Gefahr bei Vogelliebe in der Blumenampel?

Diskutiere Gefahr bei Vogelliebe in der Blumenampel? im Agaporniden Allgemein Forum im Bereich Agaporniden; Hallo, ich bin neu hier und seit fast 2 Monaten ca. Besitzerin zweier Schwarzköpfchen, nachdem ich ganz früher viele Jahre Wellensittiche hatte....

  1. #1 maiglöckchen, 22. August 2006
    maiglöckchen

    maiglöckchen Mitglied

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    Hallo,
    ich bin neu hier und seit fast 2 Monaten ca. Besitzerin zweier Schwarzköpfchen, nachdem ich ganz früher viele Jahre Wellensittiche hatte. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich diese Seiten (auch die anderer Vögel) unheimlich interessant und informativ finde und schon viele Stunden beim Lesen zugebracht habe. Schön, dass es so etwas gibt und dass so viele von euch so ehrlich schreiben und so schöne Fotos schicken.
    Meine beiden heißen Lola (Foto: helleres Köfpchen) und Gipsy (ganz schwarzer Kopf), ich habe sie in einer Tierhandlung gekauft, beringt, so dass ich annehme, dass die Geschlechter auch stimmen. Das mit der gegenseitigen Zuneigung scheint auch zu stimmen. Die ersten Tage waren sie noch mit Eingewöhnen beschäftigt, so dass es mit der Liebe noch etwas verhaltener war.
    Nun zu meiner ersten Frage: ich habe eine Bananenblatt-Blumenampel aufgehängt (s. Foto zum Hineinsitzen, Anknabbern, drin "Rumkruschteln" usw.), die sie abgöttisch lieben und sich richtig hineinwerfen beim Landen bzw. manchmal ganz neckisch darin auf Tauchgang gehen. Seit neuestem beobachte ich an und ab von Lola glucksende Geräusche (die ich eig. nur höre, wenn sie in der Blumenampel sitzen und ich leider nicht sehen kann, was sie drin tun), sie hat auch mehrfach Gipsy schon "angehüpft", d.h. ist ihm direkt von hinten auf die Flügel gesprungen oder ist seitlich immer wieder an ihn ran auf dem Ast, als wollte sie ihn zu etwas mehr animieren. Gipsy will aber nicht und er verjagt sie oder, wenn es ihm ganz zu bunt wird, fliegt er weg. Sie werden doch nicht in einer Blumenampel zu brüten anfangen? Nistmaterial haben sie keines, und wenn ich Blätter, Gras oder auch mal Petersilie o.ä. hineinlege, picken sie es klein und werfen es heraus.?????????????
    Meine Schwarzköpfchen sind logischerweise nicht zahm, obwohl ich sie durchaus bereits als zutraulich und willig beschreiben möchte, sie bekommen keine Panikattacken, wenn ich mich ihnen nähere, dennoch möchte ich (ich weiß, viele sind da anderer Meinung) schon so weit haben, dass sie mir auch einmal auf die Hand kommen. Ich hoffe, das kommt bald noch. Gibt es Tipps?
    Das vielseitig beschriebene Problem mit dem "Zubettgehen" kenne ich auch. Da sie mir gleich am ersten Tag aus dem Käfig ausgebrochen sind und die erste Zeit wie die Wilden drin herumgetobt haben um wieder herauszukommen, habe ich sie dann auch recht schnell frei fliegen lassen (war viell. ein Fehler). Da es am Anfang gar nicht klappte mit dem wieder hineingehen, habe ich sie draußen (in einer Korkröhe, die unter der Lampe hängt) schlafen lassen. Aber es kann ja nicht sein, dass man zwei absolut käfigresistente Vögelchen hat, man bekommt ja auch mal Besuch oder fährt in den Urlaub o.ä. (Schwarzer Humor oder Fatalismus: die Balkontür hab ich mit einem Gitter vogelsicher gemacht, so dass ich sie dennoch ganz öffnen kann. Zum Hinausgehen habe ich gottseidank noch eine andere im Nachbarzimmer - man sieht es ein bisschen auf dem Foto). Seit ca. 3 Wochen übe ich mit ihnen per Kescher nun konsequent in den Käfig gehen (wo ich auch eine Holzröhre und ein Rindendach angebracht habe, also fast wie draußen). Sie wissen auch genau, was sie sollen und fliegen schon auf das Käfigdach, aber wollen nicht hineingehen (also runter; Öffnung ist oben), obwohl es immer eine Kolbenhirse drin gibt. Sie wenden dann auch den Trick an, dass der eine draußen Wache schiebt oder haben es mittlerweile drauf, wie eine Rakete im Senkrechtstart wieder herauszufliegen, wenn man sich dem Käfig nähert. Ein paar Mal hat es ganz gut geklappt, dass sie doch hinein sind, aber unter 1h (Zureden, Loben, Zuzwitschern, mit Kescher in der Hand schimpfen, das volle Programm) war bisher rein gar nix zu machen und soviel Kraft und Zeit habe ich nicht jeden Abend, vor allem wenn ich keinen Urlaub mehr habe. Das ist etwas, was mich echt total frustriert. Besonders wenn ich da an die Wellis denke, die auch mal freiwillig zum Ausruhen in den Käfig sind. Meine haben sonst den ganzen Tag Freiflug. Wie lange dauert denn dieser Kampf normalerweise oder sind meine einfach nur besonders hartnäckig (ich habe gelesen, bei manchen klappt es schon nach dem 3.Mal) (Futter gibt´s ja nur im Käfig,- o.k. manchmal gibt es einen kleinen Snack (ein paar Körner auf die Fensterbank gestreut, wenn sie um halb vier schon so hungrig in den Käfig linsen bzw. als Zähmungsversuch mal kurz eine Kolbenhirse an den Sitzbaum gehängt, wenn ich davorsitze). In ihre Röhre kriechen sie z.Teil schon gegen 18.00 zum Schlafen. Soll ich sie einfach mal rückwirkend 1 Woche eingesperrt lassen???????????????Für eure Tipps wäre ich sehr dankbar!!!!! Danke fürs (viele) Lesen. :o
     

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  3. Shanntal

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    Ich widme mich jetzt nur mal kurz dem Zubettgehen Problem...ist halt wirklich super typisch...

    Ich muss dazu sagen, das mein Vogel sehr zahm war und ich habe ihn jedem Abend zu Bett gebracht (Finger, Arm, in der Hand usw). Ich sehe das probelm darin, das vor allem neue Vögel nicht den Käfig als eine Art Schutzraum erkennen, wo es immer Futter, Wasser und Schutz vor Gefahren gibt. Das hat viele Jahre gedauert, bis sie sich an den käfig gewöhnt haben, aber sie durften NIE nachts draussen schlafen. Wenn sie nicht wollten, wurde die solange im Zimmer rumgejagt, bis sie ausser puste waren und die flügel nicht mehr anheben konnten. Klingt alles sehr brutal (war es vllt auch :D ), aber nachdem sie eingefangne waren und sie in den Käfig gestopft habe, hatten sie Ruhe, ich bin dann nichtmehr an den Käfig. Sie hatten dann imemr etwa noch ne halbe Stunde Licht zu fressen und dann wurde geschlafen. Ich betone nochmal...das hat seeeehhhhrrr lange gedauert. Aber es hat sich definitiv gelohnt, als ich dann nur noch Nicki hatte, wollte dieser nichtmehr draussen schlafen, sondern nur auf seinem Schlafplatz im Käfig. Und wenn es Abends zu dunkle wurde ist er selber rein.

    Probier es weiter mit den Keschern, vorher den Käfig ca 2 Stunden vorher verschliessen damit sie nichts ans Futter können. Und dann sollte das irgendwann fruchten, deine kleinen sind schlau, wenn sie schon wache halten, also sollten sie ds auch irgendwann kapieren. :)

    Kopf hoch :trost: , Agas sind keine Wellis, da hat jeder Vogel seine Macken, aber das macht sie auch so liebenswert :)
     
  4. #3 watzmann279, 23. August 2006
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    :zwinker: Hallo Maiglöckchen, du mußt viel Geduld aufbringen bis sie freiwillig in den Käfig gehen, aber irgendwann klappt es. Meine brauchten ein halbes Jahr bis sie wirklich ohne Probleme in die Voli gingen. Ich habe es mit Futter trainiert, Es gab nur im Käfig Futter. Da passierte es sehr oft das sie über Nacht heraußen blieben aber am nächsten Morgen war der Hunger schon so groß das sie doch frw. in d. Voli gingen. Anfangs schob immer einer Wache heraußen aber mit der Zeit klappte es immer besser. Was du noch machen solltest feste Zeiten für Freiflug und Käfigschlafen üben dann gewöhnen sie sich schon um.
    Beste Grüße Ingrid:)
     
  5. #4 maiglöckchen, 23. August 2006
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    Hallo,
    Danke für eure Antworten. Manchmal klappt das abendliche Hineingehen auch erstaunlich gut und wenn einer der beiden Frechdachse drin ist (und ich das Käfigdach zuklappe, damit er nicht wieder herausfliegt:p ), weiß der andere immerhin schon, dass er auch hineinsoll und krabbelt dann (eig. recht brav) hinterher, wenn ich es dafür kurz hochhebe und ihm gut zurede (am Anfang habe ich immer gewartet, bis beide drin waren - uff). Außerdem schafft das gemeinsame Üben auch ein Gemeinschaftsgefühl. Dafür dass ich sie erst 2 Mon. habe, lassen sie mich schon erstaunlich nah ran, finde ich (ich trainiere grade das aus dem Napf fressen, den ich in der Hand hab). Kolbenhirse, die ich in der Hand hielt und auf dem geschlossenen Käfigdach (will den Käfig mit Positivem verbinden) angeboten habe, haben sie schon genommen (und meine Finger waren nicht mal eine ganze Kolbenhirsenlänge weit weg).:)
    Viele Grüße Maiglöckchen
     
  6. #5 maiglöckchen, 8. September 2006
    maiglöckchen

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    tzzzzzzzz.... good night Agas

    Huhu,
    seit ca. 2 Monaten übe ich mit meinen Agas das abendliche in den Käfig gehen per Kescher. Die letzten 2 Wochen sind sie, als ich mit dem Ding kam, schon brav und immer bereitwilliger erst auf den Käfig geflogen, dann hineingegangen- und heute (ich fasse es immer noch nicht) sind sie plötzlich gegen halb 8 Uhr abends von alleine im Käfig gesessen!!!!!!! :dance: Sie sitzen da immer auf einer Holzröhre, über die ich ein Korkdach gespannt habe, das ein bisschen nach vorne überhängt und sie etwas verbirgt. Ich glaube, viel geholfen hat auch der Rat von Shanntal, dass man sie-wenn sie erst im Käfig sind-in Ruhe lassen soll, damit sie den Käfig als etwas Schutz und Geborgenheit gebendes erfahren können und da drin nicht wie die Maus in der Falle beäugt werden oder gar noch mit einem Finger, der sich durch die Gitterstäbe bohrt, geängstigt werden ö.ä. Also, ich hätte das nach vielen frustrierenden Abenden nicht für möglich gehalten und bin schwer begeistert!!! Danke Shanntal! :beifall:
    Maiglöckchen
     
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  8. #6 maiglöckchen, 8. September 2006
    maiglöckchen

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    Ps

    PS: und das haben die Kleinen gemacht, obwohl sie draußen auch Futter hatten!!!!! Danke auch watzmann! Maiglöckchen
     
  9. watzmann279

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    :zwinker: Hallo Maiglöckchen, na also irgendwann lernen es die kleinen Racker doch, sie haben einfach ihren eigenen Kopf:D
    Beste Grüße Ingrid
     
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