Gewöhnung an gemeinsamen Freiflug

Diskutiere Gewöhnung an gemeinsamen Freiflug im Agaporniden Allgemein Forum im Bereich Agaporniden; Hallo! Den gleichen Beitrag haben wir auch schon im Sperlingspapgeien-Forum geschrieben, aber wir wollten euch auch um Rat fragen. Seit kurzem...

  1. Piepsies

    Piepsies Guest

    Hallo!
    Den gleichen Beitrag haben wir auch schon im Sperlingspapgeien-Forum geschrieben, aber wir wollten euch auch um Rat fragen.
    Seit kurzem haben wir ein Paar Agaporniden (Schwarzköpfchen?) bei uns. Die Geschichte dazu ist etwas kompliziert. Wir haben sie hier schon erzählt:
    http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=68106

    Hier seht ihr Bailo:
    [​IMG]

    Hier seht ihr Susi:
    [​IMG]

    Nun überlegen wir, ob wir die beiden behalten, oder sie vermitteln sollen.
    Hauptsächlich hängt es davon ab, ob wir sie mit unseren Sperlingspapageien zusammen freifliegen lassen können, ohne dass sie sich gegenseitig verletzen.

    Das Problem ist, dass die beiden Agas sehr agressiv sind. Auch uns gegenüber.
    Wenn wir sie alleine freifliegen lassen, hängen sie ständig an der Sperli-Voliere und kämpfen mit den Sperlis durch das Gitter.

    Bisher hieß es ja meistens, dass die Sperlis die Agas vertreiben, aber hier ist es nicht so...

    Meint ihr, sie werden sich irgendwann verstehen? Oder ist es besser, es gar nicht erst zu versuchen?

    Dazu kommt noch die Agressivität uns gegenüber. Wenn man an den Käfig kommt, schießt Bailo ans Gitter und fängt an zu drohen. Wenn man den Finger ans Gitter legt, beißt er zu.
    Im Freiflug kommt er auf die Schulter geflogen und fängt an in die Haut zu beißen. Er beißt dabei richtig zu, so dass blutige Stellen bleiben.
    Wenn er wegen Haaren und Pullover nicht an Hals oder Schulter kommt, läuft er den Arm runter und beißt in den Handrücken. Er sucht sich die nächstbeste Stelle freie Haut und fängt an zu beißen.
    Susi ist da nicht ganz so schlimm. Sie beißt "nur" in Schulter und Hals, ansonsten in Stoff.
    Woran kann das liegen? Könnte der Vorbesitzer ihnen sowas beigebracht haben? Oder ist es wirklich Agressivität?

    Ich hoffe, ihr habt ein paar Tipps für uns!
     
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  3. netpillo

    netpillo Mitglied

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    hallo ihr beiden,

    das ist ja eine skurrile geschichte; bailo und susi sind meines erachtens blaue schwarzköpfchen. bitte bitte - wenn's irgendwie geht, gebt die beiden nicht wieder an diese frau zurück. 250 euro ist absoluter müll - 40 bis 50 pro vogel wäre realistisch. ich habe auch schon von sperlis und agas gelesen, die sich auf gemeinsamen freiflug vertragen. auch, wenn das derzeit noch nicht so ist, halte ich es für wahrscheinlich, dass sie sich nach einer eingewöhnungsphase verstehen werden. was das (den menschen) anfliegen und beißen anbelangt, vermute ich, dass es sich um eine verkorkste handaufzucht handelt. wichtiger wäre es, ob die beiden sich ausreichend vertragen - ein pärchen sind? vielleicht gebt ihr ihnen und euch eine zeitspanne und überlegt danach nochmal, ob ihr die beiden piepser behalten wollt und könnt. und falls doch nicht, gebt sie vielleicht bei einer station von "agaporniden in not" ab..

    gruß, netpillo
     
  4. #3 Wintermute, 6. Oktober 2004
    Wintermute

    Wintermute Mitglied

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    also ich weiß ja nicht...

    Hallo Friederike und Felix !

    Ich bin zwar kein Fachmann, aber ich erlebe meine Agas eher als scheue Tiere, die nicht einfach so auf Menschen losgehen... Beim Freiflug sind meine zwar wesentlich mutiger als im Käfig (is ja auch klar, da können sie jederzeit an einen sicheren Ort verschwinden und auf uns runterschimpfen 8) ), aber beim freien Umhersausen sind sie hauptsächlich von ihrer Neugier getrieben, nie von Agression.
    Beim Einkäschern zwicken sie schonmal, aber das ist ja auch ne andere Geschichte - da haben sie dann ja allen Grund dazu ;)
    Wisst ihr, wie die beiden Hübschen von ihrer Vorbesitzerin gehalten wurden? Vielleicht sind sie deswegen so aggressiv. :?
    Das Meiste hat Netpillo ja eigentlich schon gesagt -
    Die Sache hört sich - hab eben euren Thread im anderen Forum gelesen - eh so an, als ob da versucht wurde, euch gehörig übers Ohr zuhauen.
    Habt ihr da schon was Neues erfahren oder bleibt da alles beim Alten? 250€ für ein Paar blaue Schwarzköppe ist ein extrem hoher Preis (ich hab für meine Blauen in der Zoohandlung 48€ pro Tier gezahlt)...
    Ob das mit den Sperlis gutgehen würde, kann ich euch nicht sagen, vielleicht würde es ja helfen, die Vögel erstmal eine gewisse Zeit in getrennten Käfigen so nebeneinander zu stellen, dass sie sich nicht durchs Gitter hacken können - vielleicht gewöhnen sie sich mit der Zeit aneinander. Zeit wirds auf jedenfall brauchen, Agas brauchen viel Zeit, um sich an eine neue Umgebung, neue Geräusche und neue Käfignachbarn zu gewöhnen...
    Freiflug würde ich den Beiden zunächst auch nur unter Aufsicht und von den Sperlis getrennt geben - sicher ist sicher - vielleicht gewöhnen sie sich mit der Zeit ja an Euch und an die Sperlis. Braucht halt Zeit.

    Ihr könntet auch versuchen, ihnen immer wieder besondere Leckerlis, zum Beispiel Kolbenhirse, aus der Hand anzubieten, vielleicht legen sich so die Aggressionen der beiden euch gegenüber ja auch mit der Zeit, wenn sie kapieren, dass ihr ihnen nix böses wollt... Aber da sag ich euch wahrscheinlich auch nix neues...
    Wie gesagt,wer weiß, was die schon durchgemacht haben? :?

    Viele Grüße aus Würzburg,
    Dominik
     
  5. #4 claudia k., 6. Oktober 2004
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    hallo friederike und felix,

    das ist ganz schön krass, was diese frau da mit euch abgezogen hat!
    ich kann auch nur sagen, gebt die sk nicht an sie zurück. wer weiß was die beiden pieper schon mitgemacht haben, wieviele besitzer sie schon hatten, denn diese frau ist ja alles andere als glaubwürdig.

    wäre möglich, dass die zwei wegen ihrer (unbekannten) vorgeschichte so aggressiv sind, und es im laufe der zeit, wenn sie dauerhaft ein gutes zuhause haben, besser wird.

    nach so einem biss mit ihnen zu schimpfen wäre falsch, weil das ist es, was zutrauliche vögel wollen: aufmerksamkeit. selbst ein "autsch" ist in diesem fall schon zu viel aufmerksamkeit.
    besser ist es, sie sofort wegzusetzen, oder in den käfig zu setzen und eine weile zu ignorieren.

    wie ein gemeinsamer freiflug gehen würde ist kaum vorhersehbar.
    wäre möglich, dass die sk plötzlich ganz kleinlaut werden, wenn kein schützendes gitter mehr zwischen ihnen und den sperlingen ist, wäre aber auch möglich, dass sie auf einander losgehen. ich kenne sperlies leider nicht live, habe nur gelesen, dass sie auch sehr frech werden können.
    wenn ihr die sk behalten wollt, könnt ihr im moment wohl nur abwarten und beobachten, wie sie sich einleben.
    falls ihr sie abgeben wollt, ob jetzt, oder später, nach einem eingewöhnungsversuch, wendet euch am besten an agaporniden-in-not.

    wie die rechtliche seite bei diesem "verkauf" aussieht kann ich auch nicht sagen. aber ich denke das müsste euch ein anwalt kurz am telefon beantworten können. dann seit ihr auf der sicheren seite, falls diese frau sich nochmal meldet, und die vögel nochmal verkaufen will.

    gruß,
    claudia
     
  6. #5 Piepsies, 6. Oktober 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Oktober 2004
    Piepsies

    Piepsies Guest

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Wir haben auf jeden Fall beschlossen, die Vögel nicht zurückzugeben.
    Falls die Frau nochmal anrufen sollte, stellen wir uns einfach doof. "Vögel? Welche Vögel? Wir haben keine Vögel zum Verkaufen!" ;)

    Wie lange hat es bei euch denn gedauert, bis sich eure Agas eingewöhnt haben? Wir haben sie ja schon seit ca 3 Monaten.
    Wir haben jetzt allerdings auch wieder etwas verändert in ihrem Käfig: Wir haben das Schlafhaus rausgenommen, weil sie in Brutstimmung kamen. War das richtig oder sollte man auch dann lieber alles so lassen, wie es war, mit der Gefahr, dass wir dann irgendwann ein Ei drin liegen haben?

    Wir werden bis Dezember warten und uns dann entweder eine Voliere zu Weihnachten wünschen oder nicht.

    Da wär dann ja auch schon wieder das nächste Problem: Solange wir nicht sicher sind, ob wir sie behalten, wohnen sie im alten Sperlikäfig. Wenn sie sich doch noch richtig eingewöhnen, würden sie natürlich eine Voliere bekommen, aber dann war die ganze Eingewöhnung umsonst, oder?

    Nochmal zum Beißen:
    Das Beißen in die Finger ist bei Bailo auf jeden Fall Agression. Er baut sich auf, droht und beißt dann.
    Bei Susi fehlt das Drohen. Sie kommt zum Finger und zwickt einfach rein. Ohne eine besondere "Gefühlsregung".
    Beim Beißen in die Schultern usw. drohen beide nicht, sondern zwicken "einfach so". Es scheint also eher eine andere Ursache zu haben.

    Die Idee mit der Handaufzucht ist gut! Die frühere Besitzerin hat ja angeblich ganz lange nach "handzahmen" Vögeln gesucht. Vielleicht meinte sie ja eher "handgezogen"?!
    Wie sie die Vögel gehalten hat, wissen wir nicht. Angeblich hat sie sich aber 8 Stunden am Tag mit ihnen beschäftigt, um sie handzahm zu machen (deswegen sollten sie ja auch so teuer sein).

    Aber passt das denn zu der Agression gegen Finger? Die müssten sie dann doch kennen, oder? Oder hat es sich inzwischen genau umgekehrt?

    Im Käfig lassen sie sich durch die Gitterstäbe mit SBK und Brot füttern. Allerdings versuchen sie da zwischendurch auch, in die Finger zu zwicken. Da dann auch wieder ohne Drohen.
    Im Freiflug lassen sie sich nicht füttern. Bailo schnappt schnell den SBK, lässt ihn fallen und beißt in den Finger. Susi haut einfach ab.
    Nur Kolbenhirse fressen sie auch im Freiflug.
     
  7. Piepsies

    Piepsies Guest

    @ netpillo

    Die beiden vertragen sich gut. Eine DNA-Analyse haben wir nicht, aber vom Aussehen und Verhalten her scheinen sie Hahn und Henne zu sein.

    Hier noch 2 Bilder dazu:

    [​IMG]

    [​IMG]
     
  8. #7 claudia k., 6. Oktober 2004
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    hallo friederike und felix,

    das war richtig, dass ihr das "schlafhaus", das in wirklichkeit ein nistkasten ist, rausgenommen habt! lasst es auch weg, wenn ihr nicht züchten wollt/dürft.
    dadurch ermuntert ihr die agas erst eier zu legen, da sie höhlenbrüter sind. wenn sie in brutstimmung waren oder sind, kann das auch eine ursache sein, warum sie aggressiver sind als normal. ich betone "auch". das heißt nicht, dass das die alleinige ursache ist.

    drei monate genügen normalerweise für agas, um sich einzuleben. sollten eure sk aber aufgrund ihrer vorgeschichte besonders gestresst sein, kann das länger dauern. da sie zutraulich sind, müssen sie sich auch neu an euch menschen gewöhnen. ich denke schon, dass es einen grund haben muss, warum sie so bissig sind.
    ich glaube ein volierenwechsel innerhalb des zimmers ist dabei auf die dauer zweitrangig.


    meine beiden rosenköpfchen sind in der beziehung ganz unterschiedlich, obwohl ich beide vom ersten tag an, als sie gerade futterfest waren, bei mir habe. ernie der hahn, beißt mich so gut wie nie, er zwickt höchstens mal. berta dagegen würde ich niemals meinen finger hinhalten, sie braucht für ihren schnabel einen waffenschein! sie macht das aber ohne drohung, und auch nur, wenn ich ihr zu nahe komme. wenn sie mir auf arm oder die schulter fliegt, "perforiert" sie meinen pullover. sie beißt ja z.b. auch gerne in teppiche. :~ an mein ohrläppchen lasse ich berta nicht ran. da bin ich zu empfindlich! ;) wenn berta allerdings auf meinen kopf landet, putzt sie mir liebevoll die haare. hände mag sie überhaupt nicht, obwohl sie zutraulich ist. da beißt sie immer. ernie dagegen nie, wenn er auf die hand kommt. :+keinplan

    so sind die agas eben, jeder eine eigene kleine persönlichkeit. man muss sie eben auch so nehmen wie sie sind.

    gruß,
    claudia
     
  9. netpillo

    netpillo Mitglied

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    hallo freddi & felix,

    laßt euch in sachen dieser frau nicht zu sehr den tag versauen; wenn ich das richtig verstanden habe, hat sie jetzt für die beiden sk 100 euros von euch erhalten - das ist ein durchaus gängiger preis. ich bin mir relativ sicher, dass sie es dabei bewenden läßt - falls nicht, stellt euch wirklich dumm und beharrt darauf, daß immer von genau dieser summe die rede war!! ruhig mal mit polizei, behörden, amtsveterinär usw. drohen, falls es sein muß, das wirkt in solchen fällen wunder!!

    nochmal zum vermeintlich aggressiven gebaren der beiden euch gegenüber: wenn die vorbesitzerin beispielsweise versucht hat, die beiden "um jeden preis handzahm" zu bekommen - beispielsweise den vogel in die hand und die rispe in den schnabel drücken - kann ich mir gut vorstellen, dass die armen piepser nun genau eine solche hand als primären "feind" einstufen und deshalb hacken.. das beste wird sein, zunächst lieber ein wenig mehr abstand zu den beiden zu halten, bis sie geschnallt haben, dass die miesen zeiten endgültig vorbei sind! sk sind kluge tiere - und in ein paar wochen werdet ihr ziemlich sicher bemerken, wie sie euch vertrauen. den sperli-käfig halte ich (in der übergangsphase) für brauchbar, wenn sie es als ihr zuhaus akzeptieren. das merkt ihr spätestens, wenn sie nach dem freiflug freiwillig dorthin zurückkehren.

    liebe grüße v. netpillo :0-
     
  10. Piepsies

    Piepsies Guest

    Wir haben es heute einfach mal gewagt, alle zusammen fliegen zu lassen.
    Eigentlich ging es ganz gut. Alle schossen wie wild durcheinander und zeterten. Wir wussten irgendwann gar nicht mehr, wer wen scheucht...

    Ich hatte zur Sicherheit die Blumenspritze in der Hand (sie hauen ab, wenn sie nass werden), brauchte sie aber nur 2mal, als Bailo nach Lenis Füßen hackte.

    Die Sperlinge haben sich nach einer halben Stunde wieder in ihre Voliere verzogen, die Sk habe ich dann auch reingelockt und nun schlafen alle. Das war ja sooo anstrengend.
    Wir werden das jetzt in den nächsten Tagen immer wiederholen.

    Ich werde auch mit den Sk das Clickern anfangen. Vielleicht hilft das ja. Und sie wollen ja unbedingt beschäftigt werden. Das merkt man immer, wenn man am Käfig vorbeikommt. Leider haben wir noch nicht herausgefunden, womit. :?
     
  11. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo Friederike und Felix,

    da habt Ihr ja wirklich 2 ganz süße Schwarzköpfchen "erworben". Die Geschicht dazu ist natürlich krass, aber wegen der Frau würde ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen, von der hört Ihr bestimmt nie wieder was.

    Ich weiß ja nicht, wie das bei den Sperlingen ist, aber Agas knabbern unheimlich gern an Zweigen und Ästen, damit haben sie immer viel Beschäftigung. Ich muß fast jeden Tag frische Zweige in die Voliere geben, inzwischen im Laufe der Zeit wahrscheinlich bald der halbe Wald bei uns. :D
    Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, daß ein Pärchen Agas allein im Käfig/Voliere immer irgendwie auf was wartet, weil sie ja niemanden so richtig zum Zanken haben und die Abwechslung fehlt. Sie sind nun mal Schwarmvögel und suchen die Gesellschaft, wenn es dabei auch ab und zu mal Unstimmigkeiten führen kann. Aber wahrscheinlich gerade das brauchen sie. ;)

    Clickert Ihr mit Euren Sperlingen auch? Vielleicht wäre das bei Euren zumindest doch zutraulichen Agas auch eine gute Sache, wobei sie evtl. auch ihre Aggressivität verlieren, wenn sie dabei spüren, daß Ihr Euch mit ihnen beschäftigt. Wer weiß, wie das vorher bei dieser Frau war, weil (auch aus Erfahrung) ein unzufriedener Aga weißt immer Verhaltensstörungen auf, ob nun durch Aggressivität, Rupfen, permanentes Eierlegen usw. 8(

    Ich wünsche Euch viel Glück mit den Beiden und weiterhin schöne Freiflüge.....vielleicht klappt es ja (und der Anfang sieht doch gut aus :prima: ) und Ihr könnt den Beiden ein schönes Zuhause geben!
     

    Anhänge:

  12. Piepsies

    Piepsies Guest

    Hallo Gabi!
    Mit den Sperlis habe ich (Friederike) vor kurzem angefangen zu clickern. (Im Clickerforum unter "Clickern mit Sperlingspapageien")
    Und da Bailo uns Susi auch SBK aus der Hand fressen (durchs Gitter), werd ich sie mal damit beschäftigen.

    Zweige haben wir ihnen noch nicht angeboten. Dafür ist der Käfig auch recht klein (leider :( ).
    Sie bekommen frische Salatblätter, die sie schreddern, im Käfig verteilen und in der Tränke einweichen (so wie fast alles andere auch). Von Obst konnten wir sie noch nicht begeistern.

    Mit 4 Schwarzköpfchen wäre es bestimmt schöner. Das haben wir auch bei unseren Sperlis gemerkt. Wir hatten zuerst 2 und haben dann "erweitert".
    Aber für 8 Vögel reicht der Platz bei uns einfach nicht. Ist mit 6 schon eng...
    Das überlegen wir uns, wenn wir uns eine größere Wohnung leisten können. (Und dann werd ich Felix da bestimmt gaaanz schnell von überzeugt haben. So wie bei diesen beiden. ;) )
     
  13. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo Friederike und Felix,

    auch wenn der Käfig klein ist,vielleicht könnt Ihr ja doch ein paar Zweige reintun. Das mache ich sogar, wenn bei mir Agas im Krankenkäfig sitzen, dann eben kleinere, dünnere und so haben sie zumindest ein bisschen Beschäftigung. Denn ganz ohne (ich weiß ja nicht wie oft Ihr sie aus dem kleinen Käfig zum Freiflug rauslassen könnt) könnten sich evtl. auch Aggressionen aufbauen. Und wer weiß erst, wie sie es früher bei dieser Frau hatten. :( Ist ja auch z.B. ein bisschen seltsam, daß junge Agas, die noch dazu nicht scheu sind, kein Obst futtern. Normalerweise gehen gerade solche an alles dran, sind neugierig und probieren alles. Aber gebt mit dem Obst nicht auf, spätestens wenn sie die Sperlinge damit erleben (vielleicht auch mal beim gemeinsamen Freiflug ein Stück Apfel o.ä. hinlegen?) wird der Futterneid sie überzeugen. :D

    Daß Du, liebe Friederike, Felix bestimmt gaaanz schnell von überzeugen würdest, glaube ich Dir ohne Zweifel. ;) :grin2:
     
  14. Aga

    Aga Foren-Guru

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    Hallo Piepsies,

    habe hier nun mal deine ganzen Berichte über die Schwarzköpfchen gelesen und bin zu der Ansicht gekommen das diese zur die von dir beschriebenen Aggresivität erzogen wurden.

    Zuerst möchte ich sagen das Du da ein schönes Paar in pastellblau x blau hast.

    Agaporniden sind in ihrer Art recht scheu gegenüber dem Menschen und akzeptiern diesen eigentlich nur als Futtegeber und Reinigungspersonal.;)

    Zahme Agaporniden gibt es nur als Handaufzucht, oder wenn man Sie als sehr junge Vögel an den menschen gewöhnt. Hierzu bracht man aber sehr viel Geduld und Zeit, denn einen Agaporniden dem Menschen gegenüber zutraulich zu bringen erfordert sehr viel Fingerspitzegefühl.

    Wird diese Zutraulichkeit in irgendeiner Form zerstört, ist es für immer aus und nicht mehr aus zubügeln. Agaporniden haben für solche Sachen ein "Elefantengedächniss"!

    Um die Aggressivität deiner Agas zu erklären, bin ich der Meinung das die Vögel von der Vorbesitzerin durch Futterentzug usw. zahm gemacht wurden. Das würde das "sanfte Beissen" erklären.

    Das richtig aggresive Beisen kommt von Schlägen in irgendeiner Form, gegen den Käfig oder gegen die Vögel wenn Sie aufdringlich wurden. Das hat zur Folge das die Hand bzw. der Mensch als "Feind" oder böser Rivale angesehen wird und bekämpft werden muß.

    Sind die Agaporniden nur Dir gegenüber so aggresiv oder auch zu deinem Mann?

    Denn meistens sind Sie nur den Personnengruppen gegenüber aggresiv, die Sie "erzogen" haben.
     
  15. Piepsies

    Piepsies Guest

    Hallo Aga!
    Bailo ist allem und jedem gegenüber agressiv. Egal ob andere Vögel, unsere Katzen oder Menschen. Er unterscheidet auch nicht zwischen mir und meinem Freund, oder Freunden, die zu Besuch kommen. Sobald ihm ein Finger zu nahe kommt, droht und beißt er.

    Meinst du, es ist nicht mehr möglich, das Vertrauen wiederzubekommen?
    Ich hatte gehofft, das Clickertraining würde vielleicht helfen.
     
  16. Aga

    Aga Foren-Guru

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    Hallo Piepsies,

    da ist der Agapornide schon von frühester Jugend an übel behandelt worden!


    Es ist wie ich schon gesagt habe sehr schwierig ein zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen. In den meisten Fällen funktioniert es nicht mehr, da die Vögel über Monate hinweg schlecht behandelt wurden.

    Um dir nur ein Beispiel zu nennen! Ich hatte letztes Jahr eine Henne mit Legenot und mußte der Henne das Ei holen, sonnst währe Sie mir gestorben.

    Seit dem hat Sie kein Vertrauen mehr zu mir und das verstehe ich auch, wenn ich eine Nistkastenkontrolle mache oder ich Sie aus irgendwelchen Gründen fangen muß. Die Henne beist mich dann der Maßen, das ich an der Hand stark blute.

    Da muß ich durch und kann damit leben.

    Mit Clickertrainig habe ich keine Erfahrung, wäre aber ein Versuch wert.

    Es ist
     
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  18. pia

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    Hallo Friederike und Felix,

    nun gib ich auch meinen Senf noch dazu:

    na ja, da wird in den Antworten für meinen Geschmack ein bisschen viel fantasiert und spekuliert....

    Ein paar Anmerkungen:

    1. Unsere Agas sind zahm in der Art, dass sie auf die Hand kommen, wenn Kardikerne angeboten werden. Diese gibt es ausschließlich per Handfütterung. Auch solche Tiere, welche schon ein oder mehrmals gefangen worden sind, kommen dann auf die Hand. Will sagen: eine gewisse Zahmheit ist immer möglich. Macht es ihnen doch komfortabel!! Bestecht sie!!! Bietet ihnen unwiderstehliche Leckerlis an!!!

    2. Ich bin mir sicher, dass der gemeinsame Freiflug mit den Sperlis klappen kann. Die Anregung, den Nistkasten rauszunehmen, halte auch ich für sehr, sehr wichtig. In Brutstimmung sind Agas (wie andere Vögel auch) einfach ziemlich aggressiv.

    3. Ich weiß nicht, an was man das hier in der Diskussion festmacht: die Agas sind schlecht behandelt worden". Das ist möglicherweise wichtig für das Verstehen der Vögel in dem Sinn: welche Erfahrungen haben sie in der Vergangenheit gemacht? Aber es ist nicht so wichtig für das zukünftige Miteinander mit den Vögeln. Ihr werdet sehen, dass die Vögel sich im Laufe der Zeit gut anpassen werden. So dass ein zufriedenes Miteinander, auch mit den Sperlis, möglich ist. Sie sind sehr lernfähig, nach meiner Erfahrung jedenfalls. Ich würde da nicht einfach aufgeben. Und ich würde die Vögel nicht weg gegeben (auch wenn das Weggeben m. E. in Ordnung wäre).

    4. Dass sie sich wehren, wenn sie in der Hand sind (und versuchen, kräftig zu beissen) das ist ja wohl normal. Da kann man nichts anderes erwarten bei einem Gefangenen.
     
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  19. Aga

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    Hallo Pia,

    diese Zahmheit deiner Agas kannste nicht mit den Agas von Friederike und Felix vergleichen.

    Wenn ein Agapornide den Finger oder die Hand angreift sobald diese in den Käfig gestreckt werden, hat der Aga eindeutig sehr schlechte Erfahrungen gemacht.


    Nicht nur in Brutstimmung sind Agas aggresiv gegenüber anderen Vogelarten!
    Würde es persönlich nicht einmal versuchen einen gemeinsamen Freiflug zu zulassen.

    Aber es soll bekanntlich auch unbelehrbare Agapornidenhalter geben! :nene:

    Die Agas von Friederike und Felix wehren sich nicht wenn Sie in der Hand gehalten werden, sondern Sie klettern auf die Hand während des Freiflugs und beißen diese blutig!

    @Friederike und Felix: Am Anfang dieses Threads wurde über den Preis von SK gesprochen! Der Preis in manchen Zoohandlungen liegen zwischen 100,-€ und 200,-€ pro Paar, wobei beim Züchter je nach Farbmutation 50,-€ bis 90,-€ pro Paar verlangt wird.
     
Thema: Gewöhnung an gemeinsamen Freiflug
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