handaufzucht

Diskutiere handaufzucht im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Sicher hat man nie die Garantie, dass die Tiere zum Wandervogel werden, aber ich mache bessere Erfahrungen mit zahmen Tieren nicht mit scheuen,...

  1. Divana

    Divana Foren-Guru

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    Du meinst das zahme Vögel besser vermittelt werden könnten? In bessere
    Hände gehen als NB?

    muss ich dir vollkommen Recht geben, nur das ich auf der anderen Seite
    stehe. Ich bin gegen Handaufzuchten.
    Aber dies hier ist ein Forum, wo jeder seine Meinung äussern kann. Und
    niemand sollte wegen seiner Meinung angegriffen werden.
    Und jeder sollte das Recht haben diese Meinung immer und immer wieder
    jedem kund zu tun.

    Das sehe ich anders, bzw. wünsche ich mir das diese Diskussionen auch
    von Leute gelesen werden die dabei sind sich einen Papagei oder Sittich
    anzuschaffen. Denn erst nach lesen dieser und anderen Diskussionen
    habe diese Leute ein bischen mehr Durchblick.
     
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  3. Gastleser

    Gastleser Guest

    -

    „...sehr oft lese ich halt in den Profilen Wellensittich, Agas oder Nymphen und schreiben dann halt so als ob sie Aras hätten... " meint a.canus.

    Ein Ratschlag aus der Feder eines versierten Praktikers (Lücker). Es geht dabei um Aras – nicht um Wellensittiche:

    "Es wird (Anmerkung: falls eine Handaufzucht unabwendbar sein sollte) empfohlen, junge Hyazintharas so schnell wie möglich mit anderen Aras/Hyazintharas zusammen zu bringen, um die Fehlprägung zu minimieren."

    Zuchtbericht 1989-92 für das EEP Hyazinthara (Anodorhynchus hyacinthinus) / Dr. Hubert Lücker (Koordinator), Zoo Dresden
     
  4. Zugvogel

    Zugvogel Foren-Guru

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    Du hast leider bereits die Definitionsfrage nicht begriffen! Deshalb schreiben wir aneinander vorbei.

    (Sexuelle) Prägung wir als irreversible Form des Lernens bezeichnet.

    Deshalb kann es keine Prägungen anderer Art (unter Vernachlässigung der Definitionshauptmerkmale) geben.

    Und auch hier ignorierst du wieder die Fakten, wenn du vom "Aufwachsen" als Zeitraum allgemein sprichst:


    Dies sind wieder typische Aussagen aus einer Schwarz-Weiß-Welt, die deutlich zeigen, dass du keine Erfahrungen mit HZ hast. Denn, wie ich bereits schrieb, gibt es "verwilderte" HZ, die eine natürliche "Hemmschwelle" zum Menschen neu entwickeln, die überhaupt nicht mehr an eine Interaktion mit dem Menschen interessiert sind. Deshalb ist HZ auch keine Garantie für Zahmheit.
    Deine pauschalen Aussagen erklären auch nicht die Fälle, in denen sich für die HZ nichts relativiert, sondern auf den Menschen fixiert bleibt, obwohl potentielle artgleiche Partner anwesend sind. Auch hier ist im Einzelfall wieder der Haltungsaspekt zu diskutieren.


    Diese Worte sind überflüssig, da ich hiermit

    bereits den Sachverhalt beschrieb und mich auf die folgende zuerst pauschale Beurteilung von dir bezog:

     
  5. Zugvogel

    Zugvogel Foren-Guru

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    Dass es auch Fälle gibt, in denen eine HZ indiziert ist, z.B. wenn die Eltern verunfallen, erkranken, rupfen (Bsp.: http://ww.vogelforen.de/showthread.php?t=119870) sollte dir bekannt sein.
     
  6. amai

    amai Guest

    @ a.canus
    ich bin der meinung in dieser diskussion sollte jeder, egal ob er aras, graupapageien nymphensittiche, wellensittiche oder wie ich eben auch loris hält seine meinung kund tun dürfen. ich glaube nicht das sich hier jemand profilieren wollte und dabei so tut als habe er aras.
    ein gewisses maß an fehlprägung lässt sich unter gegebenen umständen (HZ und/oder schwere haltungsfehler) eben bei allen arten beobachten und nicht nur bei großpapageien.


    ich habe nunmal momentan mit 2 vögeln mit sexueller fehlprägung zu kämpfen..und hoffe dass ich das irgendwann zusammen mit den beiden in den griff bekommen werde.
    anfangs richteten sich ihre aggressionen noch auf die stofftiere..seitdem ich sie ihnen weggenommen habe richten sich die aggressionen eben gegen mich meinen freund oder aber gegen den "partner".
    einer ist wie gesagt ne sichere NB beim anderen vermute ich es..
    beide stammen aus JAHRELANGER einzelhaltung..leider bis über die eintretende geschlechtsreife hinaus..anders wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen..
    diese verhaltensstörungen kann man dann wohl nicht mehr von HZ oder NB abhängig machen..sie hängen definitiv mit der haltung zusammen..
    daher ist es sehr einerseits sehr eniseitig zu sagen..nur die hz führt zu verhaltensauffälligkeiten..andererseits würde die NB ohne das haltungsfehler begangen würden wahrscheinlich auch nicht so zu diesen verhaltensstörungen neigen..
    egal wie man es dreht es bleibt der fehler des menschen der die vögel zu dem gemacht hat was sie sind.
    gerade deshalb halte ich solch aufklärende diskussionen für wichtig und unumgänglich.einfach damit solche fehler in zukunft vermieden werden können.

    ich hoffe sehr das dieses thema auch von leuten aufgegriffen wird, die noch keinen papageien haben aber überlegen sich einen (natürlich 2) anzuschaffen.

    diese diskussion mit all ihren meinungen verdeutlicht ja nur was entweder die HZ oder aber auch die haltungsfehler bei einer NB auslösen können.
    das ganze soll anderen leuten helfen solche fehler zu vermeiden.
     
  7. Rena

    Rena Guest

    hallo.a,canus

    genau....wie erklärt sich das.....meine graupapageienhenne eine NB ist rupfer,obwohl glücklich verpaart.

    das männchen eine HZ....kein rupfer und beide nicht zahm....nicht bissig,geschweige aggressiv.

    dagegen einer meiner molukken (WF) nach partnerverlust und vergesellschaftung mit einen weisshaubenkakadu....wurde der komplett gefiederte und flugfähige zum rupfer,das sich nach jahren nicht wieder änderte.

    daher schliese ich die vorhergehende schlechte haltung der vorbesitzerin mit ein.

    auch meine anderen zwei papageien (jeweils langjähriger einzelhaltung)...keine rupfer,schreier usw, was ja hier die ursachen sein sollen.

    schon merkwürdig,wie man dies so im raum stellen kann,das nur,oder zu meist nur die HZ das sein sollen.:?

    meine wildfänge sind zahm....;)
     
  8. amai

    amai Guest

     
  9. gigi

    gigi Stammmitglied

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    Hallo,

    hier meine Meinung:


    ich habe beide Varianten der Vögel. Meine Handaufzucht ist total auf mich geprägt. Habe es bisher mit größter Mühe!!! nicht geschafft sie auf den Partner zu fixieren. Hoffe nur, daß die Geschlechtsreife es schafft. Mir tut der Hahn irgendwie schon leid. Obwohl er es mit ihr immer wieder versucht, nimmt sie Ihn kaum war und kommt dauernd zu mir(was mich auch mittlerweile ein wenig nervt).Das der Hahn das so mitmacht....Ich habe nur Angst, daß er aus diesem Grund irgendwann ausflippt und sie beissen wird.


    Am besten würde eine Teilhandaufzucht sein. Das bedeutet für mich:

    Die Ältern sorgen für ihr Küken und der Züchter kommt ab und zu rein(wenn die Eltern nicht da sind) und nimmt das Küken in die Hand. Füttern sollte er es nicht.

    So würde der junge Vogel keine/wenig Angst vor der Hand haben, aber immer wissen, was ein Vogel wissen muß.


    Würde ich nochmals Papageien kaufen, würde ich auf jeden Fall keine!! Handaufzucht mehr nehmen...dann lieber schon einen sehr junge(gerade mal Futterfest) Naturbrut.



    Grüße,
    Gregor
     
  10. #69 gigi, 30. August 2006
    Zuletzt bearbeitet: 30. August 2006
    gigi

    gigi Stammmitglied

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    Rupfer oder Nichtrupfer:

    die einen vertragen Rückschläge/Haltungsfehler gut, die anderen weniger gut, deswegen die verschiedenen Meinungen.

    Sicher ist nur, daß es an der menschlichen Haltung liegt. In der Natur kommt soetwas nicht vor.

    Wieso nicht?

    meine Meinung:
    weil es den Tieren nie langweilig wird und fast immer ein neuer Partner zu Verfügung stehen kann. Die Vögel haben fast unendlich freie Auswahl.



    Gregor

    P.S. stellt Euch mal vor:
    ihr würdet von 0 Jahren bis 75 Jahren im einem Zimmer wohnen und mit ca.7 Jahren einen gegengeschlechtlichen Partner dazukriegen.
    Wie würde so ein Mensch mit 75 Jahren sich dann verhalten/aussehen---> jedenfalls nicht gerupft....
     
  11. amai

    amai Guest

    eine teilhandaufzucht bedeutet aber ganz klar das der züchter zufüttert bzw das küken nach ner weile komplett von den eltern trennt und nur weiter füttert..

    das was du meinst gigi ist eine begleitete aufzucht..meiner ansicht nach für den "stubenvogel" die beste möglichkeit..die allerbeste ist natürlcih wie soll es auch anders sein eben die naturbrut..(nur dann dauert das zähmen falls überhaupt möglich eben sehr lang)
     
  12. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    BWB:wo es zwitschert und pfeifft
    nochmal ich, aber nur ganz kurz :zwinker: ,
    Die begleitete Elternaufzucht mag gut sein, aber ich habe damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht, nicht von Verhaltensauffälligkeiten her sondern von Eltern ( egal ob zahm oder nicht), die dann die Jungvögel angriffen nachdem der Züchter sich mit ihnen beschäftigt hatte, bzw. zufütterte. Ergebnis waren Vögel mit Verletzungen, Vögel denen die Füsse abgebissen wurden oder sogar tot gebissen wurden. Daher bin ich hier sehr skeptisch diese Aufzuchtmethode zu empfehlen. Ich kenne auch einige Fälle wo es gut ging, aber das ist leider die Minderheit.

    Und ich bin auch der Meinung, das jeder seine Meinung kundtun darf, nur sollte man irgendwie mitbekommen von welchen Vögeln er seine Erfahrungen her hat, das wäre mir wichtig, .....

    Und zu dem dass Leute diese Diskussion lesen sollten, die sich Vögel anschaffen, dieses Ziel wird sehr wenig erreicht werden und wenn, dann kann es trotz allem zu Problemen mit HZ oder auch mit NB kommen. Die Ansicht Vögel als Heimvogel zu halten und dass sie dann auch zahm sein sollen wird sich durch einen solchen Beitrag sicher nicht ändern.

    Und zu der Einstellung ganz junge, gerade futterfeste Tiere anschaffen zu wollen und keine Hz mehr, gerade dies ist auch nicht so gut, zumindest aus meiner Sicht, denn Vogelkindergärten, indenen die Vögel von adulten Tieren Verhaltensweisen lernen sind in der Zeit des futterfest seins, sichern Fliegens usw. wichtig, haben die Vögel das nicht fehlen ihnen wichtige Schritte in der Sozialisation, daher halte ich das auch für keinen guten Weg.

    noch einen Exkurs am Rande, gestern rief mich wieder mal jemand an, Graupapagei, Einzelhandaufzucht bei jemand der keinerlei Erfahrung auf diesem Bereich hat, Züchter auch nicht, gab das Tier aber mit ca. 5/6 Wochen her.
    Jetzt, mit ca. 10 Wochen, spukt der Vogel viel, nimmt ab und ich habe sofort einen Gang zum TA empfohlen, hier könnte ich mich auch nur aufregen, der Vogel ist aus meiner Sicht jetzt schon klar, dass er Probleme hat, körperliche wie auch seelische...... grummel.
     
  13. futter

    futter Mitglied

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    erst mal ein GROßES lob
    an euch man(n) kommt mit dem lesen ja garnicht mehr hinterher :beifall:
    ich denke mal alles was hier gesagt wurde oder noch wird ist wichtig
    ob für oder gegen HZ
    man darf nur eins nicht vergessen es sollte denn vogel immer zu gute kommen

    ich denke jeder sollte auch seine eigenen erfahrungen sammeln
    aber sich auch die erfahrungen der andren anhören

    ALLE ZUSAMMEN SIND AM SCHLAUSTEN
     
  14. Divana

    Divana Foren-Guru

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    das habe ich allerdings auch schon mehrfach gelesen, oder davon gehört.
    Ich selber hatte ja bisher nur Welli, Nymphen oder Ziegensittichnachwuchs.
    Bei diesen Arten hatte ich in dieser Hinsicht noch nie Probleme.

    Aber ich denke das Papageien darauf intensiver reagieren. Habe auch
    schon gehört das den Jungen die Füsse abgebissen wurden weil die
    Elterntiere versucht haben den geschlossenen Ring zu entfernen.
    Also ist bei Papageien wohl eine begleitende Aufzucht wohl eher schwierig.
     
  15. #74 Walter, 6. September 2006
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2006
    Walter

    Walter Mitglied

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    Hallo,

    ich züchte seit über 10 Jahren mit zahmen Brutpaaren in Gruppenhaltung und habe nur die besten Erfahrungen mit meinen Jungvögeln gemacht. Innerhalb von ca. 3 Monaten nach dem Ausfliegen sind diese Vögel schon weitgehend perfekt im Umgang mit Artgenossen und Menschen, sie sind so zahm wie man sich das als Halter oder auch Züchter nur wünschen kann, dabei ist aber die Gefahr einer Fehlprägung mit Sicherheit ausgeschlossen. Ich halte diese Aufzuchtmethode sowohl einer reinen Naturbrut ohne näheren Menschenkontakt als auch einer Handaufzucht für weit überlegen. Dies ist eigentlich kein Wunder, denn der Jungvogel wächst ja genau unter den Bedingungen auf unter denen er später auch leben wird und er lernt all das in der Zeit in der er besonders lernfähig ist, nämlich in den ersten Monaten nach dem Ausfliegen.

    Ich denke, daß diese Art der Aufzucht eines Tages so selbstverständlich sein wird wie dies bei Hunden oder Katzen der Fall ist, kein Mensch kommt wohl auf die Idee ohne wirklich zwingenden Grund bei diesen Tieren den Nachwuchs von Hand aufzuziehen.

    Was Papageien anbelangt so sind meiner Meinung nach vor allem Halter mit zahmen, brutwilligen Paaren und entsprechend Platz die idealen Züchter für die vom Menschen begleitete Naturbrut. Brutpaare so eng bei der Aufzucht des Nachwuchses begleiten zu dürfen ist nebenbei bemerkt ein ganz besonderes Erlebnis. Der Umgang mit aus solchen Bruten hervorgegangenem Nachwuchs macht nicht nur die wenigen Jahre bis zur Geschlechtsreife Spaß sondern auch danach, das sind keine Kanditaten für Auffangstationen. Ich habe übrigens einige dieser Kandidaten aufgenommen, kann also Vergleiche ziehen und verstehe durchaus daß die früheren Halter mit diesen Vögeln irgendwann verzweifelt sind.

    Ich hänge mal ein Bild von diesem Jahr an, die Jungvögel sind normalerweise in der Bruthöhle und werden gelegentlich zum Füttern (durch die Eltern versteht sich) mit ins Wohnzimmer genommen. Die Eltern (in diesem Fall ein Männchen mit 2 Weibchen die gemeinsam brüten) kennen das längst, wie man sieht sind sie auch in keiner Weise nervös, im Gegenteil sie betrachten das sogar als willkommene Abwechslung. In den ersten Lebenswochen gehören aber, wenn man von der Beringung absieht, die Jungvögel ausschließlich den Eltern. Sie sind dann auch nicht sehr erbaut wenn sie in dieser Zeit gestört werden, es hätte ja auch keinen Sinn wenn sich der Mensch in dieser Zeit schon mit dem Nachwuchs beschäftigt.

    Beste Grüße
    Walter
     

    Anhänge:

  16. Bea

    Bea Guest

    Hallo Walter,

    gehört zwar nicht zum Thema aber ich finde dein Körbchen voll Amazonen bildschön!
     
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  18. bentotagirl

    bentotagirl Guest

    also ich habe festgestellt das es sehr schwer ist HZ zu sozialisieren. Ich habe jetzt einige Notfälle per Hand aufgezogen. Den Pips hatte ich zusammen mit seinen beiden Geschwistern. Ihn habe ich behalten und jedes mal wenn ich in die Nähe der Volliere komme kommt er angelaufen. Er hat mit den anderen immer noch nichts am Hut obwohl ich kaum zuhause bin und mich kaum um ihn kümmere. Ich gehe nur zum füttern und säubern in die Volliere. Ich hoffe das er wenn er geschlechtsreif ist sich verpaart und dann nicht mehr immer hinter mir her ruft. Handaufzucht aus kommerziellen Gründen lehne ich ab. Bei Notfällen wie auch die beiden die ich jetzt hier habe ist das was anderes. Die beiden waren ja schon sechs wochen alt da bleibt einem ja nichts anderes mehr über als einzugreifen.
     
  19. VEBsurfer

    VEBsurfer Guest

    hallo, eine bekannte hat eine hz, die als "notfall-hz" gemeinsam mit einem anderen küken aufgezogen wurde. zwar zeigt sie die aggressiven attacken wie die meisten hz, aber sie ließ sich verpartnern. ich habe zwei nb, die perfekt harmonieren. der hahn ist penetrant lieb und gutmütig, die henne regelrecht "wild". beide lebte die ersten jahre nur in gesellschaft ihrer geschwister. der hahn sogar 3 jahre, die henne 2. ob sich ein geier dem menschen anschließt oder nicht, ist wohl immer auch eine frage seines charakters.

    ich lehne hz (außer im notfall und zur arterhaltung) ab. von walters methode habe ich heute das erste mal gelesen. das finde ich eine sehr harmonische alternative zur "reinen" nb. und der korb mit jungvögeln ist ja einfach nur süß.
     
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