Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht

Diskutiere Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Stallpflicht für Geflügel Hallo, vielleicht mal wieder zum Thema zurück? Angst vor Vogelgrippe Stallpflicht für Geflügel veröffentlicht:...

  1. aday

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    Stallpflicht für Geflügel

    Hallo, vielleicht mal wieder zum Thema zurück?

    http://www.rp-online.de/public/article/dtoday/news/aktuell/355626

    Düsseldorf wird nicht alleine bleiben mit seiner Entscheidung. Um das vorherzusagen braucht man noch nicht einmal eine Glaskugel. Ein Vögelein zwitscherte sogar das im Bundesministerium die Weichen schon gestellt sind für eine erneute Deutschlandweite Aufstallung. Mal sehen was kommt.
     
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  3. aday

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  4. aday

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    http://www.presse-service.de/static/64/646543.html
     
  5. aday

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    http://www.china.org.cn/german/265463.htm
     
  6. aday

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    Vogelgrippe: Ab 15. Oktober ist wieder Schluss mit Freiland

    http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_11319.html
     
  7. aday

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    http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/brandenburg-vogelgrippe/77128.asp
     
  8. aday

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    http://www.hr-online.de/website/rub...p?rubrik=15662&key=standard_document_27316740
     
  9. aday

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    Dann solle die Stallpflicht für größere Gebiete gelten.

    http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=3272130
     
  10. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Im Rahmen des Monitoring-Teilprojekts werden Kloaken- und Schnabelabstriche genommen und auf H5N1-Viren untersucht.“
    Dort findet man aber das Virus bei inapparenten Trägern nicht (mehr). Ähnlich wie bei anderen Viruserkrankungen oder auch Ornithose ist eher wahscheinlich, dass man einen vor längerer Zeit stattgefundenen Infekt bei Tieren, die ihn überstanden haben, nur mittels Serologie oder Organbefunden nachweisen kann.

    Ebenfalls im Monitoring-Teilprojekt werden Jungschwäne und -enten eingefangen und untersucht. Wird bei diesen Tieren, die erst im Frühjahr geschlüpft sind, das Virus nachgewiesen, so bedeutet das, dass H5N1 mindestens noch im Frühsommer am Bodensee präsent war.“
    Daß es im Frühsommer in Deutschland noch präsent war, wissen wir ja nun schon von dem 3 Monate alten Schwan im Dresdner Zoo, der als einziger Vogel im August infiziert mit H5N1 gefunden wurde.

    Zu diesem Zweck werden Schwäne und Schweine mit H5N1- Viren infiziert und anschliessend beobachtet: Zeigen sie Krankheitssymptome? Scheiden sie das Virus aus, und wenn ja, wann und in welchen Mengen? Bis jetzt hat man solche Experimente nur mit Enten gemacht, die das Virus nach einer Infektion offenbar bis zu 15 Tage lang ausscheiden.“
    Das stimmt ja auch nicht, selbstverständlich gab es Infektionsversuche mit Schweinen:

    Bei Schweinen, die oft Träger von Influenzaviren sind, seien lediglich in acht von rund 3.000 untersuchten Tieren in Vietnam Hinweise auf einen Kontakt mit dem Erreger H5N1 gefunden worden. Allerdings war das Virus bei keinem der Tiere nachweisbar, keines der Tiere zeigte eine klinische Erkrankung. Auch in Infektionsversuchen, die am Friedrich-Loeffler-Institut vorgenommen wurden, erwiesen sich Schweine als wenig empfänglich für das Virus H5N1: „Infizierte Tiere waren nicht in der Lage, das Virus zu vermehren oder die Infektion weiterzuverbreiten.“
    http://www.faz.net/s/RubED0C6D94EC5...C88A8307CBEACB0A79~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Und lebende Schwäne hätte man besser schon auf Rügen zur Zeit der ersten H5N1-Nachweise untersucht. Die „Sentinel-Stockenten“ will man jede Woche alle einfangen und untersuchen (denn nach 15 Tagen wäre ja alles vorbei) ? Ob bei so häufigen Fangaktionen viel Zuflug zu verzeichnen ist ? Wenn wenigstens der Erkenntnisgewinn dabei herauskommt, dass man mit der Stallpflicht wie in Sachsen keine Einschleppung in Geflügelbestände verhindert, kann man ja weiterhin nicht zielführende Tierarten in den Vordergrund stellen:
    Was ist also im Sommer mit ihm passiert ?"
    Mit Untersuchungen von Abstrichen bei Wasservögeln, die H5N1-Viren nur zwei Wochen ausscheiden, ist diese Frage sicher nicht zu beantworten.
     
  11. aday

    aday Foren-Guru

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    Schutz des Geflügels schützt auch den Menschen

    http://www.neue-oz.de/information/n...565.html?SID=c5249f38207c32de2d3713109829d232
     
  12. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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  13. Gänseerpel

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    Hinter dieser unscheinbaren Nachricht verbirgt sich (falls sich die Meldung als wahr herausstellt) eine Sensation.

    Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass der Erreger (welcher eigentlich genau?) nicht so pathogen ist, dass nicht zumindest einige Tiere die Infektion überleben und eine protektive Immunität aufbauen können.

    Selbstverständlich scheiden solche Tiere auch kein Virus aus.

    Das bisher gepflegte Dogma, der Qinhai Virus töte rasch alle befallenen Tiere, kann man nun vermutlich aufgeben.

    Des weiteren bedeutet dies die Chance, dass der Vormarsch des Virus zum stehen kommen wird, da eine Epidemie nur bei vorliegen eines großen Anteils nicht immunisierter Individuen entstehen bzw. sich weiter ausbreiten kann.

    Auf die Bedeutung der Serologie wurde hier und anderswo x mal hingewiesen.
    Stattdessen wird weiterhin allerorten fast ausschliesslich nach Virus gesucht - und nichts gefunden. Es wäre übrigens nicht das erste mal, dass Antikörper gegen H5N1 in WV nachgewiesen werden, allerdings bezeichnenderweise nicht in der BRD.

    Derweil schwadronieren Experten wie Ortrud Werner in nicht nachvollziehbarer Weise über die Gefahren, die von angeblich virusausscheidenden Wildvögeln ausgehen.

    "den Virus häufig in sich tragen und ausscheiden?"
    Wo bitte gibt es auch nur einen einzigen Beleg für diese Behauptung? Anstatt auf wissenschaftrliche Belege stützt sich Werner vermutlich auf Vorgaben von Politik und Gedflügelwirtschaft.

    Angesichts dieser Bedingungen ist nicht anzunehmen, dass die richtigen Schlussfolgerungen aus dem vorliegenden Sachverhalt gezogen werden.

    Wie meistens, wenn sich Politik, Partikularinteressen und Wissenschaft zu einem undurchsichtigen Amalgam verquicken.
     
  14. aday

    aday Foren-Guru

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    Impfen und die Folgen?

    http://www.networld.at/index.html?/articles/0644/35/155312.shtml
     
  15. Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    Auf die Gefahren einer Impfung unter den derzeit zur Verfügung stehenden Bedingungen einer HA Epitop basierten Impfung wurde hier mehrfach wissenschaftlich begründet hingewiesen. Insofern kommt die Meldung nicht ganz überraschend.

    Mit der Bewertung ist allerdings Zurückhaltung angeraten:

    1. Es wird sich erst erweisen müssen, auf welche Umstände das beschriebene Auftreten der neuen Variante realiter zurückzuführen ist. Es könnten auch andere Ursachen in frage kommen.

    2. Bei der in China anzunehmenden Schlamperei, Inkompetenz und amtlichen Geheimnistuerei sind auch unsachgemässe Handhabung, mangelhafte Impfstoffqualität, sowie ungenügendes Controlling als Ursache für Fehlentwicklungen nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich. Es wäre jedenfalls verfrüht, Schlussfolgerungen auf die Nutzen/Risiko Bewertung der Impfung an sich zu ziehen.

    3. Der regierungsamtlich mit viel Vorschußlorbeeren vorgestellte Vektorimpfstoff wurde nie wissenschaftlich nachvollziehbar vorgestellt. Möglicherweise waren die Chinesen nicht in der Lage, ein - internationalen Massstäben genügendes Präparat ausreichender Qualität herzustellen.

    Heuristisch betrachtet wäre dies keineswegs erstaunlich, sondern entspräche eher den Erfahrungen, die man in anderen Bereichen mit chinesischen Produkten macht.
     
  16. aday

    aday Foren-Guru

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    China dementiert Vogelgrippe bei Schweinen (23.08.2004)

    http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/panorama/krankheiten/385070.html
     
  17. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    "Bern. AP/baz. Seit Anfang Oktober wurden in der Schweiz zehn tote Wildvögel auf das Vogelgrippevirus untersucht. Alle Proben sind negativ ausgefallen, wie der Sprecher des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET) Marcel Falk am Freitag auf Anfrage sagte. Die Zahl der untersuchten Tiere liegt in etwa im Rahmen des Vorjahres, erklärte Falk."
    http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=AD605417-1422-0CEF-70EC9E19ADC01525

    Interessanter wären ja Prognosen, wer glaubt, überhaupt fündig zu werden.
     
  18. #197 Baxter Stockman, 5. November 2006
    Baxter Stockman

    Baxter Stockman Banned

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    Hoffentlich müssen keine Tauben sterben! :traurig:

    Es grüßt
    Der Taubenkasper
     
  19. aday

    aday Foren-Guru

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    Die sterben schon lange. In einigen asiatischen Ländern fallen diese sprichwörtlich von den Dächern in den Orten wo die Vogelgrippe ausgebrochen ist. Sogar die Mönche beschweren sich dort schon deswegen.
    Müssen andere Tauben sein als bei uns, denn bei unseren Tauben ist H5N1 ja nicht relevant in Bezug auf die Stallpflicht usw..
     
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  21. Vogelklappe

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    Tauben ließen sich im FLI-Versuch nur mit sehr hohen Dosen H5N1-infizieren und schieden dann so wenig Viren aus, daß sich nicht ein einziges der hochgradig empfänglichen Hühner in derselben Voliere ansteckten - wieso sollte denn da Handlungsbedarf bezüglich Stallpflicht auch noch für Tauben sein ? Wo in Europa gab es auch nur eine infiziert gefundene Taube, die so etwas rechtfertigen würde ? Für mich ist viel mehr erfreulich, daß wenigstens hierbei noch etwas Augenmaß übrig scheint. Viel gefährlicher finde ich, daß mögliche andere Vektoren als Vögel, die auch das FLI in Erwägung zieht, nicht systematisch untersucht werden.
     
  22. Gänseerpel

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    Auf die FLI Veröffentlichung würde ich nicht viel geben, da nicht genannt ist, um welchen Subtyp es sich handelt. Es geben aber nur subtypenspezifische Betrachtungen Sinn. Richtig ist, dass zahlreiche Arbeiten belegen, dass Tauben eine geringere Infektionsrate, kürzeren Krankheitsverlauf und geringere Virusausscheidung unter Zugrundelegung der bisher untersuchten Viren haben.

    Der folgende Auszug mag die Problematik noch einmal aufzeigen
     
Thema: Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht
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