Grabmilben?!

Diskutiere Grabmilben?! im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, wir haben seit ca 3 Monaten einen neuen Freund für unseren rudi bei uns aufgenommen. Da dieser, bruno, noch ganz klein war ist er auch...

  1. Elena2

    Elena2 Neues Mitglied

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    Hallo,
    wir haben seit ca 3 Monaten einen neuen Freund für unseren rudi bei uns aufgenommen. Da dieser, bruno, noch ganz klein war ist er auch sehr zutraulich. Leider ist uns aufgefallen das sich unter seiner Wachs(nasen)haut ein "weißer Film" bildet. Zusätzlich hebt er immer abwechselnd seine Füßchen hoch, zieht sie zusammen und setzt sie wieder ab.
    Nach einiger Recherche im Internet sind wir auf Grabmilben gestoßen. Ich habe jetzt Paraffinöl aus der Apotheke gekauft und die stellen damit betupft. Bei Rudi zur Vorsorge auch. Wir wollten jetzt sobald wie möglich zum Tierarzt.
    Hat denn jemand von euch schon erfahrung mit Grabmilben, oder kann mir diese Symptome, insbesondere dieses "tänzeln" erklären.

    Danke schonmal :)
     
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  3. #2 charly18blue, 9. Dezember 2009
    charly18blue

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    Hallo Elena,

    herzlich willkommen in den Vogelforen.

    Wenn Du zum Tierarzt gehst, achte bitte darauf das der vogelkundig ist. Hier kannst Du nach einem solchen spezialisierten Tierarzt in Deiner Umgebung schauen, lies Dir auch die Kommentare zu den einzelnen Tierärzten durch, sofern vorhanden.

    Die Milben verursachen einen Juckreiz, deswegen wohl das Hochziehen der Ständer. Hier sind einige Informationen zu Grabmilben und den sogenanten Kalkbeinmilben.

    Diese kleinen Biester lassen sich hervorragend mit Ivomec oder Stronghold behandeln. Das sollte dreimal im Abstand von 1 Woche gemacht werden. Ich hatte die letzten Jahre mehrere Abgabewellis mit mehr oder weniger starkem Räude- und Kalkbeinmilbenbefall. Alle wurden mit Ivomec behandelt und haben die Behandlung gut überstanden. En vogelkundiger Tierarzt weiß wie er vorzugehen hat, damit die Wellis die Behandlung unbeschadet überstehen.

    Liebe Grüße Susanne
     
  4. Elena2

    Elena2 Neues Mitglied

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    Danke für die schnelle Antwort.
    Ja wir haben bereits einen sehr guten Tierarzt bei uns in der nähe gefunden, da der Rudi in seinem hohen Alter des Öfteren dorthin musste-.-
    Das mit dem Jucken haben wir uns auch schon gedacht und mal nachgeschaut.. aber unter den Füsschen ist nicht zu erkennen ..
    Ich weiß cniht ob das normal ist..

    Gruß
    Elena
     
  5. #4 charly18blue, 9. Dezember 2009
    Zuletzt bearbeitet: 9. Dezember 2009
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo Elena,

    Kalkbeinmilben zeigen sich nicht unter den Füßen, sondern an den Beinen direkt. Hab Ihr mal gefühlt ob die Beine bzw. Füße sehr warm sind?

    Liebe Grüße Susanne
     
  6. #5 Fantasygirl, 10. Dezember 2009
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    Achtet darauf, dass der TA eine Spot-On-Behandlung mit Ivomec oder Stronghold macht. Das Ganze muss dann je nach Befall ein bis zweimal wiederholt werden und gut ist. Die Behandlung mit Öl ist nicht nur weniger zuverlässig als eine Spot-On-Behandlung, man muss den Vogel dabei auch über einen längeren Zeitraum mehrmals täglich einfangen und betupfen, was natürlich ein enormer Stress für das Tier ist.
     
  7. #6 IvanTheTerrible, 10. Dezember 2009
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Der Wirkstoff heißt Ivermectin und Ivomec ist nur ein Markennahme.
    Es gibt mindestens noch 3 andere Marken und da sind schon Preisunterschiede, was sich auch im Portemane bemerkbar machen könnte.
    Also spricht man besser vom Wirkstoff und macht keine Werbung für ein Produkt!
    Ich habe z. B. Veter..., welches auch 1%ig Ivermetin enthält. Aber da liegen ja meist Welten zwischen den Portionierungen vom TA und was man sich selbst mit etwas Mühe besorgen kann.
    Sicher kann ich auf einen Schlag 500 Vogel in drei Anwendungen behandeln.
    Entspricht dann etwa 10 Cent pro Vogel. Das macht mich bei einer großen Anzahl Vögel unabhängig und spart eine Menge Geld. Geht wie gesagt auch über das Trinkwasser.
    Ivan
     
  8. #7 Fantasygirl, 11. Dezember 2009
    Fantasygirl

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    Entschuldige, dass ich die beiden am häufigsten bverwendeten Propdukte genannt habe. :~
    Ich denke aber, da am Ende eh der TA entscheidet, welches er denn nimmt, ist es ja eh egal.
    Und da ich nicht davon ausgehe, dass Elena2 500 Wellis hat, werden sie die ca. 3 EUR für die Spot-On-Behandlung sicherlich nicht arm machen. ;)

    Du würdest deinen Tieren das Kontaktgift tatsächlich über das Wasser geben?8o
    Hab ich noch nie von gehört!
    Das mag vielleicht gehen, keine Ahnung, aber ich würde an lieber nicht rumexperimentieren. :nene:
     
  9. #8 IvanTheTerrible, 11. Dezember 2009
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Ist schon von vielen getestet worden und somit ein "alter Hut".
    Bekannt schon seit über 5 Jahren.
    Viel TA's hängen da, was den Informationsstand angeht, weit zurück.
    Ivan
     
  10. #9 Andrea 62, 11. Dezember 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Dezember 2009
    Andrea 62

    Andrea 62 Guest

    Ivermectin ist doch kein Kontaktgift, sondern es wirkt über die Blutbahn. Wäre es nur ein Kontaktgift würde es bei Räudemilben gar nicht helfen, weil diese ja in tieferen Haut bzw. Hornschichten sitzen. (Kontaktgifte bleiben nur auf der Haut, Fell oder Federn bzw. in den obersten Hautschichten).
    Damit erklärt sich dann auch die Möglichkeit der Verabreichung des Wirkstoffs Ivermectin übers Trinkwasser. Es kann auch gespritzt werden (bei Vögeln m.W. nach nicht üblich).
     
  11. #10 IvanTheTerrible, 11. Dezember 2009
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Da es in der Schlachtviehhaltung häufig, wie Andrea schon anmerkte, eingesetzt wird und zwar als Injektion, also direkt in den Körper eingespritzt, wird es bei der Wasseraufnahme ja auch über Schleimhäute und den Verdauungstrakt aufgenommen, also auch in viel geringeren Dosen und einem längerem Zeitraum, tatsächlich allemal schonender, als direkt in die Blutbahn.
    Wenn man sich das allein vor Augen hält, ist es viel weniger problematisch, sogar besser als Spot on.
    Ivan
     
  12. Fantasygirl

    Fantasygirl -Federbällchen-Freundin-

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    Naja, mich wundert halt, dass man ein Gift ins Trinkwasser tut, wo man ja gar nicht kontrollieren kann, wie viel davon wirklich in den Vogel gelangt. :+keinplan
     
  13. #12 IvanTheTerrible, 11. Dezember 2009
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Was hast du denn für Vorstellungen?
    Man kippt einfach was ins Trinkwasser und nun macht mal schön?
    Natürlich ist das so abgestimmt, das es nicht zur Vergiftung das Vogels führen und wenn du aufgepaßt hättest, wüßtest du, das es nicht nur einen Tag verabreicht wird. Also ist die Dosis selbst nach einem Tag Trinken noch geringer, als beim Spot on. Zudem wissen Leute auch wieviel ein z. B. Kanrienvogel am Tag trinkt. Das sind doch keine "Schluckspechte" die literweise trinken.
    Schätze mal, das du schon recht lange im Forum bist.
    Darüber wurde auch schon vor vielen Jahren hier geschrieben, so das es mich verwundert, das du noch nichts davon gelesen hast. Also mach dich schlau, dann lösen sich viele Mutmaßungen in Rauch auf.
    Gib einfach mal das in die Suchmaske ein, worüber wir hier reden.
    Ivan
     
  14. Elena2

    Elena2 Neues Mitglied

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    Danke für eure ganzen Antworten.
    Auf Grund des schlechten Wetters sind wir bisher noch nicht mit den beiden Kleinen beim TA gewesen. Das würde besonders für Rudi, der schon 10 Jahre alt ist und einen Tumor hat eine zu große Belastung darstellen.
    Leider hat genau dieser jetzt auch noch ein rotes entzündetes Auge, wir glauben das es davon kommt das er evtl. etwas Paraffinöl auf die Netzhaut bekommen hat. Was sollen wir tun??

    Gruß
    Elena
     
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  16. #14 charly18blue, 11. Dezember 2009
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Geht mit ihnen wenn möglich heute noch zum Tierarzt, nemmt eine große Tasche, Handtücher und Wärmflasche rein, gut zudecken. Dann hält sich der Streß in Grenzen.

    Das ist auch der Grund warum ich dieses Herumhantieren mit Öl ablehne, nehmen sie was davon auf oder bekommen sie es in die Augen gibt es Probleme.

    Liebe Grüße Susanne
     
  17. #15 IvanTheTerrible, 11. Dezember 2009
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Früher hat man Odylen genommen. Leider ist dies Patent vor vielen Jahren an die Amerikaner verkauft worden. Parafin war immer nur ein Notbehelf.
    Es gibt mittlerweile bessere und spielend leicht anzuwendende Medikamente, die auch ein Minimum an Streß für den Vogel bedeuten, inklusive Nebeneffekte.
    Ivan
     
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