Genaue Anleitung zum Federnstutzen

Diskutiere Genaue Anleitung zum Federnstutzen im Wassergeflügel Forum im Bereich Hühner- und Entenvögel; Hallo, ich möchte wissen, wann genau (wie oft) und wie genau man die Federn stutzen muss bei einer Zwergente, sodaß sie nicht flugfähig ist....

  1. Pezi

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    Hallo,

    ich möchte wissen, wann genau (wie oft) und wie genau man die Federn stutzen muss bei einer Zwergente, sodaß sie nicht flugfähig ist.

    Ich habe einen Zwergentenerpel halb tod mit bereits kupierten Flügeln bekommen und diesen aufgepäppelt und nun hat er als Gesellschaft
    eine Zwergentendame bekommen, deren Züchter auf meine Bitte hin noch vorher die Schwungfedern von einem Flügel gestutzt hat, sodaß sie flugunfähig ist und nicht abhauen kann..... die Enten sind bei mir frei im Garten unterwegs.... habe keine Voliere oder so.
    Ist es überhaupt notwendig die Federn weiter zu stutzen oder haut sie sonst ab?
    Wenn es nötig ist weiterhin die Federn zu stutzen, kann mir jemand genau erklären wie das geht und wann genau und wie oft ich das dann machen muss?

    Die Zwergenten laufen gemeinsam mit meinen Hühnern und Gänsen im Garten. Eine Wiese kann ich bei Bedarf für die Gänse abtrennen (wenn diese ihre rabiate Zeit haben).
     
  2. #2 Cyberrat1987, 22.06.2010
    Cyberrat1987

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    Stutzen ist im Grunde einfach:
    Um die Ente flugunfähig zu machen, schneidest du ihre Handschwingen zurück, und zwar ungefähr bis zu den Deckfedern der Handschwingen, die etwa das erste Viertel der Handschwingen bedecken. So wird gewährleistet, dass du genug zurückschneidest, um die Ente flugunfähig zu machen, ohne dass du in die Blutkiele reinschneidest, was schmerzhaft für die Ente ist.
    Du musst sie nur gut festhalten, damit du nicht mit der Schere ausrutschtst oder sie sich dir entwindet und abhaut.
    Das Stutzen muss jedes Jahr nach der Schwingenmauser erfolgen, wenn die Schwungfedern gerade nachgewachsen sind.

    Für die erste Zeit wäre Stutzen schon anzuraten, denn nicht eingewöhnte Enten neigen zum Entfliegen. Später brauchst du dann nicht mehr zu stutzen, wenn sie eingewöhnt sind, sind sie auch standorttreu.
     
  3. #3 Hoppelpoppel006, 23.06.2010
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    Hallo Pezi,
    jo, genau Clemens hat schon fast alles dazu genau erwähnt. :zustimm: Aber für Euch ist es bestimmt einfacher (da ihr es noch nie gemacht habt) die Federn der Ente zu zweit zu stutzen. Ich meine, der eine hält die Ente fest und breitet den Flügel aus, und der andere schneidet dann mit der Schere die Federn vorsichtig ab. Und nur auf einer Seite die Flügel stutzen! Bedenke dabei, das diese kleinen Enten ganz schön wehrhaft sein können. Ich glaube bei den Buchtips, die ich Dir gab, ist das Federnstutzen auch beschrieben.


    Schöne Grüße
    Carmen und die wilden Racker ;)
     
  4. Pezi

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    ok, danke..... weiss nur nicht genau, wann machen.....

    im Frühjahr oder im Herbst? oder alle 2x?
     
  5. #5 Cyberrat1987, 24.06.2010
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    Stockenten (und somit auch von ihr abstammende Hausenten) mausern im Sommer und werfen dabei alle Schwungfedern auf einmal ab (wie Gänse) , d.h. dass diese Federn auch gleichzeitig nachwachsen. Das Stutzen bietet sich an, wenn die Schwungefedern voll nachgewachsen sind, das ist im Spätsommer der Fall.

    Aber wie gesagt, falls nicht gerade Nachbarn was dagegen haben, dass deine Enten ihnen mal einen Besuch abstatten, brauchst du sie nur einmal zu stutzen, damit sie für die Zeit der Eingewöhnung flugunfähig sind, später sind sie standortreu und bleiben trotz wiedererlangter Flugfähigkeit bei dir.
     
  6. Pezi

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    Dh ich müsste sie gar nicht mehr stutzen.....? Die Ente ist vor einer Woche zu mir gekommen, der Züchter hat ihr da vorher noch die Schwungfedern gestutzt.
     
  7. #7 Hoppelpoppel006, 24.06.2010
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    Hallo,
    also wenn sich die Zwergenten gut eingwöhnt haben, brauchst Du sie eigentlich nicht mehr stutzten. Aber ich würde Dir vorschlagen, es diesen Herbst noch einmal zu machen. Bei unserer Zwergente ist es so, daß sie es im Kopf bekommt, wenn es mit dem Eierlegen und Brüten losgeht. Dann fliegt sie auch weg.8( Aber das bekommt man meist rechtzeigtig mit. Um dann auszuschließen das sie im Wald oder auf einem nahen Feld brütet, stutzen wir ihr dann die Flügel. Warte einfach mal ab, sie die beiden sich so entwickeln. Zur Zeit besteht ja keine Gefahr, daß sie Dir entfliegen...;)

    Schöne Grüße aus dem sonnigen Norden
    Hoppel und die wilden Racker :0-
     
  8. #8 Penelope67, 24.06.2010
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    ..nee, du brauchst sie nicht mehr zu stutzen. Wenn sie die Schwungfedern abgeworfen hat, und die neuen nachwachsen, erst dann. Also 1X im Jahr.
    Wenn sie dann mal ein Jahr bei Dir lebt und ein Nest gebaut hat, Eier gelegt hat usw., dann vermute ich dass sie eh nicht mehr wegfliegen wird. Warum auch? Deine Tiere haben es gut bei Dir, ;-D

    lg

    penelope
     
  9. Pezi

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    Danke für eure Infos.
    Ich lass es einfach mal auf mich zukommen.... sie fühlt sich jedenfalls sichtlich wohl bei mir vom ersten Tag an..... sie ist aus der Transportbox rausgesprungen und hat gleich einen Erkundungsrundgang durch den Garten gedreht und dann auch den Erpel entdeckt, der sich die ersten 2 Tage furchtbar vor ihr gefürchtet hat.... mittlerweile sind die beiden immer nur im 2-er Pack unterwegs. (-:
     
  10. #10 Penelope67, 24.06.2010
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    ...hehehe...also ich vermute dass die erpel immer so tun als ob sie angst haben...die haben hintergedanken...
     
  11. Pezi

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    (((((((((((((-: Das kann natürlich sein. :zwinker:
     
  12. #12 Gänseklein, 05.07.2010
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    Hallo Pezi,
    habe leider erst jetzt deinen Beitrag wegen der Frage zum Flügelstutzen gelesen.
    Ich musste, allerdings einem Ganter, auch die Flügel stutzen. Anfangs wollte ich das gar nicht, als er aber zweimal weggeflogen ist und sich dabei auch verletzt hatte, blieb mir keine andere Wahl.
    Ich tat mich allerdings schwer mit dem Gedanken ihm die Feder im Ganzen abzuschneiden und aus der Mitte heraus. Das tut ihm zwar nicht weh, ist aber ein hohes Infektionsrisiko durch Keime die in die offenen Kiele eindringen können und sieht nicht sehr schön am Tier aus.
    Also suchte ich nach einer besseren Lösung. Die fand ich dann in einem speziellen Entenforum. Da beschrieb jemand wie man die Federn beschneidet, ohne die Kiele zu verletzen und das man es im stehen bei eingeschlagenem Flügel nicht sieht.
    Dazu werden die äußeren Federn von aussen nach innen also beschnitten und zwar so, das man nur die Federn am Kiel entlang abschneidet und nicht die komplette Feder durchtrennt. So bleiben nachher die Kiele wie dünne Stecken stehen und es besteht keine Infektionsgefahr. Ist der Flügel eingeschlagen liegt der äußere Teil unter dem mittleren Teil und man sieht es gar nicht.
    Das fand ich die bessere Lösung.

    Gruß Silke
     
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