Graupapageien-Zuzug

Diskutiere Graupapageien-Zuzug im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo! In unsere Familie sollen in nächster Zukunft zwei junge Graupapageien einziehen. Bücher sind gelesen, Zimmervoliere in Planung, Züchter...

  1. BärbelZ

    BärbelZ Guest

    Hallo!
    In unsere Familie sollen in nächster Zukunft zwei junge Graupapageien einziehen. Bücher sind gelesen, Zimmervoliere in Planung, Züchter ist ausfindig gemacht , aber ich habe immer noch Bauchschmerzen angesichts der vielen Hinweise auf psychische Probleme, Federrupfen etc. bei den Grauen.
    Ist es wirklich sooo schwer, sie zu halten, ohne ihnen einen seelischen Knacks zuzufügen? Bin etwas verunsichert.
    Zuwendung und Ausflüge innerhalb des Hauses könnten wir ihnen garantieren.
    Hat jemand Tipps? Schon mal "Danke"!
    Gruß,
    BärbelZ
     
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  3. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Hallo Bärbel,

    Graupapageien sind eigentlich nicht besonders schwer zu halten.Im Gegensatz zu Frucht-oder Insektenfressen stellen sie nur vergleichsweise geringe Futteransprüche an den Pfleger.

    Wichtig ist ihnen die Gesellschaft von Artgenossen. Meine Grauen brauchen mich in erster Linie als ihren Futtergeber. Alle psychischen Probleme der Grauen haben ihre Ursache hauptsächlich in einem falschen Mensch/Papageiverhältnis.

    Junge Graue sollten nach Möglichkeit von ihren eignen Eltern aufgezogen werden.
    Das garantiert eine artgemäße Sozialisierung.

    Wenn Du Ihnen dann auch noch die Möglichkeit zum Fliegen geben kannst , wird es auch keine großen Problem mit ihnen geben.

    Gruß Fritz
     
  4. BärbelZ

    BärbelZ Guest

    Hallo Fritz!
    Morgen will ich bei dem Züchter mal einen unverbindlichen Vorab-Besuch machen. Ich glaube, die Jungen werden mit der Hand aufgezogen- ja ich weiß, sehr umstritten. Aber so weit ich weiß, gibt es auch dort unterschiedliche Methoden, oder? Da wir zwei Jungtiere haben möchten, die sich trotz Handaufzucht natürlich möglichst vertragen sollen, möchte ich drauf hinwirken, dass sie schon möglichst früh zusammengesetzt werden, um trotzdem Artgenossen um sich zu haben. Mal sehen, bis jetzt kann ich den Züchter ja noch nicht einschätzen...

    Gruß, Bärbel
     
  5. Gizmo

    Gizmo Guest

    Sorge

    Hallo Bärbel

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Ich kann mich Fritz nur anschliessen, wenn du schon von Anfang an zwei Graue nimmst (finde ich super von dir), sollte es in der Regel keine grosse Probleme geben. Ausser die Kücken hätten von Geburt auf ein Leber oder Nieren schaden.


    Gruss
     
  6. #5 Ann Castro, 29. August 2002
    Ann Castro

    Ann Castro Guest

    Jeder Papagei hat das potential ein tolle Hausgenosse/Freund etc. zu werden ........ oder ein kompletter Terror.

    Es hängt sehr davon ab, wie man mit ihm umgeht.

    Bestärkt man das falsche Verhalten geht es schief, wenn man das richtige Verhalten bestärkt geht es gut.

    Eine wichtige Vorraussetzung ist, dass man das Tier gut beobachtet, so bekommt man sicherlich früh mit, ob es krank wird, sich unwohl/bedrängt/glücklich fühlt usw. und kann dementsprechend handeln.

    Liebe Grüße,

    Ann.
     
  7. Dingens

    Dingens Foren-Guru

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    Hallo Bärbel!
    Schwer zu halten, das hat man mir auch überall erzählt, bevor ich den Grauen hatte. Nun gut, irgendwie mag das vielleicht stimmen, aber man wächst da hinein ( nicht das ich jetzt schon ausgewachsen bin) und man eignet sich das" Halten" nach dem Motto: Learning by doing..
    Da du aber gleich zwei Jungtiere nehmen willst, hast du schon ein Klaren Vorteil: Die papas sind immer zu zweit...
    Viel Erfolg
    Gruß Olly
     
  8. #7 Jens-Manfred, 29. August 2002
    Jens-Manfred

    Jens-Manfred Guest

    Gleiche Linie ?

    Wenn moeglich, versuche keine Geschwister zu bekommen, sondern halt zwei Voegel verschiedenen Geschlechts.
     
  9. Utena

    Utena Guest

    Hallo Bärbel!
    Wie Fritz schon geschrieben hat ,ist meines Wissens her auch eine gestörte Mensch-Tier-Beziehung fast immer der Hauptgrund warum es soviel phychisch getörte Papageien gibt.
    Sei es das man sie überbemuttert und sie völlig abhängig von uns macht (vor allem Handaufzuchten) oder genau das andere Extrem schnell am Papagei interesse verliert und ihn vernachlässigt.
    Viele neigen dazu Papagein zu vermenschlichen und das ist nicht gut,ein Papagei soll und muß ein Papagei bleiben dürfen.
    Dazu gehört auch das ich ihn nicht zu extrem an mich binde und dadurch das Gefühl bekomme ich bin unersätzlich für das Tier.
    Nachdem du dich aber für ein Pärchen entschieden hast ,hast du schon erste Schritte gemacht deinen zukünftigen Hausgenossen sich unter Artgleiche zu bewegen.
    Bei langer Einzelhaltung und auf Menschen extrem fixierte Papageien haben oft große Probleme sich Artgenossen wieder anzuschließen.
    Auch sollte man vermeiden mit den neuen Hausbewohnern extrem viel Zeit zu verbringen,den schließlich gewöhnen sich die Tiere daran und werden sehr traurig bzw. verstehen es dann auch nicht wenn mal nicht so viel Zeit aufbringen kann.
    Das jetzt aber nicht heißen soll das man sich gar nicht mit ihnen beschäftigen soll,ein gesundes Mittelmaß ist doch noch immer das beste!
     
  10. BärbelZ

    BärbelZ Guest

    Hallo an alle, die mir so schnell geantwortet haben!
    Vielen Dank für die Tipps!
    Gerade bekam ich keinen Kontakt mehr zum Forum mit dem Hinweis, das Forum sei aufgrund von Streitigkeiten einiger Personen geschlossen werden - und das am Tag meiner Registrierung, ich war geschockt.
    War wohl nur ein übler Scherz.

    Gruß, Bärbel:?
     
  11. frivoe

    frivoe Stammmitglied

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    Hallo Bärbel,

    ich möchte hier keine Diskussion über die Handaufzucht auslösen.

    Was die Züchter anbelangt, so sei wählerisch.Es gibt genug Züchter. Nehme nicht den Erstbesten. Lass Dir Zeit. Stelle selber die Forderungen.
    Wenn schon Handaufzucht, dann Aufzucht in einem Team von mehreren Grauen.
    Meide auch Züchter die ihre Jungen mit lieblos Kropfsonden aufziehen.
    Nehme auch Abstand von “Aufzucht ab dem ersten Tag“.(Brutmaschinenaufzucht)

    Verlieben kann man sich in jeden jungen Grauen.Nicht nur in den ersten den man sieht.

    Die Grauen hast Du ja vielleicht für die nächsten 50-60 Jahre. Was sind da schon ein paar Wochen mehr oder weniger.

    Schöne Grüße Fritz
     
  12. Issmehne

    Issmehne Guest

    Hallo Bärbl

    Willkommen bei uns im Forum.
    Du bekommst zwei Graue? Toll!!!!!!!!!!

    Habe selbst seit Juni 2 Papas, es sind auch Handaufzuchten.
    Am Anfang habe ich mir auch immer so viele Gedanken gemacht, Bücher gelesen. Doch erst die Praxis zeigt es.

    Es ist wunderschön, diese Tiere zu beobachten, alleine dadurch habe ich sie viel besser verstehen und kennen gelernt.

    Und ausserdem hast Du doch das Forum, hier stehen Dir Alle mit Rat und Tat zur Seite.
    Mach Dir nicht zu viele Gedanken, es kommt sowieso immer anders als man denkt.
    Du wirst sehen, es ist zwar viel Arbeit, aber sie sind soooooooooo lieb!!!!!!!!!!!!!!
     
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  14. BärbelZ

    BärbelZ Guest

    Hallihallo!!!
    Bin total begeistert, haben gestern zwei kleine Graue gesehen und - total verknallt - angezahlt (erst 11 Wochen alt).
    Die zwei sind zwar Handaufzuchten, jedoch erst seit kürzerer Zeit.
    Mehrere Wochen sind sie von den Eltern gefüttert worden und sind jetzt auch nicht allein, sondern zu dritt. (Hoffentlich muss der dritte nicht in Einzelhaltung.)
    Das ist ein Kompromiss, mit dem man ganz gut leben kann, finde ich. Jetzt fiebern wir dem Tag "X" entgegen, an dem sie bei uns Einzug halten!!!
    Wer noch Tipps für den Einzug hat - bin offen für jede Info!

    Begeisterten Gruß,
    BärbelZ
     
  15. S.R.

    S.R. Guest

    Hallo BärbelZ, kann deine Freude voll nachempfinden. Werden am Mo. auch aus einer Gruppe Papababys versuchen eine Partnerin für unseren Rocco zu finden u. wenn alles klappt kommt die junge Dame dann in ca. 3-4 Wochen zu uns:)

    Liebe Grüße Silvia u. Rocco
     
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