Hacken!

Diskutiere Hacken! im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Ihr Lieben. Seid knapp 3 Monaten habe ich nun einen jungen Graupapgei, Mr@! Er ist sehr zahm. Leider fängt er nun an uns zu hacken. Wenn...

  1. #1 biene1201, 10. Juli 2007
    biene1201

    biene1201 Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben.
    Seid knapp 3 Monaten habe ich nun einen jungen Graupapgei, Mr@! Er ist sehr zahm. Leider fängt er nun an uns zu hacken. Wenn ich die Hand hinhalte klettert er darauf ohne Problem, doch es wird immer häufiger das er beißen will.Noch ut es nicht all zu weh, doch es wird schlimmer:traurig: :traurig: .Bitte gib mir jemand einen Tipp was ich machen kann das diese Unart aufhört.
    Vielen Dank
    liebe grüße biene1201
     
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  3. #2 DerGeier20, 10. Juli 2007
    DerGeier20

    DerGeier20 Guest

    ich glaube nicht das das bei einem jungen so weh tut! Warte ab bis er älter wird, dann tuts richtig weh!
    Was man dagegen machen kann??? Ja das wüsste ich auch gerne, denn unser männchen beisst mich auch andauernd! Trau mich schon garnicht mehr den anzufassen!
     
  4. Woolymon

    Woolymon Mitglied

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    Halloechen,

    klingt vielleicht recht bloede doch beist doch einfach "zart" zurueck. Das habe ich mit meinen beiden Grauen gemacht. Super dupa gut - keiner beisst mehr nur noch ein zaghaftes knappern.

    Funtioniert recht gut - denke das ich bestimmt hier jetzt noch ein paar boese Kommentare abbekomme doch ist mir egal (hab eh nur 3x sachte zurueck gebissen - beide merken sich das ich "der Boss" bin).

    Gruessle

    Wooly
     
  5. #4 DerGeier20, 10. Juli 2007
    DerGeier20

    DerGeier20 Guest

    naja das macht man doch wohl eher bei hunden, den die sind rudeltiere mit rudelführer! und graue sind schwarmtiere, ob das die richtige methode ist wage ich zu bezweifeln!
     
  6. Cosima

    Cosima Guest

    Funktioniert aber manchmal.
    Willi hat vor 15 Jahren, als sie erst kurze Zeit bei mir war, meinem damaligen Freund dermaßen in den Daumen gebissen, dass noch heute der Nagel komisch nachwächst.
    Impulsiv klopfte er Willi auf den Schnabel, danach hat Willi ihn nie mehr gebissen.
    Als Willi mir kurz darauf feste in den Nasensteg gebissen hat, habe ich ihr halb von Sinnen vor Schmerz, auch auf den Schnabel geklopft. Bis heute hat Willi mich nie wieder gebissen.

    Das soll jetzt keine Aufforderung dazu sein, eure Papageien zu verhauen, wenn sie euch beissen. Glaube auch nicht, dass das bei Handaufzuchten funktioniert.
    Aber ein kleiner Schnabelstüber hat bei uns die Fronten geklärt und durchaus zum Erfolg geführt.

    Heute würde ich allerdings anders reagieren, wenn Willi mich richtig feste beissen würde. Ich würde sie z.B. eine Runde durchs Zimmer scheuchen.
     
  7. #6 DerGeier20, 10. Juli 2007
    DerGeier20

    DerGeier20 Guest

    glaube auch nicht das das bei hz klappen würde denn die haben ja keine natürliche angst mehr vor dem menschen!
     
  8. #7 Naschkatzl, 10. Juli 2007
    Naschkatzl

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    Also ich habe auch zwei Handaufzuchten und bei uns hat das wegscheuchen ganz gut geholfen.

    Unsere sind ja auch noch jung und versuchen grad ein Kräftemessen. Sobald Rosi mal übermütig wird und sie meint sie muss dann mal zubeissen kommt ein scharfes Nein und sie wird sofort von der Schulter gescheucht.

    Auch habe ich hier im Forum schon gelesen, das manche gute Erfolge mit der Indianermethode gute Erfolge hatten. Sich beissen lassen und Zähne zusammenbeissen und nicht zurückziehen.
    Aber dazu bin ich ein zu grosses Weichei. Kann ich net.

    Aber da wirst Du jetzt noch sicherlich ganz viele Tipps bekommen.


    Grüssle
    Corinna
     
  9. #8 Gonzotier, 11. Juli 2007
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    Beissen...

    Hallo!

    Ersteinmal möchte ich sagen, dass ich von den Methoden:

    - dem Vogel auf den Schnabel zu klopfen
    - den Vogel zu beissen oder zu kneifen

    nicht sehr viel halte.

    Die sinnvollste Möglichkeit dem Beissen entgegen zu treten, ist immer noch die negativen Eigenschaften zu ignorieren und die Positiven zu bestärken.

    Wenn der Vogel beisst, sollte er mit einem scharfen "NEIN" zurück auf den Käfig oder Freisitz gesetzt werden und erst einmal ignoriert werden.

    Gegenteilig natürlich, wenn er sich gut benimmt, ruhig mal überschwenglich loben und auch gerne mal ein Leckerchen reichen.

    Der Vogel wird mit der Zeit lernen, dass sich Beissen nicht lohnt.

    Allerdings gilt hier absolut konsequent zu sein, sprich bei jedem Beissen muss der Ablauf der gleiche sein, denn was heute bestraft wird, muss auch morgen bestraft werden. Es ist sehr wichtig hier keine Ausnahmen zu machen.

    Was die Methode mit dem Jagen betrifft, so gibt es durchaus Papageien, die daran ihren Spass haben, sprich endlich läuft jemand hinter mir her und bringt Leben in die Bude....
    Die Verknüfpung daraus: Beissen bringt jede Menge Spaß...

    Von daher wie schon geschrieben, lieber positive Dinge bestärken und negative Dinge mit Nichtbeachtung bestrafen.
    Unsere Lieblinge lieben es wenn sie im Mittelpunkt stehen, wenn etwas los ist und jemand mit Ihnen redet - durch Nichtbeachtung lernen sie sogar sehr schnell welches Verhalten sich lohnt und welches eher nicht und es ist manches Mal erstaunlich wie schnell man ohne Geschrei oder Wildes Handeln die schlechten Eigenschaften unserer Süßen in den Griff bekommt!

    Ganz lieben Gruß,
    Kati
     
  10. #9 Ingo, 11. Juli 2007
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2007
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Also ich finde, die direkte Retourkutsche macht schon Sinn. Man beobachte nur mal einen Papageienschwarm und schaue, wie die Vögel sich verhalten, wenn sich einer aufspielt. Von wegen ignorieren. Da wird zurückgehackt, geschrien und auch mal gescheucht.
    So lernen die Kleinen in den Flegeljahren -und gerade bei den Grauen sind die sehr ausgeprägt- dass man nicht alles machen darf.
    Unser Männchen ist uns, vor allem mir, überaus herzlich verbunden, legt aber enorm großen Wert darauf, im sozialen Gefüge des Familienschwarms eine dominante Position innezuhaben. Er wartet also auf günstige Augenblicke (beide Hände voll) und beisst dann gezielt. Je nach Stärke des Angriffs bekommt er dann mit dem Finger ein par Schnipser auf den Schnabel, wird kurz angebrüllt oder im Extremfall auch mal zwei Runden durch den Raum gerscheucht.
    Seine Frau macht das nicht anders als ich. Er meint zwar dann -in beiden Fällen- "Spinnst Du?" oder "Au, das tut doch weh", kapiert das ganze aber durchaus und bietet danach als Unterlegenheits und Zusammenhaltsfestigungsgeste sein Köpfchen zum Kraulen an.
    Dann ist wieder Frieden.
    Es gibt klar sensiblere Gemüter unter den Grauen, aber ein Ignorieren (und man mache das mal, wenn Blut fliesst), ein scharfes nein oder ein kommentarloses in den Käfig setzen beeindruckt unseren Herrn nicht im geringsten. Wird er nicht beachtet, weiss er schon genug interessante Dinge und im Käfig ists ihm auch nicht langweilig.
    Für die Familienmitglieder, denen er sich rangmäßig überlegen fühlt ist er absolut nicht händelbar. Nicht, dass er die nicht mag, sie nicht sucht und ruft, wenn sie mal nicht da sind und nicht freundlich mit ihnen interagiert. Im Gegenteil, er hegt da deutlich positive Gefühle.
    Er läßt sich aber von denen absolut "nichts sagen", sich nichts verbieten und sich in den Käfig setzen schon gar nicht.
    Ich kann das alles mit ihm problemlos machen, da er akzeptiert, dass ich der Boss bin, auch wenn er es immer mal wieder in Frage stellen muss.
    Es stimmt, Papageien sind weder gefiederte Hunde noch Affen, eine komplexe Sozialstruktur in der Kleingruppe (der große Schwarm ist was anderes) haben sie dennoch und dazu gehört ganz offensichtlich auch ein Bewusstsein von Rangfolge und bei vielen Exemplaren auch der Wunsch, sich da weit oben zu positionieren.
    In der Adoleszenzphase müssen sie lernen, wen sie dominieren können, und wer sich von ihnen nichts gefallen läßt.
    Unabhängig von sonstigen gegenseitig freundschaftlichen Gefühlen ist der Umgang mit einem Papagei, der sich rangmäßig überlegen fühlt auf Dauer eine Tortur.
    Darum sollte man den Teenies schon nix durchgehen lassen.
    Die Zurechtweisungen sind dabei dem Charakter des Einzelvogels anzupassen. Was unsere Julie schon nachhaltig beeindruckt, ist unserem Charlie grad noch egal.
    Man muss für jeden Vogel neu lernen, was ihn nachhaltig beeindruckt und was das Verhalten nur positiv bestärkt. Dabei schadet es aber nichts, sich das eine oder andere von den Vögeln selber abzugucken.
    Wer jetzt meint, ich unterdücke meine Papageien und führe ein Furchtregiment, darf gerne mal vorbeikommen und sich unsere Beziehung anschauen.
    Klarheit ist wichtig -und auch im Papageienschwarm wird nicht alles über kuscheln geklärt.
     
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  12. pewe

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    Hallo,

    sehr gut, was Ingo geschrieben hat. Vieles davon habe ich auch im Laufe des Zusammenlebens mit Papageien beobachtet. Ich habe den beißenden Grauen leicht auf den Schnabel gehauen und sie laut angesprochen, dann für ca. 2 Stunden ignoriert. Damit habe ich die Beißhäufigkeit stark reduziert. In diesem Jahr wurde ich noch nicht gehackt. Aber das geschieht irgendwann wieder, dessen bin ich mir sicher. Ich weiß nicht, ob das Versuche sind in der sozialen Rangordnung ganz nach oben zu kommen oder einfach nur Ausdruck schlechter Laune. Manchmal streichle ich nicht, weil ich an der Körperhaltung schon sehe, dass der graue Herr nicht gut drauf ist.

    Noch ein Tip für die Häufigergebissenwerdenden: Die Bisse gleichmäßig auf die Hand verteilen lassen. Das Narbengewebe ist robuster als die normale Haut und bildet allmählich einen Schutzpanzer. Denkt an Siegfried. :D

    Grüße

    Peter
     
  13. #11 Tierfreak, 11. Juli 2007
    Tierfreak

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    Hallo biene1201,

    vielleicht störst Du ihn auch zu oft, wenn er gerade lieber seine Ruhe haben möchte :~ .

    Beobachte ihn mal genau. Wenn er z.B. gerade sein Nickerchen machen will, würde ich ihn ganz in ruhe lassen.
    Wirkt er neugierig und munter, kannst Du ihn hochnehmen und Dich mit ihm beschäftigen.

    Auch sonst hilft es, genauer auf die Körpersprache zu achten. So kann man manchen Biss schon im Vorfeld vermeiden.

    Wenn er z.B. die Nacken-, Rücken-, und Flügelfedern gleichzeitig abspeizt und evtl. dabei den Kopf senkt, ist das eine Drohung.
    Oft wird dieses drohende Kopfsenken mit der Kraulaufforderung verwechselt und es kommt dann nicht selten zu Bissen.
    Bei der Kraulaufforderung wird normal nur das Köpfchen gesenkt und des Nackengefieder abgespreizt, während Rücken- und Flügelfedern angelegt bleiben.
    Auch wenn die Pupillen der Augen sich schnell abwechselnd vergrößern und verkleinern ist oft vorsicht geboten.

    Wenn unsere Beiden mal zugezwickt haben, hab ich sie unter einem deutlichen nein sofort weggestetzt und sie kurz ignoriert, was bei uns auch gut geholfen hat ;) .
     
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