

    Lies bitte den Beitrag von Gill noch einmal, insbesondere hinsichtlich des Worts 'öfter' und beachte den Unterschied zwischen 'öfter' und 'länger'.

    Im übrigen war mein Beitrag nicht an Gill gerichtet.

    Eine korrekt ausgeführte Übung muss im Flegelalter immer bestätigt werden. Ob man noch 'n Leckerchen wirft, oder schon bei 'brav' ist - der Hund braucht die positive Resonanz.

    Gruß

    Luise
     
  11. #11 tamborie, 09.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Ja Luise es wird langsam ein dummes Spiel, ich hatte Dich nur korrigiert und nicht angegriffen.

    Auch kann ich Dir kein Recht geben zu Deiner Aussage:
    Eine korrekt ausgeführte Übung muss im Flegelalter immer bestätigt werden. Ob man noch 'n Leckerchen wirft, oder schon bei 'brav' ist - der Hund braucht die positive Resonanz.

    Sicherlich braucht der Hund seine Bestätigung aber nicht bei fest erlernten Übungen, denn sonst würde der Hund ja immer nur arbeiten wenn eine Bestätigung erfolgt.
    Die Flegelphase kann im übrigen bis zu 20 Monaten dauern.
    Spätestens bei einer Prüfung zeigt er Dir schon bei der zweiten Übung den Stinkefinger. Denn es erfolgte ja keine Bestätigung nach der ersten Übung.
    Das hat für mich auch dann nichts mit Gehorsam zu tun, sondern mit abfüttern von Leckerchen oder Spielzeugen.

    Gruß
    Tam
     
  12. Gill

    Gill Guest

    Hallo Luise, hallo Tam,

    habe mich übrigens etwas falsch ausgedrückt. Natürlich meine ich nicht öfter sondern länger.
    Anfangs habe ich Gill sofort mit Spielen gelobt, wenn sie mich z.B. beim "bei Fuss" angeschaut hat, damit sie weiss das wenn sie mich anschaut sie mit Spiel belohnt wird. Dann bin ich z.B. 10 Schritte gegangen (wo sie mich angeschaut hat) und habe sie dann erst gelobt. Dann erst nach 20 Schritten,usw. Halt wirklich wie beim Clickern (alsob ich mich damit nicht so genau auskenne).
    UND ich versuche sie dabei auch so zu arbeiten, das sie mir in der Prüfung NICHT den Stinkefinger zeigt. Sprich ich belohne sie bei alten/ bekannten Übungen auch erst nach der 2. oder 3. Übung wenn sie diese gut gemacht hat.
     
  13. Luise

    Luise Guest

    Hi Gill,

    mein erster Beitrag bezog sich auf Steffis Satz:

    * also icn motiviere sie durch enormes loben ( die leute meinne sicher ich hätte nicht alles auf'm zaun ) und natürlich auch ein leckerchen, aber nicht jedesmal, mein hund ist einfach irgendwie echt stur zur zeit.. *

    _Meiner Meinung nach_ ist ein acht Monate alter Hund dann eben nicht stur, sondern beherrscht die Übung nicht zuverlässig. Und dann ist es, ebenfalls _meine Meinung_. enorm wichtig, sich wieder anzugewöhnen, nach jeder _guten_ Ausführung mit Bestärkung zu reagieren und nicht nach irgendeiner, weil man meint, jetzt hat der Hund das vierte Mal irgendwie 'sitz' gemacht, jetzt muss ich ihn mal loben...

    Wenn der Hund einwandfrei 'sitz' gemacht hat, ist es grundfalsch noch zwei- dreimal das 'Sitz' zu verlangen. Es kann nur schlechter werden, und der Hund schließt den Übungsteil mit einer nicht optimalen Ausführung ab. Man macht nach einer optimalen Ausführung erst einmal etwas anderes und kommt später vielleicht noch einmal darauf zurück.
    _Meiner Erfahrung_ nach zeigt ein in der Übung noch unsicherer Hund bei der zweiten, allerspätestens dritten Wiederholung in Folge die beste Variante, die er beherrscht. Danach wird's nur schlechter. Das hat auch was mit Konzentrationsvermögen in dem Alter (8 Monate) zu tun.

    So funktioniert übrigens auch die Struktur von Prüfungen (obwohl ich sie nicht für das Maß der Dinge halte und sie ja nicht mit 8 Monaten gelaufen werden): Die Übung wird _einmal_ gemacht, und dann kommt sofort etwas völlig anderes.

    Die Hunde, die ich gesehen habe und die eine Prüfung tatsächlich versägt haben, indem sie sich komplett aus dem Prüfungs-Programm verabschiedeten (und ich denke, das ist mit Stinkefinger gemeint), wurden ausnahmslos alle mit zu viel Druck und grundsätzlich zu wenig positivem Feedback gearbeitet. Der nervöse Hundeführer verunsichert dann am Prüfungstag das wackelige Gerüst des Beherrschten noch mehr, und man bekommt vom Hund das zu sehen, was man eine klassische 'stressbedingte Übersprungshandlung' nennen kann. Mit Stinkefinger hat das nix zu tun.

    Viele Grüße

    Luise
     
  14. #14 tamborie, 11.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Dann beherzige doch einmal Dein Zitat.

    Anders kann ich mir Dein Beitrag nicht erklären:
    Es war sicherlich nicht davon die Rede sich aus einer ganzen Prüfung zu verabschieden. Dies dürfte auch äußerst selten vorkommen, dass ein Hund in allen Übungen versagt.
    Mir war nicht bekannt, dass Hunde die Prüfungen machen eine besondere Struktur duchlaufen. Die Lerngesetze sind auch hier dieselben.

    Ansonsten möchte ich mich eigentlich nicht mehr dazu äußern zumal alles gesagt wurde und Du scheinbar "Dinge" nicht verstehen willst oder nicht kannst.
    Das was Du hier zum BESTEN gibst war bereits alles gesagt.

    Gruß
    Tam
     
  15. #15 Wolfgang2902, 12.11.2004
    Wolfgang2902

    Wolfgang2902 Guest

    Hallo,
    Ich denke das A und O ist erstmal Vertrauen zum Hundeführer,und nach negativen Erfahrungen in diesem Alter wird schon mal das nicht sehr einfach zu bekommen sein.Vertraut er dir dann würde ich langsam anfangen mit Unterordnungsübungen,und sehr vorsichtig.Ich arbeite einen Hund unter 12 monaten garnicht da kann er erstmal nur Hund sein,natürlich darf er bestimmte Grundregeln nicht ausreizen wie zb. auf Welpen loszugehn,od. zu denken ich oder ein anderes Fam.mitglied wäre das Frühstück das ist klar,aber ansonsten bleibt er "nur"Hund.Wenn die Ausbildung beginnt egal ob in A-B-oder C dann mit viel Lob und Futter(Würstchen in kleinen Stücken aus dem Mund beim Vorsitz zb.nach ner Weile wird dir dein Hund immer freudig in die Augen schauen )Aber wie gesagt vorher kommt das blinde Vertrauen des Hundes und das dauert seine Zeit wird aber bin ich mir sicher belohnt von deinem Hund.Wünsche dir viel Geduld + Glück + Erfolg.
    Liebe Grüße
    Wolfgang
     
  16. #16 tamborie, 12.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Hallo Wolfgang,

    ich denke wir sind in der Lernentwicklung sicherlich schon wesentlich weiter.
    Einen Hund 12 Monate Hund sein zu lassen ist eine Methode welche ich schon seit Jahren Gott sei Dank nicht mehr beobachten kann.
    Denn einen Hund 12 Monate liegen zu lassen widerspricht allen Regeln in der modernen Hundeerziehung.
    Gerade die Lernphasen von der 9 - 20 Woche werden heute intensiv genutzt um ein Grundgerüst bei dem Hund zu schaffen.
    Auch wird hier die Bindung zum Halter vertieft, gerade in der "Zusammenarbeit"
    Denn was ich in dem Alter dem Hund beibringe kann ich nur "ohne" jede Form von Zwang vermitteln.
    Diese Grundbegriffe die ich bereits im Welpenalter vermittele sind dann manifestiert.
    12 Monate liegen lassen bedeutet und hier wirst Du mir Recht geben müssen, ich komme nicht umhin aversive Reize zu setzen, so sehr Du Dich auch mit Leckerchen bemühst.

    Gruß
    Tam
     
  17. #17 tamborie, 12.11.2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Ich hab lange überlegt, ob ich hierauf eigentlich noch antworten soll.
    Es ist doch schon bezeichnend wie hier die Wörter regelrecht im Munde umgedreht werden.

    Zum einen wurden hier auch von einem abegsicherten Hund gesprochen, spricht ein Hund der die Grundbegriffe wie Sitz, Platz und Steh und was weiß ich noch alles verinnerlicht hat.
    Wenn jedes dieser Übungen nur über das Leckerchen als MO (Motivationsobjekt) abgesichert wurde, ergo alles immer sofort mit dem MO bestätige, wird der Hund beim Wegfall dieses MO mir den Stinkefinger zeigen.
    Damit waren nicht nur Prüfungen, Prüfungsangst etc. gemeint, wobei wir mittlerweile zur Kenntnis genommen haben Luise, was Du von Prüfungen hälst. Du lässt ja keine Gelegenheit aus es gebetsmühlenartig herunter zu predigen.
    Nur soviel, selbst der Rettungshund hat vor einem Einsatz eine Prüfung zu absolvieren ob es Dir passt oder nicht!
    Ich denke dies ist aber auch unrelevant.
    Auch bitte ich Dich endlich mal, nicht hinter jeder Ausbildung Zwang und zuwenig positive Verstärkung zu sehen, es ist grausam wie Du hier argumentierst.
    Wir wissen mittlerweile Du hast mal einen wirklich grausamen Platz gesehen und zehrst von diesen Erinnerungen.

    So nun dürftest Du auch wissen was mit Stinkefinger gemeint war und ich hoffe Dir nunmehr weniger Interpretierungsspielraum gelassen zu haben.

    Das einzige wo ich Dir Recht geben kann ist, dass ein Hund mit 8 Monaten immer bestätigt gehört, aber dies wurde bereits hier des öfteren gesagt.

    Gruß
    Tam
     
  18. Anja12

    Anja12 Foren-Guru

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    Neuss

    Huhu Steffi!

    Ich kann nichts Schlimmes daran finden, dass Deine Süße sich im Moment gerne bitten läßt. Ich denke, das ist eine normale Phase, und solange es nur eine leichte Sturheit ist - bleib konsequent, lieb und bestimmt, lobe sie wenn sie etwas richtig macht - und ansonsten: Abwarten und Tee trinken :D
    Diese Nein-Phase geht auch wieder vorbei.
    Sie testet ihre Grenzen - bei Dir und anderen Hunden.
    Lass sie ihre Erfahrungen machen und setze ihr klare Grenzen.
     
  19. #19 Wolfgang2902, 12.11.2004
    Wolfgang2902

    Wolfgang2902 Guest

    Hi Tam,
    Hast schon Recht,aber ich meinte nicht einfach liegen lassen,ich wirke nur 12 monate ohne Zwang-Druck und Stress ein,der Welpe oder Junghund ist immer dabei Fährte-Unterordnung-Schutzdienst,aber eben "ohne böse"Erfahrungen zu sammeln,da brauch ich dann wenn ich meine Prüfungen mache sehr selten MO`s weil er dann weiß gutes (Würstchen) kommt immer von oben (aus meinem Mund)die fängt er nach kurzer Zeit,dann ist die Nase aber meistens oben und die Rute geht :-)und laufe ich dann 15 min. Unterordnug brauch ich sollte er mal was lustigeres sehn nur leise mit der zunge zu schnalzen und schon ist er wieder da,und natürlich auch mit viel viel Loben,weil eine min.unüberlegtheit leicht drei Mon.Arbeit kaputt machen kann.
    So meinte ich das.Aber wäre kein Hundesport wenn alle der gleichen Meinung wären :-)Außerdem kann man immer was dazulernen,egal wo man gerade ist.
    MFG
    Wolfgang
     
  20. #20 tamborie, 12.11.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Hallo Wolfgang,

    da muss ich Dir Recht geben die ersten Monate sollten komplett ohne Zwang und Stress ablaufen.
    (Um Mißverständnisse vorzubeugen wenn ich davon spreche Zwang ist damit auch zum Beispiel ein Pfui gemeint und keine körperliche Einwirkung)
    Wie man es letztendlich machen muss sieht man immer am besten beim Hund und selbst wenn man denkt: Man das war die Idealmethode so wird man spätestens beim nächsten Hund eines besseren belehrt.

    Gruß
    Tam
     
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Flegelphase, brauche RAT

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