Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht

Diskutiere Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Im folgenden die wissenschaftliche Bewertung einer Impfaktion in Hongkong, durchgeführt vor einigen Jahren. Die Impfung erfolgte in einem zeitlich...

  1. Gänseerpel

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    Im folgenden die wissenschaftliche Bewertung einer Impfaktion in Hongkong, durchgeführt vor einigen Jahren. Die Impfung erfolgte in einem zeitlich und geographisch eng begrenzten Rahmen.

    Nachdem einige der oben angesprochenen Aspekte thematisiert werden, stelle ich einen grösseren Teil des Papiers ungekürzt ein.

     
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  3. Redcap

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  4. Redcap

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    Steiof hat mit keinem Wort formuliert, dass das Virus aus dem FLI entkam, der weiß sehrwohl, dass das Virus vorher in Osteuropa war.
    Aber wie kam es hier her?
    Siehe erster Absatz.
     
  5. Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    Von 2001! Sind in Deutschland die Kamine so hoch, dass der Rauch 5 Jahre braucht, um oben raus zukommen?
     
  6. Redcap

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    Na, letzten August hieß es noch, dass dieser Impfstoff dieses Jahr marktreif wäre, dann war Funkstille. Dann gab es auf einmal den ND-basierten, ja und der braucht jetzt auch nochmal vier Jahre. Schon pfiffig, oder auch nicht ...
     
  7. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Nö, aber bereitwillig diese These in seinen Artikel übernommen!
     
  8. Redcap

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    In welchem denn?
    Sollte ich was überlesen haben?
     
  9. Pizol

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    Zum derzeitigen Stand der Vektorvirustechnologie im Bezug auf ND:
     
  10. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Scheint so. Steht auf der Seite, die Vogelklappe verlinkt hat.
     
  11. Redcap

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    Bitte nicht aus dem Kontext pflücken, man nimmt doch gerne was zum Schmunzeln als Einleitung.
    Er ist nicht alleine ...
    http://www.grueneliga.de/alli/artikel/Alligator_April_Mai_06.pdf
     
  12. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    klar doch, man darf auch gerne weiterschmunzeln: Für wesentlich wahrscheinlicher halte ich aber den Weg über Dünger. Wer hat denn da mitten im Winter bei Schnee und Eis gedüngt, natürlich mit infiziertem Dünger aus Fernost, und wieso haben es nur die Wasservögel weggefressen und nicht etwa in erster Linie die Krähen und Möwen?
     
  13. Redcap

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  14. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Ja siehst du, ich weiß es nicht und bastele mir keine Theorien zurecht, so wie du. ;)

    Ja, was? Mitten im Winter auf Rügen. Nicht womit.

    Jedenfalls ist kontaminierter Dünger oder kontaminiertes Futter die unwahrscheinlichste aller Varianten für die Ausbrüche/ das Auftreten der AI in Deutschland, abgesehen von dem bereits in die Witzeecke verwiesenen Entkommen von Viren aus dem Labor.

    Aber wie es so ist, es herrscht ja "Glaubensfreiheit". ;)
     
  15. Redcap

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    Eben, und wie man sieht bekommt man von Spezialisten sogar die Fakten geliefert. Glauben tust nur Du, oder hast Du Fakten die die Wildvogeltheorie untermauern? Das Gegenteil ist der Fall. Die Wildvogeltheorie ist nicht haltbar. Das hat sogar die FAO gerafft.
    Aber einen Sündenbock braucht man ja, sonst wäre die Welt ja unheimlich,
    und vorallem schlecht fürs Geschäft.

    Also glaub Du mal an das Märchen vom bösen Vogel Enza.
    Wenns die Welt begreifbarer macht, bitteschön.:zwinker:
     
  16. Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Worüber regst Du Dich eigentlich auf, aday ? Offenbar hat keiner der Geflügelhalter, die nicht impfen, schon mal seinen gesamten Bestand durch ND verloren. So häufig scheint der Erreger demnach nicht vorzukommen, wie auch in der Schweiz nicht, wo die Impfung von Hühnern ja verboten ist. Bei entsprechender Häufigkeit steigt die Impf-Compliance schlagartig, auch das ist ja nichts neues.
    Die „Brille“, dass nur infizierte heimische Geflügelbestände für die Verbreitung in Frage kämen, habe ich deshalb nicht auf.
    Ich bleibe dabei:
    Wohl wahr.
    Wie viele wild lebenden Vögel sollen denn noch ergebnislos auf HPAI untersucht werden, um sich – zumindest in Deutschland - die Untersuchungen auf andere Eintragsquellen zu sparen ?

    "Bei den Ausbrüchen im Freiland gibt es keine Ausbreitungsfächer der Seuche. Dies wäre aber zu erwarten, wenn Zugvögel das Virus transportieren.

    Weltweit werden praktisch keine gesunden Vögel mit HPAI gefunden werden (bei mittlerweile weit über 100.000 beprobten Wildvögeln nur 6 Enten am Poyang-See in Südostchina, von denen man annehmen kann, dass sie sich kurz zuvor infiziert hatten)
    .“
    Welche These hast Du denn dazu, Raven ?
    Das ist nicht nur eine Theorie, sondern gleich die Schlussfolgerung auf eine vermeintlich sinnvolle Maßnahme daraus:
    Nur, wovor hat sie in Frankreich und Sachsen geschützt ? Vor H5N1 in einem aufgestallten Bestand jedenfalls nicht. Sonst nenn’ doch einfach die Vogelarten, die ganzjährig mit HPAI herumfliegen sollen, deren Existenz Du mir ja an anderer Stelle abgestritten hast. Während ich weiterhin davon ausgehe, dass es solche Vögel gibt, die im Totfund positiv sind, aber lebend zu wenig Viren für eine Ansteckung oder ein Testergebnis ausscheiden.

    Vielleicht hast Du wenigstens eine Idee, Raven, woran sich der eine tote Bussard in Berlin angesteckt haben könnte ? Durch andere Vögel, die aber weder erkrankt noch tot gefunden wurden ? Welche ? Kannst Du ausschließen, dass die Freilandkatzen definitiv keinen Zugang zur gleichen Ansteckungsquelle hatten ? Wenn nein, warum werden sie nicht auf Influenza getestet, nachdem man aus Graz ja weiß, dass sie eine Infektion überleben könnten ?
    Auf welche Arbeit beziehst Du Dich denn, Pizol ? J. A. van der Goot folgert aus seiner Arbeit
    Quantification of the effect of vaccination on transmission of avian inluenza (H7N7) in chickens“, die im Dezember 2005 veröffentlich wurde:

    "Discusion: Our transmission experiments demonstrate that vaccination not only protects chickens against disease symptoms and mortality, but is also an effective strategy to reduce transmission
    Summarizing we have shown that vaccination can be an attractive tool to prevent outbreaks of highly pathogenic AI viruses in poultry, thereby achieving the aim of eliminating the source of human infection
    …"

    Ungeimpfte Kontakttiere erkrankten nicht durch reinfizierte geimpfte Tiere, die Voraussetzung also, um den Seuchenzug zu unterbrechen. Es wurde in diesen Versuchen aber nicht untersucht, wovon ich sprach:
    Bei einer Infektionsquelle von außen – egal wodurch – erfüllen die Sentineltiere ihre Funktion zu erkranken - im Gegensatz zu den geimpften – und zeigen damit an, dass die Viren im Bestand sind.
    Zu dem gleichen Ergebnis kommt man in dem Artikel, den Gänseerpel eingestellt hat:

    This investigation showed that the use of killed H5N2 vaccine on three farms undergoing H5N1 HPAI outbreaks was able to protect chickens against disease and also to interrupt asymptomatic virus shedding. This is particularly relevant when dealing with viruses such as H5N1 where the virus also poses a significant risk to human health.”
     
  17. Akkas

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    Nun, im Winter düngt man bereits mit Festmist und ab 15. Januar auch mit Gülle.
    Und dafür gibt es dann auch Regeln. ;)
    http://www.stuttgart.de/sde/menu/frame/top.php?seite=http://www.stuttgart.de/sde/item/gen/52125.htm

    Aber in Deiner Phantasie, liebe Raven, ist das natürlich alles ganz anders.
    Ich zitiere Dich gleich mal:
    Aha.:p
     
  18. Redcap

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    Und diese Vorschriften müssen in den Anreinerstaaten nicht mal existieren.
     
  19. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    ...und die Märchenstunde geht weiter:
    "Das Aufbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstragen und Pflanzenhilfsmitteln mit wesentlichen Nährstoffgehalten an Stickstoff oder Phosphat darf nicht erfolgen, wenn der Boden überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder durchgängig höher als 5 cm mit Schnee bedeckt ist."
    Link
     
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  21. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Woraus schließt du, dass die Untersuchungen auf andere Eintragsquellen nicht erfolgen?
    Zitat FLI: "7. Welche weiteren Übertragungswege gibt es?
    Bei der Verbreitung von hoch pathogenem H5N1 Virus spielen je nach betroffener Region eine Reihe von Faktoren eine Rolle. Legaler und illegaler Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten sowie Personen- und Fahrzeugverkehr müssen bei der Beurteilung berücksichtigt werden."

    Vielleicht vor weiteren Ausbrüchen? Du weißt natürlich ganz genau, wodurch die Bestände infiziert wurden, sag es doch mal, aber bitte nachvollziehbar belegt.
    Deine Meinung, die du nicht beweisen kannst. Ein Umkehrschluss, wie du ihn ziehst, nämlich, daraus, dass nur wenige HPAI-infizierte Vögel lebend gefunden wurden, zu folgern, dass die tot gefundenen Vögel nicht an HPAI gestorben sind, ist kein Beweis. Nenne mir seriöse wissenschaftliche Quellen, die zu einem solchen Schluss kommen.

    Hmm, bestimmt hat ihn jemand mit infiziertem Geflügelfutter gefüttert ;) Achso, nee, der ist ja gar nicht an Vogelgrippe gestorben nach deiner Theorie, die Untersuchungsergebnisse sind ja sowieso alle falsch und die Wissenschaftler alle blöd, korrupt, oder sonstwas.
     
  22. Akkas

    Akkas Stammmitglied

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    Schön, daß Du lesen kannst.
    Aber warum hast Du einen Teil des Textes in fetten Buchstaben zitiert?
    Soll das etwa implizieren, daß auf Rügen im Winter durchgängig Schnee höher als 5cm liegt, und der Boden dort wie in Lappland über Monate dauergefroren ist?
    Du warst winters noch nicht so oft in der freien Landschaft,oder ;) ?Sonst würdest Du ein wenig besser Bescheid wissen...
     
Thema: Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht
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