Herzerkrankung beim Graupapagei?

Diskutiere Herzerkrankung beim Graupapagei? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Mein Kongo Graupapagei ist jetzt ein halbes Jahr alt. vor kurzem ist er sehr stark abgemagert, was mich veranlasste zum tierarzt zu gehen. Er...

  1. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Mein Kongo Graupapagei ist jetzt ein halbes Jahr alt.
    vor kurzem ist er sehr stark abgemagert, was mich veranlasste zum tierarzt zu gehen. Er wurde geröngt, Blutuntersuchung, Kotuntersuchung.
    Ergebnis
    Röntgen: Stark vergrößertes Herz
    Kot: ganz wenige Wurmeier, wurden behandelt
    Blut: die Blutwerte für das Herz waren erschreckend hoch.
    Alle geprüften Vieren waren negativ.
    Behandlung: der Vogel bekommt Digitalis Tropfen
    (täglich 4-6)
    Vogel ist recht schlapp, fliegt nicht mehr, hat aber in der Zwischenzeit wieder zugenommen.
    Wer kennt sich aus bei Herzkranken Grauen?
    auf meiner Hp schreibe ich in eine Art Tagebuch den weiteren Verlauf.(http://www.schecker.de/home/MonisKrummschnaebel

    Als AnRegung habe ich zum Beispiel schon bekommen:

    Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufes sind vor allem bei kleinen Vögeln aufgrund des intensiven Stoffwechsels von großer Bedeutung.
    Da Vögel bereits im Ruhestadium eine hohe Herz- und Atemfrequenz besitzen, kann jede Streßsituation eine Lebensbedrohung darstellen, denken Sie an das Einfangen der Vögel zum Zwecke einer Behandlung oder Untersuchung. Aus diesen Gründen müssen Vögel, vor allem die körperlich kleinen, besonders vorsichtig behandelt werden. Außerdem wird empfohlen, bei jeder Erkrankung, egal welche Ursache sie hat, eine homöopathische Herztherapie durchzuführen.
    Gleichzeitig raten wir vom Einsatz chemischer Mittel in der Herzbehandlung ab, da in der Tierpraxis von DR. Weber eher schlechte Erfahrungen gesammelt wurden. Vor allem wird in etlichen Vogelbüchern der Einsatz von Bohnenkaffee zur Kreislaufverstärkung angegeben. Bohnenkaffee führt bei einem streßgeschädigten Herz, ein solches haben wir bei unseren Vögeln immer vorliegen, zum sicheren Herztod. Gerade in der Herztherapie, bei konsequenter Verabreichung über einen längeren Zeitraum, kann die homöopathische
    Behandlung besonders erfolgreich sein.
    Über spezielle Herzerkrankungen, wie sie bei Menschen oder Säugetieren bekannt sind, liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Hilfsmittel wie EKG sind aufwendig und können zuviel Streß für den Vogel bedeuten.

    Ursachen für Herzerkrankungen:
    - Angeborene Mißbildung, erworbener Herzfehler ( Herzklappenfehler)
    - Tumore
    - Komplikationen bakterieller oder viraler Infektionen
    - Vergiftungen
    - Stoffwechselstörungen der Niere oder Leber
    - Erkrankungen innerer Organe, die auf Dauer durch einen Blutrückstau zu erhöhter Herzbelastung führen.

    Klinische Symptome:
    - Blaufärbung des Schnabels und der Ständer, sowie aller sichtbaren Schleimhäute
    - Leistungsabfall: Der Vogel kann nur kurze Strecken fliegen, er schwankt auf der Sitzstange, im Endstadium sitzt er am Boden, weil er zu schwach ist, sich auf der Sitzstange zu halten.
    - Atemnot bei nur geringer Anstrengung, Schnabelatmung ( Atmung mit offenem Schnabel)
    - Vor allem Atemnot in Verbindung mit Blaufärbung der Schleimhäute deutet auf eine bestehende Herzerkrankung hin.

    Behandlung:
    Homöopathische Behandlungen bei einem Herzanfall, bei Schockzuständen :
    - Cratagus D1
    - Cactus D1
    - Veratrum album D3 Je 5 Globuli täglich im Trinkwasser auflösen
    - Homöopathische Behandlung bei Herzschwäche:
    - Kalium carbonicum D6
    - Ammonium carbonicum D4 Je 5 Globuli täglich im Trinkwasser auflösen

    Homöopathische Behandlung bei Herzinsuffizienz (Blaufärbung bei geringer Anstrengung)
    - Convallaria majalis D3
    - Ammi visnaga D3 Je 5 Globuli täglich im Trinkwasser auflösen.
    - Cardiacum Tab. ( Fa. Heel), im akuten Stadium der Krankheit eine Tablette täglich im Trinkwasser auflösen.

    Homöopathische Dauerbehandlung:
    - Cardiacum Tab. (Fa. Heel) eine Tablette täglich im Trinkwasser auflösen
    - Traubenzucker über das Trinkwasser verabreichen.


    Ansonsten wurde mir Frau Dr. Rosina Sonnenschmidt 16, rue du Talmattrain F- 67280 Oberhaslach
    Tel.: 0033-388-509963 Fax: 0033-388-487567 empfohlen.
    ( Dr. Rosina Sonnenschmidt hat die gemeinsamen Grundlagen bioenergetischer Testverfahren für Tiere erarbeitet, jahrelang in der Vogeltherapie erprobt, das WINGS Ausbildungssystem ins Leben gerufen und international lizensieren lassen. Die wichtigsten Voraussetzungen, die Wirkungsweise der Bioenergetik zu verstehen und zu praktizieren erhielt sie durch eine lange Sensitivitätsschulung )
     
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  3. #2 Alfred Klein, 24. April 2001
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo
    Bei Grauen habe ich keine Erfahrung. Jedoch haben wir in der Familie einen Bourkesittich mit Herzerkrankung. Dieser erhält vom Tierarzt ein homöopathisches Kombipräparat in Form von Globuli. Sein Zustand hat sich zwar im Laufe der letzten Jahre etwas verschlechtert, er ist jedoch auch nicht mehr jung. Ihn einfangen geht nicht, das wäre zuviel Aufregung (wg. Krallenschneiden). Ansonsten ist er immer noch recht fit und fliegt täglich einige Runden. Meine Einsicht: es geht wirklich homöopathisch.
    Der Vogel hat es bisher gut geschafft und macht hoffentlich auch noch lange.
    Aus dieser Erfahrung heraus würde ich Dir als Langzeittherapie die Homöopathie empfehlen. Chemie hat immer Nebenwirkungen und man sollte sie nicht auf Dauer einsetzen. Bei akuten Krankheiten ist das was anderes. Dann gehts nicht ohne. Wenn Dein Grauer also stabilisiert ist, mal den Tierarzt fragen.
    Gruß Alfred
     
  4. KarinD

    KarinD Guest

    Weitere Behandlungstips

    Hallo a.canus,
    du bist ja schon bestens informiert. Rosina Sonnenschmidt
    gilt als absolute Kapazität auf ihrem Gebiet. Sicherlich
    hast Du ja von ihr auch schon gelesen, daß sie sich im
    Bereich Tierkinesiologie bestens auskennt. Hast Du schon
    mal mit ihr Kontakt aufgenommen? Sie wird Dir sicherlich
    gerne weiterhelfen.
    Ansonsten habe ich noch folgende, weitere homöopathische
    Behandlungsmöglichkeiten gefunden (Quelle: Bernhard Doren-
    kamp / Verlag Gräfe und Unzer):
    Behandlung allgemeiner Herzschwäche:
    - Cactus Compositum
    - Carduus Compositum
    - Coenzyme compositum
    - Gabe von Vitaminen und Mineralien
    - evtl. Gabe von Cuprum aceticum
    Jeweils die Mittel zu gleichen Teilen mischen und 1 ml pro
    Tag in wenig Wasser geben.

    Behandlung bei Schock:
    - Aconitum compositum
    - Arnica D30 oder D200

    Behandlung von psychischem Schock:
    - Ignatia D30 oder D200
    - sollte der Vogel kalt sein, Gelsemium D30, außerdem Carbo
    vegetabilis D200

    Behandlung von Kollaps:
    - Carbo vegetabilis D200 alle 30 Minuten
    - wenn der Vogel die Augen öffnet, alle 3 Stunden Sulfur
    D200 geben

    Im Schock oder Kollaps je 1-2 Tropfen direkt in den Schnabel
    tropfen.

    Behandlung mit Bach-Blüten:
    - gegen Angst und Scheu: Aspen (z.B. Transport)
    - Star of Betlehem oder Rescue helfen Schock zu verarbeiten

    Ich hoffe, daß Deinem Grauen zu helfen ist und kann Dir nur
    nochmals empfehlen, Kontakt mit Rosina Sonnenschmidt aufzu-
    nehmen. Es gibt auch noch andere ganzheitliche Vogeltherapeuthen in Deutschland. Solltest Du Interesse haben, kann ich Dir gerne einige nennen.

    Liebe Grüße,
    Karin
     
  5. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    Herzerkrankung beim Graupapagei

    Ich wollte mich noch mal melden. Also Mirko geht es besser, soweit isch es beurteilen kann, aber er ist noch nicht über dem Ber, jetzt habe auch noch bemerkt, dass er unverdaute Körner im Kot hat.
    Er pfeift aber wie frührer und fliegt auch wieder.

    Vielleicht kann man noch hoffen, aber ich bin gerade soweit, dass ich denke, ich habe ihn nicht mehr lange, und das tut schon weh!!!


    [​IMG]
     
  6. KarinD

    KarinD Guest

    Weiterhin gute Besserung

    Hallo a.canus!
    Schön, daß es Deinem Mirko etwas besser geht. Ist doch ein gutes Zeichen, daß er wieder ein wenig fliegt.
    Was die unverdauten Körner im Kot angeht, so hoffe ich, daß es sich nicht noch zusätzlich um die neuropathische Magener-weiterung handelt? Bist Du schon deswegen mit Mirko beim TA in Behandlung? Allerdings wäre er dann sicherlich nicht so fit, wie Du ihn beschrieben hast.
    Der Gedanke, ein geliebtes Tier zu verlieren ist immer sehr schmerzvoll. Du solltest die Hoffnung trotzdem nicht aufgeben. Gerade Vögel überraschen einen immer wieder durch ihren Lebenswillen und ihre Fähigkeit, auch schlimmere Krankheiten oder Behinderungen zu überstehen bzw. mit ihnen klar zu kommen.
    Drücke Dir und Mirko die Daumen und wünsche Mirko weiterhin gute Besserung!
    Liebe Grüße,
    Karin
     
  7. a.canus

    a.canus Papageienfreak

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    2.Bluttest besser!

    Gestern war ich bei der nächsten Blutuntersuchung, und sie ist viel besser ausgefallen, bin ich froh!
    Mirko hat die Blutentnahme wieder sehr geschlaucht und ich kann das immer fast nicht sehen, denn es dauert einfach so lange bis die blutung zum stehen kommt, es ist zwar für Vögel nicht so schlimm, wie für z.B. Säugetiere aber es ist trotzdem nicht so toll.


    [​IMG]
     
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