Graupapagei plötzlich verstorben.

Diskutiere Graupapagei plötzlich verstorben. im Forum Graupapageien im Bereich Papageien - Hallo, ich weis nicht so recht wie und wo ich anfangen soll. Wir haben uns vor 5 Wochen einen 4 Monate alten Graupapagei-Hahn zugelegt. Diesen...
Ob ich diesen Verkauf durchführen würde war nicht die Frage, hier ging es um das rein Rechtliche. Aber wie ich bereits schrieb sucht man sich den Käufer auch selbst aus. Ich persönlich würde erstmal die Haltebedingunen abklopfen (da gehört die Frage nach den Daten des Partnervogels obligatorisch mit dazu) und dann entscheide ich, ob ich an diese Person verkaufe oder nicht. Ich muss nicht zwangsläufig verkaufen. Ich persönlich hätte von dem Verkauf Abstand genommen, da es mit diesem Verkauf eh Ärger gegeben hätte. Habe ich keinen Bock drauf. Das ergibt sich schon wie mitgeteilt aus dem stark unterschiedlichen Lebensalter des Partnervogels.
 
Ich persönlich würde erstmal die Haltebedingunen abklopfen (da gehört die Frage nach den Daten des Partnervogels obligatorisch mit dazu) und dann entscheide ich, ob ich an diese Person verkaufe oder nicht
An solch einer Denkweise erkennt man einen seriösen Züchter!

Es wäre wünschenswert, wenn jeder Züchter dies so handhaben würde.....leider ein Wunschdenken.
 
Es gibt immer einen Auslöser...Mutagen aus der Nahrung, DNA Repair Defekt, Proofreading Problem, ein epigenetischer Effekt, Transposon, Retrovirus etc pp.. ...oft..bzw eigentlich wohl meistens ist es auch gar keine Neumutation und keine monogenische Mutation, sondern der phänotypische Effekt einer Kombination verschiedener Allele verschiedener Gene von den Eltern, die sich im Nachwuchs dann homozygot oder in phänotypisch relevanter Kombination begegnen.
 
Wenn du DNA Repair Defekte als Auslöser bezeichnen willst... Eigentlich ist eine Spontanmutation per Definition eine zufällige Mutation ohne äußeren Auslöser - Fehler bei der Replikation, Nukleotidzerfall, Transposons...
- jedoch keine Mutation durch ein Retrovirus oder andere Mutagene, das wäre eine induzierte Mutation.
 
Guten Abend,die Ergebnisse vom Tierarzt haben tatsächlich etwas länger gedauert. Heute hat er sich telefonisch gemeldet. Fridolin hatte PBFD.Dies wurde durch 3 Tests nun bestätigt. Da er noch ein Jungtier war wurde ihm dies zum Verhängnis. Es ergibt nun Sinn und wir wissen endlich wieso es ihm von jetzt auf gleich so schlecht ging. Ich wollte euch nur kurz berichten wie das ganze Szenario nun geendet hat. Der Verlust schmerzt immer noch sehr. Liebe Grüße
 
Das ist ein erschütternder Befund, es tut mir sehr leid.

Wurde der 7-jährige vorhandene Vogel schon einmal den Virentests unterzogen?
 
Schließe mich Quiko an....der Befund ist wirklich erschütternd.
Auch hier sind die Daumen feste gedrückt, dass bei eurem Grauen die Tests (5-fach?) negativ ausfallen.

Denke, wichtig wäre es, den Züchter zeitnah über den Befund zu informieren, man sollte davon auszugehen (mal vorsichtig ausgedrückt), dass er PBFD in seinem Bestand hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Befund ist wirklich schockierend, aber gut das Du Gewissheit hast.
Der Züchter sollte informiert werden, da Zucht und Verkauf eingestellt werden sollte. Es sollte auch das Veterinäramt benachrichtigt werden.

Auch hier sind alle Daumen und Krallen gedrückt das die Untersuchung bei dem zweiten Vogel negativ ausfällt. Es sollte auch nach 3 Monaten nach getestet werden.
 
Der Befund ist wirklich schockierend, aber gut das Du Gewissheit hast.
Der Züchter sollte informiert werden, da Zucht und Verkauf eingestellt werden sollte. Es sollte auch das Veterinäramt benachrichtigt werden.

Auch hier sind alle Daumen und Krallen gedrückt das die Untersuchung bei dem zweiten Vogel negativ ausfällt. Es sollte auch nach 3 Monaten nach getestet werden.
Das ganze wird dem Veterinäramt am Montag übermittelt. Der Züchter war jetzt nicht begeistert über die Nachricht, da er jetzt seinen ganzen Bestand testen lassen muss.
 
Ist es auch denkbar, dass der vorhandene Vogel den neuen infiziert hat?
Würde die Frage mit einem ja beantworten, der vorhandene Graue könnte durchaus Träger sein, ohne dass sich in den sieben Jahren dementsprechende Symptome bei ihm gezeigt haben.
 
Bei DocCheck Flexikon als Quelle und auch an anderen Stellen steht von einer Inkubationszeit bei Nestlingen von 3-4 Wochen geschrieben. Bei einem 4 Monate alten Graupapagei würde ich ein besseres Immunsystem und somit einen längeren Zeitraum erwarten, sollte die Infektion erst bei Einzug erfolgt sein.

Für mich bleibt die Frage offen, warum die Knochen bereits so massiv abgebaut waren. Bei Rachitis hätte ich auch Verformungen der Knochen, vor allem der Beine, erwartet.

@Mina123 ,es ist eine sehr schlimme Zeit die Ihr durchmachen müsst und
ich wünsche Euch ganz viel Kraft. :trost:
 
Nein unser 7 Jähriger Grauer ist gesund. Vor Abgabe hat der Züchter alles testen lassen, das haben wir auch schriftlich vom Züchter. Tatsächlich hatte er keine Verformungen, man hatte wirklich nichts gesehen äußerlich.
 
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