Frage zu Laborbefund - Vielleicht GLS ?

Diskutiere Frage zu Laborbefund - Vielleicht GLS ? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Peter, wie war´s beim TA? Warst du zufrieden? Was ist herausgekommen? Gruß Christiane Hallo Christiane. Am Freitag war ich in...

  1. #21 Stingray2001, 30. Oktober 2005
    Stingray2001

    Stingray2001 Mitglied

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    Hallo Christiane.

    Am Freitag war ich in Luxemburg und ich muss sagen, die Untersuchung war sehr gut und wirkte sehr professionell. Da hatte ich mal nicht das Gefühl, daß der TA nur raten kann. Ich bin gleich noch mit einem zweiten Welli (Pauli) hin, der auch Anzeichen einer Krankheit hatte. Leider war das Ergebnis der Untersuchung nicht so schön.
    Beide Wellis, Spike und Pauli, haben Kokizidien. Die Mägen von beiden waren angeschwollen, bei Pauli leider sehr stark. Ich soll dem ganzen Schwarm jetzt für die nächsten 10 Tage ein Medikament (1 Teelöffel verdünnt auf 2 Liter Wasser) über das Trinkwasser geben. Desweiteren müssen jeden Tag der Käfig, die Stangen und Futter- bzw. Trinkbehälter gründlich gereinigt werden.
    Bei Spike sah der Doc noch relativ gute Chancen, daß er wieder gesund wird, bei Pauli leider nicht. Mittlerweile macht er auch einen sehr schwachen Eindruck. Ich hoffe sehr, daß er doch nochmal die Kurve kriegt. Bitte drück' mir die Daumen !!!!!!
     
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  3. aramama

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    Pauli

    Hallo Peter,
    ist doch Ehrensache!
    Mist, daß du nicht eher gegangen bist! Da hat die andere TÄ aber ganz schön daneben gelegen mit ihren diversen Diagnosen! Jetzt kann man nur hoffen, daß das Medikament gut anschlägt.Der Doc ist wirklich super.
    Meinem Hahn, der eine Woche dort war, geht es gut. Den hab ich Freitag abend abgeholt.Hätten wir uns ja fast getroffen.
    Melde dich doch mal, wie´s weitergegangen ist.
    Toi toi toi
    Christiane
     
  4. Mary B.

    Mary B. Guest

    Hallo Peter,

    ich hoffe sehr, dass deine Wellis wieder gesund werden, Daumen feste drück.

    Melde dich wieder und hoffentlich mit guten Nachrichten.
     
  5. aramama

    aramama Foren-Guru

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    Pauli und Spike

    Hallo Peter,
    was gibt´s Neues von den beiden? Schlägt die Arznei an?
    Liebe Grüsse
    Christiane
     
  6. #25 Stingray2001, 4. November 2005
    Stingray2001

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    Hallo Christiane.

    Danke der Nachfrage! Viel neues gibt es noch nicht. Manchmal wirken Spike und Pauli munterer auf mich, wobei Pauli aber trotzdem immer sehr schnell atmet und er die Flügel dabei etwas hängen läßt. Dann sehen beide aber wieder genauso 'müde' aus wie vorher. Pauli kuschelt sich dabei immer an seine Gefährtin.
    Das Medikament bekommen die Wellis noch bis zum Montag. Dann soll ich über Nacht Kot sammeln und zum Doc nach Luxemburg bringen. Die Untersuchung wird dann zeigen, ob das Medikament und die ganze Putzerei der letzten Tage was gebracht hat.
    Sobald ich mehr weiß, melde ich mich nochmal.
     
  7. aramama

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    Pauli

    Hallo Peter,
    ich bin froh zu hören, daß Pauli überhaupt noch lebt. Für den hatte er dir doch keine Hoffnung gemacht?. Ich halte weiterhin die Daumen!
    Gruß
    Christiane
     
  8. #27 Stingray2001, 8. November 2005
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    Superinfektion

    Hallo Christiane.

    Ich habe die Ergebnisse der Proben bekommen, die von Spike genommen und an ein Labor geschickt wurden. Da hat mich dann doch der Schlag getroffen! Laut dem Befund leidet Spike unter einer sogenannten Superinfektion, d.h. er hat zur Zeit mit Staphylokokken aureus, Kokzidien und Megabakterien zu kämpfen. Ich bin dehalb so geschockt, weil bei einem Abstrich von Kropf und Kloake, der Ende September/Anfang Oktober gemacht wurde, nur nicht-bösartige Staphylokokken in einer Konzentration gefunden wurden, die vom Labor als 'natürlich' bezeichnet wurde. Ich kann gar nicht glauben, daß sich das in so kurzer Zeit dermaßen verschlimmert hat. :traurig:
     
  9. aramama

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    Schock

    Hallo Peter,
    was macht ihr jetzt, außer isolieren? Gibt´s da ein Medikament oder sind die Biester (Keime, nicht deine Vögel) resistent gegen alles? Wie geht´s Pauli, hat der das gleiche?
    Liebe Grüsse
    Christiane
     
  10. #29 Stingray2001, 10. November 2005
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    Hallo Christiane.

    Isoliert wird Spike nicht. Der Doc hatte davon auch nichts gesagt. Er sagte aber, daß diese ganzen Parasiten in einer Anzahl vorhanden wären, daß es Sinn macht, gleich alle Wellis zu behandeln, da die Wahrscheinlichkeit äußerst hoch ist, daß sich alle schon die Erreger eingefangen haben.
    Nachdem sie ja bis letzten Freitag das Mittel gegen die Kokzidien bekommen haben, sollen alle Wellis nun für 10 Tage 2x am Tag zwei Tropfen eines ABs (Name weiß ich gerade nicht, steht aber auf der Flasche) gegen die Staphylokokken bekommen und über 30 Tage 2x am Tag einen Tropfen des Medikaments Amphotericin B gegen die Megabakterien. Außerdem wird jeden Tag der Käfig gereinigt.
    Spike und Pauli sehen dabei immer schlechter aus. Spike schläft viel am Tag und Pauli sieht auch wesentlich kränker aus. Zudem scheint Pauli seit gestern abend unkontrolliert mit dem linken Flügel zu zucken (ca. alle 30 Sek. ein Flatterer). Die Nebenwirkungen der Medikamente und auch das tägliche, zweimalige Einfangen tun wahrscheinlich ihr übriges. So langsam fange ich an zu zweifeln, daß es die beiden schaffen.
     
  11. aramama

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    Nerven

    Hallo Peter,
    gib die Hoffnung nicht auf!!!!! Sie haben´s jetzt schon so lang geschafft... sie sind stark! Wenn sie jetzt ja die richtigen Medikamente kriegen.
    Ich weiß wie nervig das fangen ist, meiner wird auch 2x tgl. gefangen für Medis, anschließend muß er abends noch inhalieren. Wenn er nicht so doof wär und die Tropfen vom Löffel mit Saft nehmen würde, könnte man das fangen reduzieren ,aber nein...
    Ich halte die Daumen
    Christiane
     
  12. #31 Stingray2001, 14. November 2005
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    Hallo zusammen.

    Ich habe mal eine sehr schwierige Frage. Seit ein paar Wochen haben insbesondere zwei meiner Wellis, Spike & Pauli, mit einer schweren Infektion zu kämpfen. Zur Zeit werden alle Vögel medikamentös dagegen behandelt. Am Donnerstag Abend ist mein Welli Ophelia wahrscheinlich an dem Streß des ständigen Fangens gestorben. Sie hatte bis zu letzt keine Anzeichen für eine Krankheit gezeigt und war auch nicht abgemagert.
    Spike und Pauli scheint es auch immer schlechter zu gehen. Nachdem die Wellis jetzt über 8 Tage hinweg mit einem AB gegen die Staphylokokken behandelt wurden, bekommen sie jetzt einmal am Tag über 6 Tage ein entzündungshemmendes Mittel, damit sich die Magenschleimhaut wieder erholt. Desweiteren bekommen alle 2x die Woche PT-12 direkt in den Schnabel. Außerdem bekommen die Vögel kalorienreiche Kost (Eifutter und auch Hirsekolben) zu fressen, damit sie nicht dünner werden.
    Der TA konnte mir aber insbesondere bei Pauli keine richtige Hoffnung mehr machen, daß er wieder gesund wird. Pauli hat mittlerweile angefangen, unkontrolliert mit seinem linken Flügel zu flattern, alle 10-20 Sekunden ein Flattern. Außerdem habe ich ihn, als ich heute das Licht im Vogelzimmer eingeschaltet habe, auf dem Boden der Voliere sitzen sehen. Wahrscheinlich war er dort die Nacht über.
    Langsam fange ich an mich zu fragen, ob ich, vor allem im Hinblick auf Ophelia, die Wellis mit der Behandlung mehr quäle, als ihnen zu helfen. Ich frage mich, wann der Zeitpunkt gekommen ist, meine kleinen Flieger in Frieden gehen zu lassen. Ist dieser Punkt noch weit entfernt oder habe ich ihn schon lange überschritten? Ich weiß, so eine Entscheidung kann einem niemand abnehmen. Ich könnte es mir auch nicht verzeihen, wenn es doch noch eine Chance gäbe. Ich will aber auch nicht, daß die Wellis ihre möglicherweise letzten Tage in ständiger Angst vor dem Gefangenwerden verbringen. Außerdem kann ich nur vermuten, wie schlimm sich ein an GLS erkrankter Welli fühlt.

    Nachtrag: Tja, meine schwere Frage hab' ich jetzt doch nicht gestellt. Die muss ich mit mir selber klären. Also bitte den Einleitungssatz nicht beachten. Ich musste mir das alles mal von der Seele reden bzw. schreiben. Sorry, wenn das im Krankheitsforum nichts zu suchen hat.
     
  13. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Peter,
    die Antibiotikabehandlung schwächt die Immunabwehr und die Lebenskraft (beides wird zusätzlich auch durch den Streß extrem beeinträchtigt), und sie schädigt den Zellstoffwechsel. Ich bin daher sowieso der Meinung un habe es schon oft geschrieben, daß man bei GLS auf keinen Fall Antibiotika geben sollte; Antibiotikagaben sind m.E.nur bei akut lebensbedrohlichen bakteriellen Infektionen vertretbar. Ich würde hader ohnehin die Vögel von Anfang an völlig anders behandelt haben. Die gängige schulmedizinische "Therapie", der Deine Vögel jetzt schon seit langem unterworfen werden, richtet meiner Meinung nach sehr oft weit mehr Schaden als Nutzen an. Am Ende dieser Ochsentour steht nicht selten das Ergebnis "Keime reduziert, Vogel tot". Und dann heißt es, "man habe ja wirklich alles versucht". Keiner fragt sich, ob der Vogel bei einer alternativen Behandlung, die in erster Linie auf Stärkung des Immunsystems setzt, nicht viel bessere Chancen gehabt hätte. Versteh das jetzt bitte bloß nicht als Vorwurf, so ist es nicht gemeint. Du hast Dich zu einem vogelkundigen TA begeben und bist dessen Therapievorschlägen gefolgt. Und ich kann Dir natürlich keine Garantie geben, ob eine Änderung der Behandlung nach dieser langen Zeit der Antibiose, die das Immmunsystem und den Zellstoffwechsel schon ziemlich in den Keller gebracht haben dürfte, überhaupt noch was nützen würde.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  14. #33 Stingray2001, 14. November 2005
    Stingray2001

    Stingray2001 Mitglied

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    Hallo Thomas.

    Die Antibiotika wurden verabreicht, weil eben eine lebensbedrohende Infektion mit Bakterien bestanden hat. Bei Spike und Pauli wurden Kokzidien und Staphylokokken nachgewiesen. Paulis Magen war deswegen schon stark angeschwollen. Desweiteren wurden in Kotproben von Spike auch Megabakterien nach gewiesen. Der TA sprach hier von einer Superinfektion, da alle 3 Infektionen in einem Vogel zusammen kamen. In der Gabe von Antibiotika sah er die einzige Möglichkeit, die parasitäre und bakterielle Infektion in den Griff zu bekommen, da sonst, wie du auch sagst, durch die Behandlung EINER Infektion das Immunsystem so geschwächt würde, daß die beiden anderen die Oberhand gewinnen könnten.
    Ich denke, das Problem hier ist einfach die Anzahl der Infektionen.
     
  15. #34 Thomas B., 14. November 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. November 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Peter,
    einige Fragen bleiben offen:
    1. "Megabakterien" kann man mit Antibiotika nicht sinnvoll behandeln. Sie stehen eher den Hefen nahe als den Bakterien.
    2. Staphylokokkeninfektionen sind selten lebensbedrohlich. Sie können es im Einzelfall sein (bes. Staphylococcus aureus), aber sehr oft sind Staphylokokken auch harmlos. Allerdings war es ja wohl bei Deinen Staph. aureus, nicht wahr?
    3. Auch gegen Kokzidien helfen keine Antibiotika, sondern nur Sulfonamide oder Antiparasitika wie Clazuril oder Toltrazuril.
    Das Ganze erscheint mir daher nach wie vor etwas ungereimt. Es gibt kein Antibiotikum, das ein "Allheilmittel" gegen Staphylokokken, Kokzidien und "Megabakterien" wäre.
    Weiter:
    PT-12 wird während der Antibiose nicht viel nützen (die angebliche Antibiotikaresistenz ist ein Märchen), und es muß täglich über 2 Wochen gegeben werden.
    Die Entzündungshemmer (ich vermute, Metacam) gehören zur Stoffgruppe der NSAR (nichtsteroidale Antirheumtika) und diese haben die Eigenschaft, gerade die magen- und Darmschleimhaut anzugreifen, weil sie die Prostaglandinsynthese hemmen und Prostaglandine leider nicht nur Schmerzbotenstoffe sind und am Entzündungsgeschehen beteiligt, sondern andererseits auch eine schleimhautschützende Funktion haben. Diese Erkenntnis führte im übrigen zur Entwicklung der umstrittenen COX2-Hemmer (z.B. Vioxx), die aber auch nur bedingt gehalten haben, was die Werbung der pharmazeutischen Industrie versprochen hat.
    Deine Vögel werden so stark mit schulmedizinischen Hammermedikamenten vollgepumpt, daß es mich wundern würde, wenn sie das überleben.
    LG
    Thomas
     
  16. #35 Alfred Klein, 14. November 2005
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Thomas

    Die Vögel von Peter werden stufenweise gegen die verschiedenen Infektionen behandelt.
    Dem TA ist schon klar daß man mit AB nichts gegen Megabakterien ausrichten kann.
    Ich habe mit dem TA über diese Sache gesprochen und er weiß auch daß die Behandlung sehr belastend ist.
    Er sieht jedoch momentan keinen anderen Weg, auch weil im Vorfeld schon von jemand anderem die wirkliche Erkrankung nicht erkannt wurde.
     
  17. ara_severa

    ara_severa Mitglied

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    Hallo Thomas,
    worauf stützt sich diese Aussage?

    Ich kann mich noch an Beiträge von Ihnen erinnern, mit denen Sie gerade diese Antibiotikaresistenz als gefährlich angeprangert haben.

    Viele liebe Grüße
    ara_severa
     
  18. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Ja, ich weiß, daß ich diese Bedenken hatte, weil ich den diesbezüglichen Aussagen des Herstellers geglaubt hatte. Ich habe diesbezüglich Dr. Bürkle angesprochen, weil ich weiß, daß Dres. Bürkle und Britsch PT-12 häufig verordnen und habe ihn gefragt, ob er keine Bedenken bzgl. horizontalem Gentransfer hätte. Er antworte darauf, daß er diese Bedenken verstehen und teilen könnte, wenn PT-12 wirklich multiresistent wäre - das sei aber nach neueren Erkenntnissen nicht der Fall. Die Aussage beruhe auf falschen Untersuchungen. Untersuchungen nach neuesten EU-Standards hätten ergeben, daß PT-12 nur gegen ein einziges, weniger verbreitetes Antibiotikum resistent wären und nicht, wie zuerst angenommen, gegen eine Fülle von Antibiotika. In der nächsten Auflage der Werbung für das Produkt würde diese Aussage daher auch nicht aufrechterhalten.
    Wenn die zugrundeliegenden Tatsachen nicht stimmen, muß ich natürlich auch meine darauf fußende Bewertung korrigieren. Im Moment sehe ich keinen Grund mehr, von der Verwendung von PT-12 abzuraten.
    Allerdings gilt dann für PT-12 dasselbe wie für Bird Bene Bac - daß eine Behandlung damit während einer laufenden Antibiose ineffektiv ist, weil die darin enthaltenen Lactobazillen eben nicht resistent sind.
    Ich würde es begrüßen, wenn es darüber mal eine Klarstellung/Veröffentlichung des Hersteller gäbe, aber laut Dr. Bürkle kann man darüber bisher nichts nachlesen, es soll alles bisher nur auf mündlichen Informationen beruhen. Daher kann ich weder einen Link noch eine Literaturstelle angeben.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  19. #38 Stingray2001, 16. November 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. November 2005
    Stingray2001

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    Also zuerst mal ein wenig Off-Topic:

    Hallo zusammen.

    Ich sehe, daß hier gerade genau das gleiche passiert, wie bei einigen anderen Threads in der letzten Zeit, nämlich das durch irgendwelche kleinlichen Streitereien der Thread zerschreddert wird. Das nutzt weder den beiden Streitern, noch dem Ersteller des Threads und schon gar nicht den Forenusern, die vielleicht irgendwann mal noch die eine oder andere nützliche Info aus diesem oder anderen Threads ziehen wollen.
    Desweiteren finde ich den Ton der bei solchen Streits hier im Forum angeschlagen wird, alles andere als angemessen. Gegen sachlich geführte Argumentationen ist sicher nichts einzuwenden. Gerade ein Thema wie 'Homöopathie kontra Schulmedizin' bietet sicher mehr als genug Stoff zur Diskussion. Aber wenn das Austauschen von Argumenten darin mündet, daß man sich gegenseitig beleidigt, ist die Grenze eindeutig überschritten. Und es liegt im Interesse aller User, sowas zu vermeiden, da sonst bald niemand mehr her kommt !!!!

    geschrieben von ziegenfreund
    ich musste einige postings löschen, eins wegen beleidigungen und zwei weil sie durch das löschen des einen zusammenhangslos geworden sind. den text, den stingray hier oben anführt möchte ich aber stehen lassen, obwohl er sich auf das gelöschte posting bezieht. denn wenn mehr user so denken würden hätten wir hier wesentlich weniger streit, beleidigungen und sperrungen von usern.
    geschrieben von ziegenfreund

    Und jetzt nochmal zurück zum Thema:

    Hallo Thomas.

    Wie Alfred schon sagte, werden meine Wellis stufenweise gegen die 3 Infektionen behandelt. Zuerst sollte ich ihnen ein Medikament (Name muss ich nochmal erfragen) über das Trinkwasser gegen die Kokzidien verabreichen. Das ganze ging über 8 Tage.
    Danach ging es weiter mit einem AB gegen die Staphylokokken aureus. Dieses bekamen die Vögel nach einem Antibiogramm auch über 8 Tage oral in den Schnabel.
    Die Antibiose ist jetzt ebenfalls abgeschlossen. Im Moment bekommen sie nun täglich das Medikament gegen die Megabakterien, einen Entzündungshemmer und zweimal pro Woche einen Tropfen in Wasser verdünntes PT-12.
    Möglicherweise sind das wirklich alles medikamententechnische Hämmer, aber die Wellis haben bisher gut durchgehalten und das, obwohl der TA vor allem Pauli nur eine geringen Chance eingeräumt hat. Aber er ist immer noch da!! Ich hoffe inständig, daß es Pauli und Spike schaffen werden !!!
     
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  21. ara_severa

    ara_severa Mitglied

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    Hallo Thomas,
    vielen Dank für diese ausführliche Antwort.
    Falls Sie etwas Neues über PT 12 in diesem Zusammnehang erfahren, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie dies hier im Forum veröffentlichen könnten.

    Herzlich grüßt
    ara_severa
     
  22. #40 Stingray2001, 18. November 2005
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    Spike hat es leider nicht mehr geschafft. Gestern Morgen ist er über die Regenbogenbrücke zu seinen Freunden geflogen. :traurig:
     
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