Schnabler
Stammmitglied
- Beiträge
- 203
Ihr Lieben,
dies Jahr ist alles anders als sonst, da die Brut und Aufzucht der Kanarienküken nicht so unkompliziert wie gewohnt verläuft. Man kann sich auf den Instinkt der Eltern, alles richtig zu machen, leider nicht mehr blind verlassen. Es gibt eine Vorgeschichte und Gründe warum, aber ich möchte die Gschichte auslassen und gleich auf den Punkt kommen, weil ich hier ein sehr hungriges Einzelküken habe und Hilfe gebrauchen könnte. Die kleine Ylvi ist am 08.05.2026 geschlüpft und somit heute 32 Tage alt.
Sie ist sehr resilient und hat ein gesundes Bettelverhalten, allerdings frisst sie noch nicht selbstständig Körner- oder Aufzuchtfutter, so dass sie ohne das Zufüttern des Vaters nicht satt genug wird. Sie sitzt durchaus schon am Napf und erkundet das Futter spielerisch, pickt an der Kolbenhirse und frisst regelmäßig Grünzeug.
Letztes Jahr hatten wir 3 Küken, die schon mit ca 3 Wochen am Futternapf eigenständig Körner gefressen haben. Auch der kleinste hat mitgezogen. Dies Jahr ist es so, dass der Vater zu früh und auch zwischendurch immer wieder triebig wurde und die Mutter schon längst auf dem neuen Nest sitzt. Zudem hat die Henne nur anfangs durch den Hahn weitergereichtes Futter gefüttert und dann gar nicht mehr. Als die Eltern noch mit den Nestlingen zusammen waren, ist die Henne nie selber zum Futternapf gegangen, so dass der Nachwuchs komplett auf die Fütterung durch den Vater angewiesen war und ist.
Wir haben einen großen Käfig mit eingeschobenem Trenngitter, Hahn und Küken bewohnen die linke Hälfte, die Henne sitzt (seit dem 30. Mai) in der rechten Hälfte auf dem Nest mit Kunsteiern.
Nun mache ich mir Sorgen, dass die Kleine nicht genug zu fressen bekommt und vor dem vollen Napf verhungern könnte. Habt ihr Ratschläge/ Erfahrungswerte für mich, wie man mit der Situation am besten umgeht? Muss sie da durch und wird schon fressen, wenn der Hunger sie treibt? Leider hat der Hahn heute Konkurrenzverhalten am Futter gezeigt, am Morgen gar nicht mehr gefüttert und versucht, das Küken zu befliegen. Solche Situationen gab es leider schon mehrfach und es hilft, ihn eine Zeit lang in ein abgedunkeltes Zimmer zu setzen, das dämpft seine Hormone. Heute hat er, wie gewohnt, danach wieder gefüttert, aber es wirkt, als füttere er deutlich weniger und als ob das Küken nicht satt wird.
Über konstruktive Ratschläge würde ich mich sehr freuen!
dies Jahr ist alles anders als sonst, da die Brut und Aufzucht der Kanarienküken nicht so unkompliziert wie gewohnt verläuft. Man kann sich auf den Instinkt der Eltern, alles richtig zu machen, leider nicht mehr blind verlassen. Es gibt eine Vorgeschichte und Gründe warum, aber ich möchte die Gschichte auslassen und gleich auf den Punkt kommen, weil ich hier ein sehr hungriges Einzelküken habe und Hilfe gebrauchen könnte. Die kleine Ylvi ist am 08.05.2026 geschlüpft und somit heute 32 Tage alt.
Sie ist sehr resilient und hat ein gesundes Bettelverhalten, allerdings frisst sie noch nicht selbstständig Körner- oder Aufzuchtfutter, so dass sie ohne das Zufüttern des Vaters nicht satt genug wird. Sie sitzt durchaus schon am Napf und erkundet das Futter spielerisch, pickt an der Kolbenhirse und frisst regelmäßig Grünzeug.
Letztes Jahr hatten wir 3 Küken, die schon mit ca 3 Wochen am Futternapf eigenständig Körner gefressen haben. Auch der kleinste hat mitgezogen. Dies Jahr ist es so, dass der Vater zu früh und auch zwischendurch immer wieder triebig wurde und die Mutter schon längst auf dem neuen Nest sitzt. Zudem hat die Henne nur anfangs durch den Hahn weitergereichtes Futter gefüttert und dann gar nicht mehr. Als die Eltern noch mit den Nestlingen zusammen waren, ist die Henne nie selber zum Futternapf gegangen, so dass der Nachwuchs komplett auf die Fütterung durch den Vater angewiesen war und ist.
Wir haben einen großen Käfig mit eingeschobenem Trenngitter, Hahn und Küken bewohnen die linke Hälfte, die Henne sitzt (seit dem 30. Mai) in der rechten Hälfte auf dem Nest mit Kunsteiern.
Nun mache ich mir Sorgen, dass die Kleine nicht genug zu fressen bekommt und vor dem vollen Napf verhungern könnte. Habt ihr Ratschläge/ Erfahrungswerte für mich, wie man mit der Situation am besten umgeht? Muss sie da durch und wird schon fressen, wenn der Hunger sie treibt? Leider hat der Hahn heute Konkurrenzverhalten am Futter gezeigt, am Morgen gar nicht mehr gefüttert und versucht, das Küken zu befliegen. Solche Situationen gab es leider schon mehrfach und es hilft, ihn eine Zeit lang in ein abgedunkeltes Zimmer zu setzen, das dämpft seine Hormone. Heute hat er, wie gewohnt, danach wieder gefüttert, aber es wirkt, als füttere er deutlich weniger und als ob das Küken nicht satt wird.
Über konstruktive Ratschläge würde ich mich sehr freuen!
Zuletzt bearbeitet:







)
seufz!
Die Zitterpartie nun vorbei und wir müssen uns nicht an unwesentlichen Details (Prise Hanf) festbeissen. Das füttert man ja nicht pur und in rauhen Mengen.