Gefahr durch Katzen - zum Abschuss freigegeben?

Diskutiere Gefahr durch Katzen - zum Abschuss freigegeben? im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Das Problem sind nicht die verwilderten Katzen sondern die die sie aussetzen. Und Kastration ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Das ist echt...

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  1. südwind

    südwind Foren-Guru

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    aber ausgelassen wirds an den katzen. kastration, ein tropfen auf dem heissen stein? katzen tragen die tollwut in die höfe?

    wer puscht hier was hoch?
     
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  3. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Brave Katze - vielleicht etwas degeneriert? (Nicht bös gemeint!)
     
  4. floyd

    floyd Guest

    mir ist aber auch schleierhaft, wieso der tierschutz die ganzen kastrationen bezahlen soll, es war für uns selbstverständlich das selber zu bezahlen. gut, der kater hätte sein vergnügen gehabt, wir hätten uns ja um den nachwuchs nicht kümmern müssen, aber wir dachten halt ein bischen weiter.

    übrigens kann man in kürze wieder in den verschiedenen lokalzeitungen, unter der rubrik "tiere", wieder UNZÄHLIGE süße kleine katzen finden, die großzügigerweise auch noch zu verschenken sind, das zieht sich dann bis in den herbst rein, manche sind sogar schon darauf gekommen diese massen von katzen in großstadtzeitungen zu setzen, da wird man sie am schnellsten los...

    die tierheime hier nehmen auch keine katzen mehr auf, alles voll!

    übrigens habe ich nichts gegen katzen, mir kommt aber auch keine mehr ins haus, aber das ist ein anderes thema.

    grüße floyd
     
  5. Lexx

    Lexx Guest

    @ Südwind

    Männo, ignorier doch mal bitte solche Provokationen wie die von YW, ich hab das ja wohl nullstens unterstützt, oder?

    Und zum Thema Tollwut, bei meinem Onkel in Nord-BaWü gab´s den Fall vor drei Jahren. Ein Bekannter von ihm hat einen Hof am Wald, wo auch Streuner Futter bekamen, die die sich fangen liessen waren geimpft und kastriert, aber die scheuen und die Kurzgänger halt nicht. Eines Tages lag so eine wilde Mieze tot im Hof, er hat sie untersuchen lassen und die Diagnose war Tollwut. Daraufhin mußten die ungeimpften Katzen eingefangen und in Quarantäne gebracht werden und wurden dort dann fast alle eingeschläfert, weil sie auch infiziert waren.

    Und Kastration ist wirklich ein Tropfen auf dem heißen Stein, soviele Katzen wie jährlich ausgesetzt werden und sich dann auch noch vermehren (immer dran denken, eine Katze hat zwei Würfe pro Jahr) werden längst nicht kastriert. Und es wird nicht an den Katzen ausgelassen, ich betone, nicht jeder Jäger und Förster knallt Katzen übern Haufen wenn er sie im Wald sieht. Das ist eine negative Minderheit!!!!!
    Mein Dad fängt auch jede Mieze ein, wenn er sie sieht, er hat in 30 Jahren EINE Katze erlegt und die war so krank, die hätte keine drei Tage mehr überlebt. Als er dann gesehen hat, das die Katze offensichtlich Welpen hatte, hat er diese stundenlang in der Pampa gesucht. Gefunden hat er ein Nest mit 5 Kätzchen, davon drei tot, die anderen Beiden hat er mitgenommen, nachts einen TA aus dem Bett geholt, behandeln lassen und mit zu uns genommen, das waren die ersten Katzen von mir und meinem Bruder.

    Ich wollte lediglich mal eine Tatsache auf den Tisch bringen, die oft übersehen wird.

    liebe Grüsslis... Lexx
     
  6. Akkas

    Akkas Stammmitglied

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    Lexx, wenn Du mal nachrechnest, wieviel Nachwuchs eine Katze pro Jahr zur Welt bringen kann und wie der sich total verwildert weitervermehrt (im geringsten Fall 2 mal 4 Welpen, die sich nach spätestens einem Jahr weitervermehren, bei 4en nimm mal nur 2 weibliche Tiere an, die wiederum 2x4 Welpen bekommen...das ist dann eine Schraube ohne Ende!), ist es doch ganz logisch, daß die Kastration sehr wohl etwas hilft. Du vergißt, wie viele der armen, ausgesetzten Katzen verhungern, an Parasiten, Verletzungen und Infektionskrankheiten versterben oder einfach tödliche Unfälle haben... da bleibt denn auch nicht so viel.
    Die Tiere, die zu den Höfen kommen, kann man sehr wohl etwas zahm bekommen, sie mit Katzenfallen fangen, kastrieren und wieder zurücksetzen. Da sie meistens gute Rattenfänger sind, sind sie sogar äußerst nützlich.
    Jede kastrierte Katze bedeutet pro Jahr 8 Tiere weniger. Macht in 5 Jahren schon 40 Tiere, die gar nicht erst geboren werden- bei nur einer Katze.
    Meine 5 Hofkatzen sind alle kastriert, und so hab ich in den letzten 5 Jahren erfolgreich verhindern können, daß es 200 Nachwuchskatzen mehr auf der Welt gibt. Das ist eine ziemlich große Zahl.
    Da meine Katzen wirklich wild und scheu sind, hätte es nicht mal eine Chance auf Vermittlung gegeben.
     
  7. #206 Yellow Warbler, 17. März 2006
    Yellow Warbler

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    Sorry da muß dich enttäuschen, bin nämlich kein Hunter 8)
    YW
     
  8. Tammi

    Tammi Guest

    @Raven:
    Nehm ich dir nicht böse. Sie ist aber wirklich so. Ne Maus hat sie vor ganz vielen Jahren mal angschleppt, die wir ihr dann weggenommen haben und wieder freigelassen haben. Denn auch eine Maus hat eine Daseinsberechtigung. Wir haben unsere Katze aber auch nicht belohnt für ihre Tat. Sie ist inzwischen 15 Jahre alt und viel zu faul zum Jagen. Die Vögel können um sie herum tanzen und es interessiert sie nicht.

    @Akkas:
    Schönes Beispiel dafür, dass Kastrationen doch sehr viel bringen.

    LG Julia
     
  9. *Susa

    *Susa Guest

    Folgt die Antwort des Ministeriums "Backhaus" auf meine Anfrage zu den "zum Abschuss freigegebenen Katzen". Damit wir wieder zum Thema zurückkommen...
    Susa

    "Das Entfernen ansteckungsverdächtiger verwildeter Katzen aus den gefährdeten Gebieten ist ein Teil der Maßnahmen zur Bekämpfung der Geflügelpest bei Wildvögeln. Dabei kommen das Einfangen, die Bindung an bestimmte Standorte durch Fütterung und als letzte Maßnahme die Tötung der Tiere in Frage.
    Herr Minister Dr. Backhaus hat den Abschuss von Katzen zwar nicht angeordnet, jedoch auf bestehendes Jagdrecht hingewiesen. Er hat damit Katzen, die krank erscheinen gemeint, weil in dem Kerngebiet der Geflügelpest das Vogelgrippe - Virus auch bei Katzen Leiden auslösen kann. Für die Tötung eines Wirbeltieres ist ein „vernünftiger Grund“ im Sinne des Tierschutzgesetzes zwingend vorgeschrieben."
     
  10. #209 Yellow Warbler, 17. März 2006
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    Was ist an meiner Feststellung "übel tierverachtend"?
    Aber mit dieser Frage wirst du dich ja sicher nicht auseinandersetzen denn da müßte man schon stichhaltig argumentieren :p
    Fakt jedoch ist das der Preis rund 5€ /Packung beträgt, sich 50 Patronen darin befinden und, gut gezielter Kopfschuß vorausgesetzt, für fünfzig Katzen reicht.
    Das sind Sachen die leicht zu überprufen und zu belegen sind - erwache jetzt, denn wenn deine Scheinwelt einbricht ist es zu spät !
    YW
     
  11. #210 Yellow Warbler, 17. März 2006
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    Teilweise richtig. Sowohl der Beutegreifer, in diesem Fall die Katze, wie auch seine potentiellen Opfer können sich in dichtem Blattwerk bzw. Gebüsch besser verbergen.
    YW
     
  12. #211 Yellow Warbler, 17. März 2006
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    Ich lebe hier auch schon lange und sehe es täglich. Besonders zur Brutzeit. Da frage ich mich dann was haben Hauskatzen um 5.30 Uhr weit entfernt von zu Hause in der Natur zu suchen?
    Aber sie werden wohl nur spazieren gehen :~
    Katzen können an Mauern hochklettern und du hältst dein Bodengestrüpp für einen ausreichenden Schutz? Das hält man im Kopf nicht aus! Aber ist ja alles halb so schlimm denn die arme Katze erbeutet ja nur unerfahrene Elternvögel oder Vogelnachwuchs :trost:
    Beziehungsweise von manchen Zweibeinern die jeden Jungvogel am Boden als "aus dem Nest gefallen" betrachten und ihn aus falscher Tierliebe mit nach Hause nehmen um den "Armen" großzuziehen. Was unter anderem einen Eingriff ins Bundesnaturschutzgesetz darstellt 8(
    Und dann argumentierst du noch damit das ja auch Falke, Sperber oder Habicht Vögel erbeuten 8o Aber da gibt es zwei große Unterschiede:
    1. Diese Greifvögel sind Teil der Natur, deine Hauskatze nicht!
    2. Als Besitzer der Katze bist du gesetzlich verpflichtet dafür Sorge zu tragen das dein Haustier keine Vögel erbeutet!
    War das jetzt klar und deutlich? ich hoff´s.
    YW
     
  13. Lexx

    Lexx Guest

    Ich hab schon nachgerechnet ;) . Das Prob was ich meinte (hab´s zu lax ausgedrückt) ist eher, das zu wenige ihre Miezen kastrieren lassen. Ich kenne einen Haufen Bauern, die dazu keinen Bock ham, bzw. denen der Zuschuß der Katzenhilfe hier in der Nähe immer noch zu wenig ist. Aber je nach Region stimmt das von Dir angesprochene schon auch, aber halt nur regional bezogen. Manchmal zieht die Kastrationsmaßnahme echt nimmer. Ich leb quasi in einer Agrarregion mit sehr vielen halbwilden Katzen, da klappt das hinten und vorne nicht. Das ist eben der Tropfen den ich meinte. Soviel Katzen wie hier ausgesetzt werden, bzw. wie die sich vermehren, das schaffen die Tierschützer nicht.
    Es geht halt auch nicht jede Miez in die Falle. Das Beispiel wegen Tollwut von mir, die mußten teilweise mit Hilfe von Betäubungsgewehr gefangen werden, da war auch Zeitdruck dabei. Aber der Bekannte meines Onkels hat regelmäßig Katzenfallen aufgestellt, aber genau wie bei Mardern und Waschbären gibt es auch Katzen die verdammt gut Lunte riechen ;). Und zwar kann man viele Katzen mit Liebe und Geduld zahm kriegen, ich hab hier auch eine Streunerin, die hab ich zwei Jahre bearbeitet, damit sie sich streicheln und anfassen lässt, aber halt auch nicht alle. Sie muß übrigens nicht kastriert werden aufgrund eines Unfalls vor drei Jahren ist sie steril, aber unsere fünf Tiger sind bis auf zwei kastriert und für die beiden Jungkaters ist auch schon der Termin gemacht. Übrigens ohne Zuschuß von Katzenhilfe, das zahlen wir brav selber.

    Ich wollte eigentlich drauf raus, das nicht jeder Jäger ein Katzenmörder ist und weil halt Ministerien Dummfug proleten, sollte man nicht im Umkehrschluß annehmen, das das von Seiten der Jägerschaft freudig und unter Salutschüssen gegrüßt wird. Und natürlich ist Kastration sinnvoll, aber als alleinige Maßnahme noch lange nicht ausreichend. Dafür fehlen Geldmittel und das bei vielen Haltern mal der Schalter im Hirn zur Kastration hin umklappt. Und auch das endlich die Aussetzerei aufhört, das ist das Allerschlimmste.

    Jetzt bessa??? ;)
    liebe Grüsslis... Lexx
     
  14. #213 Yellow Warbler, 17. März 2006
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    Ich übrigens auch :zwinker:
    Was redest du da von ankreiden? Das hiesige Jagdrecht erlaubt Katzen die sich in einer bestimmten Entfernung zu bewohntem Gebiet aufhalten zu töten. Warum soll der Jäger nicht von seinem Recht Gebrauch machen wenn er damit Schäden an der Tierwelt verhindern kann?
    Ist er nicht gerade dazu verpflichtet? Ich dachte dies ist ein Teil der Hege. :?
    YW
     
  15. #214 Yellow Warbler, 17. März 2006
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    Mir ist auch schleierhaft dass man sich in Deutschland noch zusätzliche Tiere vom Ausland reinholt (zB Spanien, Griechenland) wenn man der Situation im eigenen Land nicht Herr wird und die Tierheime alle voll sind.
    YW
     
  16. #215 Yellow Warbler, 17. März 2006
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    Ich brauch´ dich nicht damit ich meine Meinung vertrete! Das kann ich selbst 8)
    Was ist eine "negative Minderheit"?
    Ich verstehe es voll und ganz wenn ein Jäger oder auch ein Förster die Tierwelt vor vierbeinigen Haustigern schützt :p
    :+klugsche Für die gibt´s auch `ne Abschußprämie wie für das übrige Raubwild. Echt, das ist KEIN Scherz!
    YW
     
  17. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Für die gibt´s auch `ne Abschußprämie wie für das übrige Raubwild.

    Ja wo denn?

    Hierzulande sicher nicht, wieso auch?

    idS Daniel
     
  18. #217 Yellow Warbler, 17. März 2006
    Yellow Warbler

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    Hier bei uns, aber frag´ mich jetzt nicht wie hoch diese ist.
    Wieso? Weil die Tierwelt der Natur vor Schaden bewahrt wird ;)
    YW
     
  19. Akkas

    Akkas Stammmitglied

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    Ausgeräumte, monotone Felder und intensive Landwirtschaft fügen der Tierwelt einen ungleich höheren Schaden zu.
    Vergleich mal die Artenvielfalt in den Feldern beispielsweise rund um Korbach (Hessen) mit der rund um Bönen am Kamener Kreuz.
    In Korbach siehst Du nicht mal einen Feldhasen oder ein Rebhuhn, und hier in Bönen gibt es sogar Dachse und in meiner Gegend bis zu 30 Brutpaare von Nachtigallen. Von denen in Korbach nicht mal eine Spur zu finden ist. Auch das gesamte Kleingetier kann sich in so einer Landschaft kaum halten.

    Vergleich mal dies hier(Bönen):
    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    mit so einer "Wüste" (Korbach):

    [​IMG]

    ...und sag mir dann, wer hier den größeren Schaden an der Tierwelt anrichtet...die wildernde Katze oder der Mensch ???
     
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  21. #219 Paloma negra, 17. März 2006
    Paloma negra

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    Wie viele heimatlose Katzen hast du denn schon erschossen, Yellow Warbler?
    Und du, DanielG?

    Mit Waffen-GEWALT gegen wehrlose Tiere vorzugehen ist schlicht DAS LETZTE!
    Schließlich gibt es auf diesem Planeten auch massenhaft kranke, vor sich hin vegetierende MENSCHEN. Da könnten die mit der "Abschussmentalität" sich ja auch mal betätigen - wär ja ein guter Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht. Nein?
    Den Menschen wird ja auch schlecht und recht geholfen. Obwohl der Planet
    menschenmäßig aus allen Nähten platzt. Aber bei Tieren ist das was anderes -
    warum eigentlich?

    Zitat: "Biologen unterscheiden seit einiger Zeit nicht mehr zwischen Mensch und Tier, sondern sprechen von menschlichen und nicht-menschlichen Tieren. Die menschlichen Erbinformationen (das Genom) unterscheiden sich nicht grundsätzlich von der tierischen....
    ...
    Der Konflikt fordert uns heraus, die Traditionen, unsere nahezu besinnungslosen Denk- und Handlungsmuster im Umgang mit den "anderen Tieren"; zu überdenken."
    http://www.zeit.de/feuilleton/kunst_naechste_generation/tiere_einfuehrung

    Die Beispiele, die Akkas benannt hat, bringen es, was die Vögel angeht, auf den Punkt.
    Der Mensch räumt seinen Garten dermaßen auf, dass Vögel nicht mal die Chance haben, zu BRÜTEN!
    Dass Katzen irgendeine Vogelart ausgerottet haben, ist mir nicht bekannt.
    Wohl aber, dass aufgeräumte Gärten, versiegelte Gelände, Hybridpflanzen in den Parks, Insektizide, Herbizide + Co. in der Landwirtschaft den Vögeln den Garaus machen.
    Nicht umsonst gibt es mittlerweile in den Großstädten eine größere Artenvielfalt als auf dem Land. Und das bei massenhaft - frei laufenden - Katzen in den Städten!

    Lexx, deine Familie scheint echt nett zu sein, trotzdem - was Jäger allgemein angeht, so ist es nicht so, dass sich einige Spinner etwas aus den Fingern saugen, sondern es ist der Großteil der Jäger selbst, der sich stetig unbeliebter macht.

    Und was die Katzen angeht, da werde ich den Eindruck nicht los, dass sich von Jägerseite da wieder etwas zurecht konstruiert wird, um Tiere abschießen zu können.
    Und das finde ich echt widerlich! Solche Postings etwa wie die Hetze von Yellow Warbler, oder von DanielG.
    Und aday, von wegen edle Rassekatzen werden nicht ausgesetzt, da kann ich dir genug Gegenbeispiele benennen.

    Hier noch was für Katzenfreunde:

    http://www.ceiberweiber.at/

    Die Panikmache-Pest
    Vogelgrippe, Tiere und herz- und hirnlose Zweibeiner

    und

    "Embedded Journalist" im Kampf gegen Bioterror ;-)



    Übrigens: Im Park bei mir in der Nähe leben massenhaft Amseln. In der Dämmerung ist die große Wiese von dunklen Tupfern übersät. Was suchen sie? Regenwürmer.
    Wer schützt endlich die Regenwürmer vor den Massen von Amseln?

    Heimatlose Katzen wirds immer geben. Ihnen zu helfen hat mit der Verantwortung der Menschen vor allem auch für von ihm domestizierte Tiere zu tun. Jäger gehören meiner Meinung nach ins Museum für besondere Grausamkeiten gegen unsere Mitttiere!
     
  22. Tammi

    Tammi Guest

    @Paloma negra:

    Ein super Beitrag hast du da geschrieben! :beifall:
    Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht. Vielen Dank!!

    LG Julia
     
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