Halsbandsittich ausrotten?

Diskutiere Halsbandsittich ausrotten? im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Pere, vergiss die Agakröten und die Pythons in den Everglades nicht ;).

  1. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Pere, vergiss die Agakröten und die Pythons in den Everglades nicht ;).
     
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  3. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Darum geht es doch gar nicht, sondern darum, ob die HBS als invasive Art zu betrachten sind oder nicht.
    Zitat BNatSchG §7, 9:
    invasive Art
    eine Art, deren Vorkommen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets für die dort natürlich
    vorkommenden Ökosysteme, Biotope oder Arten ein erhebliches Gefährdungspotenzial darstellt;

    Siehe auch § 40 BNatSchG
     
  4. owl

    owl Foren-Guru

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    oje

    invasiv ? und zu tausenden verkrüppelte Füsse ?

    Wo gibts für letzteres Belege ?........ bzw. ob's in sehr kalten Wintern nicht auch bei anderen Wildvögeln vorkommt, dass ihnen die Zehen erfrieren ??

    Zum "invasiv"..... das Verbreitungsgebiet der Halsbandsittiche in D beschränkt sich m.W. auf mildere Regionen in D, entlang des Rheins, falls ich das richtig mitgekriegt habe.

    Ambrosia und Herkulesstaude gibbet bei uns auf der rauhen Alb..... Halsbandsittiche nicht.

    Eine unsäglich traurige Diskussion von so genannten Vogelfreunden ist das hier :k und aus meiner subjektiven Sicht einfach nur widerlich.
     
  5. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Genauso widerlich wie diese unbedingte blinde "Tierliebe".
     
  6. Selymi

    Selymi Keine "Mods"-Tante

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    Gruss
    Selymi
     
  7. #406 IvanTheTerrible, 31. August 2012
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Grundsätzlich mal läßt sich festhalten, das der letzte Winter die Population hier bis zu 50% geschwächt hat. Soviel dann zur Angepaßtheit und zur Widerstandskraft dieser Tiere. Daher gibt es ja auch keine abgefrorenen Zehen, denn das ist unmöglich.
    Sicher ist das auch der Beweis, das sie hier voll etabliert sind und zur einheimischen Fauna gehören.
    Wobei ich hier keine Aufforderung zur Ausrottung in der BRD ausgesprochen habe.
    Nur mal so zum Nachdenken.
    Ivan
     
  8. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Das ist so! :zustimm:

    In welcher Ecke der Zollernalb bist Du denn zu Hause?

    VG
    Pere ;)
     
  9. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Wenn das ein Argument ist, sind die Blaumeisen auch nicht heimsich.
     
  10. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Es gibt viele Arten, deren Verbreitungsgebiet auf bestimmte Regionen beschränkt ist, das ist kein Kriterium für invasiv oder nicht invasiv. Es steht uns hier auch wohl kaum zu, zu entscheiden ob die Halsbandsittiche nun invasiv sind oder nicht, dazu bedarf es genauer und dokumentierter Beobachtungen über Jahre.
    Immerhin wurde der HBS in mindestens 25 Städten in D als Brutvogel nachgewiesen. In Belgien und Niederlanden wachsen die Bestände rasch (Quelle: Vogelwarte 46, 2008: 157 – 194).

    Interessant finde ich, dass sonst immer gegen den Eingriff des Menschen in die Natur gewettert wird. Aber dass sich die Halsbandsittiche nur durch den Eingriff des Menschen bei uns etablieren konnten, das findet man offensichtlich in Ordnung.
    Unter Eingriff fällt nicht nur die Freisetzung aus Gefangenschaftshaltung, sondern vor allem die Bepflanzung von Grünflächen mit exotischen Bäumen/Sträuchern und die gezielte Winterfütterung dieser Vögel.
     
  11. owl

    owl Foren-Guru

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    insofern könnte man ja auch sagen: die Natur regelt das von alleine ;)

    Hi Pere,

    in Bisingen. Bin aber viel unterwegs in und um Rangendingen u. Haigerloch, meist um Wildgräser u.a. Leckerlis zu sammeln. Sehr schöne und fruchtbare Gegend dort.
     
  12. Yefi

    Yefi Mitglied

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    geschwurbel!
    Ich hab mich in KEINESTER Weiße für oder gegen die Bekämpfung von HBS ausgesprochen!
    Mir ist der Paragraph nur in den Sinn gekommen, weil er mich bei der Arbeit betrifft. Wir bekommen hin und wieder Waschbäre in die Station und dann stellt sich natürlich auch mal die Frage, ob man diese auswilder dürfte (Betonung auf "dürfte").

    Tja, wer definiert ein "erhebliches Gefährdungspotenzial "?
    Stellen HBS ein "erhebliches Gefährdungspotenzial" da? ....ups, da wären wir wieder bei der Ausgangsfrage... ;)
     
  13. rebell

    rebell Guest

    Nun ja was soll diese Diskussion eigentlich ? Der Klimawandel in den nächsten Jahren und die damit einhergehenden Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt wird diese Diskussion eh ad absurdum führen .
    Die Frage na invasiv oder nicht wird sich nicht mehr stellen.
    Der Mensch wird schon dafür sorgen und das nicht dadurch, dass irgendeiner mal ein paar HBS ausgesetzt hat.
    Und nur weil etwas bislang immer so war (HBS gehören nicht hierher) bedeutet noch lange nicht, dass es in Zukunft auch so sein muss.

    rebell
     
  14. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    "Nicht weit von Württemberg und Baden, von Bayern und der schönen Schweiz,
    da ragt ein Berg so hoch erhaben, den man den Hohenzollern heißt." :bier:

    ... so klein ist die Welt! Dann kennst doch bestimmt die Braun- und Schwarzkehlchen Deiner Gegend? Sorry, gehört nicht zum Thema, aber PN geht bei Dir irgendwie nicht.

    VG
    Pere ;)
     
  15. owl

    owl Foren-Guru

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    ot

    Huhu Pere

    yep..... das gute alte Hohenzollernlied :bier:
    Allerdings: ich bin hier eine "Neigschmeckte" vom nördlichsten Teil Albstadts vor 29 Jahren quasi ausgewandert. Ich glaub wir hatten vor Jahren schon mal PNs geschrieben, und denke du weisst, welch schönen Stadtteil ich damit meine ;)
    Nichtsdestotrotz.... ich möchte nicht mehr zurück auf die Alb, hier gibts weniger Schnee, dafür wachsen viel mehr Leckerlis. So habe ich z.B. auf der Alb noch nie Hühnerhirse gefunden, was ich hier unten im Ländle viel sammeln kann.

    Braunkehlchen ja, beim Schwarzkehlchen bin ich mir nicht sicher, kann mich jedenfalls nicht erinnern, jemals eins gesehen zu haben.
    Meine grösste Sorge gilt momentan dem geplanten Windpark zwischen Grosselfingen, Rangendingen und Haigerloch. Dort leben sehr viele Greifvögel, und ich möchte gar nicht daran denken, dass sie wegen dieses Windparks ums Leben kommen könnten. Da werden einige Leute noch Augen machen, wie unsere Natur und Landschaft darunter zu leiden hat. Es sind ja nicht nur die Windräder, die natürlich für viele Vögel zur Bedrohung werden..... es müssen auch Trassen gebaut werden. Schaun wir mal, noch ist nicht aller Tage Abend.
     
  16. soghar

    soghar Neues Mitglied

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    Das ist ja genau der Punkt. "Der Mensch" muss sich immer über Alles stellen und überall Gott spielen, als könne der Planet nicht ohne ihn auskommen. Es ist der Lauf der Evolution, dass Tiere neue Lebensräume erschließen, wenn es das Überleben verlangt. Für die Art war es vermutlich einfach notwendig. Wir Menschen sollten wirklich mal versuchen uns weniger einzumischen und unseren Beitrag leisten, indem wir selbst möglichst wenig Spuren auf diesem Planeten hinterlassen.

    so!

    und natürlich kommt kein Forum aus ohne ein paar sarkastische Äußerungen, die ein angefressenes Ego scheinbar aufwerten :beifall:
     
  17. Joerg

    Joerg Guest

    Thema leicht verfehlt .... aber vielleicht fängst du schon mal an Konsequenzen zu ziehen ....

    Gruß
    Jörg
     
  18. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Gemeinplätze und Vermutungen sind ja sowas von hilfreich....
     
  19. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Immer wieder lustig, wenn Leute neu in einem Forum sind und gleich mal die Fresse aufreissen @ soghar und sich nicht mal vorstellen. Oder ist dein account nur ein Fake-Account eines Langjährigen VF-Users? ;)
     
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  21. #419 Sittichfreund, 2. September 2012
    Sittichfreund

    Sittichfreund Foren-Guru

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    Wenn ich das richtig sehe, dann sind (fast) alle Pflanzen und Tiere die heute in Europa leben Neophyten und Neozoen und haben hier also nichts zu suchen. Sowohl der Neandertaler als auch das Mammut und alles andere Getier hat den Klimawandel nicht überlebt, wie auch die damals hier heimischen Pflanzen. Alles was inzwischen hier gedeiht ist später zugewandert.
     
  22. eric

    eric Guest

    Es wäre einfach schön, wenn gelegentlich zwischen Zuwanderung aus eigener Kraft, bedingt durch Klimawechsel etc, und Einschleppung durch den Menschen über Kontinente hinweg, unterschieden würde.
     
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