Garten als Lebensraum für Vögel

Diskutiere Garten als Lebensraum für Vögel im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; alfriedro Warum ist die Solidago denn verhasst ??? Das ist ne Heilpflanze, gut für die Nieren. Sollte in jeden Garten stehen.

  1. Tytoalba

    Tytoalba Mitglied

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    alfriedro

    Warum ist die Solidago denn verhasst ???

    Das ist ne Heilpflanze, gut für die Nieren. Sollte in jeden Garten stehen.
     
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  3. Tiffani

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    Wie der da wohl hingekommen ist :idee:
     
  4. lady-li

    lady-li Banned

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    Bei uns zieht ein Vogelpaar seine Jungen im Dachfirst hoch.
    Sind so groß wie Spatzen, aber schlanker.
    Wenn sie das Nest verteidigen, geben sie blecherne Knacklaute von sich.
    Was sind das für Vögel ???

    [​IMG]...[​IMG]

    [​IMG]
     
  5. Rud

    Rud Foren-Guru

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    Haus- bzw. Gartenrotschwanz ... schau´ Dir mal das Männchen bei Euch an, dann hast Du´s :)

    Gruß, Rudi
     
  6. lady-li

    lady-li Banned

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    Hallo Rudi,

    Du hast recht - es könnten Hausrotschwänze sein.
    Männchen und Weibchen sehen fast gleich aus - bis auf den etwas rötlicheren Schwanz des Männchens (?).
    Aber sie wippen nicht auffällig mit den Schwänzen.
    Am Markantesten ist dieser blecherne Knackton als Alarmruf.
    Kaum geht man durchs Gartentor, hört man sie beide aufgeregt Knacken.
    Ich habe gelesen, daß die Jungvögel oft zur Katzenbeute werden, da sie sich in Bodennähe aufhalten.
    Da muß ich den Nachbarskatzen mal auf die Pfoten schauen....:D
     
  7. Rud

    Rud Foren-Guru

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    ... und die rußschwarze Gesichtsmaske und Oberbrust. Beim Männchen fehlt der weiße Stirnstreif und die rote Brust des Gartenrotschwanzes ...

    Obwohl auch sie Insektenfresser sind, werde ich sie bei mir wohl nicht ansiedeln können. Die Hausrotschwänze nutzen heute eher Industriebrachen und Firmengelände, wo sie die nötigen offenen und vegetationsfreien Flächen finden, z.T. mitten in den Städten. Bei mir, wie der Name schon sagt, eher den Gartenrotschwanz ...

    ... aber im Hamburger Raum sind sie in den letzten 20 Jahren regelrecht selten geworden, leider! Die Größe geeignete Überwinterungs- und Durchzugsplätze muss stark dezimiert sein, denn stadtnah wird flächendeckend kein Gift eingesetzt ...

    Für mich die beiden schönsten Insektenfresser in den Gärten, mit dem Trauerfliegenschnäpper!
     
  8. #87 colchicus, 15. Juli 2009
    colchicus

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    Also Gartenrotschwänze hab ich in unseren Gärten noch nie gesehen, dafür besiedeln sie die Hochlagenfichtenwälder, wo Borkenkäfer und Waldschäden die Bestände gelichtet (viel Totholz und damit Nistmöglichkeiten)haben, wie z. B. im Fichelgebirge und Bayerischen Wald (Nationalpark).
     
  9. lady-li

    lady-li Banned

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    Noch so´n kleiner Kerl, der in unserem Garten das Licht der Welt erblickt hat und nun dem "Abenteuer Leben" entgegen blickt :

    [​IMG]

    Außer der Drossel und dem Hausrotschwanz haben auch die Buntspechte Junge großgezogen.
    Die sind aber schon im Juni flügge gewesen.
    Und natürlich haben die Amseln, die Haussperlinge und die Grünfinken ihre Nester im Garten.
    Beliebt ist der dichte Efeu am Haus, die Taxushecke und natürlich die Holzbalken.
    Junge Meisen konnte ich nicht beobachten - sie scheinen im nahen Wald zu brüten.
    Es ist immer eine Freude, das aufgeregte Gezwitscher der flügge gewordenen Jungvögel zu hören, wenn die Eltern mit Futter kommen.
    Oft wünsche ich mir, daß meine beiden Timnehs auch so frei im Garten leben könnten....
     
  10. Rud

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    Absolut - und wie gerne hätte ich jungen Fliegenschnäppern zugeschaut ... aber das wird noch! :)
     
  11. Rud

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    Eine Freude, vom Küchentisch aus einer Gartenrotschwanzfamilie zuzusehen! Sehr aktiv, immer wieder kurz auf dem Boden, um Insekten aufzulesen, und kleinräumig standorttreu; man hat sie also fast immer im Auge! Bei uns wie gesagt jahrelang ... ehemals!
     
  12. #91 alfriedro, 15. Juli 2009
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    Solidago canadensis ist sehr durchsetzungsstark und breitet sich stark aus. Sie verdrängt in manchen Landschaften einheimische Pflanzen und ist deshalb bei den Ökologen verhasst. Bei Insekten ist sie aber sehr beliebt. :~

    Grüße, Al
     
  13. Rud

    Rud Foren-Guru

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    bestimmt nicht; Ökologen/Biologen sehen die Sachlage so, wie sie zu sehen ist, nämlich neutral! Haß ist im Umgang mit Natur völlig fehl am Platze ... und das weiß man, wenn man sich beschäftigt. Definitionsgemäß werden nach geraumer Zeit auch alle Neophyten/Neozoen zur einheimischen Flora bzw. Fauna gezählt, wenn sie sich tatsächlich etabliert haben.

    Gruß, Rudi
     
  14. Rud

    Rud Foren-Guru

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    also Hass ist im Umgang ... :idee:
     
  15. #94 alfriedro, 19. Juli 2009
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    Hmmm, :idee: da gibt es Organismen, die irgendwie zum Problem werden, weil sie die einheimischen Organismen/Populationen verdrängen. Nach dem derzeitigen Naturschutzrecht sind sie dann heimisch, wenn sie sich selbstständig ausbreiten und vermehren. Demnach ist auch der Halsbandsittich heimisch.

    Da gibt es die Neozooen, wie Waschbär, Bisam, Nutria, Wollhandkrabbe, Halsbandsittich, Kanadagans, Katzenwels, Sonnenbarsch, Amerikanischer Flusskrebs, ...
    und da gibt es die Neophyten, wie Riesenbärenklau, Chin. Götterbaum, Drüsiges Springkraut, Kanadische Goldraute, Späte Traubenkirsche, Japanknöterich, Schmalblättriges Kreuzkraut, ...

    die Liste enthält wesentlich mehr Arten, die Teilweise als Invasoren 8o bezeichnet werden und in manchen Gegenden systematisch bekämpft werden.

    Wer steht eigentlich hinter den Ausrottungsfeldzügen? Ideologen oder Ökologen? :?
     
  16. Rud

    Rud Foren-Guru

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    Kommt natürlich ganz drauf an: Ökologen in ganz Europa erhalten beispielsweise die Floren- und Faunendiversität von Kalkmagerrasen, indem entsprechende Habitate von der invasiven Robinie befreit werden, die rasch zu einer Stickstoffanreicherung in den Böden führt und die charakteristischen Vegetationsformen einschließlich der Fauna allein durch Beschattung zerstört.

    Andere schützen andere Habitate ...

     
  17. Rud

    Rud Foren-Guru

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    ... und Gärten stellen natürlich eine ständige potentielle Quelle für sich weiter ausbreitende invasive Arten dar. Mit gutem Grund ist das Ausbringen von entsprechenden Arten deshalb auch gesetzlich geregelt. Die möglichen Folgen sind, denke ich, hinreichend bekannt ... kannst ja mal googeln, hast Du ja auch schon brav :zwinker:
     
  18. Tiffani

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    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    Nicht nur in Gärten, auch in Städten :+schimpf ;)
     
  19. Rud

    Rud Foren-Guru

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    und aus gegebenen Anlass: "Gefahr ... , einschließlich der Balkone, Tiffani!"
     
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  21. HansWilhelm

    HansWilhelm Mitglied

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    Die explosionsartige Vermehrung einiger Neophyten ist nur ein vorübergehendes Stadium, dem eine unspektakuläre Eingliederung in die Ökosysteme folgt.
    Botanische Forschungen haben ergeben, dass Neophyten sich aufgrund der räumlichen Trennung sehr schnell zu neuen Arten umwandeln. Bei der kanandischen Goldrute wird das vermutet, bei anderen Neophyten ist es bereits bewiesen.
     
  22. Rud

    Rud Foren-Guru

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    Interessant und sicher in den meisten Fällen zutreffend! Aber die Konkurrenzstärke des Japanischen Staudenknöterichs (Fallopia japonica) sollte so schnell nicht gebrochen werden, jedenfalls habe ich bisher nichts in dieser Hinsicht gelesen - eher neue Horrormeldungen ...

    Hast Du bezüglich dieser Art konkrete Informationen? Ich versuche ihn seit ca. 15 Jahren (bisher erfolglos) aus dem Garten der Familie zu verbannen ...
     
Thema: Garten als Lebensraum für Vögel
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