Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht

Diskutiere Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Die Zeitung gehört nur 2 Privatpersonen. Auf 2 Privatpersonen kann man leichter Einfluß nehmen als auf die gesamte englische Presse. Glaubst Du...

  1. #281 Akkas, 12. Februar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2007
    Akkas

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    Die Zeitung gehört nur 2 Privatpersonen.
    Auf 2 Privatpersonen kann man leichter Einfluß nehmen als auf die gesamte englische Presse. Glaubst Du wirklich, was die schreiben? Der Artikel liest sich wie ein mühsam zusammengewürfelter Versuch einer letzten Selbstverteidigung.

    Ich zitiere mal chook's Recherche aus dem Hüfo:


    Aday, wenn Du einer aus der Geflügelgroßindustrie wärst, und Du hättest Dir mit Deiner ganzen Vogelgrippe-Hochspielerei anstatt ein lauschiges Nest zu bauen, Dein eigenes Grab geschaufelt, würdest Du da allen Ernstes tatenlos abwarten, bis Du komplett auffliegst?
    Wie heißt das immer so schön...Geld regiert die Welt. Bloß reichen die Verbindungen der Hähnchenmäster und Eierproduzenten in diesem Fall nicht bis nach England, wie schade.:traurig:
     
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  3. Munin

    Munin Guest

    Aday, Du glaubst also - mit anderen Worten - das ungarische Landwirtschaftsministerium wisse mehr über die Transporte zwischen Ungarn und und GB als derjenige welcher sie durchführte?

    Nicht zu vergessen, dass Bernard Matthews höchstselbst in der Times jüngst die Möglichkeit des Selbstverschuldens einräumte:

    http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article1358254.ece


    Wie erklärt sich das? Wen darf man denn in seinen Aussagen nun nicht ernst nehmen? Das ungarische Landwirtschaftsministerium, die Budapester Zeitung, die Times oder Bernard Matthews?

    Gruß,
    Werner
     
  4. Eva53

    Eva53 Mitglied

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    Da wird vertuscht, gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen.
    Was bin ich doch froh, dass so was in diesem, unserem Lande nie und nimmer vorkommen könnte… ; )
     
  5. Akkas

    Akkas Stammmitglied

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    Jemand nannte Deutschland ganz treffend kürzlich ein Musterbeispiel für eine Lobbykratie.
    Na denn: Prost :bier:
     
  6. #285 Munin, 12. Februar 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Februar 2007
    Munin

    Munin Guest

    Lobbyismus in Deutschland? Niemals. Das ist mindestens so sicher wie die Renten, die blühenden Landschaften im Osten und die Sturmfestigkeit des neuen berliner Hauptbahnhofes..



    Gruß,
    Werner
     
  7. Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    Im Grunde ist es zweitrangig, ob der Ausbruch in England durch infizierte Geflügeltransporte ausgelöst wurde oder nicht.

    Der entscheidende Punkt ist, dass es zum wiederholten Male einem Betrieb, der nach eigener Aussage höchste "Biosafety Standards" erfüllt, nicht gelingt, seinen Bestand infektionsfrei zu halten. Dabei kann man durchaus gelten lassen, dass dies (zumindest teilweise) zutrifft.

    Letztlich ist aber gerade dies nur ein weiterer Beleg für die These, dass sich AI Viren mit heute verfügbaren Mitteln nicht mit hinreichender Sicherheit von einem Zuchtbetrieb fernhalten lassen.

    Die Kernfrage ist, wie ein Geflügelbetrieb Hygienestandards erreichen bzw. aufrecht erhalten soll, bei dem sogar Krankenhäuser versagen.
     
  8. aday

    aday Foren-Guru

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    Warum reagieren hier einige so agressiv? Lobbyarbeit usw.?

    Ist doch eigentlich ein interessanter Bericht, wenn man sich die Kernaussagen mal ansieht:
    1. Das Ungarische Ministerium sagt also, es hätte keine "gefährlichen" Exporte gegeben.

    2. In Ungarn waren es Gänse und dazu auch noch in Südostungarn. Die Betriebe die der Gruppe des Engländers zugehören befinden sich aber in Westungarn und sind doch Putenbetriebe, oder etwa nicht?
     
  9. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Sag' 'mal, aday, liest Du die Links nicht, oder kannst Du kein englisch:

    Link siehe oben.

    1. B. Matthews hat doch bereits zugegeben, 20 Tonnen (teilverabeitetes ! s.o.) Putenfleisch aus Ostungarn kurz vor dem dortigen Ausbruch von H5N1 in seine englische Anlage in Suffolk transportiert zu haben.

    2. Auch der Umfang der ungarischen Exporte nach England ist längst bekannt - was soll also dieses Dementi ?

    3. Wieso wurden in Gallfood - ebenso kurz vor dem Ausbruch - keine Gänse verarbeitet ?
     
  10. Akkas

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    Bürger fragen, so antwortet allen Ernstes ein Tierarzt, der gleichzeitig Politiker ist:http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-650-5588--p476.html#frage55142

    Frage zum Thema: Verbraucherschutz

    08.02.2007
    Frage von
    Walter Krahn
    Sehr geehrter Herr Goldmann ,

    ich hab dazu noch eine Frage .

    Sie schreiben selbst , dass das Virus in England und Ungarn in einem der größten Truthahnmastbetrieben aufgetreten ist . Merkwürdig ist dieTatsache , das zwischen Ungarn und Großbritanien einige Kilometer Distanz zu überwinden ist , aber in den dazwischen liegenden Ländern kein einziger Fall von H5N1 aufgetreten ist .

    Ist es nicht vielmehr so , dass dieser Virustyp, hauptsächlich durch die Enge in den Massenhaltungen , erst die Möglichkeit hat für die dort vegetierenden Geschöpfe tödlich zu werden .
    Wie kann man es sonst erklären dass in Kleinhaltungen , besonders in Haltungen der Privatzüchter , nicht mal Ansatzweise ein Verdacht auf H5N1 auftauchte.

    Bisher sind Seuchenausbrüche immer nur in geschlossenen Haltungen aufgetreten .
    Euskildens Putenmast : Puten in geschlossener Haltung infiziert und gekeult , die dort frei laufenden Gänse hatten nicht mal die Spur einer Infektion. Beim dem englischen Betrieb von B.Matthews sieht man doch auch eher die Ursache durch "infizierte"Transporte von Ungarn, als eine Verbindung zu Wildvögeln . Das hat der Inhaber B.Matthews gegenüber der Presse selbst bestätigt.

    Mir scheint die Argumentation des FLI ähnlich der Situation des ehemaligen Irakischen Informationsminister . Unwahrheiten/Halbwahrheiten ungeschickt unters Volk gebracht und im Hintergrund tritt die Wahrheit immer deutlicher zu Tage.

    Mit Verlaub gesagt : Wie lange wollen Politiker das Volk für dumm verkaufen ?

    Die lange Antwortzeit kann ich verzeihen , werde sie aber mit meinen Vereinskollegen in Pbg und Umgebung durchaus erwähnen.

    Freundliche Grüße

    Walter Krahn , Bunde
    12.02.2007
    Antwort von
    Hans-Michael Goldmann


    Sehr geehrter Herr Krahn,

    vielen Dank für Ihre E-Mail vom 09. Februar 2007 zum Thema Vogelgrippe. Eine abschließende Antwort auf die Frage, weshalb das Vogelgrippevirus ausgerechnet in England in einem großen Truthahnmastbetrieb aufgetreten ist, gibt es bislang nicht. Unterschiedliche Möglichkeiten werden von verschiedenen Wissenschaftlern genannt. Dennoch geht die Mehrheit von renommierten Wissenschaftlern davon aus, dass das Vogelgrippevirus nicht hauptsächlich durch die Enge in "Massenhaltungen" seine tödliche Wirkung entfaltet. Für diese These sprechen insbesondere die Erfahrungen in Asien. Dort wird das Geflügel eben nicht in "Massentierhaltungen", sondern oft nur wenige Tiere in direktem Kontakt mit den Menschen gehalten. Diese unmittelbare Nähe von Tier und Mensch scheint daher ein entscheidender Faktor zu sein. Auch spricht gegen Ihre These, dass im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Wildvögeln insbesondere auf der Insel Rügen dem Virus zum Opfer fielen.

    Vor diesem Hintergrund sollten wir alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um möglichst bald Gewissheit über das sehr komplexe Thema Vogelgrippevirus zu erhalten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Michael Goldmann

    -----------------------

    Wer steckt denn nun wen mit H5N1 an, der Mensch das Geflügel oder umgekehrt :? ??
    Wenn es dazu unmittelbare Nähe zum Menschen braucht, wieso in aller Welt erkrankten dann bitte die Wildvögel auf Rügen ?
    Hatte der Putenmäster in Wermsdorf etwas weniger persönlichen Kontakt zu seinen Gänsen als zu den erkrankten Puten ?
     
  11. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    http://www.guardian.co.uk/birdflu/story/0,,2009286,00.html

    Das schrieb The Guardian nach der Bestreitung von Importen aus Ungarn:

    "Auch Matthews selbst wies die Vorwürfe zurück. In der britischen Tageszeitung The Guardian sagte er, die ungarischen und britischen Firmen hingen nur bezüglich der Besitzverhältnisse zusammen. ,,Unser gesamtes Geflügel ist britisch. Die Tatsache, dass wir auch eine ungarische Firma besitzen, ist unerheblich. Das Ganze ist uns ein Rätsel. Wir haben die höchsten Standards bei der Bio-Sicherheit“, verteidigte sich Matthews."

    Dieser von Matthews zitierte Satz aus dem Guardian letzte Woche ist doch von ihm selbst längst überholt. Das Ministerium hat ja mittlerweile auch eingeräumt, seit Montag von den Warenbewegungen aus Ungarn gewußt, sie aber nicht erwähnt zu haben. Mir scheint, diese ungarische Zeitung hinkt zeitlich ganz gewaltig den Fakten hinterher...
     
  12. Munin

    Munin Guest

    Ebenfalls frisch erschienen:

    The Independent - " Bernard Matthews firm could face prosecution over bird flu outbreak"

    Gruß,
    Werner
     
  13. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Das würde wirklich jede Anstrengung einer Risikoreduktion für eine Pandemie konterkarieren: Kreuzkontamination von infiziertem Fleisch (in Ungarn), Verbreitung aus dem fleischverarbeitenden Teil einer Fabrik in mehrere isolierte Ställe mit Lebendgeflügel (in England), LKW-Ladungen aus der Sperrzone wiederum nach Ungarn - und zwischen jedem einzelnen Schritt hantieren - Menschenhände... (und -füße).
     
  14. Munin

    Munin Guest

    Sehe ich genau so. Diese immer groteskere Realsatire hat das Zeug zu einem ausgewachsenen Hollywood-Drehbuch. Ich erwäge mir schon ein Faß Cola und einen Sack Pocorn an den PC zu stellen - Im Moment ist da offenbar wirklich ganz großes Kino angesagt.

    Übrigens finde ich die diplomatischen Querelen Ungarn / UK ausgesprochen nützlich, da doch im Rahmen der gegenseitigen Beschuldigungen immer mehr Wahrheiten ans Licht kommen bzw. sich beide Seiten buchstäblich um Kopf und Kragen reden. Das braucht man dann nur in Ruhe zu protokollieren und auszuwerten.

    Gruß,
    Werner
     
  15. Akkas

    Akkas Stammmitglied

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    Berichten deutsche Zeitungen eigentlich auch mal was, oder bringen die nur brav ausschließlich was über Kamikaze-Wildvögel, die H5N1 verbreiten, und bekommen dafür ihr Taschengeld?
    So nach dem Motto: fürs Reden bekommt man Silber, für's Schweigen an der richtigen Stelle bekommt man Gold?
     
  16. Munin

    Munin Guest

    Ich wäre geneigt, das so unterschreiben zu wollen.

    Gruß,
    Werner
     
  17. Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    Wo sollen die Zeitungsleute denn ihre Informationen herhaben? Kaum ein Journalist hat eine Ahnung von Ornithologie, Mikrobiologie oder Virologie. Da werden Halbwahrheiten, Gerüchte oder das dumme Zeug, das die Verantwortlichen in die Welt setzen, schon mal für bare Münze genommen und weiter kolportiert.
     
  18. Munin

    Munin Guest

    Naja, ich würde schon sagen dass das im weitesten Sinne mit unter die Pflicht zu gründlicher Recherche fiele. Es wird ja auch in den britischen Redaktionen keine gänzlich andere Grundbildung herrschen. Wie machens denn andere Leute? Wer sich in Ornithologie nicht auskennt, der Fragt halt einen kompetenten Experten, wer sich in Virologie nicht auskennt, der fragt ebenfalls. Es muss halt nur der Wille vorhanden sein, Informationen stets mit Rückgriff auf andere Informationen zu bewerten. In England scheinen entweder schlicht andere journalistische Grundauffassungen zu herrschen, oder aber es läuft hier in Deutschland in der Medienlandschaft etwas gänzlich anderes schief.

    Gruß,
    Werner

    PS: Da fällt mir noch was ein.. weißt Du zufällig auf welche neue Arbeit Websters sich Klenk in untenstehender Mail konkret beziehen mag? Ich will ihn nicht schon wieder stören (ich hatte ihn mal in Bezug auf die Aussagen des Schweizer Bundesveterinäramtes hin angesprochen)..


    Sehr geehrter Herr Hupperich,

    aus einer neuen Arbeit der Gruppe von R. Webster geht in der Tat hervor,
    dass H5N1-Viren bei Enten oft eher über die Trachea als die Kloake
    ausgeschieden werden. Warum die Probengewinnung bei Wildvögeln
    witterungsabhängig sein soll, kann ich Ihnen auch nicht sagen.
    ..
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans-Dieter Klenk

    --
    Prof. Dr. H.-D. Klenk
    Institut fuer Virologie
    Hans-Meerwein-Str. 2
    35043 Marburg

    Tel.: +49 6421 28 66253/54
    Fax: +49 6421 28 68962
     
  19. Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    In der tat haben Webster ea diese Beoabchtung berichtet.. Der Befund ist allerdings schwierig zu interpretieren.

    Zur Witterungsabhängigkeit der Probengewinnung:
    Bei Kotproben oder P. von fomites spielen Temperatur , Feuchtigkeit und in gewissem Umfang Fremdkontaminationsgrad eine Rolle.
     
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  21. Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    Es mag sein, dass „manches schief läuft“ und wir werden alle darüber einig sein, dass es auch genügend miserabel recherchierte, tendenziöse und handwerklich schlecht gemachte Presse gibt, aber daraus - wie oben geschehen - eine pauschale Journalistenschelte zu machen, finde ich unfair und deplaziert.

    Erstens ist die englische Story imho kein Meisterstück von Investigativjournalismus, sondern nicht mehr und nicht weniger als das Ergebnis journalistischer Alltagsarbeit. Nachdem die Geschichte in England spielt, ist es auch logisch, dass englische, und nicht ausländische z.B deutsche Zeitungen sich der Story annehmen.

    Zweitens kann man es sich nicht so einfach machen, von jedermann adhoc weitergehende Kenntnisse in sämtlichen Lebensbereichen zu verlangen, - auch wenn dies absolut wünschenswert ist. Da würden unsere Zeitungen wohl ziemlich leer aussehen. :)

    Meine persönliche Erfahrung mit Zeitungsleuten und H5N1 ist jedenfalls die, dass zumindest die Journalisten mit denen ich zusammenarbeite, sehr wohl bereit sind, sich unvoreingenommen mit der Materie zu befassen und auch nicht davor zurückschrecken, mal übers Wochenende einen trockenen Artikel über Molekularbiologie zu wälzen oder gezielt kritisch Forschungsergebnisse ergebnisoffen zu hinterfragen. Da kommt schon mal eine Frage wie: " Wo ist eigentlich der beweis, dass eine polybasische cleavage site die Pathogenität erhöht.

    In den Redaktionsleitungen, wo die Trends gesetzt werden und ausgewählt wird, mag es anders aussehen. Da wird schon mal abgewunken, wenn ein Beitrag nicht in die Linie passt. Aber auch hier kann ich keine "Ideologie" oder gar "Lobbyismus" oder Bestechlichkeit erkennen, jedenfalls nicht im gros der Presse. Anders ist aber wohl gar nicht möglich, die tägliche Informationsflut auf ein druckbares Maß zuzuschneiden.

    Abgesehen davon habe ich von Journalisten oft wertvolle Hinweise bekommen, auf die anders gar nicht heranzukommen ist.
     
  22. Munin

    Munin Guest

    Danke, da habe ich dann zumindest einen Anhaltspunkt. Die Aussage des Schweizer Bundesveterinäramtes erschien mir deswegen ein wenig suspekt, da ich ich in der mir vorliegenden Literatur sämtlich den Epithelbereich des Respirations - und Gastrointestinaltraktes genannt finde, zumeist sogar verbunden mit dem Hinweis einer zu favorisierenden Beprobung durch Kloakenabstrich.

    Auch die Problematik der Probengewinnung Kot / fomites in Abhängigkeit von der Temperatur ist mir bekannt. Nun bezieht sich das Schweizer BundesvetAmt jedoch explizit auf Lebendbeprobungen. Wenn man einen Patienten mit Influenza vor sich hat, muss man den ja auch nicht erst in einem Gefrierschrank herunterkühlen, um einen labordiagnostisch verwertbaren Abstrich machen zu können.. oder sehe ich da etwas falsch? (hier die mir zugeleitete Mail um welche es ging):

    Gruß,
    Werner
     
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