gestutzte Flügel

Diskutiere gestutzte Flügel im Aras Forum im Bereich Papageien; Hi Vogelfreunde! Ich habe seit Weihnachten 2001 meinen Hahns Zergara *Robby* 0.0.1. Er ist 17 Jahre alt und superlieb ( für einen Papagei...

  1. #1 Speedy01, 14. Januar 2002
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2002
    Speedy01

    Speedy01 Papasüchtig

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    Hi Vogelfreunde!
    Ich habe seit Weihnachten 2001 meinen Hahns Zergara *Robby*
    0.0.1. Er ist 17 Jahre alt und superlieb ( für einen Papagei eigendlich schon wieder viel zu lieb ) Meine Frage : Ihm sind von klein auf immer die Flügel gestutzt worden, so das er meines wissens noch nie fliegen durfte. Ich finde es aber sehr schade und möchte das Robby irgendwann mal fröhlich durch die Wohnung fliegen kann. Hat jemand Erfahrung damit?
    Wie lange wird es dauern bis die beschnittenen Flügel nachwachsen? Wird er nach so langer Zeit überhaupt noch fliegen?
    Ebenso überlege ich, ob ich nicht evtl. noch einen Partner für Robby dazuholen sollte,weiss aber das er sehr eifersüchtig reagiert, da er für kurze Zeit mit einer Amazone zusammen war. Er war so ängstlich das er nicht mehr aus seinem Käfig wollte und fing an zu rupfen und man hörte keinen Ton mehr von ihm.

    Ich hoffe das mir jemand diese Fragen beantworten kann.

    Im voraus schon ein nettes Danke
    Iris
     
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  3. #2 Alfred Klein, 14. Januar 2002
    Alfred Klein

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    Hallo Iris

    Flügelstutzen halte ich für reine Tierquälerei.
    Das ist so ähnlich, als wenn man Dir die Achillessehne durchtrennen würde, damit Du nicht mehr rennen, sondern nur noch langsam gehen könntest.
    Zudem ist es für die Atmung eines Vogels wichtig, daß er fliegt, um richtig durchatmen zu können. Ebenso wichtig ist es für den Kreislauf.
    Also laß die Federn wieder wachsen.
    Das kann dauern, denn erst bei der nächsten großen Mauser werden die Schwungfedern sich erneuern.
    Danach mußt Du mit ihm üben. Auf der Hand sitzend den Vogel rasch von unten nach oben und zurück bewegen. Dadurch wird er seine Flügel ausbreiten, um das Gleichgewicht zu halten. Er wird selber merken, wann seine Flügel ihn wieder tragen und dann auch alleine wieder fliegen.
    Vergesellschaften kannst Du ihn erst, wenn er wieder fliegen kann und entsprechend Selbstvertrauen besitzt.
    Bei der Sache mit der Amazone rupfte er wohl aus Angst, da er wegen seiner Flugunfähigkeit der Amazone weit unterlegen war.
    Auch etwas, das sehr gut verständlich ist.
    Ara´s sind sehr ängstlich, was man daran sehen konnte.
    Bei einer Vergesellschaftung wäre es natürlich empfehlenswert, einen Partner der gleichen Art zu nehmen. Ob gleich- oder gegengeschlechtlich ist dabei nicht das Entscheidende. Das Wichtigste ist, daß die Vögel sich mögen.
    Ich denke mal, das waren die wichtigsten Fragen.
    Anderen fällt dazu bestimmt auch noch was ein. :)
     
  4. Doris

    Doris Guest

    Hallo,


    Auf diese Frage kann es keine pauschale Antwort geben, da es sehr auf den einzelnen Vogel ankommt. Meine Venezuela-Amazonen wurden beim Vorbesitzer rund 30 Jahre lang gestutzt (kein Witz!), und lernten bei mir nach ca. 4 Jahren laaaaangsam wieder fliegen. Heute merkt man im Vergleich zu meinen anderen Vögeln keinen Unterschied mehr, sie haben es wieder gepackt. ;) Mein TA hielt das für absolut unmöglich und wollte die Tiere extra mal besichtigen kommen und sich selbst davon überzeugen,... :D Man kann dir allerdings nie versprechen, dass es auch bei deinem Vogel wieder funktioniert. Ich würde nicht mehr Stutzen, stark auf die Ernährung achten (hat sicher auch Einfluss darauf) und ihn - sobald die Federn wieder da sind - oft spielerisch zum Fliegen animieren.

    Nach 17 Jahren ist die Verpaarung höchstwahrscheinlich wirklich nicht unbedingt problemlos zu verwirklichen, allerdings auch nicht unmöglich. Wichtig wäre es, die richtigen Bedingungen für die Verpaarung zu schaffen. Es darf keinen Grund zur Eifersucht geben. Bevorzugte Sitzplätze, die dein Vogel verteidigen würde, müssten gegen neue Sachen ausgetauscht werden, etc. Auch sollte man sich in der ersten Zeit eher vom Vogel zurückziehen, damit er nicht weiterhin den Menschen als "Ersatzpartner" ansieht und das neue Tier alleinig aus diesem Grund verjagt,... Gerade bei recht eifersüchtigen Tieren hilft meist die Verpaarung beim Züchter, da es dort für sie nichts zu verteidigen gibt. Der Vogel wird dazu für einige Tage oder Wochen bei einem guten Züchter in der Gemeinschaftsvoliere untergebracht, wo er im Idealfall einen passenden Partner aussuchen kann. Inwiefern diese Möglichkeit für deinen Ara in Frage kommt, wirst nur du anhand seines Verhaltens entscheiden können. Ein sehr ängstlicher Vogel wird in der fremden Umgebung höchstwahrscheinlich nur noch mehr verunsichert, bei eifersüchtigen und sehr selbstbewussten Tieren gibt es mit dieser Verpaarungs-Methode dagegen recht gute Erfahrungen.

    Ich wünsche dir auf alle Fälle viel Glück, damit der Kleine bald wieder fliegen kann! :)
     
  5. Speedy01

    Speedy01 Papasüchtig

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    Vielen Dank für die Antworten, dann muss ich die Hoffnung also noch nicht aufgeben. Heute hat Robby sich eimal erschreckt und ist ca. 4 Meter durchs Zimmer geflogen - naja geglitten. Er scheint also noch nicht ganz vergessen zu haben wie es geht. Nein stutzen lasse ich ihm die Flügel auf keinen Fall wieder, ich weiss auch nicht warum sich Menschen einen Vogel anschaffen und dann aber nicht wollen das er auch fliegt. Zu einem Züchter möchte ich Robby aber nicht bringen, er hat jetzt innerhalb von 2 Monaten 2 mal den Besitzer gewechselt und er soll nun erst einmal zur Ruhe kommen. Stress hat er schon genug, so muss er sich nun auch wieder an Papageienfutter gewöhnen, das er zuerst strickt ablehnte. Bei seinen alten Besitzern hat er immer vom Teller mitgegessen was er hier nun garnicht mehr darf.
    Meine Mühe belohnt er mit schön glänzendem Gefieder und inzwischen blüht er auch richtig auf.

    Gruss Iris
     
  6. #5 Martin Unger, 16. Januar 2002
    Martin Unger

    Martin Unger Guest

    Hallo,

    ich hoffe und denke es wird klappen, man muß halt viel Geduld aufbringen. GUt finde ich das du an einen zweiten Vogel denkst, dass ist toll, leider aber nicht selbstverständlich.

    Lass ihm Zeit, er widrd sich bei dir mit Sicherheit einleben und wohlfühlen.
     
  7. #6 Speedy01, 16. Januar 2002
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2002
    Speedy01

    Speedy01 Papasüchtig

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    Hallo Martin
    habe mir heute noch ein paar Infos beim Tierschutzbund geholt und werde nun erst einmal mit einem Partnervogel warten. Wie Alfred schon meinte - ich muss warten bis mein "kleiner" wieder das Fliegen beherscht, damit er nicht unterliegt. Ausserdem muss ich erst noch die anderen Mieter im Haus intervieven, es wird mit 2 "Plapperschnäbeln" ja auch nicht gerade ruhiger werden, besonders am Anfang wird`s hier sicherlich`ne Menge gekreische geben könnte ich mir vorstellen. Wird aber wohl keine Probs geben, die Nachbarn sind alle sehr Tierlieb und erkundigten sich teilweise schon nach den neuen Tönen aus unseren 4 Wänden :D
    Die Frau von Tieschutz meinte allerdings es dürfte kein gleichgeschlechtliches Tier sein, was heissen würde das ich erst noch Robby`s Geschlecht testen lassen muss.
    Na mal abwarten....
    Lieben Gruss
    Iris

    PS : Kann mir jemand sagen ob Yukapalmen für Aras schädlich sind? Kann es mir zwar nicht vorstellen, wäre aber gern sicher.
     
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