Gefahr durch Katzen - zum Abschuss freigegeben?

Diskutiere Gefahr durch Katzen - zum Abschuss freigegeben? im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Wo enden denn deiner Meinung nach die geklauten Katzen?danke für deine zustimmung. wo die enden? z.B. in straßengräben, oder einfach nur in der...

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  1. st68

    st68 Foren-Guru

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    danke für deine zustimmung.

    wo die enden? z.B. in straßengräben, oder einfach nur in der wildnis. das sind dann die katzen die keinem mehr gehören und die außerhalb der 200meter-grenze um die ortschaften leben. und das gar nicht mal so schlecht.
    und wer soll sich denn die mühe machen in deutschland katzen einzufangen, das fell abzuziehen und vom verkauf noch gewinn übrig zu behalten? nichts ist billiger wie ein katzenfell aus china.
     
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  3. Chimera

    Chimera mööööp

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    vielleicht erklärst du mir erst mal, wie sich ein solches geschäft deiner meinung nach lohnen könnte, wenn wir permanent mit billigstem katzen- und hundefell aus asien versorgt werden. alleine das gerben eines katzenfelles in deutschland kostet mehr als ein ganzes katzenfell aus asien, und ist obendrein noch absolut legal zu erwerben.
    warum sollten dann "katzenfängerbanden" nachts durch die vororte streifen um hauskatzen zu fangen, wenn es auch einfacher, legaler und, vor allem, billiger geht?
    und das verschwinden von hauskatzen hat ganz normale gründe: die "freiheit" ist eben ein ziemlich gefährlicher ort.
     
  4. Tammi

    Tammi Guest

    Klar verschwinden viel Katzen einfach so!

    Aber was ist mit den Katzen die ein Zuhause haben bzw. hatten?

    Aber uns sind vor vielen Jahren zwei Stück geklaut worden. Sie haben sich nie weit entfernt, ihre Schwester lebt immer noch bei uns. Die zweite Katze ist genau eine Woche später verschwunden. Und in unseren Rasen im Vorgarten war eine große drei geschrieben worden. Das ist ja wohl kaum ein Zufall?
    Also, wo sind unsere Katzen geblieben???

    Wir haben uns dann die Mühe gemacht und die Augen aufgehalten und mit anderen Betroffenen gesprochen. Immer mehr Katzen sind in unserer Stadt und Umgebung spurlos verschwunden und nie wieder aufgetaucht.
    Gesehen worden sind immer wieder Kastenwagen mit einer Klappe unterm Auto...
    Die Katzen landen in den Versuchslaboren, es werden Rheumadecken aus ihnen gemacht oder sie werden nach China verkauft und sie werden uns dann zurückverkauft in Form von Pelzjacken. Die Diebe verdienen auf diese Weise leicht ihr Geld.

    Das Ganze kann ich mir ja kaum ausgedacht haben,oder? Zumal es damals auch durch die Medien ging.

    LG Julia
     
  5. Chimera

    Chimera mööööp

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    du glaubst doch wohl nicht ersthaft was du da schreibst, oder? unsere katzen werden also nach china geschifft, um dort geschlachtet und zurückverkauft zu werden?
    versuchslabore? informiere dich mal, welche kriterien versuchstiere erfüllen müssen um für einen ernsthaften versuch eingesetzt zu werden. und wenn du gleich dabei bist, siehe dir die zahlen von "verbrauchten" laborkatzen der letzen jahre an. du wirst feststellen, dass katzen sehr unbeliebte versuchsobjekte sind.

    ich bestreite nicht, dass katzen gestohlen werden. für jedes tier und jeden mobilen gegenstand findet sich auch ein dieb. gründe mögen vielfältig sein: spaß, krankhafter sammelzwang, wunsch nach einer (kostenlosen) katze...
    doch behauptungen wie deine sind einfach unsinnig und gründen auf unwissenheit und grenzenloser naivität.
     
  6. Munin

    Munin Guest

  7. Tammi

    Tammi Guest

    Wenn du der Meinung bist das es solche Diebstähle nicht gibt oder gab, ist ja gut. Du kannst ja denken was du willst. Ist mir ziemlich egal.

    Ich habe einen Bekannten der in einem großen Versuchslabor
    gearbeitet hat und der hat so einiges erzählt. Dort werden sehr wohl Versuche mit Katzen durchgeführt.
    Ich frage mich wirklich, warum ein Labor jemanden nicht reinlässt, wenn er nichts zu verbergen hat...

    Ich weiß, was damals hier abgegangen ist und damit ist gut. Ich glaube nicht das deine genannten Gründe die einzigen sind, wodurch Katzen verschwinden...

    Wir sind allerdings schon wieder vom eigentlichen Thema abgekommen!

    LG Julia
     
  8. #267 Yellow Warbler, 18. März 2006
    Yellow Warbler

    Yellow Warbler Banned

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    Vortrefflich beschrieben :beifall:
    Übrigens gibt es seit heute um einen Haustiger der sich an der Vogelwelt vergreifen wollte weniger 8)
    @Paloma negra: Keine Angst es war keine heimatlose.
    YW
     
  9. dunnawetta

    dunnawetta Foren-Guru

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    Mal ne möglicherweise dumme Frage, aber eine die mich interessiert: wie ist es eigentlich im Jagdrecht zu dieser 200m Grenze gekommen? Gibt es dafür irgendeine wirklich logische Erklärung oder ist das einfach willkürlich festgesetzt worden? Mir persönlich erscheint diese Grenze relativ eng gezogen, vor allem was Häuser in Ortsrandlage angeht. Also, nicht daß ich jetzt mißverstanden werde: mir ist schon klar, daß es einerseits eine Grenze geben muß, ab der Wildtiere unbehelligt von Hauskatzen leben können sollten, andererseits gibt es nun mal gewisse "überlappungsgebiete" (auch in den Ortschaften selbst), wo sich Wildtiere und Katzen begegnen und ich habe persönlich nicht den Eindruck, daß das der Wildtierpopulation ernsthaft schadet. Ich möchte mich da eher der Auffassung von Akkas anschließen, daß aus- und aufgeräumte Landschaften und Gärten da wesentlich schädlicher sind. Um das ganze jetzt aber noch mal auf den Punkt zu bringen im Zusammenhang mit H5N1: unbestritten, und da wird mir auch die Jägerschaft recht geben, ist, daß Aasfresser und Beutegreifer als Gesundheitspolizei absolut notwendig sind. Wenn wir nun H5N1 in den Wildvogelbeständen haben, dann kommt Aasfressern und Beutegreifern eine nicht unerhebliche Rolle bei der Bekämpfung der Krankheit zu, denn die können wesentlich besser als z.b. der Mensch selektieren, was krank ist und was nicht. Da Katzen nun mal Beutegreifer sind, genauso wie Marder, Bussard und Fuchs, stellt sich für mich unter pragmatischen Gesichtspunkten die Frage nicht, ob Katzen vermehrt geschossen werden sollten, sondern die Frage, wie gehen Beutegreifer mit dem Virus um, wie kommen sie damit zurecht und wie kann man sie möglicherweise effektiv schützen, damit sie ihrer Aufgabe gerecht werden können. In diesem Zusammenhang ist das "laute Nachdenken" einiger Politiker zu einem vermehrten Abschuß streunender Katzen für mich in die gleiche Kategorie einzuordnen wie seuchenbekämpfende Tornados über Rügen, "vorsorgliche" Tötungen in Nutztierbeständen, das Beharren auf der Entwicklung des "FLI- Impfstoffes" ("an deutschem Wesen soll die Welt genesen"?!?): Verdummung des Verbrauchers, Vortäuschung einer nicht gegebenen Sachkompetenz, Lobbyismus und das Suchen nach Sündenböcken um sich den wirklichen Problemen nicht stellen zu müssen. Ach ja, und was das "verdeckte Seuchengeschehen" angeht, das unsere Politik so gerne vermeiden will: haben wir das nicht schon lange? Weiß denn tatsächlich einer, wie lange das Virus schon im Land ist und wie lange wir schon damit leben ohne es zu wissen?
     
  10. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    So wie es aussieht, ist H5N1 auch für die Beutegreifer nicht ungefährlich, wie die infizierten Greife, Katzen und der Marder gezeigt haben. Willst du die alle impfen??? Gerade bei Hauskatzen halte ich es für ziemlich gefährlich, wenn sie einen infizierten Wildvogel erbeuten oder auch nur in dessen unmittelbare Nähe kommen sollten, und anschließend nach Hause kommen. Selbst wenn sie nicht unbedingt daran erkranken, können sie kontaminiert sein (wie die österreichischen Tierheim-Katzen) und das Virus weiterverbreiten.
    Das hört sich für mich an wie ein zielloser Rundumschlag von jemandem, der sich nicht allzu intensiv mit dem Thema befasst hat.
    Wäre das Virus wirklich schon länger im Land, hätte es sich unter den Wildvögeln schon stärker ausgebreitet und es wären bei der derzeitigen Untersuchung der vielen toten Vögel wesentlich mehr positive Proben aufgetaucht.
     
  11. #270 südwind, 19. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2006
    südwind

    südwind Foren-Guru

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    weltweit ist mir kein einziger fall bisjetzt bekannt, dass katzen den virus leicht aufnehmen, geschweige denn weitertragen.
    und du hälst es für ziemlich gefährlich? wie kommst du auf soviel blech? willst du panik schüren?
     
  12. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    MaraH,
    Wie wärs mal mit lesen: 1. meinen Beitrag und 2. die Sache mit den österreichischen Katzen.
    Oder bleib bei Grimms Märchen!
     
  13. #272 dunnawetta, 19. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2006
    dunnawetta

    dunnawetta Foren-Guru

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    Hallo Raven, leider klappt es mit dem Zitieren rein technisch nicht so, wie ich das gerne hätte. Also ich zitiere Dich hier mal:
    "So wie es aussieht, ist H5N1 auch für die Beutegreifer nicht ungefährlich, wie die infizierten Greife, Katzen und der Marder gezeigt haben. Willst du die alle impfen??? Gerade bei Hauskatzen halte ich es für ziemlich gefährlich, wenn sie einen infizierten Wildvogel erbeuten oder auch nur in dessen unmittelbare Nähe kommen sollten, und anschließend nach Hause kommen. Selbst wenn sie nicht unbedingt daran erkranken, können sie kontaminiert sein (wie die österreichischen Tierheim-Katzen) und das Virus weiterverbreiten. " (Zitatende)

    Ich geb Dir vollkommen recht, daß H5N1 für, soweit wir das im Moment wissen, einige Beutegreifer und Aasfresser nicht ungefährlich ist. Ich sehe auch die gegenwärtig, wenn man der Wissenschaft glauben darf, hypothetische Gefahr der Ansteckung Hauskatze - Mensch oder den möglichen Eintrag des Virus via Katze in Geflügelbestände. Die Frage ist, wie pragmatisch und adäquat mit diesen Gefahren umgegangen werden kann. Sind die jetzt getroffenen Maßnahmen wirklich das Non-plus- ultra an Bekämpfungsstrategie: Katzen und Geflügel weggesperrt, Hunde an der Leine und zugucken, wie in der freien Natur Beutegreifer und Aasfresser vom Virus hingerafft werden und das Virus weiter um sich greift? Isses das wirklich?? Können wir uns dieses "passive" Strategie wirklich leisten? Ich denke nicht, daß wir damit entscheidend weiterkommen. H5N1 und seine Verbreitung sind ein, wenn ich´s richtig verstanden habe, durchaus mehrdimensionales Problem, und dadurch, daß man sich bei der Bekämpfungsmaßnahmen derzeit einseitig auf Hausgeflügel/ Verhinderung von Exportsperren und die Schnittstelle Mensch /Tier beschränkt, wird dieses Problem nicht in den Griff zu bekommen sein. Die Frage ist also, was es braucht, um das Problem in den Griff zu kriegen und wie Geld (denn darum geht es letztlich) und Wissen sinnvoll angewandt werden können, um dahin zu kommen. Wenn ich die Impfstoffdiskussion richtig mitbekommen habe, wird da durchaus schon mehrdimensional geforscht: einerseits die Entwicklung von Marker- Impfstoffen, andererseits an der Reduktion der noch noch ausgeschiedenen Viren und zum dritten an der Handhabung der Impfstoffe. Was die Handhabung angeht, so arbeitet man zur Zeit auch daran, daß der Impfstoff künftig nicht mehr gespritzt werden muß, sondern oral über Trinkwasser/Futter verabreicht werden kann, auch die Anwendung als Spray ist in Arbeit. Was spricht dagegen, hier weiterzuforschen und eine "Schluckimpfung" für Beutegreifer und Aasfresser zu entwickeln analog zur Köderimpfung gegen die Tollwut? Je schneller und besser (von der Impfverträglichkeit) wir dahin kommen, desto flotter ist der Verbreitungsfaktor Wildvögel - und das kann man ruhig wortwörtlich nehmen - gegessen.

    Nochmals Zitat von Raven:
    "Das hört sich für mich an wie ein zielloser Rundumschlag von jemandem, der sich nicht allzu intensiv mit dem Thema befasst hat." (Zitatende)


    Auf den ersten Blick mag sich das so anhören. Aber laß es Dir erklären: wie bereits oben erwähnt, sehe ich H5N1, seine Ausbreitung und die Bekämpfung als ein durchaus mehrdimensionales Problem: zum einen ist es es eine Tierseuche, die zur Zeit vorrangig Vögel befällt, aber auch auf verschiedene andere Tiere einschließlich des Menschen übertragbar ist. Die genetische Wandelbarkeit des Virus trägt die nicht zu unterschätzendende Gefahr in sich, daß er sich so verändert, daß Menschen die vorrangigen Wirte dieses Virus werden könnten. Das heißt, das Ding ist gefährlich, auch für uns. Abgesehen von der "biologischen" Gefahr, daß der Virus tödlich sein kann, tangiert der Virus auch die wirtschaftlichen Interessen von Menschen rund um den Erdball, und das nicht zu knapp. Wenn Du nach den Gründen guckst, warum sich Menschen überhaupt mit diesem Virus beschäftigen, so triffst Du in schätzungsweise 98 % aller Fälle auf genau diese Gründe. Wär´s eine Krankheit, die sagen wir mal ausschließlich Spatzen dahinraffen würde, so würde sich auf gut Deutsch gesagt, kein Schwein damit beschäftigen. Soweit d´accord? Gucken wir uns jetzt doch mal den Faktor Wirtschaft etwas genauer an: da ist zunächst mal festzuhalten, daß wir alle in der einen oder anderen Form davon leben und das diese Lebensgrundlage (und nicht nur die) im legalen Raum durch Gesetze, Verordnungen etc. geregelt ist, die hierzuland von gewählten und von unserem Geld bezahlten Volksvertretern gemacht werden.Das bringt uns zu einer weiteren Dimension von H5N1: der politischen. Damit unsere Volksvertreter u.a. das Gesetze-Machen vernünftig machen können, bezahlen wir Steuern, im Gegenzug legen unsere Volksvertreter einen Amtseid ab, der sie verpflichtet, ihr Handeln nach dem Wohl des Ganzen auszurichten. Das Ganze ist also ein "Arbeitsvertrag", wobei der Arbeitgeber,also der Wähler, alle 4 Jahre die Möglichkeit hat, den Arbeitnehmer zu entlassen, wenn der seinen Job nach Auffassung des Arbeitgebers nicht ordentlich gemacht hat. Nu isses so, daß nicht jeder in der Bevölkerung die gleichen wirtschaftlichen Interessen hat und die gleiche Macht, diese Interessen auch umzusetzen. Und auch unsere Volksvertreter haben im erweiterten Sinne wirtschaftliche Interessen: sie wollen wiedergewählt werden. Wir haben also jede Menge unterschiedlichster Interessen. Bezogen auf H5N1 lassen sich diese Interessen auf den Nenner bringen, daß wir das Virus nicht haben wollen und es an seiner Ausbreitung gehindert werden muß. Blöderweise hält sich der Erreger aber nicht daran. Und deshalb ergreift unsere Politik, die qua Auftrag die Rahmenbedingungen dafür zu setzen hat, das es uns gut geht, Maßnahmen, die darauf abzielen sollen, das Vorhandensein und die weitere Ausbreitung des Erregers zu unterbinden. Hier gilt es zu gucken, ob die von der Politik getroffenen Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, dieses Ziel zu erreichen, oder ob sie lediglich dazu dienen, die Interessen einiger weniger zu schützen (sowas nennt sich Lobbyismus) oder dazu, die eigene Ratlosigkeit gegenüber dieser Bedrohung zu bemänteln. Ich denke, es ist durchaus angebracht, sowohl bei dem ganzen Medienhype als auch bei den von der Politik getroffenen Maßnahmen die Fragen zu stellen: was nutzt wem? Wer profitiert von was, d.h. wo geht langfristig die Kohle hin? Und wenn ich diese Strategie durchgängig anwende, so komme ich, wenn ich mir mal die ins Auge fallendensten Dinge herausgreife, zu Ergebnissen, wie
    1. wem nutzt die (möglicherweise noch zu verlängernde) Stallpflicht und das faktische Verbot von Impfungen in unserem Land? Den großen Produzenten, deren Tiere das Tageslicht sowieso nicht kennen, die auf Exporte angewiesen sind und die von diesen Maßnahmen eh nicht betroffen sind. Das ist Lobbyismus und Marktbereinigung zugunsten einiger weniger.
    2. Wem nutzt die bevorzugte Mediendarstellung einer Zugvogeltheorie und die durchaus medienwirksame Kreation des Sündenbocks "Zugvogel"? Allen, die tatsächlich noch an der Verbreitung der Seuche beteiligt sind, und allen die dieses Tun und Treiben billigen und daraus ihren Profit ziehen. Denn dann ist mal erst mal gedanklich und auch praktisch damit beschäftigt und andere Verbreitungswege, wie z.b. die chicken production und ihre weltweiten Verflechtungen, der Handel überhaupt und nicht zuletzt illegale Transaktionen stehen weniger im Blickpunkt, werden weniger bis gar nicht reglementiert, es läßt sich trefflich Geld damit verdienen und unsere Entscheidungsträger sind nicht gezwungen, irgendwelchen einflußreichen Leuten und Staaten ernsthaft "ans Bein zu pinkeln". Ich würde mal behaupten wollen, sowas geht in Richtung Verschleierungstaktik/ sich den tatsächlichen Problemen nicht stellen wollen.
    3. Seuchenbekämpfende Tornados, Diskussionen um Katzenabschuß, "vorsorgliche" Tötung von nicht nachgewiesenermaßen infizierten Nutztieren: wem nutzt das? Hindert das die Ausbreitung des Erregers ernsthaft? Sieht so die sachkompetente Bekämpfung eines Erregers aus??? Soviele Fragezeichen wie da hintendran gehören , kann ich hier gar nicht setzen,sonst würde mein Beitrag sich bis ins Unendliche ziehen... Ganz ernsthaft, sind diese Erscheinungen nicht besser unter unsinnigem Aktionismus zu verbuchen, die uns dem Ziel, der Eindämmung des Erregers ungefähr soviel näherbringen, wie kollektive Gebetsstunden das tun würden? Der Einsatz der Tornados hat bestimmt eine ganz schöne Stange Geld gekostet, ebenso die "vorsorgliche" Tötung des nicht nachweislich infizierten Nutzgeflügels. Meiner Auffassung nach wäre das Geld besser in adäquate Impfforschung reingesteckt worden, als in die Profilierungsversuche unserer Politik. Und die Katzen, um die es in diesem Thread eigentlich geht: wenn ich verhindern will, daß sich eine Katze im Stall und an den Sachen, die mit dem Stall in Verbindung stehen, wie Futter und Einstreu, herumtreibt, dann kann ich das ganz einfach tun, indem ich die Türen zumache, das Futter abdecke und die Fenster/ Stallüftung vergittere. Wer hat denn Kontakt und noch dazu engen Kontakt zu streunenden/ verwilderten Katzen? Im privaten Bereich kann ich eine Infektion von Menschen ziemlich einfach durch Hygienemaßnahmen, wie Händewaschen und das Unterlassen von zu intimem Kontakt verhindern. In dem Bereich ist einfach der gesunde Menschenverstand und die Eigenverantwortlichkeit eines jeden Tierhalters erforderlich. Dafür ist es seuchentechnisch nicht notwendig, auch nur eine einzige Katze abzuschießen. Also, was steckt dahinter? Profilierungssucht, zu zeigen, wir tun was, wir haben die Lage voll im Griff und verdienen unser Geld???
    Zu guter Letzt: das verdeckte Seuchengeschehen. Du sagst, daß es, wenn das Virus schon länger im Land gewesen wäre, eine größere Zahl positiver Proben gegeben haben müßte. Ich wäre mit Dir sofort einverstanden, wenn wir ein seit Jahren funktionierendes intensives Wildvogelmonitoring im Hinblick auf den Erreger gehabt hätten. Fakt ist aber, daß man erst seit kurzer Zeit angefangen hat, sich intensiv mit dem Problem zu beschäftigen. Und uns tatsächlich kein Experte sagen kann, wie lange der Erreger schon im Land ist. Ich hab nicht den Anspruck zu behaupten, mit unseren derzeitigen Maßnahmen könnten wir sämtliche Wildvögel zumindestens tot dingfest machen, die das Virus in sich tragen. Wir finden hier und da tote Wildvögel, die H5N1 in sich tragen, an manchen Orten mehr Tiere, an anderen weniger, und jetzt nachdem intensiver als zuvor gesucht wird, tauchen insgesamt mehr Fälle auf. Aber kein ernstzunehmender seriöser Experte hat uns bisher sagen können, wo wir mit einem nächsten Fall zu rechnen haben und welche Vogelarten es noch betreffen wird, wenn wir uns die Mühe machen, die tatsächliche Verbreitung näher zu untersuchen. Insofern spreche ich von einem verdeckten Seuchengeschehen, daß wir nicht erst befürchten müssen, sondern das wir schon haben. Und vor diesem Hintergrund sollte auch die ganze Impfdiskussion nochmal betrachtet werden.
     
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  15. südwind

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    hallo dagmarh, entschuldige, mit lesen ist das schwierig bei dir, deine theorien bastelst du dir je nach situation zusammen.

    was willst du mit der sache, der östereichischen katzen. die ganze situation ist wohl nicht als gefährlich einzustufen? sie sind gesund und munter. laut berichten, gibt es weiterhin keine infektionen über diese katzen. der angebliche h5n1 - virus ist nichtmehr aufzufinden, zumindest bei zwei katzen aber auch die dritte ist gesund geblieben.

    was die 170 arche-katzen angeht, mit denen die drei katzen kontakt hatten, wurde durch rachentupfenproben festgestellt, dass alle 170 katzen negativ geblieben sind.

    wo bleibt also die hohe gefährlichkeit, die angeblich von katzen ausgeht, so wie du es beschreibst? weltweit gibt es keine nachweise, dass katzen, geflügel oder menschen, anstecken. mit dem virus scheinen sie jedenfalls keine grösseren probleme zu bekommen. zumindest bis jetzt.
     
  16. Zugeflogen

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    und wieder ein thema mehr welches sich im kreis dreht und indem sich einige user an den hals springen.
     
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