Fußleiden

Diskutiere Fußleiden im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, mein Kanarienmännchen (7 Jahre) hat seit drei Tagen Probleme mit dem rechten Fuß. Die hintere Zehe ist steif, er kann sie nicht mehr um...

  1. Frauke

    Frauke Guest

    Hallo,
    mein Kanarienmännchen (7 Jahre) hat seit drei Tagen Probleme mit dem rechten Fuß. Die hintere Zehe ist steif, er kann sie nicht mehr um die Stange krümmen. Gestern hab ich die (zu lange) Kralle schneiden lassen, aber das hat auch nicht viel gebracht. Zwar scheint ihm der Fuß jetzt weniger weh zu tun, aber die Zehe ist immer noch steif. Woran könnte das liegen? Kennt sich jemand mit Kanari-Fußleiden aus?
    Frauke.
     
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  3. Uwe M.

    Uwe M. Foren-Guru

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    Hallo,
    könnte sein, dass er mit der Zehe mal hängengeblieben ist. Helfen kann man mit propolis balsam - Lauf und Zehen einreiben, Anbieten von Sitzstangen unterschiedlicher Stärke auch -dünne - Naturzweige. Eine Sitzgelegenheit auf den Boden - Naturstein. Wenn es eine Zerrung ist kommt er mit diesen Hilfen zurecht und es wird wieder besser.
    Grüße
    Uwe M.
     
  4. Fleckchen

    Fleckchen Schiebemeister

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    Von wem hast du die Kralle schneiden lassen?
    So als Ferndiagnose würde ich sagen kann auch eine Prellung oder Entzündung sein. Ist das Bein rötlich, dann ist eine Entzündung warscheinlich.
    Uwe war schneller:zustimm:
    erich
     
  5. rappe61

    rappe61 großer Tierliebhaber

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    Das sollte sich unbedingt ein vogelkundiger TA ansehen.
     
  6. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Frauke,
    das kann man aus der Entfernung nicht sagen.
    Es kann sich um ein Trauma wie eine Zerrung, aber auch um Gicht, Arthritis oder Arthrose handeln.
    Sowas muß einem vogelkundigen Tierarzt oder Therapeuten vorgestellt werden.
    LG
    Thomas
     
  7. Frauke

    Frauke Guest

    Die Kralle wurde von einem Tierarzt geschnitten, der dem Vogel auch gleich eine Spritze gegen Entzündungen gegeben hat - zur Sicherheit, ich kann an der Zehe allerdings keine Anzeichen für eine Entzündung entdecken. Die Spritze hat der Vogel aber sehr schlecht vertragen. Inzwischen hat er sich davon erholt, aber morgen gehe ich vorsichtshalber mal zur Tierklinik.
    Frauke.
     
  8. #7 Alfred Klein, 13. Februar 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Frauke
    Der wird doch hoffentlich kein Cortison gespritzt haben?
    Was ein Unsinn, ohne irgendeinen Verdacht auf eine Entzündung die man am Fuß ja sehen müßte einfach irgend was zu spritzen.
    Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln.
     
  9. Fleckchen

    Fleckchen Schiebemeister

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    @Alfred
    Fängt diese unsitte Cortison zu spritzen jetzt auch in der Tiermedizin an???
    Bei Menschen weiss ich, das selten was bringt, oft die Krankheit verzögert und nach absetzten des Cortison, geht der Zirkus meist noch stärker los.
    erich
     
  10. #9 Alfred Klein, 13. Februar 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Erich

    Das fängt in der Tiermedizin nicht erst an, das ist fest etabliert. Wenn der Doc nicht mehr weiter weiß wird Cortison reingehauen.
    Das Schlimme dabei ist daß Cortison bei Vögeln eine lebensgefährliche Sache ist. Nur sehr selten kann Cortison verwendet werden, meist dann wenn der Vogel ohne auch sterben würde, dann versucht man es.

    Ansonsten hat Cortison mir vergangenen Sommer das Leben gerettet. Ohne das Zeug wäre ich wohl kurze Zeit später eine Leiche gewesen.
    Und ein Leben lang tot sein wollte ich nun auch wieder nicht. ;)
     
  11. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo,
    eine "Spritze gegen Entzündung" halte ich auch für Unsinn. Wahrscheinlich war es eine Kombination eines Breitbandantibiotikums mit Cortison, und beides schadet mehr als es nützt. Beides schwäht das Immunsystem, und Cortison kann für Vögel darüberhinus lebensgefährlich sein. Trotzdem wird dieser grobe Unfug von der Mehrzahl der Tierärzte praktiziert.
    LG
    Thomas
     
  12. Frauke

    Frauke Guest

    Ich hab den Vogel jetzt zur Tierklinik gebracht. Dort tippt man auf Gicht (könnte ja sein, er ist ja nicht mehr der Jüngste) oder auf irgendein Problem mit den inneren Organen. Wenn ich den Arzt recht verstanden habe, könnte es sein, dass ein krankhaft vergrößertes Organ auf die Nerven drückt, die den Fuß versorgen. Die Zehe ist nicht ´steif`, wie ich bisher geschrieben habe, sondern wie erschlafft und auch ziemlich dick verhornt. Ich finde das alles rätselhaft. In der Tierklinik machen sie heute jedenfalls so eine Untersuchung mit Kontrastmittel.
    Frauke.
     
  13. Frauke

    Frauke Guest

    Fußleiden ist eigentlich Nierenleiden

    Jetzt weiß ich, was dem Vogel fehlt. In der Tierklinik wurde er mit Kontrastmittel geröntgt, und diese Untersuchung hat ergeben, dass eine seiner Nieren zu groß ist. Sie drückt auf die Nervenbahn, die das rechte Beinchen versorgt. Deshalb könnte es passieren, dass das Bein irgendwann komplett gelähmt ist. Der Tierarzt hat gesagt, ich könnte nichts machen, außer Vitamintropfen ins Trinkwasser zu geben - Vitamin B und B12 seien wichtig. Die Vorstellung, dass der Vogel das Bein irgendwann gar nicht mehr benutzen kann, finde ich schlimm - aber da hilft wohl nix...
    Frauke.
     
  14. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Frauke
    Dein Tierarzt ist im Unrecht. Es gibt sehr wohl (außer Vitamin B) Möglichkeiten, eine kranke und geschwollene Niere zu behandeln, und zwar homöopathisch. Wenn Du daran interessierst bist, melde Dich bei mir per E-Mail unter ganzheitliche-vogelheilkunde@email.de
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
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  16. Illa

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    ...

    Hallo Thomas,

    finde ich ja schön das du helfen willst, aber gegen was willst du das Tier behandeln? Du weißt nur das die Niere vergrößert ist, aber du kennst nicht den Grund! Dieser kann mannigfaltig sein und von einer Nephritis (Entzündung der Niere) bis hin zu einer Nierenzyste (Geschwulst) reichen. Am Ende steht eventuell das klinische Bild Schrumpfniere zur Debatte zusammen mit akuten Nierenversagen.

    Lieben Gruß

    Illa
     
  17. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Illa,
    Vielen Dank für Dein Interesse an meiner Arbeit.
    Ich würde natürlich klassisch-homöopthisch behandeln. Und in der Klassischen Homöopathie behandelt man nicht primär "gegen was" (das schulmedizinisch-diagnostische Etikett ist ganz zweitrangig), sondern "für was", nämlich ganzheitlich betrachtet das ganze Tier und nicht nach schulmedizinischen Diagnosen und Indikationen. Wie ich das mache? Natürlich kunstgerecht mit homöopathischer Anamnese und Hierarchisierung und Repertorisierung der Gesamtheit der Symptome und der besonders auffälligen und eigentümlichen Symptome unter besonderer Beachtung der Allgemein- und Gemütssymptome und der Modalitäten, wie es Altmeister Hahnemann gelehrt hat.
    Schöne Grüße,
    Thomas
     
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