Gehts noch

Diskutiere Gehts noch im Greifvögel und Eulen Forum im Bereich Wildvögel; Echt krass oder0l...

  1. #1 BankivaHahn, 05.12.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.12.2010
    BankivaHahn

    BankivaHahn Guest

  2. Hobbit

    Hobbit Hauptsache Federn!! :-)

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    Bei mir funtkionert der Link nicht....was gibt's denn da zu sehen?
     
  3. vogi

    vogi Hobbyzüchter

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    Linkfehler

    @Hobbit
    Probier mal den Link ohne das doppelte http:// so hat es bei mir funktioniert!

    @BankivaHahn
    Ja! Echt krass!!!!!8o
     
  4. #4 Deinonychus, 05.12.2010
    Deinonychus

    Deinonychus Foren-Guru

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    Ist sicher nicht schön aber immernoch besser als illegales Abschießen oder ähnliche Methoden, bei denen der Adler ums Leben kommt.
    Man kann zwar nur davon ausgehen was der Farmer hier gesagt hat aber im Großen und Ganzen scheint mir dies eine Lösung zu sein die scheinbar gut funktioniert.
    Scheinbar überstehen die Adler die Prozedur ja unverletzt.

    Nebenbei, ist das ein asiatischer Habichtsadler ??

    LG Phil
     
  5. #5 nobody1, 05.12.2010
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    nobody1 Banned

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    Das nenn ich mal eine richtige Tierquälerei!
    Schon allein das Fangen der geschützten Arten ist vermutlich in China verboten, nicht nur das Töten derselben. Und den Hühnern geht´s sicher nicht darum Rache zu nehmen, woher sollten oder wollten sie den wissen ob der gefsselte Greifvögel für das Abhandenkommen ihrer Artgenossen verantwortlich ist und nicht irgend ein anderer!? Sie picken eben auf allem herum was in ihre Reichweite kommt.

    Ein Hinweis noch: Der Artikel stammt vom 1. Dez. 2008
     
  6. buteo

    buteo Foren-Guru

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    Völlig gleichgültig ob es sich hier um einen Adler, Habicht oder sonstiges handeln würde...ich verabscheue Tierquälerei jeglicher Art.
    Schnelles Töten ist ein Ding, das hier etwas anderes.
    Dennoch...so schwer uns das fällt zu begreifen oder nachzuvollziehen haben andere Kulturen eine andere Sicht.
    Sie tun es ja nicht um sich an dem Leid des Wesens zu erquicken.
    Denoch bleibt das natürlich Tierquälerei, ich hoffe daß der Mitleid mit einem Tier bald in allen Köpfen ankommt.
     
  7. #7 BankivaHahn, 05.12.2010
    BankivaHahn

    BankivaHahn Guest

    Was das für ein Greif ist weiß ich nicht, aber der schaut auf jedenfall ziehmlich entsetzt drein8(
    Das ist purer Stress für den Greifvogel und dass kann auch zum tode des Tieres führen.
    Was den Tierschutz in China angeht: der zählt da nicht viel, egal ob Hund oder Tiger, hauptsache es bringt irgendeinen "Nutzen" in der chinesichen Medizin.:nene:
     
  8. #8 Peregrinus, 05.12.2010
    Peregrinus

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    Ich weiß zwar nicht, was Du unter "asiatischer Habichtsadler" verstehst, aber es dürfte sich um Spizaetus nipalensis handeln, den Nepalhaubenadler oder auch Bergadler genannt.

    VG
    Pere ;)
     
  9. Balu

    Balu Guest

    Leute, wenn ihr den Text mal richtig übersetzen würdet, dann würdet ihr verstehen,Warum die das tun:
    So..was ist nu besser? Abschießen, oder einen Tag so in dem Hühnerstall liegen lassen, andere Adler werden abgeschreckt, der der drin liegt kommt sowieso nie wieder auf die Idee ein Huhn anzugreifen...-Ist zwar nicht schön, aber es ist viel,viel besser als die Tiere abzuschießen. Von Medizin ist doch hier absolut GAR keine Rede!
     
  10. #10 toxamus, 05.12.2010
    toxamus

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    Es geht ja nichts ums Töten, der Adler überlebt ja.

    Ich hab mal in einer Bogenzeitschrift einen Beitrag veröffentlicht, in dem ich die Motive der Schützen zur "echten" Bogenjagd (im Gegensatz zur hierzulande üblichen Praxis des Schiessens auf 3D-Ziele) analysiert habe. Fiel nebenbei wenig schmeichelhaft aus, weil ich die meisten aus dieser Szene kenne bzw. kannte. Jedenfalls hab ich den Vorschlag gemacht, wenn sie schon ihre Jagdlust nicht im Zaum halten können, dann sollten sie wenigstens Pfeile mit Gummiblunts verwenden, dann ist das Tier nicht tot, der Nervenkitzel beim Anpirschen ist der selbe.

    Was ich bekam waren wütende Raktionen: Was ich wohl für ein Tierquäler sei, dem armen Reh könnte gar eine Rippe gebrochen werden, nicht auszudenken!

    Nun, ich bin der Überzeugung, wenn man das Reh vor die Wahl stellen würde: Tot oder gebrochene Rippe - es würde nicht lange überlegen.

    Beste Grüsse,
    tox
     
  11. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Wenn das so ist, wie gesagt, ist es zwar Tierquälerei, in der Situation vor Ort aber der wahrscheinlich realistischste Tierschutzansatz der möglich ist.
    Ich habe da aber so meine Zweifel. Wer weiss, wieviel Schwungfedern dabei abknicken oder gar Flügel und Beine verletzt werden?
    Die Adler kommen dann klar deshalb nicht wieder, weil sie teilweise oder völlig flugunfähig geworden sind und jämmerlich verenden.
    Das geht so ein bisschen in die Richtung, wie der "nachhaltige" Leguanschutz auf manchen Karibikinseln:
    Die Leute dort schneiden die legereifen Weibchen auf, entnehmen die leckeren Eier, füllen den Bauchraum mit Laub, nähen ihn wieder zu und entlassen die Leguane in die Wildnis. Da die Tierchen zäh sind, laufen sie noch rasch weg und verstecken sich, verenden aber natürlich wenig später.
    Die Einheimischen sind davon überzeugt, jedes Jahr die selben Leguane aufzuschneiden und haben ein recht gutes Gewissen.
    Natürlich zu Unrecht.
    Irgendwie kommt mir das hier ähnlich vor.
     
  12. eric

    eric Guest

    Zimperlich wird dort wohl kaum mit den Vögeln umgegangen.
    Mit irgendwelchem Tierschutz, hat das nichts zu tun. Höchstens um Schutz eigener Wirtschaftlicher Interessen, was ja aber grundsätzlich nicht verwerflich ist.
    Inwiefern ein Abschuss schlechter ist, als diese Misshandlungen mit unbekanntem Ausgang, wage ich nicht zu beurteilen.
    Die Abschreckungswirkung auf andere Adler, dürfte rein zufällig sein. Oder werden die eingeladen zuzusehen und bekommen das Ganze erklärt?

    Dass diese Adler das Ganze unbeschadet , wenn überhaupt, überstehen und dann auch wieder frei gelassen werden, würde mich echt erstaunen.
     
  13. #13 Geierhirte, 06.12.2010
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    Mich auch. Umso mehr erstaunt...nein, entsetzt mich die Aussage von Balu 8o Denke man sich nur, es wäre der eigene Vogel 0l
     
  14. #14 Deinonychus, 06.12.2010
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    Balu und ich scheinen hier die selbe Meinung zu haben. Also man lese sich den Text nochmal genau durch.
    OK ich gebe zu das es sich hier um die Aussage eines einzelnen Farmers handelt aber das töten dieser Adler ist auch dort gesetzlich verboten und diese Leute scheinen sich daran halten zu müssen. Warum sollte der Farmer sonst eine solche Methode anwenden. Nein, ich denke der Adler kommt nicht großartig zu Schaden. Denn er fliegt nach den Aussagen nach der Prozedur davon und kommt nicht wieder.
    Diese Leute in China sind häufig sehr sehr arm und müssen sich mit wenig zufrieden geben. Der Verlust von 300 Hühnern durch Adlerangriffe ist dort eine ernste Bedrohung. Anderswo würde darauf mit ganz anderen Mitteln reagiert werden.
     
  15. Balu

    Balu Guest

    Sodele..
    mal ganz kurz dazu:
    Würden die Farmer die Adler abschießen, würden jeden Tag minimum 10 auf der Strecke liegen. Machen die das nun jeden Tag, ist in ein paar Wochen der Bestand ausgerottet. Fangen können sie hingegen nicht wirklich viele.
    Denkst du,ich befürworte sowas?Sicherlich nicht, aber es ist allemal besser,als die Tiere abzuschießen oder wohlmöglich noch anzuschießen,was schlimmer ist.
    Aufklären sollte man die Leute, das ist schon klar, aber das sind andere Verhältnisse. Ich will euch sehen,wenn ihr dort leben würdet und jedes Huhn von eurer Existenz abhängen würde, wie ihr reagieren würdet. Wir leben hier nicht in Armut, wir leben in einer Massenkonsumgesellschaft- was wir hier tagtäglich an Lebensmitteln haben,davon träumen die nur.
    Geierhirte, speziell an dich, wenn dich meine Aussage entsetzt- befürwortest du also lieber den Abschuss, als das Lebenlassen?
     
  16. eric

    eric Guest

    Vor Jahren war ich hier mal Habichtsschadenbetreuer. D.h. man hat da versucht Geschädigten zu helfen und verschiedene Methoden der Abwehr und Abschreckung auszuprobieren.
    Das ging von Flattersäcken bis zum Fang und Vergrämung ( Habicht kurz in Wassereimer etc).
    Also Grundsätzlich, ist die Methode des Vergrämens und Abschreckens nichts Neues. Der Erfolg, lässt sich aber kaum kontrollieren.
    Allerdings war es hier so, dass der Vogel möglichst kurz Abgeschreckt wurde. Ein längeres Liegenlassen , gefesselt in einem Hühnerhof, hat sicher seine Wirkung. Aber wie gut ein Adler dies übersteht.....
    Bei den damaligen Projekten, wurden Betroffenen auch Lebendfallen zur Verfügung gestellt. Leider kam es auch vor, dass dann geäussert wurde, es hätte sich kein Habicht gefangen. An der Falle hingen aber noch Federchen.
    Wenns keiner gesehen hat, wurde offenbar kurzer Prozess gemacht.
    Der Lösungsversuch mit dem Abschrecken, finde ich soweit grundsätzlich ok. Nur muss es auch so geschehen, dass der Adler dies auch unbeschadet übersteht. Da habe ich dann meine Zweifel.
    Dem Bauern dürfte es ja ziemlich egal sein, ob dieser die Prozedur übersteht. Hauptsache er schlägt kein Huhn mehr.
    Natürlich sind diese Vögel dort auch "geschützt". Wie andere Arten auch. Dies zu kontrollieren dürfte aber gerade in China schon sehr schwierig sein. Siehe andere geschützte Arten.
    Wie gesagt, grundsätzlich ein Lösungsversuch der Funktionieren kann. Allzu gross dürfte die Wirkung aber nicht sein, bzw nur auf dieses eine Individuum beschränkt. Für mich, vor allem eine Frage des: Wie.und des brauchbaren Effekts.
    Wie "sanft" fesselt ein chinesischer Bauer einen wehrhaften, verhassten Adler? Wie viel Wert legt er auf dessen Unversehrtheit?
    Mich würde der Zustand des Adlers nach der Prozedur sehr interessieren.
    Wenn ich mir so vorstelle, wie ein irgendwie gefesselter Habicht unter diesen Umständen toben würde und wie er nachher aussehen würde.......Und gefesselt muss so ein Vogel sehr gut sein, damit er nicht doch ein paar Hühnern den Garaus macht.
    Natürlich, habe ich aber auch vollstes Verständnis, dass der Bauer seine Hühner schützen will.
    Jedenfalls, hat die Sache für mich noch viele Fragezeichen.
     
  17. Balu

    Balu Guest

    Falls man irgendwie an Kontakte rankommt- ich hab nach dem Abi eh Zeit. ob ich nu nach Thailand geh,oder China..macht grad keinen großen Unterschied mehr.dann könnte man sich das mal angucken.
     
  18. #18 toxamus, 06.12.2010
    toxamus

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    Ich versteh jetzt nicht so ganz, was an diesem (noch dazu nicht aktuellen) Fall so Besonderes ist. Und bis nach China muss man erst recht nicht gehen, um solche Interessenskonflikte anzutreffen.
    Hühnerhalter oder Teichwirte sind auch hierzulande nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, ihr "Eigentum" zu schützen.
    Leider kennen weder Adler, Habicht noch z.B. Kormoran den Begriff des Eigentums, sie nutzen einfach die zur Verfügung stehenden Ressourcen. Meine Meinung: Jeder Mensch, der sich Teile der Natur zur eigenen Nutzung unter den Nagel reisst, sollte sich damit abfinden, dass es andere Bewohner des gleichen Habitats gibt, die auch Rechte haben. Kann man die Bedürfnisse nicht unter einen Hut bringen, dann hat zumindest der Mensch die Möglichkeit, sich was anderes einfallen zu lassen. In einem Gebiet, in dem die Hühnerzucht nicht funktioniert, kann man vielleicht Mais anbauen, nur mal so als Beispiel. Aber da ja der Mensch die Krone der Schöpfung ist, müssen sich alle anderen unterordnen oder verschwinden.

    Grüsse,
    tox
     
  19. buteo

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    Das wirst du Menschen die am absoluten Existenzminimum leben nicht klar machen können. Ich glaube hier können wir keine deutschen Maßstäbe anlegen
     
  20. #20 toxamus, 06.12.2010
    toxamus

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    Das weiss ich. Ein Standardargument, mit dem sich von der Vernichtung des Regenwalds bis zur Piraterie vieles rechtfertigen lässt.

    Will ich auch nicht. Ich betrachte das eher emotionslos. Mit deutschen Massstäben kommt man da nicht weiter.

    Beste Grüsse,
    tox
     
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