Hauptübertragungsweg von H5N1 Gastro-intestinal, also über den Verdauungstrakt?

Diskutiere Hauptübertragungsweg von H5N1 Gastro-intestinal, also über den Verdauungstrakt? im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich hab diese Überlegung schon mal Mitte April im Hüfo vorgebracht. Villeicht können mir hier einige weiter Quellen liefern ... Gibt es Studien,...

  1. Redcap

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    Ich hab diese Überlegung schon mal Mitte April im Hüfo vorgebracht. Villeicht können mir hier einige weiter Quellen liefern ...
    Gibt es Studien, die den gastro-intestinalen Übertragungsweg bei Mensch und Tier in den Vordergrund stellen??
    Nach den Publikationen von Grain, BirdLife Int. usw. scheint der überwiegende Teil der Infektionen bei Mensch und Tier durch die Verspeisung infizierten "Materials" zu erfolgen ...
    http://www.huehner-info.de/huefo/thread.php?threadid=8025
     
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  3. #2 Gänseerpel, 4. Juni 2006
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    Beim Menschen gilt die Infektion über die Atemwege als klassischer Infektionsweg. Hier gibt es u.a. zwei neuere Arbeiten, die sich näher mit den Gegebenheiten befasst haben und die zu dem Schluss kommen, dass H5N1 im Gegensatz zu H1, H2 und H3 bevorzugt die tiefen Atemwege befällt. (Debby van Riel, Vincent J. Munster, Emmie de Wit, Guus F. Rimmelzwaan, Ron A. M. Fouchier, Ab D. M. E. Osterhaus, Thijs Kuiken: H5N1 Virus Attachment to Lower Respiratory Tract . Science.1125548) Dies stimmt auch mit den klinischen Erfahrungen überein. Bei Vögeln wiederum herrscht weitgehende Übereinstimmung, dass die Übertragung hauptsächlich über Faeces bzw. kontaminiertes Wasser/Futter via Magen Darmtrakt erfolgt. Interessant ist, dass von einigen Autoren die Resistenz von H5 Viren gegenüber saurem pH als höher angegeben wird als bei H1-3 Typen. Der niedrige Magen - pH ist für viele Mikroorganismen eine schwer zu überwindende Barriere. dies gilt für natürliche Infektion. Unter Laborbedingungen sind natürlich je nach Versuchsanordnung verschiedene Infektionswege darstellbar. Meist wird pharyngeal inokuliert, aber auch intravenöse Erregereinbringung ist Standard
     
  4. #3 Redcap, 4. Juni 2006
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2006
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    Ja, deswegen spricht man bei einer gastro-intestinalen Ausprägung der Symptomatik von atypischer Influenza ... aber wenn 70 % dieser Atypischen Influnza entsprechen, ist sie dann noch atypisch??
    http://www.cdc.gov/ncidod/eid/vol10no7/04-0415.htm
    Hier wird auf eine Studie verwiesen deren Ergebnisse mit Hinweis auf obige Ergebnisse, auf die potentielle Rolle des oralen Ansteckungsweges hinweist ...

    http://www.fluready.net/index.php?option=com_content&task=view&id=24&Itemid=9

    Die vollständige Studie:
    Influenza A Virus (H5N1) Infection in Cats Causes
    Systemic Disease with Potential Novel Routes of
    Virus Spread within and between Hosts
    Guus F. Rimmelzwaan, Debby van Riel,
    Marianne Baars, Theo M. Bestebroer,
    Geert van Amerongen, Ron A.M. Fouchier,
    Albert D.M.E. Osterhaus, and Thijs Kuiken
    http://www.animal-health-online.de/drms/klein/rimmelzwaan.pdf

    Sollte man da nicht noch genauere Untersuchungen anstellen?
    Durch die Publikationen von Grain, Berichte aus der Türkei, Ägypten und Rumänien ist es ja bekannt, dass Geflügel bewusst nach AI-Ausbrüchen verkauft wurden und dass man auch nicht zimperlich ist, kranke, bzw. verstorbene Vögel zu verspeisen.
    Sind die knapp 200 Krankheits- und 130 Todesfälle darauf zurückzuführen??
     
  5. #4 Gänseerpel, 5. Juni 2006
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    7 (=70%) hatten in der zitierten arbeit GI Begleitsymptomatik.

    Ob die Rimmelzwaan studie den Schluss zuläßt, dass die Fäecal orale Übertragung eine größere Rolle spielt, ist fraglich. Immerhin ist bei Säugern eine orale Übertragung experimentell und kasuistisch belegt.

    Andererseits ist denkbar, dass die "Eintrittspforte" den Krankheitsverlauf eher weniger präjudiziert, der Organbefall also wenig über den Infektionsweg aussagt. Im Krankheitsverlauf kommt es mehr oder weniger zu einer Virämie, sodass die Viren potentiell alle Gewebe infizieren können. Die hohe GI Begleitrate belegt eher einen breiteren Gewebetropismus der HPAI Viren. Genau das wird von vielen Forschern aufgrund der anders konfigurierten Cleavage site von H5 HPAI Viren angenommen. Das HA von LPAI Viren kann nur von trypsin-ähnlichen Proteasen gespalten werden, diese kommen überwiegend nur in respiratorischem Gewebe vor, während das HA von HPAI von furinähnlichen Proteasen gespalten werden kann, die eigentlich ubiquitär auftreten.

    Ein weiterer Punkt ist die Verteilung von alpha 2,3 - bzw alpha 2,6 Sialins. Rezeptoren. Obwohl erstere bei Vögeln, letztere typischerweise beim Menschen vorherrschen, scheint es in manchen Geweben beim Menschen in geringem Masse auch alpha 2,3 Rezeptoren zu geben. Die Verteilung dieser Rezeptoren bestimmt auch den Gewebetropismus mit.

    Man darf aber nicht übersehen, dass Gewebetropismus und Wirtspezifität komplexe Vorgänge sind, die durch die oben erwähnten Mechanismen nicht vollständig beschrieben sind. Immerhin erklärt dieses Modell aber einige Besonderheiten der H5N1 Typen im Vergleich.

    Es ist nicht auszuschließen, dass die offensichtliche Zunahme einer GI Beteiligung im Zeitverlauf mit einer progressiven Verbreiterung des Gewebetropismus in Zusammenhang steht. Dies wäre ein Befund, der die Annahme einer zunehmenden Gefährlichkeit der H5 HPAI Typen stützt.
     
  6. Redcap

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    Ja, das stimmts schon, dass diese Ergebnisse in erster Linie auf eine Verbreiterung des Gewebetropismus hinweisen.Aber auf die Frage, ob die Fälle bei Menschen, genauso wie bei Tieren über den oralen Weg entstanden sind, also Opfer eines "Nahrungsmittelskandals" sind, habe ich immer noch keine Forschungsarbeiten oder ähnliches gefunden, außer den Text von Grain und den Fakten, dass in einigen Ländern Geflügel trotz Ausbruch verkauft wurde, mit der Folge, dass es Menschenopfer gab.
    Bei Tieren wird ja offen von einem oralen Hauptübertragungsweg gesprochen, warum wird dieser Ansteckungsweg nicht auch bei Menschen als Hauptrisiko angesehen?
    Ich wage zu behaupten, dass diese 200 Fälle mit H5N1 durch den Verzehr infizierten Geflügels entstanden, oder gibt es nachgewiesen Fälle bei Menschen, die kein Geflügel gegessen haben?
     
  7. #6 Vogelklappe, 5. Juni 2006
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    Hallo Redcap,

    die Vietnamesen wurden infiziert, nachdem sie Hühnerblut getrunken haben, ein Junge nach Baden in einem Fluss, in den tonnenweise Exkremente eingeleitet wurden. Die Kinder in der Türkei haben mit blutigen Hühnerköpfen gespielt...es spricht eigentlich recht viel über eine Infektion über den GIT. Wenn auch nicht ganz zum Thema, ist es in diesem Zusammenhang vielleicht trotzdem interessant: Raucher erkranken häufig zunächst an Magen- oder Hanrblasenkrebs, der durch Metaboliten der Nitrosamine im abgeschluckten Rauch ausgelöst wird. Lungenkrebs ist hingegen meistens ein Sekundärtumor.
     
  8. #7 Gänseerpel, 10. Juni 2006
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    Im Prinzip ist zuzustimmen, dass ein oraler Übertragungsweg zumindest eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt. Wir hatten vor einiger Zeit mal eine Diskussion hier im Forum. Ich denke einige der von dir angesprochenen Aspekte sind in diesem Thread aufgegriffen. Die Frage, ob von einem Hauptübertragungsweg gesprochen werden kann, ist imho derzeit nicht zu beantworten.
     
  9. #8 Redcap, 10. März 2007
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2007
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    Gibt es mittlerweile neuere Studien, die die Übertragungswege von H5N1 eingrenzen, sowohl beim Tier als auch zum Menschen?
    Zu SIV/HIV gibt es z.B. diese.
    Danach ist jeder sechste Affenjäger in Kamerun mit SIV, also der Vorstufe von HIV infiziert.
    http://www.cdc.gov/ncidod/EID/vol11no12/05-0394.htm.

    Bei den meisten anderen Zoonosen spielt die Blutübertragung oder der Verzehr von Fleisch auch eine Rolle. Salmonellen, BSE, um nur zwei Prominente zu nennen.
    Kommt bei den Forschern denn keiner auf die Idee, dass sich die bisherigen humanen Fälle fast ausschliesslich bei der Verarbeitung und dem Verzehr von infiziertem Fleisch ergaben?
     
  10. #9 Gänseerpel, 10. März 2007
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    Da wirst Du dir die Mühe machen müssen, die Kasuistiken durchzusehen. In vielen wenn nicht den meisten fällen lief die Erkrankung als bronchopulmonaler Infekt ab. Das spricht gegen die these einer oralen route

    Aus dem Stehgreif kann ich folgende Zahlen nennen:

    Hong Kong, Thailand, Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt, Kambodscha,
    1997 2004 2004 2005 2005
    (n=18 ) (n=17) (n=10) (n=10) (n=4)
    Lungeninfiltrate 11/18 (61) 17/17 (100) 10/10 (100) 10/10 (100) 4/4 (100)
    Diarrhoe 3/18 (17) 7/17 (41) 7/10 (70) NA 2/4 (50)
    Bauchschmerzen 3/18 (17) 4/17 (24) NA NA 2/4 (50)
    Erbrechen 6/18 (33) 4/17 (24) NA 1/10 (10) 0


    Quelle: N Engl J Med 2005;353:1374-85.

    Ausserdem: Erbrechen, Bauchschmerzen oder Diarrhoe beweisen noch nicht zwangsläufig eine oral/intestinale Infektion.
     
  11. #10 Gänseerpel, 10. März 2007
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    In der gleichen Arbeit findet sich eine interessante Aufstellung über die Befunde bei Kontaktpersonen. Grob zusammengefasst kann man etwa von einer serokonversionsrate von 10 % ausgehen.

    Auffällig ist in jedem Fall, dass in den allermeisten Erkrankungsfällen direkter Kontakt mit infizierten Vögeln vorausging. Dies spricht ebenfalls gegen die annahme einer oralintestinalen Route, da hier ein direkter Vogelkontakt nicht erforderlich wäre und das Muster anders aussehen müsste.

    Patienten mit Kontakt zu krankem 11/16 (70) 14/17 (82) 8/9 (89) 6/6 (100) 3/4 (75)
    Geflügel — Anz./Gesamtzahl (%) Besuch Status von
    von Geflügel- 4 unbekannt
    märk ten
     
  12. Redcap

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    Ich zitiere ...

    http://www.i-sis.org.uk/WCYBABF.php

    Gibt es die SA-a-2,3-gal Rezeptoren auch in der Schleimhaut des humanen Gastrointestinaltrakts?
     
  13. #12 Gänseerpel, 11. März 2007
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    Es scheint nicht nur auf das Vorhandensein von 2,3 oder 2,6 Rezeptoren anzukommen. Siehe "Tropism of avian infuenza A (H5N1) in the upper and lower respiratory tract" von Nichols e coll. Die Infection des Nasopharynx erolgt demnach auch ohne Vorhandensein von 2,3 Receptoren.

     
  14. #13 Redcap, 15. März 2007
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2007
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    Ach auf flu.org.cn ist Verlass.:bier:

    http://content.nejm.org/cgi/reprint/353/13/1374.pdf

    gefunden über ...
    http://forum.flu.org.cn/en/attachment.php?attachmentid=16&d=1146116772
    http://www.cdc.gov/ncidod/EID/vol12no11/06-0426.htm
    1. auch sonst interessant hinsichtlich der Anpassung von H5N1-Serotypen an SA-a-2-6-gal
     
  15. #14 Gänseerpel, 15. März 2007
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    Ich erinnere mich dunkel an eine Diskussion bei den Flutrackers, wo eine ganz clevere Parallele gezogen wurde. Hierbei ging es um die unterschiedliche Immunisierung von Aasfressern und Carnivoren. Wenn ich den Link finde, bekommst du ihn.

    Der FIUC link geht nicht.
     
  16. #15 Gänseerpel, 15. März 2007
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    tested for viral RNA. Das ist nicht gleich infektiöses Virus, außer (nur) in einem Fall. Verwunderlich ist das Auftreten von vRNA keinesfalls, da alles was im HNO Bereich vorkommt, irgendwie auch die vias naturales durchläuft. Wenn die GI Route eine grössere Rolle spielen würde, müsste das Virus imho in einer grösseren anzahl an Fällen nachweisbar sein.
     
  17. Redcap

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  18. #17 Redcap, 15. März 2007
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2007
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    7/10 und 7/9 sind doch immerhin eine Mehrheit ... bei diesen Untersuchungen.
     
  19. #18 Gänseerpel, 16. März 2007
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    Ich glaube aus den weiter oben dargelegten Gründen nicht, dass man das Problem auf diese Formel reduzieren kann.

    Ich weiss nicht, wie Du auf die Zahlen kommst.
    Obwohl man davon ausgehen kann, dass sich das Virus im einzelfall (auch) im GI repliziert, ist als Hauptinfektionsort, an dem sich das Geschehen abspielt, der AT anzunehmen.

    Gegen detailliertere Untersuchungen ist sicher nichts einzuwenden.
     
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  21. Redcap

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    Mal ne Frage: Wo ist die Haupteingangspforte für das Virus bei Geflügel?
    Und welche Organe versagen dann?
     
  22. #20 Gänseerpel, 16. März 2007
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    Nochmal: Diarrhoe oder Bauchschmerz ist noch kein Beweis für einen Virusbefall. Elektrolytverschiebungen, sek Infektion bei Immunschwäche Freisetzung von Cytokinen können hierfür die Ursache sein, um nur einige zu nennen.

    Meist heisst es bei Geflügel "multipler Organbefall", es kommt aber auf die Vogelart und den Virustyp an. Es wird auch die ausschließliche Schädigung des AT (Enten) berichtet (1) Auch Befall des Nervensystems ist häufig, sodass man im typischen Fall schon von einer systemischen Infektion ausgehen kann.

    Häufig wird in Laborversuchen tracheal, cloacal, an den Narinen und im Pharynx infiziert. (2)

    Es muss immer wieder gesagt werden, dass Laborergebnisse nicht 1:1 auf die Praxis übertragen werden können.




    (1) JOURNAL OF VIROLOGY, Mar. 2005, p. 3692–3702 Vol. 79, No. 6
    Characterization of Highly Pathogenic H5N1 Avian Influenza A
    Viruses Isolated from South Korea
    Chang-Won Lee, David L. Suarez, Terrence M. Tumpey, Haan-Woo Sung, Yong-Kuk Kwon,

    (2) pnas.orgcgidoi10.1073pnas.0504662102
    Role of domestic ducks in the propagation and biological evolution of highly pathogenic H5N1 influenza viruses in Asia
    D. J. Hulse-Post*, K. M. Sturm-Ramirez*, J. Humberd*, P. Seiler*, E. A. Govorkova*, S. Krauss*, C. Scholtissek
     
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Hauptübertragungsweg von H5N1 Gastro-intestinal, also über den Verdauungstrakt?

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