Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht

Diskutiere Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo!! Also wir haben vorerst bis nächstes Jahr Ruhe. In meiner Region müssen wir kein Geflügel einsperren, sie könne den ganzen Herbst und...

  1. #161 hühnerfreund200, 8. Oktober 2006
    hühnerfreund200

    hühnerfreund200 Züchter von Z-Sulmis

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    Hallo!!


    Also wir haben vorerst bis nächstes Jahr Ruhe. In meiner Region müssen wir kein Geflügel einsperren, sie könne den ganzen Herbst und Winter draußen bleiben. So nach den Leuten von unserem Veterinäramt.
     
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  3. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Präimmunitäten bei Hausgeflügel???
    Nö, und die Taschen der Reisenden an der Wittower Fähre auch nicht und die der entenfütternden Oma Mustermann auch nicht ;)
    Nicht ausweichen, Vogelklappe.
    Ja und? Was haben evtl. immunisierte Personen mit dem Import von gefrorenem Geflügelfleisch zu tun? Oder welche paar Wörter pickst du dir aus dem Link raus?

    Das FLI hat nie behauptet, dass Zugvögel die einzig mögliche Infektionsquelle sind.
     
  4. #163 Vogelklappe, 9. Oktober 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Vielleicht solltest Du weniger spekulieren und Dich einfach informieren. Selbstverständlich importieren wir Gülle, Jauche und Mist, und zwar tonnenweise in nur einen einzigen Regierungsbezirk; gleichzeitig exportieren wir selbiges sogar, weil die Verwertung vor Ort oder auch nur im eigenen Land nicht entsprechend organisiert ist.
    http://www.landtag.nrw.de/portal/WW...ent.php?pl=MM&part=D&pnr=13/1243&quelle=parla
    http://www.uba.de/abfallwirtschaft/abfallstatistik/dokumente/UStatGImport2004.pdf

    Gäbe es keinen Gülleimport, hätte ihn Niedersachsen nicht wegen AI aus allen möglichen Ländern verbieten müssen. Aus Russland, Ukraine, etc. (Stand Ende Juli) übrigens weiterhin erlaubt, aber wenn hier jedes Bundesland eigene Bestimmungen erläßt, reichlich ineffektiv. Immerhin geht man von einer Infektiosität aus, solange die Unbedenklichkeit nicht erwiesen ist. http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C24737244_L20.pdf
    Im Gegensatz zu Dir vermissen offenbar auch deren Leute Untersuchungen zu anderen Wegen als Wildvögel:
    Wir können nicht sagen, dass die Fischzucht in diese Ausbrüche verwickelt gewesen ist, aber Untersuchungen über diese Möglichkeit wären begrüßenswert.“
    http://people.freenet.de/huehner/FishFarming.pdf

    Auf Rügen gibt es sowohl gülleverwertende Betriebe: http://www.kreis-rueg.de/pres.phtml?call=detail&css=basic.css&La=1&FID=267.2436.1&
    als auch Fischverarbeitung. http://openpr.de/news/29105/Einleit...aesser-in-Ostsee-muss-eingestellt-werden.html
    Nein, das ist erst die zweite Frage. Wieso versuchst Du, mich bei Rügen auf Dünger festzulegen ? Um Deinerseits von der ersten Frage auszuweichen ?
    Warum ist zeitnah zum Ausbruch der Seuche nichts von den „belebten oder unbelebten Vektoren“ beprobt worden ? Welche könnte das FLI wohl gemeint haben, nachdem von Zugvögeln in bestimmten Fällen Abstand genommen werden musste ? Warum wird das eigentlich so betont, wenn es vorher nicht primär im Fokus war ?
    Und warum hoben die Empfehlungen an die Geflügelhalter vor einem Jahr dann ausschließlich auf die von der Politik umgesetzte bundesweite Stallpflicht ab ? Warum keine Beprobungen anderer Vektoren als Vögel bei Ausbrüchen ? Nicht mal Quarantäne oder auch nur Antikörpermessungen bei dem noch lebend gefundenen Steinmarder ? Und jetzt, nachdem das Virus im Land bereits vorhanden war, nur noch Aufstallungsempfehlung in „Risikogebieten“ ? Wie wurden die denn – anders als pauschal – konkret anhand von Untersuchungsergebnissen ermittelt, durch virusbelastete Wildenten etwa ? Nun gab es also auch noch Immunitätstests bei Menschen oder Geflügel in der Türkei ? Durch wen ?
     
  5. aday

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    Hallo Hühnerfreund200, das würde mich für dich freuen, aber verlassen kann man sich nicht darauf und es ist derzeit auch nicht anzunehmen. In dem Moment wo der Vogelzug wieder richtig losgeht und der erst Vogelgrippe-Wildvogel gefunden wird, wird es sich schnell ändern. Die "Krisenstäbe" haben dafür schon die die nötigen Unterlagen in den Schubladen.
     
  6. aday

    aday Foren-Guru

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    Es ist nicht zu bestreiten, das aus Land A auch z.B. Gülle nach Land B verbracht wird. Genauso ist es mit Klärschlamm, Müll und Atomstrom. Auch an der Grenze stehen Betriebe die Gülle Produzieren, Kläranlagen die sogar Abwasser Länderübergreifend reinigen und Kernkraftwerke die halt sogar überwiegend für den Export nach Deutschland Strom Produzieren. Ist halt so eine Sache, wenn wir um Berlin keine 4Meter hohe Betonmauer haben, kann man auch schon mal Bananen per LKW "importieren" die in Berlin nicht so wirklich wachsen wollen und und und. Auch kann man schon mal den Berliner Klärschlamm ins Umland verbringen und muß diesen nicht auf den öffentlichen Berliner Strassen ausbringen. Da in Bezug auf die Gülle irgendwann mal die Ausbringung auf der einen Seite der Grenze nicht mehr möglich ist im nah Bereich, wird diese auch auf der anderen Seite der Grenze schon mal ausgebracht. Auch gibt es nicht wenige Landwirtschaftliche Betriebe in Grenznähe, die Flächen auf beiden Seiten Bewirtschaften. Ein längerer Transport wäre auch nicht wirtschaftlich, sieht man von Guano-Dünger für den Zierpflanzenliebhaber ab, dem es nicht soviel ausmacht ein wenig mehr für die "Nährstoffe" zu bezahlen.
    Dann hätte ich aber auch gerne mal die Zahlen gesehen, wieviel Gülle aus der Ukraine nach Deutschland (der EU) eingeführt wird. Wenn du nämlich mal richtig nachsiehst, bezieht sich das ganze auf EG / EU Verordnungen und auch Niedersachsen liegt in der EU.
    Ja/Nein! Es gibt auch dort Biogasanlagen und die verwerten organischen Abfall um Energie zu gewinnen.
    http://www.wild-east.de/firmen/rueganer/16_06_2004/index3.html
    Dieses Biomaterial wird grundsätzlich aus der nähe kommen. Der Anteil von Gülle aus der Landwirtschaft wird dort auch nicht so die große Menge ausmachen. Es ist üblich Biomüll und Klärschlamm hier zu verarbeiten und dann speziel z.B. Biomasse in Form von Maissilage. Gülle spielt in dem Gesamtzusammenhang zwischenzeitlich eine recht geringe rolle und wird meist in Anlagen auf dem Landwirtschaftlichen Betrieb vergast. Auch hier gilt, kurze Wege, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.
    Also Gülleausbringung auf Rügen während der Wintermonate schon wieder mal negativ.
    Also wenn ich mir das so ansehe mit der Sassnitzer Fischverarbeitung, die ja Fisch aus der Region verarbeitet, so handelt es sich dort doch um ein Problem einer nicht entsprechend Arbeitenten Kläranlage. In Wie weit Flunder, Dorsch aus regionalen Fängen etwas mit der Verbreitung von H5N1 hier zu tun haben soll, ist wahrscheinlich nicht nur für mich hier fraglich, zumal es ja um Abwässer der gesammten Firma geht und nicht um die Entsorgung von "Risikomaterial".
    Und die Marsmänchen sind grün, oder?
     
  7. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Ich fragte nach Importen aus AI-Ausbruchsgebieten und du kommst mit der Verbringung von Gülle über die niederländische Grenze hinweg in grenznahen Gebieten.
    Du nimmst EG-weit gültige Listungen möglicher Export-/Importpordukte als Beweis her, dass solche Export/Importe auch stattfinden.
    Das ist doch mal eine schlüssige Antwort! Wie wäre es, wenn du mal einen Gedanken an die Wirtschaftlichkeit verschwendest? Gülle ist in erster Linie ein Entsorgungsproblem, das Kosten verursacht, und jeder Transport bedeutet Kosten.

    Darauf hast du dich selber festgelegt, schon vergessen?
    Woher hast du das denn?

    Tut mir leid, Vogelklappe, du scheinst nur noch von der fixen Idee besessen zu sein, die Wildvögel freizusprechen von jeglicher "Schuld" an der Übertragung der Vogelgrippe. Leider fehlt dir die Weitsicht, deine gefundenen oder ausgedachten theoretischen Möglichkeiten gegen das real Machbare und Wahrscheinliche abzuwägen.
     
  8. #167 Gänseerpel, 9. Oktober 2006
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    Die Verbreitung über Fomates ist keinesweg nur "ausgedacht", sonder im Gegenteil sogar sehr plausibel und mehrfach eingehend untersucht. (Siehe u.a. Canadian fodd Frazer valley)

    Dünger/Mist ist in mehrfacher Hinsicht potenziell ein als ideal zu bezeichnendes Medium:
    1. Virusdosis: Es können große Mengen Virus enthalten sein.
    2. Aufbereitung: Die Viruseinbringung kann aufgrund von Durchmischungseffekten auf große Volumina verteilt sein.
    3. Tenazität: Die Virusüberlebenszeit ist in solchen Medien mit am größten (Weit über 100 tage)

    Warum diesem Faktor relativ wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird, möchte ich nicht kommentieren. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass man a priori von einer flächendeckend sachgerechten Handhabung ausgehen kann, berücksichtigt man die Erfahrungen der bundesdeutschen Realität mit ihren diversen Skandalen.


    Ist an sich richtig gedacht, allerdings gibt es aus Indonesien neueste Berichte über Hühnerresistenz/symptomlose Ausscheidung, und für Wassergeflügel muss man dies so und so in Frage stellen. Die Evolution von AI Viren ist eben im Grunde nicht oder nur mit großen Vorbehalten berechenbar. Das müssen wir akzeptieren.

    Zum Thema unbekannter (nicht aviärer) Überträger von epidemiologischer Bedeutung: Die Vorstellung eines Reservoirs zB Katzen<=> Mäuse o.ä. hat ohne Zweifel einen gewissen Charme und entbehrt - bei oberflächlicher Betrachtung- nicht einer gewissen Logik.

    Wahrscheinlich ist sie aber nicht: Alle bisher veröffentlichten Isolate aus Europa, Kleinasien;Russland und Afrika sind äußerst eng verwandt und sind der Qinghai Klade zuzuordnen. Eine nennenswerte Drift hat nicht stattgefunden.

    dies lässt zwei maßgebliche Schlussfolgerungen zu:
    1. Es hat eine Adaptation an das Reservoir stattgefunden (Frage welches? mutmaßlich Wasservögel)
    2. Und/oder der Virus ist relativ direkt und schnell nach Europa gekommen, und zwar ohne Zwischenschaltung größerer Ausbrüche denn dann wäre eine größere genetische Vielfalt zu erwarten. Dies ist imho auch das wichtigste Argument, das gegen die Frog leap Theorie spricht.

    Wäre ein Säugerreservoir (z.B. Katze/Maus) vorhanden, wäre eine genetisch nachvollziehbare Adaptation anzunehmen. Diese fehlt aber nach der jetzigen Datenlage.
     
  9. #168 Gänseerpel, 9. Oktober 2006
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    Noch eine Bemerkung zur Gefahr der Enstehung eines "pandemiefähigen" Virus.

    Diese Gefahr darf, was Europa betrifft, nicht zu hoch angesetzt werden.
    Es fehlt einfach an vielen Voraussetzungen.

    Wenn einige Politiker meinen, das Thema tauge für die eigene Profilierung, so mögen sie dies tun, allzu sehr interessieren sollte uns das nicht

    Die Musik spielt in China! Dort gibt es derzeit einen größeren Schweine Infl. Ausbruch, von dem auffällig wenig in den Medien zu hören ist.

    Die Gefahr, die von einer Doppelinfektion von schweinen mit genetisch unterschiedlichen Stämmen ausgeht, brauche ich nicht noch einmal durchbuchstabieren.

    Dass die Vogelgrippe in China alles andere als unter Kontrolle ist, und die Behörden/Regierung dort offenbar unfähig sind, das Problem wirklich in den Griff zu bekommen, wurde auch hier vielfach belegt.
     
  10. #169 Gänseerpel, 9. Oktober 2006
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    Zum weiter oben zitierten Spiegel artikel:

    Das sehe ich anders. Es ist mittlerweile schon fast unbestritten, dass für eine Infektion mit H5N1 eine spezielle körperliche disposition voraussetzung ist.
    Es erkranken also sehr wahrscheinlich nur Individuen mit einer besonderen Reaktionsfähigkeit des Immunsystems (in grober Vereinfachung).

    Die Tatsache des auftretens von antikörpern, z.B. nachgewiesen bei "health care" Arbeitern, belegt, dass die blande ablaufende Infektion nicht unbedingt so selten ist.

    Der Türkey strain, hat übrigens keine genetischen Merkmale gezeigt, die eine Sonderstellung innerhalb der Klade im sinne abgeschwächter Pathogenität annehmen lassen. Im Gegenteil: einige Merkmale lassen sich eher mit grösserer Virulenz vereinbaren.
     
  11. Raven

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    Gänseerpel,
    Es wird nicht bezweifelt, dass das Virus in Gülle/Mist ziemlich lange überleben kann und folglich dadurch weiterverbreitet werden kann.

    Es ging hier einzig und allein darum, auf welche Weise infizierte Gülle/Mist nach Deutschland gekommen sein soll. Dies wird einfach als Behauptung in den Raum gestellt, ohne jede Erklärung, wie das gehen soll. Oder hat jemand konkrete Anhaltspunkte dafür, dass ein Importeur für ein Billigprodukt hohe Kosten für Fracht und Zwischenlagerung bezahlt? Gibt es Zwischenhändler, die den Vertrieb an Landwirte ermöglichen? Gibt es Landwirte, die importierte Gülle oder Mist teuer einkaufen würden (irgendwer muss ja die Fracht-,Lager- und sonstigen Handelskosten tragen), wenn davon genug im eigenen Land vorhanden ist?
     
  12. #171 Gänseerpel, 9. Oktober 2006
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  13. aday

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    Bayern: Vorsorgemaßnahmen gegen Vogelgrippe werden erhöht

    http://www.ramasuri.de/(aeafmq45lqeszfipgenhxnjx)/reference.aspx?ref_ID=37652&f_k_=9200610
     
  14. aday

    aday Foren-Guru

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    Vogelgrippeexperten geben Entwarnung

    http://www.morgenpost.de/content/2006/10/08/berlin/858545.html

    Entwarnung?????????????
     
  15. Eva53

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    Dass es sich hier wohl nicht um einen aktuellen Fall sondern um einen aus dem Frühjahr handelt, kann man doch an der Vegetation im Hintergrund des Sperrbezirks sehen. Also keine Panik!

    Auch Indonesien scheint ein Problem mit der Vogelgrippe bei Schweinen zu haben:
    http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/JAK104239.htm


    Gruss Eva
     
  16. #175 Vogelklappe, 9. Oktober 2006
    Vogelklappe

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    Wie kommst Du denn auf „grenznah“ ? Liegt neuerdings MV bei Holland ?
    http://www.uba.de/abfallwirtschaft/abfallstatistik/dokumente/UStatGImportBL2003.pdf
    http://www.uba.de/abfallwirtschaft/abfallstatistik/dokumente/UStatGImportBL2004.pdf
    http://www.umweltbundesamt.de/abfallwirtschaft/abfallstatistik/dokumente/UStatGImportBL2005.pdf
    Nein, das solltest Du spätestens jetzt tun, wenn Du schon zu faul bist, schlicht ein paar Daten aufzurufen. Oder sind tonnenweise Importe in die östlichen Bundesländer bei Dir auch noch ein Zeichen fehlender Wirtschaftlichkeit ?
    Und deshalb wird „Gülle, Jauche und Stallmist“ von den Niederlanden bis Mecklenburg-Vorpommern gefahren ? Oder Geflügelkot von Vechta bis Rostock ?
    Geflügelkot wird sogar bis Rostock transportiert.“
    http://www.landvolk.net/3177.htm

    So unwirtschaftlich, dass sogar hohe Strafen riskiert werden. Kein Wunder, wenn Kontrollen als überflüssig erachtet werden. http://www.taz.de/pt/2005/04/22/a0304.1/text.ges,1
    Ja, Raven, nun denk’ mal nach, warum das große Land Deutschland so viel Mist aus dem flächenmäßig viel kleineren Holland importiert.
    Du glaubst, es gibt keine EU-Verordnungen für Importe von Ländern außerhalb der EU ?
    Wieso spielen 60 % eine „recht geringe rolle“ ?

    "Anlagenkapazität: 100.000 t/a
    - Gülle: 60.000 t/a
    - organische Reststoffe: 40.000 t/a
    "
    http://www.biogasanlage-ruegen.de/aep/biogas.htm
    Stell’ doch einfach endlich 'mal Daten zu Deinen Behauptungen ein, aday, vielleicht wird’s dann verständlich.
    Das war zwar nicht meine Diskussion, aber hört bei Dir der Winter am 15. Januar auf ?
    http://www.uckermark.de/pres.phtml?call=detail&css=basic.css&La=1&FID=553.1572.1&
    Ein bisschen genauer musst Du Dich schon ausdrücken. Was sprach z.B. dagegen, den Marder lebend zu untersuchen wie die Katzen des Grazer Tierheims, anstatt ihn zu töten ?
    Auf Düngerausbringung an der Wittower Fähre ? Lies’ bitte noch 'mal nach, Raven, mit wem Du diese Diskussion geführt hast.
    Bei Tieren kann es nicht um „Schuld“ gehen. Nein, ich frage, was und wo diese Wildvögel in den Putenställen und dem Dresdner Zoo waren. Mit dem gleichen Recht wie Du, einfach erst 'mal nach Untersuchungen zu fragen, bevor man etwas dementiert. Ist ja in den obigen Fällen nur bei Wildvögeln erfolgt, ohne das erwünschte bequeme Ergebnis.
    Genau. Wie die Ausbreitung innerhalb der Türkei, die noch schneller war. Und wie geht das – direkt und schnell – wenn nicht einmal das FLI mehr an Zugvögeln als wahrscheinlichste Erklärung festhalten mag ?
    Warum sollten Zugvögel, die jetzt ihre Brutgebiete verlassen, eine Gefahr sein, wenn sie nicht bereits an ihrem bisherigen Sommerstandort aufgefallen sind ?
     
  17. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Wie? hast du deinen Link, auf den sich mein Einwand bezog, selber nicht gelesen?

    Und hast dir nun schnell noch ein paar andere Links ergoogelt - leider keiner dabei, der auf einen Import aus einem AI-Gebiet hinweist. Also nix als heiße Luft.

    Mit einer gewissen Vogelklappe, falls du die kennen solltest (scheint ja nicht so, sonst wüßtest du was sie geschreiben hat. Zum Nachlesen: Beiträge #153, #157, #162

    Ja meine Güte, das weiß eben keiner. Wer immer das Virus da hineingebracht hat - der hat keine Visitenkarte drangeheftet. Du wirst den "Täter" garantiert nicht finden.

    So, mir langt diese Zeitverschwendung hier.
    Immer wenn du deine Thesen belegen sollst, lenkst du ab. Kannst du nicht einfach mal sagen, dass du für deine Düngemitteltheorie in Bezug auf die Ausbrüche in Deutschland nicht den geringsten Anhalt hast? Von mir aus glaube weiterhin, dass auf Rügen die Felder bei gefrorenem Boden gedüngt werden, glaube weiterhin, dass sich nur 1 einziger Schwan eines Zoos durch verseuchtes Futter oder Dünger infiziert hat, dass sich an solchem Dünger in anderen Gebieten nur einige wenige Enten und Schwäne infiziert haben, aber keine Möwen und Krähen, die immer die Ersten hinter dem Trecker auf einem Feld sind... Glaube weiter an den Osterhasen.
     
  18. südwind

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  19. #178 Vogelklappe, 10. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2006
    Vogelklappe

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    Wieso bezog sich Deine allgemeine Einlassung zur fehlenden Wirtschaftlichkeit von Gülletransporten weiter als in Grenznähe nur auf den einen Link ? Du schuldest mir eine Erklärung, warum dann Gülle von Holland nach MV und Geflügelkot via Güllebörse quer durch die halbe Republik gebracht wird.
    Leider auch keiner auf Wildvögel bei den genannten Putenställen oder dem Dresdner Schwan trotz aktiver Suche danach.
    Bitte ? Was hat meine generelle Frage nach Beprobungen von Futter- und Düngemitteln (egal wo) mit Rügen zu tun (# 153 ging es um Türkei und die Putenställe) ?
    Du glaubst ernsthaft, mit einer Frage an mich könnest Du mir dies als These für Rügen unterstellen (in Deinem Beitrag # 157 ging es um Importe aus der Türkei) ?

    # 162 (Dein Beitrag) ??
    Wo habe ich in # 162 einen Bezug zu Dünger an der Wittower Fähre hergestellt ? Bitte bleib' doch bei dem, was ich geschrieben habe; hier: Wo...überhaupt Futter- und Bodenproben.

    Raven, ich frage, wie Du dazu kommst, Übertragungsmöglichkeiten auszuschließen, die gar nicht untersucht wurden, andererseits aber welche unterstellst, zu denen trotz aktiver Suche im Umfeld nirgends zu finden waren. Welche „anderen belebten oder unbelebten Vektoren“ könnte das FLI denn meinen, die aber politisch merkwürdigerweise (anders als die Zugvogeltheorie im letzten Oktober) überhaupt keine konkreten Maßnahmen für die Bevölkerung im Land nach sich zogen ?

    Wie erklärst Du denn den einzelnen Bussard in Berlin, Putenbefall im Stall, den Dresdner Zoo-Schwan ohne weitere Vogelfunde oder den spanischen Haubentaucher ? Nicht Beweise, Arbeitshypothesen, die entsprechende Untersuchungen nach sich ziehen und nach denen bis zum Vorliegen von Ergebnissen gehandelt werden sollte.
     
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  21. Raven

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    Vogelklappe,

    Soll ich vielleicht zu etwas Stellung nehmen, was du (zu dem Zeitpunkt) nicht zitiert hattest?
    Ich schulde dir gar nichts, denn auch ein Transport quer durch die halbe Republik ist nichts im Gegensatz zu einem Import aus einem AI-Ausbruchsgebiet, was ja wohl unbestritten Voraussetzung wäre dafür, dass von Düngemitteln eine Gefahr ausgeht.

    Das Thema heißt Herbstvogelzug und Aufstallungspflicht. Ergo geht es um das, was hier bei uns in Deutschland geschieht. Diesen Bezug habe ich bei meinen postings im Auge behalten. Ich ging davon aus, dass du dich ebenfalls auf Deutschland beziehst, nun kommst du mit deiner Düngertheorie nicht recht weiter, weil sich damit kein einziger Ausbruch in Deutschland erklären läßt und nun erweiterst du deinen Satz mal eben um das Wort "überhaupt": hier: Wo...überhaupt Futter- und Bodenproben.

    Mit anderen Worten, du versuchst mal wieder dich rauszuwinden.
    Wie gehabt: such jemand anderen für deine Spielchen. Für mich ist diese Diskussion erledigt, jedenfalls so lange, bis sie wieder in Bahnen ist, die nicht von den Vermutungen realitätsferner Experten beherrscht werden. Zum Abschluss ein Zitat:
     
  22. Vogelklappe

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    Wieso muß ich etwas zitieren, wenn ich Dich um Stellungnahme zu Deiner Aussage bitte:
    Du hast doch behauptet, über Grenznähe hinaus würde sich Gülletransport nicht lohnen. Nun, nachdem ich das widerlegt habe, fällt Dir nichts anderes mehr ein ?
    Doch, mir fehlt noch folgendes:
    Mit anderen Worten die Bilanz, dass der holländische Mist (in allen Formen) mengenmäßig ausreicht für die tonnenweise Importe nach ganz Deutschland jedes Jahr, obwohl wir, wie Du ja schreibst, selbst bereits genug davon haben ?
    Sowie Deine Erklärung, wieso Niedersachsen die Einfuhr von Gülle aus Ländern verbieten sollte, wenn sie in der Praxis gar nicht vorgekommen ist ?
    Ach so ? Und Importe nach Deutschland haben demnach nichts damit zu tun ? Worum es mir für Deutschland geht, steht hier:
    Vorher hatte ich auf die tonnenweise Wiederzulassung der Einfuhr von Geflügelprodukten aus der Türkei nach Deutschland hingewiesen, die man exakt vor einem Jahr verboten hatte und jetzt ohne Änderung der Situation (Klärung von möglichen Übertragungswegen, auf denen das Verbot ja beruhte) wieder erlaubt hat.
    Was habe ich womit erweitert ? Hoffst Du, dass niemand zurückblättert ?
    Mein Thema war im übrigen nirgends Dünger auf Rügen oder gar bei dem Zooschwan, das hast Du versucht, daraus zu machen. Meine Frage habe ich oft genug formuliert, wer ausweicht, sind die, die an Wildvögeln unter allen Umständen festhalten wollen:
    Selbst das FLI artikuliert inzwischen die Auffassung daß
    „- sich das bereits als hoch eingestufte Risiko einer Einschleppung von HPAI in Nutzgeflügelbestände Deutschland über Wildvögel auf Grund des Wegzugs bzw. Durchzugs von Zugvögeln aus den Brutgebieten in die Überwinterungsgebiete nicht grundlegend verändern wird.“

    Vielleicht ist Dir noch nicht aufgefallen, was das FLI mittlerweile ebenfalls empfiehlt (man muß sich nur klarmachen, was das heißt):
    Erfassung der Reisetätigkeit von in der deutschen Landwirtschaft Tätigen aus den genannten Ländern sowie Aufklärung dieses Personenkreises.“
     
Thema: Herbstvogelzug und Verschärfung der Stallpflicht
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    Was soll man von dieser Studie als Rechtfertigung für die Stallpflicht in CH halten?: Hallo, vielleicht kann der eine oder die andere dazu mal seine Meinung sagen, oder mit entsprechendem Hintergrund wissen, das ganze auseinander...
  5. Stallpflicht

    Stallpflicht: hallo zusammen, ich wolte fragen, wie es in D mit der Stallpflicht gehandhabt wird? Gruss David