Geschichte einer unorthodoxen Kanarienhaltung

Diskutiere Geschichte einer unorthodoxen Kanarienhaltung im Kanarienvögel Forum im Bereich Kanarien-Vögel; Seit einigen Jahren halte/hielt ich zwei ältere Tierheim-Kanarienmädels (schimmelgelb und Gloster) zusammen mit gehandicapten und...

  1. #1 Phisamofu, 22.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 22.03.2018
    Phisamofu

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    Seit einigen Jahren halte/hielt ich zwei ältere Tierheim-Kanarienmädels (schimmelgelb und Gloster) zusammen mit gehandicapten und nichtauswilderbaren Amseln, Misteldrossel, Spatzen, Grünfinken, Buchfinken, Stockenten, Tauben, Dompfaff, Stieglitzen und zeitweise auch Kernbeißer.
    Ursprünglich waren die beiden Kanarien mal gedacht als potentielle Partner für einen krummbeinigen Grünfinkenhahn und einen ebenfalls männlichen flugunfähigen Kernbeißer.
    Sie alle leben zusammen - frei auf ca. 53 qm.
    Davon sind 37 qm ganz normaler Wohnraum und ca. 16 qm Voliere (3 m hoch bis unters Dach) mit ca.7 qm Schutzbereich (von drei Seiten und von oben geschlossen).
    Mehrmals täglich öffne ich die Verbindungstür Voliere-Wohnraum, so dass jeder Vogel raus und rein kann, wie er will. Auch abends kann jeder Vogel selbst entscheiden, wo er schlafen will (abgesehen vom Stockentenpaar)
    Da manche der Wildvögel durch nicht behandelte oder falsch verheilte Knochenbrüche kälteempfindlich sind, ist es für mich selbstverständlich, wenn sie im Winter bei Kälte und Feuchtigkeit im Haus schlafen wollen und der eine oder andere im Winter auch tagsüber lieber in der Wärme bleibt.
    Was mich jedoch von Anfang an verwundert hat, die gesunden Kanarienweibchen kamen zwar tagsüber hin und wieder herein und waren auch nicht scheu, schliefen jedoch immer draußen in der Voliere - auch im Winter bei etlichen Minusgraden.
    Nun ist im vergangenen Spätsommer (nach ca. fünf Jahren) das Glosterweibchen - ohne irgendwelche Vorzeichen - gestorben.
    Für das verbliebene Kanarienweibchen bekam ich im Januar von einem namhaften Züchter eines seiner überzähligen Hähnchen geschenkt. Ich behielt es vorerst in einer Zimmervoliere im Haus, da ich es nicht der ungewohnten Kälte in der Voliere aussetzen wollte.
    Das Kanarienweibchen kam gleich rein in die Wohnung, guckte sich den neuen singenden Kerl an - und wieder raus - das war´s auch schon ...
    Sie hat ja in der Voliere ihre Freunde - Minusgrade hin, Minusgrade her .
    Die beiden Kanarienweibchen waren all die Jahre pumperlg´sund und badeten, egal wie kalt es war - unter anderem im Stockentenbad, einer Kindersandmuschel.
    Als ich dies das erste Mal beobachtete (der Dompfaff war der Anstifter!), war ich schon drauf gefasst, ein paar der Irren aus dem Wasser ziehen zu müssen, bevor sie ertrinken ...
    Hahaha, das ist ein ansteckender Sport aller meiner Finkenvögel + der Spatzen! Man fliegt dabei von einer Seite der Muschel zur anderen - und dazwischen lässt man Füße, Beine und Bauch ins Wasser hängen bis man durchnässt ist. Sozusagen "surfen" sie durchs Entenbad - und haben einen Heidenspaß dabei! Noch nie ist einer der Vögel ertrunken!
    Auch wenn ich es ihnen versuche, auszureden, weil es ja gar nicht artgerecht ist - meine Kanarienvögel bleiben auch bei Minusgraden in der Außenvoliere - und ich stehe machtlos da ...
    Aber natürlich nicht bei Kanarienvogelfutter! :nene: Ich darf hier gar nicht schreiben, was die alles so futtern ...8o

    Mal sehen, wieviele weitere Jahre ich das gelbschimmlige Mädel noch so fit erleben darf ...

    Beste Grüße
    phisamofu




    .
     
    Else, Terryann, Winterurlauber und einer weiteren Person gefällt das.
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