Hahn stört Henne im Brutkasten

Diskutiere Hahn stört Henne im Brutkasten im Laufsittiche Forum im Bereich Sittiche; Liebe Community, da ich neu hier bin, hoffe ich, dass ich das richtige Unterforum für meine Frage erwischt habe. Und zwar geht es um unser...

  1. #1 Gelb-Grüne Ziege, 26.12.2018
    Gelb-Grüne Ziege

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    Liebe Community,

    da ich neu hier bin, hoffe ich, dass ich das richtige Unterforum für meine Frage erwischt habe.
    Und zwar geht es um unser Ziegensittich Pärchen. Die Henne bebrütet jetzt bestimmt schon zum vierten Mal etwa neun Eier und verhält sich so, wie sich eine Vogeldame zu der Zeit eben verhält... Sie verlässt den Brutkasten zum Koten, lässt sich ansonsten fleißig vom Hahn füttern und nimmt sich lediglich eine längere Auszeit, wenn sie baden gehen möchte.

    Als wir an Heiligabend nach der Bescherung wieder Zuhause waren, durften wir freudig ein leises Piepsen registrieren. Ein Küken hatte es nach langer Zeit endlich aus der Schale geschafft! Nun aber komme ich zum konkreten Problem: nachdem der Hahn nach einiger Zeit realisiert hat, dass dieses Geräusch scheinbar aus dem Nistkasten kommt, hechtet er jedes Mal, wenn er diese Töne hört in den Kasten und tänzelt um die Henne samt dem Küken rum. Was wir bis jetzt beobachten konnten war, dass er jedes Mal versucht, zu dem kleinen Winzling vorzudrängen, was die Henne aber ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr gut findet und den kleinen unter ihren Flügel schiebt. Zuerst hatten wir die Vermutung, er würde das Küken oder seine Liebste füttern wollen, was zeitweise wohl auch zu stimmen scheint, allerdings nimmt die meiste Zeit wohl das Umschubsen und Besteigen der Henne in Anspruch. Es sieht also so aus, als würde er die Henne gerne vom Küken runter haben...

    Da unser Hahn ein leichter Trampel ist, haben wir Sorge, dass er das Küken verletzten könnte, ob nun unbeabsichtigt oder nicht.

    Hat eventuell schon jemand mal eine solche Erfahrung gemacht und weiß, warum er das macht und was man da am besten gegen unternehmen könnte? Ist dieses Verhalten überhaupt normal?

    Ich hoffe, es kann mir jemand helfen. :?

    Liebe Grüße
     
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  3. #2 Karin G., 27.12.2018
    Karin G.

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    hallo gelb-grüne Ziege
    herzlich Willkommen bei den Vogelforen :zustimm:

    Waren die früheren Bruten erfolgreich (klappte die Aufzucht) oder brütete sie auf einem unbefruchteten Gelege?
    Und der Hahn ist nun mit dem Küken total überfordert?
     
  4. #3 Gelb-Grüne Ziege, 27.12.2018
    Gelb-Grüne Ziege

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    Hallo Karin!
    Danke für deine Antwort.

    Zu deiner Frage: Bei der allerersten Brut kam ein Küken zur Welt, wurde aber von der Henne direkt tot gebissen. Wir gehen davon aus, dass das Küken damals ohnehin wenig Chancen gehabt hat, zu überleben. Es hatte einen verhältnismäßig zu großen Kopf und war etwas... verstümmelt, sag ich mal. In dem Sinne war es wohl natürliche Selektion.

    Die Gelege die darauf folgten waren bis zu dem jetzigen dann erfolglos. Umso besorgter sind wir jetzt um den kleinen Knopf.
    Da ein Küken, welches länger als ein Tag überlebt, auch für uns eine ganz neue Sache ist, bin ich des Weiteren auch für Tipps zur Aufzucht sehr dankbar. Ab wann z. B. kann ich mir in etwa (Ausnahmen gibt es ja immer) sicher sein, dass es die Aufzucht überleben wird?

    Ganz liebe Grüße
     
  5. solcan

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    Hallo. Ist schwierig einen Rat zu geben. Gerade bei den Ziegensittichen verhalten sich die Männchen extrem unterschiedlich. Drücke euch die Daumen das es klappt. Oft meint man auch nur das etwas nicht passt.
    Gruß
     
  6. Karin G.

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    hallo
    lebt das Kleine noch und sind noch mehr Küken geschlüpft?
     
  7. #6 Gelb-Grüne Ziege, 11.01.2019 um 17:55 Uhr
    Gelb-Grüne Ziege

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    Huhu. :0-

    Das Kleine hat die ersten zwei Wochen erfolgreich überstanden und es stellte sich heraus, dass der Hahn es wohl einfach nicht gewohnt war, auf so engem Raum über mehrere Eier zu balancieren, bis er endlich bei dem Knirps angekommen war.

    Leider scheint es nun so, dass die Henne anfängt, ihr Küken zu rupfen.. zumindest sieht es so aus, er hat kleinere Bluttropfen (nicht mal Stecknadelkopf groß) auf dem Körper und vereinzelt rote Stellen. Er ist somit ziemlich nackig... Leider wissen wir nicht, was wir an dieser Stelle machen sollen. Er ist der einzige, der es geschafft hat und eine Handaufzucht ohne einen Partnervogel stelle ich mir schwierig vor in Hinsicht auf die Resozialisierung, wenn er dann ausgewachsen ist. Da der Gute mit zwei Wochen frisch gefüttert etwa 51 Gramm auf die Wage bringt, gehe ich nicht davon aus, dass die Henne in böser Absicht handelt - denn füttern tun sie es beide noch wie wild und auch gekuschelt wird, wenn das Licht aus geht. Ich bin ratlos. :huh:

    Schöne Grüße
     
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  9. solcan

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    Gibt nur eine Lösung für dieses Problem. Das Weibchen aus der Voliere entfernen. Das Männchen wird das Jungtier auch alleine groß ziehen.
     
  10. #8 Gelb-Grüne Ziege, 14.01.2019 um 18:51 Uhr
    Gelb-Grüne Ziege

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    Hallo solcan,

    wenn es ist das Einzige ist, was hilft, dann müssen wir das eben so machen!
    Ich habe nur Angst, dass der Hahn es alleine nicht gebacken kriegt. Er ist noch sehr jung und macht auf mich einen unerfahrenen Eindruck. Ist das von Natur aus fest veranlagt, dass sich der Hahn darum kümmert, bis es groß ist? Sprich auch selbstständig futtert etc..?

    Schöne Grüße
     
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