Große Sorge: Phoebe knabbert Federn am Bauch

Diskutiere Große Sorge: Phoebe knabbert Federn am Bauch im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo liebe Vogelgemeinde. Ich und meine Freundin machen uns Sorgen um unser Graupapageienweibchen Phoebe. Wahrscheinlich gab es dieses Thema...

  1. EausB

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    Hallo liebe Vogelgemeinde. Ich und meine Freundin machen uns Sorgen um unser Graupapageienweibchen Phoebe. Wahrscheinlich gab es dieses Thema schon hier im Forum, aber wir wollen schnellstmöglich einige Antworten haben, deshalb eröffne ich dieses Thema.

    Phoebe knabbert sich seit ein paar Monaten immer mehr die kleinen Federn am Bauch kaputt. Sie reißt sich die nicht raus, sondern "spielt" er daran rum wie wir erst dachten. Sie knabbert schon seit einiger Zeit, weshalb wir heute erstmals kahle Stellen am Bauch erkennen.

    Phoebe ist knapp 1 Jahr alt und seit Februar bei uns. Sie ist keine Handaufzucht.
    Wir lassen sie jeden Tag raus und geben ihr alles mögliche zum knabbern (Holz, Pappe, Papier auch Wäscheklammern mag sie). Ich muss zugeben, dass sie erst seit kurzem täglich eine Dusche bekommt. Ich sprühe sie 2 mal täglich ein wenig nass. Wir wussten vorher nicht dass das wichtig ist. Als wir das anfänglich ausprobierten, reagierte sie auf die Dusche eher abgeneigt, weshalb wir das erstmal ließen.

    Hier ist ein heute aufgenommenes Foto von ihr.

    [​IMG]

    Wir haben ihr ein wenig Olivenöl an den Bauch geschmiert, weil wir gelesen haben, dass das Knabbern unterbindet :?
     
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  3. Sybille

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    Hallo EausB,

    herzlich willkommen hier im Forum! :zwinker:
    Oh je, da scheint euere Schätzchen ein Problem zu haben, das entweder eine physische oder eine psychische Ursache hat.
    Auf dem Bild sieht das Bäuchlein nicht so aus, als würde sie nur knabbern. Nein, sie zieht sich alles raus, sowohl Deck- als auch Untergefieder...
    Erste Option wäre der Besuch bei einem vogelkundigen Tierarzt, um krankhafte Ursachen (Organschäden, Aspergillose, Mangelerscheinung etc.) ausschließen zu können.
    In Berlin habt ihr den Vorteil, dass vogelkundige Tierärzte gut zu erreichen sind. :zwinker:
    Wenn eine Krankheit o.ä. ausgeschlossen werden kann, solltet ihr die Haltungsbedingungen analysieren. Euer Schätzchen ist erst 1 Jahr alt. Gewöhnlich fangen die Grauen bei Eintritt in die Pupertät mit Rupfen an, wenn ein artgleicher Partner fehlt...
    Wie ist es um die Haltungsbedingungen bestellt?
    - Wie ist die Kleine untergebracht?
    - Wie lange am Tag ist sie alleine?
    - Wie lange bekommt sie Freiflug?
    - Wie und wie oft beschäftigt ihr (als ihre Schwarmmitglieder) euch mit der Süßen?
    - Wie ist es um die Luftfeuchtigkeit in dem Raum, in dem die Kleine lebt, bestellt?
    - Welche Nahrung bekommt sie?
    - Hat sich irgendetwas in ihrem Umfeld nachhaltig verändert?
    - Wie reagiert sie auf die Dusche und wie duscht ihr sie?


    PS: Das Olivenöl wird nicht helfen, leider. Wäre dem so, dann hätten viele Papageienhalter ein großes Problem weniger...


    Noch ein Hinweis an dich: Bitte sei nicht erschrocken oder verärgert, wenn hier einige User gleich mit dem Holzhammer kommen werden. Leider ist das oft so, dass Halter von einzeln gehaltenen Vögeln mit Zurechtweisungen wegen der Einzelhaltung rechnen müssen. Und leider ist es auch so, dass einige User dabei recht rabiat werden können...
    Dies schon mal zur Vorbereitung auf hier eventuell Kommendes... :zwinker:
    Lass dich nicht unter kriegen... :trost:
     
  4. EausB

    EausB Neues Mitglied

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    Hallo Sybille vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ich werde mal auf alle Hinweise von dir eingehen.

    Ersteinmal sehe ich das als Problem Phoebe zu einem Tierarzt zu bekommen ohne sie "einzufangen". Sie wird sicher nicht freiwillig in eine Box gehen.
    Wie kann man das Problem umgehen?

    Die kleine ist im Wohnzimmer untergebracht direkt neben dem Fenster in einem Eckkäfig.

    Sie ist bis jetzt nicht lange am Tag alleine. Ca. 3-4 Stunden. Am Wochenende vielleicht auch mal länger.

    Phoebe kommt fats jeden Tag raus. Sie wird Vormittags rausgelassen und geht erst zum "Abendbrot" wieder rein.

    Wir beschäftigen uns mit ihr. Wenn sie draußen ist bekommt sie Zeug zum zerlegen. Wir sprechen mit ihr und hoffen immer, dass sie auch mal zu uns kommt von allein, falss es ihr auf dem Freisitz zu langweilig wird. Dies ist aber seltener der Fall. Sie übt sprechen und "Hallo" kann man schon erkennen.

    Zu rLuftfeuchtigkeit kann ich nichts sagen? Wie ist die denn in der Regel in einer Wohnung in der oft gelüftet wird?

    Sie bekommt NutriBird P15. Hatte sie schon beim Züchter gegessen.

    Ihr Umfeld hat sich eigentlich nicht wirklich geändert. Außer Kleinigkeiten wie Fahnen zur WM die wir besipielsweise aufgehängt haben ;)

    Auf Duschen reagiert sie so, dass sie sich aufplustert wenn sie die Dusche sieht. Wenn ich dann erstmalig sprühe streckt sie ihren Kopf aufgeplustert der Dusche entgegen. Danach Schüttelt sie sich bei jedem Sprühvorgang. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie es liebt. Aber abgeneigt scheint sie auch nicht zu sein.
     
  5. Schano2

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    huhu,

    bin dann wohl mal die erste, aber das dein kleiner einen Partner braucht glaube ich am ehesten. Er zupft an sich selber rum, weil im langweilig ist oder er eben Zuneigung haben möchte die du ihm nicht geben kannst. Bitte nie wieder Öl ins Gefieder schmieren, erst letztens tat ein User eben dies, und sein Kanarienvogel starb kurz darauf.
    Wünsche euch alles gute!


    Liebe Grüße
     
  6. #5 andi95100, 26. Juni 2010
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2010
    andi95100

    andi95100 Mitglied

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    Hallo

    Hallo :0-

    Herzlich Willkommen!

    Also ich würde auch erst mal zu einem Arzt mit ihr gehen...schon allein um beruhigt zu sein. War der Züchter auch mit ihr bei einem Arzt und habt ihr Unterlagen darüber?
    Dann würde ich den Käfig-steht ja jetzt neben dem Fenster-umstellen, da ich mal gelesen hab, dass Käfige niemals bei einem Fenster stehen sollten, vonwegen Zugluft und eventuell störender Geräusche in der Nacht.

    Stellt ihn doch, wenn die Möglichkeit gegeben ist an die Wand gegenüber vom Fenster....

    Auf dem beigefügten Foto konnte ich sehen, dass Schätzchen anscheinend auch einen schönen Freisitz hat, doch die Sitzstangen sind leider viel zu glatt...besser wären da Naturäste in der selben Stärke oder ruhig etwas stärker. Ist Erstens besser für ihre Füßchen und Zweitens hat sie einen besserenn Halt, falls sie mal einn Nickerchen auf dem Freisitz halten will. Hat uns der Züchter den wir kennen auch schon auf die Finger gehauen....

    Habt ihr eigentlich auch an die notwendigen Zusatzpräparate bei der Ernährung gedacht? Sicherlich gebt ihr gutes Futter und Obst und Gemüse, aber das reicht bei Papageien, die überwiegend in der Wohnung gehalten werden nicht aus.

    Wir verwenden Korvirmin+ZV (erhältlich über ebay oder Tierarzt) und Vogelgrit (erhältlich bei Casimirs Animal Shop, oder Grünschnabel Biofutter Shop)

    Die Zeit, wo die kleine alleine ist, hm, wär für meinen Geschmack zu lange. Okay, ich tu mir da leicht, ich bin arbeitslos, aber wenn sie dann doch öfters länger alleine ist, würde ich doch mal über einen Partner nachdenken.

    Auch wenns schwer fällt und sie eventuell zwickt und beisst, würde ich die Kleine nicht nur ein paar mal am Tag ansprühen, sondern sie auch zumindest einmal in der Woche in die Wanne setzten und lauwarm abbraussen. Weiss ja wie weh so ein Biss tun kann-hab auch schon ganz schön was abbekommen und Narben zurückbehalten. Ziemlich schnell nass machen, sonst entfleucht sie gleich wieder....kenn ich nur zu gut....meine spickerten dann im Holzrahmen von der Badezimmertür!!! :~

    Ist die Kleine wirklich eine KLEINE? Hat der Züchter das wirklich testen lassen, oder hat er nur darauf getippt (gab's schon öfters)?

    Ich weiss ich klinge jetzt richtig neunmal klug aber vielleicht konnte ich doch ein bischen helfen...?

    Anbei sende ich ganz liebe Grüße und ein Bild vom Badetag und vom Freisitz der beiden.

    Andrea, Trudi & Momo

    P.s. Es gibt die Möglichkeit eure Luftfeuchtigkeit in dem Zimmer wo sich die Kleine am meisten aufhält zu messen und zwar mit einem Hygrometer gibts bei auch bei ebay. Hab ich schon für 8,99 € dort gesehn schaut mal unter der Artikelnummer in ebay 360262901475
     

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  7. #6 andi95100, 26. Juni 2010
    andi95100

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    Hier noch das Bild von Freisitz
     

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  8. Schano2

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    wow der ist ja gigantisch :)
     
  9. Ira

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    Hallo und Willkommen,
    leider fängt eure Kleine schon recht früh an sich zu rupfen8ound es ist oftmals sehr schwer der Ursacheauf den Grund zugehen.G
    Da er/sie noch so jung ist,glaube ich eher nicht dass es ein gesundheitliches Problem ist,sondern die Ursache woanders liegt.Kann allerdings nur ein Ta mit Bestimmtheit sagen.
    Die Luftfeuchtigkeit sollte so um die 60% liegen und manchmal neigen auch besonders nervöse Vögel dazu sich zu rupfen.Wie sieht es denn mit ihren Ruhephasen aus,den so junge Vögel brauchen auch noch viel Schlaf(nachts ca.12 Stunden)und den ganzen Tag
    Aktion kann sich auch negativ auswirken.Auch braucht sie eine Ecke in der sie geschützt sitzen kann,möglichst 1-2 Seiten an der Wand und nicht rundum einsehbar.Papageien mögen gerne alles überschauen,aber nicht gerne ohne Rückendeckung!:nene:


    @Hi Andrea,da hast du aber einen tollen Freisitz:zustimm:
     
  10. #9 andi95100, 27. Juni 2010
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    @ Schano2 ja, auch gigantisch zum Putzen! ;)

    Des Lob muss ich an meinen Freund weiterreichen, der hat den Freisitz gebaut...ich bin nur der Baumateriallieferant....mit Rad in denn Wald fahren und Äste holen....
     
  11. #10 jensen, 27. Juni 2010
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2010
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    Hi ;

    Solch ein junges Tier rupfend zu sehen sollte euch nachdenklich machen . Es hat keinesfalls etwas damit zu tun wie lange oder auf welche Art , ihr euch mit " eurem Schätzchen " ( grausames Wort ) beschäftigt . Einen Partner zu ersetzen gelingt uns menschen nicht .
    Bei diesem juveniliem Tier ist noch alles drinn und möglich ( nach vorherigem Gesundheitscheck ) . Dieser Vogel läßt sich auf jeden Fall leichter verpaaren / vergesellschaften . Auch dazu existieren hier viele Themen wo Du Dir viele hilfreiche Tips anlesen kannst .
    So wie Du das rupfen beschrieben hast , ist dies aus übertriebener Gefiederpflege enstanden . Also aus Langeweile , womit man sieht das ein Mensch wenig Vogelersatz darstellen kann .

    Hi Sybille ;
    ich kann es nicht verstehen , zumindest nicht wirklich ------------------warum Tiere mittels Namen so verniedlicht/vermenschlicht werden .

    Mein Baby , meine Püpie , .................... , mein Schätzchen ......................, da weiß man eigentlich sehr schnell als was der Papagei angesehen wird ------zumindest aus Menschlicher Sicht . Und dieser Rolle kann er eigentlich kaum gerecht werden
    Grüße vom Jensjen
     
  12. #11 Marion L., 27. Juni 2010
    Marion L.

    Marion L. Foren-Guru

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    Hi, Jensen
    warum reagierst du eigentlich so ecklig auf nette Anredeformen? Soll man den Vogel vielleicht mit "du doofer Sack", oder so anreden? Hast du für deine Frau auch keine so netten Worte? Jeder der seine Tiere liebt wird doch auch eine herzliche Anrede drauf haben, oder ? Wir haben unsere Vögel jedenfalls nicht nur um sie wegzusperren (ob nun draußen oder drinnen) und sie nur zu beobachten. Sie leben als Familienmitglieder frei im gesamten Haus und dann darf man zu so einem Schwarmmitglied auch Süße oder kleiner Scheißer, Dreckspatz oder Püppi sagen! Du kommst mir da echt komisch vor. Nur weil man nette Anreden verwendet macht man doch nicht automatisch irgentwelche Spielzeuge oder so aus den Tieren.
    Grüße
    Marion L.
     
  13. lady-li

    lady-li Banned

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    Wie ich Deinen Aussagen entnehme, hat Phoebe mit dem Federknabbern angefangen kurz nachdem sie zu euch kam.
    Wenn sie eine Naturbrut ist, dann ist sie beim Züchter in engem Kontakt mit Eltern und eventuellen Geschwistern aufgewachsen.
    Da war es für sie bestimmt besonders hart, als sie nur noch Menschen als "Spielgefährten" hatte.

    Hat euch der Züchter beim Verkauf nicht darauf hingewiesen, daß ihr für Phoebe einen artgleichen Partner suchen sollt ?
    Ein verantwortungsvoller Züchter macht das in der Regel.

    Je schneller ihr einen zweiten Grauen anschafft, desto schneller wird sich das Federknabbern erledigen.
    Eile ist insofern geboten, weil dieses Federknabbern schnell zur dummen Angewohnheit werden kann (wie das Nägelkauen bei Menschen).
    Steckt das erst mal im Vogel drin, kann u.U. auch ein Partnervogel nicht mehr helfen.

    Wenn Phoebe 3-4 Stunden am Tag allein ist, so beträgt das ein Viertel bis ein Drittel ihrer Wachzeit ! Das ist sehr lang für einen einsamen Papageien !

    Ich habe mir mal das NutriBird P15 angesehen. Da fällt mir auf :
    1) Es enthält Zucker !
    2) Das sind Pflanzliche Eiweißextrakte drin. Kann mir irgendjemand sagen, was das sein soll ???
    3) 16% Fett - das ist ein recht hoher Fettgehalt.
     
  14. jensen

    jensen Banned

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    Hi Marion ;
    Ja ich weiß , von diesen " Familienmitgliedern " habe ich schon viel gesehen / gelesen und gehört . Diese beisenden , rupfenden und angreifenden Schätzchen .

    :D warum muß ich dabei jetzt ein bischen schmunzeln :D

    Soll ich jetzt meine Frau mit einem Großpapageienvergleichen ;) -------naja , gemeinsammkeiten sind dahingehend -----------------das beide gut meckern können und verschwenderisch sind :D

    Weil ich eigentlich das Tier sehe und nicht meine eigenen Bedürfniße die ich mit solchem in Verbindung bringe .

    Marion , lass gut sein .

    MFG schätzelein Jens-chen
     
  15. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo,

    ich kann dir auch nur anraten, einen vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen, damit abgeklärt wird, ob deine Phoebe krank ist oder eben nur aus seelischen Gründen an ihrem Gefieder knabbert.

    Ich selbst halte auch nichts von reiner Pelletsfütterung, da die Papageien damit keine großartige Beschäftigung haben, wenn sie am fressen sind. Ich selbst gebe meinen Papageien auch Pellets, mische diese aber unter das normales Körnerfutter unter oder verabreiche sie auch mal einfach so als Leckerlie.

    Da euere Phoebe keine Handaufzucht ist, lebte Phoebe beim Züchter zumindest mit anderen Grauen zusammen. Bei euch somit nur noch unter Menschen, was sie wohl als Belastung angesehen hat, da sie keinen artgleichen Partner mehr hatte, mit welchem sie spielen, reden und fliegen konnte. Das alles wird sie unheimlich vermissen.

    Daher wäre mein zweiter Vorschlag: Macht erst einmal anhand einer frisch ausgezupften Bauchfeder einen DNA-Test, ob sie wirklich eine Henne oder Hahn ist sowie einen Virentest (PBDF und Polyoma), um auszuschließen, dass sie keine Trägerin von ansteckenden Papageienkrankheiten ist.

    Sowie schon jetzt auf die Suche gehen, wo Graupapageien bis ca. 2 Jahre angeboten werden. Sind die Ergebnisse von Phoebe da, dann richtig auf die Suche gehen, damit ihr ganz schnell einen gegengeschlechtlichen und vor allem auch virengetesteten Graupapageien für Phoebe kaufen geht.

    In einem Papageienbuch habe ich mal gelesen, dass man einen einzel gehaltenen Papagei nicht länger als eine Stunde alleine lassen soll. Daher sind diese 3-4 Stunden schon viel zu lange.

    Was eueren Freisitz anbelangt, den finde ich nicht schlecht. Sicherlich ist es richtig, dass es nicht das optimalste ist, wenn die Sitzstangen glatt sind, aber für die Bakterienansammlung dennoch besser, wenn da kein Sisal o.ä. drumrum gewickelt wird (wenn es kein Muss ist). Naturäste sind natürlich das Optimalste für die Papageien, da sie dann eben auch ihre Krallen richtig abnutzen und mit dem Schnabel die Rinde abknabbern können.

    Ich selbst habe aber auch seit kurzem einen aus glattem Kieferholz und meine schlafen dort ohne Probleme. Haben aber auch ihren Spass daran, das Holz anzuknabbern.

    Zum Thema miteinander spielen: Da Phoebe derzeit noch keinen Partner hat, ist es wichtig, dass ihr euch wirklich viel mit ihr beschäftigt und zwar richtig. Holt einen kleinen Ball (in der Katzenabteilung gibt es richtig harte Bälle mit einer Kugel drin, die dünneren könnt ihr aber vergessen). Spielt mit ihr Fußball, indem ihr sie entweder auf einen Tisch setzt oder ihr euch auf den Boden und lasst den Ball kullern. Sie wird dabei motiviert, mit dem Ball zu spielen und ärgert sie dabei auch ein bisschen, indem ihr den Ball wieder wegnehmt und erneut kullern lässt.

    Sorgt einfach für viel mehr Beschäftigungsmöglichkeiten, damit sie erst garnicht daran denkt, an ihrem Gefieder zu knabbern und zu zupfen.

    Ich selbst hatte vor Jahren und auch heute noch hinundwieder das Problem mit meiner Coco. Ich habe damals Rescuetropfen (Bachblüten) auf ein Wattestäbchen geträufelt und dann zwischen ihre Nasenlöcher gerieben. Dabei musse ich aber sehr vorsichtig umgehen, denn ich durfte davon nichts auf die Nasenlöcher bekommen.

    Ebenfalls habe ich viele kleine Körner gekauft und diese an mehrere Stellen veteilt, damit sie eben lange Zeit fressen musste, um wirklich satt zu werden.

    Ansonsten habe ich das gemacht, was ich dir bereits geschrieben hatte.

    Die Ursache bei ihr war Stress. Wir hatten damals eine große Voliere gekauft und mein Partner hat sich eine Zweitwohnung genommen gehabt und war so nur noch alle zwei Wochen bei uns.

    Organisch war und ist Coco und gesund - damals getestet durch zwei vogelkundige Tierärzte, da sie kurz davor war, nicht mehr fliegen zu können, weil sie sich von den Flugfedern, die Federn bis auf die Kiele abgeknabbert hatte.
     
  16. jensen

    jensen Banned

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    Hi Liane ;
    Ich denke SBK haben da noch wesentlich mehr , diese werden eigentlich überwiegend von vielen Haltern gefüttert . Vieleicht sollte man nicht pauschalisieren , das bestimmte Körner zu viel Fett enthalten und somit dem Pieper abträglich wären .
    Einer der sich mehr bewegt und aufgrund der Witterung auch mehr verbrennen muß um seine Körpertemperatur aufrecht zu erhalten -------------benötigt eben mehr " Dampf " .

    In wie fern sich die Lokomotion bei jedem einzelnen darstellt sollte dieser mit der Ernährung abwiegen .
    Aber wie so oft zu lesen , sind die Pieper den ganzen Tag frei im Haus unterwegs und da sind , so denke ich , 16% nicht viel ;)

    MFG Jens
     
  17. Mari66

    Mari66 Mari66

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    Hallo, EausB!

    Jetzt muß ich auch noch meinen Senf dazugeben, weil ich mit meiner Henne ernsthafte Probleme habe, die auch mit rupfen begonnen haben (nachzulesen bei Vogelkrankheiten - Graupapageihenne mit Unterflügelekzem):
    Unbedingt vogelkundigen Tierarzt (=vk TA) konsultieren!!
    Partnervogel muß altersmäßig passen.
    Habt ihr euch schon über ein Vogellicht erkundigt? Das halte ich für die Gesundheit eines Vogels, der nie ans echte Tageslicht kommt, für unbedingt notwendig! Es gibt hier im Forum gute Tipps dazu!

    Tja, die Papageienhaltung ist um ein vielfaches komplizierter als man vorher annimmt! - Habe selbst auch sehr viel dazulernen müssen!

    Schöne Grüße, Mari
     
  18. Nina33

    Nina33 Moderatorin
    Moderator

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    Hallo EausB!

    Ich möchte Dir auch ganz dringend ans Herz legen, mit euerer Phoebe unbedingt einen vogelkundigen TA aufzusuchen, um herausfinden zu können, ob das Knabbern/ Zupfen eine organische oder psychische Ursache hat. Nur mit dem Wissen könnt Ihr entsprechend reagieren. Ich selbst habe ja auch einen kleinen Rupfer hier sitzen, obwohl Partnertier da ist, er in einem Vogelzimmer volierenfrei leben darf, er gut ernährt wird, aber trotzdem rupft er sich die Federn aus. Man steckt da leider nicht drin und kann als Halter nur versuchen, die Ursache herauszufinden und versuchen entgegen zu wirken!

    Dafür wünsche ich euch ganz viel Erfolg!!
     
  19. EausB

    EausB Neues Mitglied

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    Hallo an alle die geantwortet haben.

    Ich möchte kurz berichten wie es Phoebe geht. Am Bauch wachsen wieder federn, die sie auch nicht mehr abknabbert.:)
    Vielleicht war es der Stress am Anfang, als sie sich bei uns eingewöhnt hat.

    Eine andere Frage (soll ich lieber einen eigenen Thread aufmachen?). Uns nervt es langsam, das sie überall einen Klecks macht, wo sie auch ist. Ob bei uns auf der Schulter, auf der Tür etc. Wir wollen ihr das abgewöhnen. Wir loben sie immer wenn sie einen Klecks da macht, wo sie soll. Wir meckern mit ihr, wenn sie einen Klecks irgendwo macht wo sie nicht soll.
    Sie macht auf Befehl einen Klecks. Naja, oft macht sie das, wenn man sagt "Mach einen Klecks". Aber sie will nicht verstehen, dass sie nur im käfig und auf ihrer Sitzstange einen Klecks zu machen hat. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie gerne bei mir Kleckse macht.
    Als Beispiel: Eben hat sie bei mir auf Schreibtisch gespielt. Dann hat sie auf den Tisch gekleckst. Ich habe mit ihr gemeckert und sie ins Wohnzimmer gebracht, wo sie für 20 Minuten alleine war. Dann hole ich sie wieder zu mir und gerade angekommen kleckst sie wieder. Gleiche Spiel von vorn, Schimpfen und in das Wohnzimmer. Nach wieder 20 Minuten zurück geholt und wieder sofort gekleckst.?!?!?! Irgendwie scheint sie das nicht zu verstehen.
    Was mache ich falsch? Sie sagt sogar "Böse Phoebe" wenn sie kleckst. Eigentlich müsste sie das klecksen mit "Gemecker" verbinden, warum macht sie das also weiter?
    Sie kleckst auch sehr viel. Ist das normal? Alle 25 Minuten ca. macht sie einen Klecks.

    So jetzt habe ich das Wort "Klecks" oder "klecksen" genug verwendet. :)
     
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  21. #19 Dorith, 5. Januar 2011
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2011
    Dorith

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    Zum Thema "Stubenreiner Papagei" habe ich HIER einen Thread gefunden. Da findest du sicher einige Tips und Ratschläge.

    Du wirst auf jeden Fall mehr Geduld aufbringen müssen, um deiner Phoebe etwas beizubringen. Dabei solltest du auf Schimpfen und Strafen völlig verzichten!!! Mehr Erfolg hast du mit "positiver Bestärkung".
    "Eine positive Bestärkung ist all das, was in Verbindung mit einer Handlung dazu beiträgt, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass eine solche Handlung wiederholt wird." (Karen Pryor, amerikanische Tiertrainerin, die u.a. auch das Clicker-Training populär gemacht hat)

    Macht das Tier etwas, das es nicht darf, sollte der Mensch dieses Verhalten konsequent ignorieren und weder durch Blicke noch Schimpfen reagieren (denn dies wäre eine Bestärkung des unerwünschten Verhaltens - wenn auch eine negative). Positiv bestärkt wird jedes Verhalten, das erwünscht ist, und zwar durch Lob, Belohnung usw. Wenn Phoebe also ihren Klecks an den richtigen Stellen hinterlässt, sofort positiv reagieren (bestärken), loben, belohnen.

    Weiterhin ist gutes Beobachten wichtig. Kurz bevor der Vogel Kot absetzt, spreizt er im allgemeinen seine Federn etwas ab (nicht zu vergleichen mit Aufplustern!). Die Federn heben sich nur leicht, der Vogel wirkt "dicker" und geht evtl. leicht "in die Hocke". In diesem Moment nimmst du Phoebe, redest freundlich mit ihr und trägst sie auf ihre Voliere oder auf ihren Freisitz (wo sie Kot absetzen darf). Macht sie es dort, dann bitte loben und belohnen.

    Wie schon erwähnt, brauchst du viel Geduld, von heute auf morgen funktioniert das nicht. Und kleine "Unfälle" werden sicher zwischendurch auch immer mal passieren. Nicht jeder Papagei lernt gleich schnell und es gibt auch welche, die es gar nicht lernen. Wenn du möchtest, kannst du für das Training mit Phoebe auch einen Clicker benutzen (Informationen über Clicker-Training findest du auch hier im Forum).

    Zum Schutz deiner Möbel und Polster würde ich Zeitung auslegen oder über Couch und Sessel ein Tuch legen, das sich leicht waschen lässt.

    Bitte vergiss bei allem nicht, dass Phoebe ein Vogel ist und man die Erziehung zur Stubenreinheit nicht 1:1 mit der von Hunden oder Katzen vergleichen kann, die dies im alllgemeinen viel schneller lernen.
     
  22. Larity

    Larity Larity

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    Hallo!
    Meine Grauen sind auch nicht stubenrein.
    Aber ich kann Dorith nur zustimmen: Ich lege unterhalb der Volierentür Zeitungen aus, an ihrem Freisitz, wenn sie dort sitzen oder spielen, platscht alles auf die Zeitung.
    Meine gehen, wenn sie klecksen auch leicht in die Hocke, sind sie gerade bei mir, dann bring ich sie zur Voliere oder zum Freisitz, wo wieder die Zeitung auf sie wartet.
    Deshalb habe ich fast nie kleckse außerhalb des Zeitungsbereiches.
    Wenn, dann wisch ichs schnell weg-ist alles gefließt. Aber schimpfen nützt auch nichts, da sie nie so stubenrein werden wie mein kleiner Hund ;)
    Probiers mal mit der zeitung aus. Und wenn deine Dame auf empfindlichen Möbeln landet, dann lass sie doch einfach auf deine Hand aufsteigen und setz sie woanders hin(so mach ich das immer bei meiner Ledercouch :))

    Ich freue mich auch sehr, dass deine Phoebe nicht mehr rupft! Hast du irgendwas geändert/dagegen unternommen.
    Denk doch drüber nach einen Partnervogel zu holen. (Ich habe auch einen Rupfer und seitdem er eine Partnerin hat, gehts ihm viel besser)
    Außerdem musst du dir dann nicht mehr so viele Gedanken machen wie du sie vor Langeweile schützt, da sie sich dann auch oft alleine beschäftigen!
    Also trotzdem Spielzeug, Abwechslung bieten... aber sie putzen sich zum Beispiel gegenseitig und spielen zusammen. Das ist einfach wunderschön.

    LG
     
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Große Sorge: Phoebe knabbert Federn am Bauch

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