Graupapagei - Arthrose in beiden Beinen?

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  1. #1 Graue1980, 20. Juni 2016
    Graue1980

    Graue1980 Neues Mitglied

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    Liebes Forum,

    da ich kein ganz gleiches Thema gefunden habe, würde ich euch gerne etwas fragen, da ich mir hier sehr Sorgen mache.
    Meine 24-jährige Bibi hat seit ca. 2 Jahren im rechten Bein Arthrose. Sie humpelte von einem Tag auf den anderen, und beim vkT wurde am Intertarsalgelenk am Bein beim Röntgen ein winziges "Knochenstück" entdeckt, das dort so nicht hingehört (Neubildung). Die Tierärztin brachte dies schließlich mit Arthrose in Verbindung, es war ein sehr langer Diagnoseprozess, da zunächst einfach nichts sonst gefunden wurde. Sie bekam Metacam, das sie jedoch weder in geringer noch höherer Dosis vertrug und ständig nur schlief. Wir setzten es dann nach Rücksprache mit der Tierärztin nach längerer Gabe ab, und der Kleinen ging es dann trotzdem immer besser. Zwar humpelte sie noch, aber war ansonsten "gut drauf" und wie immer. Nun scheint ihr seit drei Wochen auch das linke Bein weh zu tun, so dass sie gar nicht mehr weiß, auf welchem Bein sie stehen soll, wenn sie z.B. etwas ißt etc. Die Stangen sind alle schon lange gepolstert, und nun haben wir ihr auch ihr Liegebrettchen für den Käfig wieder festgeschraubt, das sie gerne nutzt. Auch auf dem Sofa oder in ihrer Regalhöhle liegt sie dann öfter auf dem Bauch und entspannt die Beine.
    Nun dachte ich zunächst, dass sie an ihrem linken Bein evtl. eine Druckstelle hat wegen der Mehrbelastung, das hatte sie schon einmal, und eine Sulfsalbe der Tierärztin hatte gut geholfen. Die bekommt sie nun auch schon seit einigen Tagen, doch ist es jedesmal ein Akt, ihr das draufzuschmieren, ich kann sie schon kaum mehr anfassen weil sie immer denkt, ich würde sie wieder einschmieren wollen. Als ich nun heute noch einmal genau nachschaute, sah ich an beiden "Knien" (also diesen Intertarsalgelenken) leichte Rötungen. Trotz mehrer Tage Einschmieren hat sich bisher aber nichts groß gebessert.
    Was ich komisch finde: Sie sitzt auch immer mehr auf diesen Gelenken, als auf ihren Füßen, als wolle sie diese entlasten. Dabei sind die beiden Füßchen dann etwas "erhoben", und es sieht aus, als säße sie etwas nach hinten gebeugt. Dabei war doch dieser Knochenbefund in dem Gelenk festgestellt worden. An den Krallen konnte überhaupt nichts festgestellt werden. (???)

    Nun versuche ich mich natürlich auf alles mental einzustellen, auch auf das schlimmste, wenn sie nämlich auch in ihrem linken Beinchen Arthorose hätte. Meine Frage wäre nun, wie solche Arthrose verläuft - sie ist ja nicht heilbar - wäre das dann jetzt Arthritis? Sieht man das beim Röntgen? Meine Tierärztin hatte am rechten Gelenk damals außer dieser "Knochenneubildung" nichts gesehen, was direkt auf Arthrose schließen ließ.
    Habt ihr auch solche Nebenwirkungen bei Metacam beobachten können?
    Gibt es ein alternatives (nichthomöopathisches) Mittel, das schmerzlindern UND entzündungshemmend ist?
    Und hat einer von euch vielleicht Erfahrungen mit einem Vogel, dem es ähnlich geht...ich würde gerne wissen, wie sich das weiterentwickelt oder wie der Vogel damit leben kann.

    Ganz vielen Dank schon einmal.

    Viele Grüße

    Katharina
     
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  3. papugi

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    Ich gebe lieber camilia von boiron anstatt metacam...
     
  4. #3 charly18blue, 23. Juni 2016
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Bei richtig heftigen Schmerzen ist Metacam angesagt, nach ärztlicher Anweisung gegeben und nicht auf Dauer. Dauerhaft würde ich auf Traumeel ausweichen.
     
  5. #4 saja, 24. Juni 2016
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2016
    saja

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    Ich kenne auch nur Metacam, habe aber beim Vogel auch schon öfter von Celebrex gelesen, welches dem Metacam sehr ähnlich ist und daher sicher einen Versuch wert, wenn der Vogel ersteres nicht verträgt.

    Homöopathisches kann man versuchen, aber wenn es so schlimm ist, wird man um richtiges Schmerzmittel nicht umhin kommen. Anfangs vielleicht phasenweise im Wechsel mit dem homöop., später muss man es eigentlich aber durchgeben. Bis es irgendwann garnicht mehr geht, sei es wegen der Arthrose-Schmerzen, sei es wegen der Schäden, die eine langfristige Schmerzmittelgabe nunmal mit sich bringt....
    Auf jeden Fall sollte man es geben so oft wie eben nötig, wenn es für den Vogel einen sichtbaren Unterschied macht und ein harmloseres Mittel diesen nicht bringen kann! Auch wenn das heisst, es dauerhaft zu geben.
    Nebenwirkungen sind dann nebensächlich. Gerade bei Arthrose, die leider nicht geheilt werden kann.
    (Kurz: gut beobachten - so oft wie nötig, so selten wie möglich).

    Homöopathisch kannst Du zusätzlich Zeel versuchen. Tablette ins Trinkwasser z.B.

    Dieses Sitzen auf den Sprunggelenken sehe ich bei meinem Arthrose-Wellensittich auch. Wahrscheinlich werden dadurch irgendwie Knie- und/oder Hüftgelenk entlastet. Es kann später evtl. auch zu leichter Taubheit in den Zehen kommen, dass die mal nach vorne umknicken oder sowas.

    Sehr, sehr wichtig ist neben der medikamentösen Behandlung viel Bewegung (Klettern und Laufen).

    Wenn es dem Vogel nach Absetzen des Metacams besser ging als vorher, hat wahrscheinlich der entzündungshemmende Effekt dies bewirkt, trotz der Nebenwirkungen. Falls Du nichts anderes von Deinem TA bekommen kannst, würde ich es trotz der Nebenwirkungen mal für 5 Tage geben und dann schauen, ob es wieder so "klappt" wie beim ersten Mal und dann also eine längere gute Phase folgt, in der Du etwas "experimentieren" kannst mit anderen Mittel (eben Homöopathie oder auch Artrin von Rodicare z.B.).

    Viele Grüße,
    Saja
     
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