Hilfe bei Verpaarung Rostkappen

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  1. biostar

    biostar Neues Mitglied

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    Hallo geehrtes Forum,


    wir haben einen 10 Monate jungen sehr zutraulichen verspielten Rostkappenhahn.
    Jetzt haben wir seit gestern eine 6 Monate junge Henne für ihn als Partnerin.
    Wir haben die beiden in getrennten Käfigen nebeneinander stehen.
    Der Hahn hatte nun Freiflug und ist direkt ans Gitter zur Dame. Es gab erste Berührungen
    mit den Schnabeln. Doch dann wurde der Hahn agressiver und versuchte durch das Gitter
    zu beißen. Er hängt auch in seinem Käfig immer am Gitter und beobachtet die Henne.
    Wie ist Eure Erfahrung, ist das am Anfang noch normal, und der Hahn verteidigt sein Revier.
    Oder, besteht schon keine Hoffnung mehr auf Harmonie.
    Wie sollten wir jetzt weiter vorgehen. Einfach weiterhin getrennt Freiflug gewähren und abwarten.
    In einem neutralen Raum zusammen Freiflug kann man wohl vergessen, das wird leider nicht
    funktionieren.
    Was mir aufgefallen ist, die Henne war am Abend früher zur Nachtruhe und wir haben den Käfig abgedeckt.
    Dann habn wir den Hahn raus, und er hat sich so verhalten als wäre sie nicht da. Hat sich nicht einmal
    nach dem Käfig umgedreht, sondern wie vorher mit uns sehr lange gespielt.
    Bin im Moment ratlos.

    Vielen Dank, hoffe auf Eure Tipps und Ratschläge.

    Grüße Bio
     
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  3. Meckie

    Meckie Vogelfreak ;)

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    Hallo Bio,

    Bei der Vergesellschaftung brauchst du ein bisschen Geduld. Es ist normal, dass sich Vögel nicht auf Anhieb verstehen und du hast sie ja erst seit vorgestern. ;) Und je nachdem wie lange der Hahn alleine war, ist es vielleicht auch erstmal eine Umgewöhnung für ihn dich mit einem anderen Vogel zu teilen. Er scheint ja sehr zahm zu sein.
    Dass sie sich erstmal durch das Gitter kennenlernen können, ist gut. Danach wenn du meinst, dass er nicht mehr so aggressiv ihr gegenüber ist (kann bestimmt unter Umständen mehrere Wochen brauchen), in einem neutralen Raum fliegen lassen, den der Hahn nicht so gut kennt und somit nicht als "seins" betrachten kann. Und bevor sie sich dann schließlich nach einer Zeit einen Käfig teilen, die Einrichtung komplett ändern oder zumindest umstellen, dass der Hahn sich auch erstmal umgewöhnen muss.
    Wenn die Henne erst seit kurzem bei dir ist, kann es sein, dass sie vielleicht gestern Abend sehr müde war von dem ganzen Stress und den neuen Eindrücken.

    Ist denn gesichert, dass er ein Hahn und sie eine Henne ist?
    Bei Neuzugängen macht es sich übrigens gut, wenn man sie erstmal vom Tierarzt abchecken lässt und sie dann in Quarantäne hält und erst dann zum anderen Vogel lässt, damit man nicht irgendwelche Krankheiten einschleppt.
     
  4. biostar

    biostar Neues Mitglied

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    Hallo Mecki,

    vielen Dank für Deine Antwort.
    Ich war nur verunsichert, da ich auch schon gelesen habe, dass wenn sich der
    "Revierinhaber" gleich aggresiv auf den Neuankömmling stürzt, schon kein
    Erfolg mehr bei der Verpaarung zu erzielen ist.

    Mit dem früheren schlafen der Henne hatte ich gemeint, dass nachdem der Käfig von ihr abgedeckt war, der
    Hahn ersichtlich entspannter war und mit uns sehr lange gespielt hat. Und sich kein einziges mal sich um
    den Käfig mit ihr gekümmert hat. Für mich hat das so ausgesehen, dass das Revier wieder seins ist, weil die Dame
    durch das Abdecken einfach weg war. Das macht mir wiederum Hoffnung, dass nach nach einiger Zeit er sich doch
    an das Teilen gewöhnen könnte.

    Grüße Bio
     
  5. Meckie

    Meckie Vogelfreak ;)

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    Hallo Bio,

    Ich muss nochmal dazu sagen, dass ich kein Rostkappenexperte bin.
    Aber ich denke, dass der Hahn auch ein bisschen Zeit braucht. Für ihn ist es ja auch eine große Umstellung und er muss die Henne ja auch erstmal kennenlernen. Und wenn das jetzt eine Vogelart mit ausgeprägtem Revierverhalten ist, wird der sich bestimmt erstmal nicht über einen Neuankömmling freuen, weil der ja in sein Revier eingedrungen ist. Da wird es vermutlich sehr wichtig sein, dass sie sich auf neutralen Grund kennenlernen. Vielleicht gestaltest du jetzt schon auch die Umgebung des Hahnes um?

    Der Hahn war vielleicht auch entspannter, weil deine Aufmerksamkeit wieder nur ihm allein galt?
     
  6. geierlady

    geierlady Foren-Guru

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    Auch ich bin keine Rostkappen-Expertin.
    Aber ich lese aus der Begegnung beides heraus: Interesse an der Henne und Ärger darüber, dass jetzt jemand da ist, mit dem er sich deine Aufmerksamkeit teilen muss. :)

    Ich wünsche euch, dass er sich bald richtig über die neue Partnerin freut. :D
     
  7. andy1972

    andy1972 Neues Mitglied

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    Hi,
    wir haben auch die Vergesellschaftung unserer Rostkappenpapageien hinter uns.
    Ihr braucht auf jeden Fall Geduld!!
    Wir hatten 2 Volieren so im Wohnzimmer positioniert, dass sich die Papageien sehen und hören konnten. Dann haben wir auch erstmal einen Papagei, in diesem Fall unsere Henne (sie war die erste hier im Haus). Sie flog auch sofort zur Voliere des Hahns, Erst war alles gut, dann wurde der Hahn "sauer" und biss!
    Also wieder zurück!
    Am nöchsten Tag haben wir es umgekehrt gemacht, also erst Hahn raus... usw. usw.
    Dann haben wir mal die Beiden jeweils alleine in die Voliere des anderen gebracht- über Nacht! Da wurde schonmal alles besser!
    Nach 2 Wochen haben wir beide gleichzeitig raus gelassen, war für uns glaub ich stressiger, als für die Beiden :-)
    Nach einer weiteren Woche habe ich beide in eine Voliere zum Fressen gepackt, das war dann das Entscheidende! Wir haben jeweils eine Station auf jeder Seite, so dass jeder seine eigene Futterstation hatte.
    Das haben wir gut eine weitere Woche so durchgeführt, nach dem Essen gings dann wieder in getrennte Volieren.Bis ich gebissen wurde. Der Hahn wollte bei der Henne bleiben!
    Von da an sind sie ein Herz und eine Seele! :-D
    So war´s bei uns und es hat Nerven und Ausdauer gekostet. Aber es geht irgendwann!
    Ich wollte auch nicht irgend eine fremde Frau auf die Couch gesetzt bekommen :-D :-D :-D
     
  8. biostar

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    Hallo Andy,

    vielen Dank für die ausführliche vorgehensweise.
    Bei uns ist das auch so. dass beide Volieren nebeneinander stehen.
    Gestern war es schon um einiges besser. Der Hahn hatte Freiflug und ist hat
    sich nicht mehr gleich auf auf die Voliere mit der Henne gestürzt. Er hat gespielt
    und ist hat sich ausgetobt. Dann ist er zu ihr geflogen und hat durch das Gitter
    mal geschnabelt und auch gezüngelt um ihr dann in den Fuß zu picken.
    Man kann aber eindeutig beobachten, wie sich die Lage bessert.
    Das mit dem Volierentausch über Nacht ist super, werden wir machen.

    Grüße Bio
     
  9. biostar

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    Vielen Dank geierlady.

    Gruß Bio
     
  10. biostar

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  11. andy1972

    andy1972 Neues Mitglied

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    Moin,
    schön, dass es so schnell funktioniert hat!!:zustimm:

    Schöne Fotos!
     
  12. geierlady

    geierlady Foren-Guru

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    Das freut mich, danke für das schöne Papageienbild. :D
     
  13. biostar

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    Hallo geehrtes Forum,

    brauche bitte Eure Hilfe.

    Mit Eurer Hilfe hatte ja die Verpaarung soweit geklappt.
    Eine ganze Woche war Ruhe, es gab keine Probleme.
    Nun, tritt seit einigen Tagen beim Hahn, also dem Hausherrn Eifersucht auf.
    Er will uns nicht mit ihr teilen.
    Er attackiert, hauptsächlich wenn sie Freiflug haben, die Henne.
    Er hackt und beißt, dann wiederum schnabeln sie.

    Im Käfig gibt es nur selten mal Streit, und das meistens am Futternapf.
    Ich bin im Moment ratlos. Wie sollte ich weiterverfahren.
    Ich hoffe nicht, dass wir zu den 10% der Fälle gehören, wo eine Verpaarung nicht klappt.
    Es wäre sehr schade, denn die Henne ist wirklich so bemüht um 'Frieden,
    es ist eindeutig zu sehen wie sie sich um Harmonie bemüht.

    Grüße Bio
     
  14. #13 charly18blue, 1. November 2016
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo Bio,

    Ihr habt seit 16.10. das Weibchen. Laßt die Kleine doch erstmal richtig ankommen. Nach so ein paar Tagen ist es doch toll, dass sie sich meistens verstehen. Und solange kein Blut fließt, laßt sie machen und haltet Euch raus. Alle müssen erstmal mit der neuen Situation klarkommen - sie mit dem neuen Zuhause und dem Partner und er, dass er nun Gesellschaft hat und kein "Einzelkind" mehr ist. Auch sind beide noch so weit von einer Geschlechstreife weg, es sind ja noch Papageienkinder, dass man da von einer Vergesellschaftung und nicht Verpaarung reden sollte.
    Auch deswegen rate ich immer zu einer Anschaffung von beiden Papageien gleichzeitig, man vermeidet dann einfach solche Situationen. Störfaktor ist der Mensch, ist einfach so. Haltet euch momentan ein wenig zurück, bis sich das Verhältnis der beiden zueinander gefestigt hat. Ansonsten kann ich Euch eine gute Adresse nennen, wo ihr professionelle Hilfe bekommt wenns gar nicht klappt. Claudia Schlüter von Clever-Birds hat selber Röstis, ruft sie einfach mal an.
     
  15. papugi

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    hallo,
    kannst du ein wenig mehr erzahlen uber die attacken des hahn's der henne gegenuber?
    was geht vor befor der attacke? die distanz und interaktion zwischen den vogeln? was macht ihr und wo seit ihr?

    es konnte etwas anderes sein als "eifersucht"...
    das die henne sich um "harmonie" bemuht ist schon gut...vielleicht ist es weil sie schon ihre rolle anfangt zu verstehen?

    man muss auch nicht vergessen das beim napf (in einem paar) der hahn der dominante sein will weil er seine rolle spielt ...ER soll die henne futtern also soll sie warten bis er voll ist und sie danach futtert...manchmal versteht der hahn aber nur die erste phase seiner rolle ( er darf zuerst futtern) und beendet sie nicht mit "die henne futtern"...das kommt naturlicher mit bruthormonen

    Celine
     
  16. #15 charly18blue, 3. November 2016
    charly18blue

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    Hallo Celine,

    die beiden sind 6 Monate (Weibchen) und 10 Monate (Männchen) alt. Ich glaube da spielt noch kein Brutgeschäft bzw. Hormone mit. :D
     
  17. biostar

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    Hallo Celine,

    es wird im Moment jeden Tag etwas besser.
    Als Bespiel für die Attacken: die Henne sitzt auf meiner rechten Schulter und reibt sich an meiner
    Kleidung, der Hahn macht das Gleiche auf der anderen Schulter. Dann, kann es sein, dass der Hahn zu Henne
    geht und sie dann verscheucht.
    Wenn der Hahn so eine Phase hat, dann fliegt er ihr immer hinter her.
    Es kann aber sein, dass sie dann 5 minuten später wieder schnabeln.

    Ich denke es ist Eifersucht, under der Hahn will sein Reich und uns verteidigen.
    In anderen Zimmern, da wo die Voliere nicht steht, kommt es fast nicht vor.

    Grüße Bio
     
  18. papugi

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    hallo,
    da hast du recht bio,
    manchmal, bei erwachsenen, kann es schutz (es ist da auch eine art von schutz und eifersucht) der henne vor den menschen oder situationen sein...
    zb.
    alles ist im paar ok bis der mensch kommt ...wehe der mensch spricht zum weibchen und/oder sie nahert sich ihm...
    dann gibt es jagen und haue...das passiert oft...

    Ich hatte ein paar maxis...das tat mir immer leid fur die henne wenn er sie verjagte und das ich sie nicht mal "anschauen "durfte...:)


    graue sind da ein wenig "ruhiger" aber manifestieren ihr paarverhaltnis das sie alles was von meiner hand kommt, zwar nehmen, aber sofort, mir in die augen schauend, fallen lassen...

    das ist ein carasterique in paaren..."keine verhaltnis oder naherung eine anderen...keine futterung durch andere...manchmal sogar (speziel mit unsicheren mannchen) kein anschauen des anderen..." liebes-exclusivitat bitte!


    Deine kleinen werden womoglich auch diese aspekte zeigen wenn liebe eingezogen ist...der hahn ubt sich ja schon auch wenn es auf seinen menschen ist...(er wills "seins"schutzen...):D

    Susanne,
    ich haber verpasst das die vogel so jung sind ...
    du hast auch recht das die hormone noch nicht in vollaktion da sind...
    bei dem hahn kann es ja schon eine art pubertat oder "prepubertat" sein...

    Aber, so wie bei menschen, fangen "die benehmen", "lange" vor der sexuellen reife an...ubung macht die meister :D

    Wenn man die panoplie von all den "paarbenehmen" vorher ein wenig kennt ist es faszinierend zu beobachten wie die sich bei den papas entwickeln ...
    z.b. schon ganz junge spielen nest, futtern, wurgen, wollen dominieren usw

    liebe grusse
     
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