Hilfe für Goffin's Kakadu

Diskutiere Hilfe für Goffin's Kakadu im Kakadus Forum im Bereich Papageien; Wer kann helfen? Wir suchen dringend ein neues, liebevolles Zuhause für unseren 26-jährigen Goffin's Kakadu Ramses (männlich), weil sein...

  1. Dan Skov

    Dan Skov Guest

    Wer kann helfen?
    Wir suchen dringend ein neues, liebevolles Zuhause für unseren 26-jährigen Goffin's Kakadu Ramses (männlich), weil sein derzeitiger Partnervogel Charly, eine Blaustirnamazone (männlich) jetzt geschlechtsreif und zunehmend aggressiv geworden ist. Seitdem stehen beide Vögel unter erheblichem Stress und leiden unter der Anspannung, obwohl sie sich bisher über sechs Jahre gut verstanden haben. Durch die Angst vor den Aggressionen hat Ramses vor einigen Monaten angefangen, seine Federn zu rupfen, so dass er jetzt etwas zottelig aussieht, aber bei einer Verbesserung seiner Situation wahrscheinlich noch gute Chancen hat, wieder ein voll entwickeltes Federkleid zu bekommen.
    Weil wir ihm diese Bedingungen leider nicht selbst schaffen können, suchen wir für ihn ein liebevolles Zuhause zusammen mit einem Goffin's Kakaduweibchen oder einem/mehreren anderen Kakadus in einer Voliere (keine Käfighaltung als Einzelvogel!).
    Fortsetzung folgt
     
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  3. Dan Skov

    Dan Skov Guest

    Fortsetzung:
    Ramses ist Witwer (sein Weibchen starb vor einigen Jahren an einer Infektion), handzahm und verschmust, unternehmungslustig, aber nicht aggressiv und ist von klein auf daran gewöhnt, mit einem anderen Papagei (auch andere Arten) friedlich zusammen zu leben. Ramses ist einen Wildfang, aber seit 25 Jahren bei uns. Da mit ihm noch nicht gezüchtet wurde, könnte er z.B. bei einem Züchter (Volierenhaltung mit anderen Goffin's Kakadus) für einen neuen Stamm oder eine Blutauffrischung sorgen.
    Bitte helfen Sie uns ein neues Zuhause für Ramses zu finden.
    Danke
    Dan
     
  4. Inge

    Inge ...

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  5. Inge

    Inge ...

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  6. Dan Skov

    Dan Skov Guest

    Goffin's Kakadu Ramses

    Hallo Forumfreunde
    Ich suche immer noch ein gutes Zuhause für meinen Goffin's Kakadu Ramses. Wer kann helfen?:?
    Viele Grüsse
    Dan
     
  7. #6 flamingoroad, 7. November 2002
    flamingoroad

    flamingoroad Guest

    hilfe für ramses

    hallo dan,

    würd mich freuen wenn du dich nochmal meldest!

    grüße
    tanja
     
  8. Inge

    Inge ...

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    Ramses

    Hallo Tanja,

    Dan schaut nicht so oft ins Forum - aber ich werde ihm via eMail Deine Bitte zukommen lassen.

    Dan hat nun wieder einige Möglichkeiten für Ramses gefunden, welche im Laufe der nächsten Tage gecheckt werden.

    Du bist wohl die Tanja nähe Dortmund mit einem Goffini? :)
     
  9. #8 flamingoroad, 8. November 2002
    flamingoroad

    flamingoroad Guest

    hallo inge

    ja genau die bin ich,wir hatten schon ein paar mal hin und her gemailt aber seit vorgestern hab ich auch nix mehr gehört...wolln` wir mal hoffen das bei den aktuellen möglichkeiten was passendes dabei ist damit es ramses bald wieder besser geht!

    viele grüße
    tanja
     
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  11. Dan Skov

    Dan Skov Guest

    Goffins Kakadu Ramses

    Hallo Forumfreunde.
    Erst Vielen Dank für die vielen Hifen und
    Zuschriften, die ich für Ramses erhalten Habe.
    Samstag dem 30. November sind wir zu Tanja und Mayo in der Nähe von Dortmund gefahren. Die zwei
    Goffinis haben sich erst zugerufen. Schon
    nach einer halben Stunde kam das erste Synkronputzen und Synkronbewegen. Gestern
    kriegte ich das erste email von Ramses.
    Ich versuche es hier anzuhängen.

    Hallo Freunde,
    am Samstag habe ich den aufregendsten Tag meines Lebens erlebt.
    Es fing damit an, daß mein Herrchen und Frauchen mich in meinen Reisekäfig verfrachteten und mich ins Auto
    luden. Das war schon mal sehr spannend, denn Auto fahre ich richtig gern, weil es da immer was Neues zu gucken
    gibt.
    Dieses Mal ging es aber nicht zu meiner Urlaubspflegefamilie oder zum Tierarzt, nein, die Fahrt dauerte viel länger
    als sonst, nämlich über 2 Stunden!
    Weil ich die Gewohnheit habe, beim Rausgucken auf meiner Stange immer hin und her zu gehen, habe ich reichlich
    Bewegung gekriegt. Frauchen meint, es müßten wohl ca. 250m gewesen sein, die ich während der Fahrt auch
    noch zu Fuß zurückgelegt habe.
    Am Mittag kamen wir am Ziel an. Eine nette junge Dame nahm Herrchen und Frauchen in Empfang und dann wurde
    ich in meinem Käfig nach oben in ihre Wohnung getragen und auf dem Couchtisch in der Ecke abgestellt, während
    sich die nette junge Dame, Herrchen und Frauchen um mich herum auf das Ecksofa setzten.
    Also habe ich mich erst mal umgesehen. Ich muß schon sagen, eine geschmackvoll eingerichtete Wohnung war das
    mit viel Holz und Grünzeug, wirklich nicht übel.
    Das einzige, was mich irritierte, war, dass da jemand ununterbrochen brüllte "Ich will hier raus, ich will auch
    mitgucken!" Sehr merkwürdig.
    Nach einiger Zeit stand die junge Dame auf und holte so etwas wie ein weißes Federknäuel zum Tisch und das
    Brüllen hörte schlagartig auf.
    Ich sehe mir das Federknäuel etwas genauer an und ... stellt Euch vor, das Wesen hatte einen Kopf genau so wie
    ich, aber im übrigen sah es aus wie ein riesiges Hühnerküken mit Flaumfedern ohne Schwanz und mit
    Stummelflügelchen, wippte ständig mit dem Oberkörper und freute sich ganz offensichtlich. Mayo heißt das Wesen,
    habe ich erfahren und ist eine Goffinikakadudame mit einem genetischen Federdefekt.
    Nein, was sah sie drollig aus! Der kann man doch leicht imponieren, dachte ich und habe mich erst mal in voller
    Schönheit mit aufgestellter Haube und ausgebreiteten Flügeln gezeigt.
    Leider war sie nicht so beeindruckt, vielleicht lag das daran, daß ich doch etwas zu viele Federn an meinen Flügeln
    weggerupft habe.
    Statt dessen ist sie ist gleich an meinen Käfig gesprungen, nein, wie aufdringlich!
    So geht das aber nicht, schließlich bin ich doch der Gast und möchte nicht, dass wildfremde Kakadudamen gleich
    mit der Tür ins Haus fallen und mich womöglich gleich duzen wollen.
    Schließlich bin ich bereits ein gesetzter Herr und verdiene Respekt!
    Den habe ich mir auch gleich verschafft, indem ich erst einmal kräftig mit dem Schnabel auf das Gitter in Richtung
    ihrer Füße geschlagen habe.
    Schreck, lass nach, als sie losliess, plumpste sie gleich auf den Boden, fliegen kann sie nämlich nicht. Gott sei
    dank, es war aber nichts passiert, Herrchen sammelte sie gleich auf und gab sie der jungen Dame. Mayo
    verschwand auch gleich in ihrer Armbeuge und wollte geknudelt werden, guckte mich aber aus gesicherter Position
    ganz keck an.
    Dann strafte sie mich ostentativ mit Nichtachtung, indem sie ihr Federkleid in Ordnung brachte, erst die
    Brustfedern, dann die kurzen Flügelfederchen.
    Pah, dachte ich, das kann ich doch auch und putzte mir meine Brust- und Flügelfedern und dann die
    Schwanzfedern, ätsch! Offenbar wollte sie mich aber auch ärgern, denn sie putzte sich dann auch ihr
    Stummelschwänzchen und dann hob sie ihren Fuß, um an die Bauchfedern zu kommen.
    So gelenkig bin ich schon lange, sieh her, wie ich das mache, dachte ich!
    Aber irgendwie war ich von der langen Fahrt doch müde und mußte danach erst mal ein bißchen dösen. Mayo
    machte mir alles nach, auch das Schnabelknirschen, womit ich mich immer so richtig entspanne.
    Herrchen, Frauchen und der Gastgeberin wurde es dann wohl zu langweilig, nach einer Weile setzten sie mich in
    einen neuen Käfig neben den Käfig von Mayo.
    Auch Mayo mußte in ihren Käfig, aber darauf konnte ich jetzt nicht weiter achten, denn ich mußte mir die
    Käfigstangen erst auf meine Maße zurechtraspeln und begutachten, wie die Welt und die nähere Nachbarschaft
    von Mayo aus der neuen Perspektive aussahen.
    Für Mayo bot die neue Nachbarschaft wohl auch neue Perspektiven und sie hüpfte in ihrem Käfig herum, wohl um
    herauszufinden, aus welcher Stellung ich am besten aussähe. (In aller Bescheidenheit: ich sehe selbstverständlich
    immer blendend aus.)
    Dabei fiel ihr Blick auf den Käfigboden. Offenbar war da etwas, was ihr Mißfallen erregte, denn sie fing plötzlich
    furchtbar an zu schreien.
    Ich sah genau hin und tatsächlich, da war was, ganz verschwommen ... Ein Nesträuber! Hilfe!
    Da hilft nur kräftig schreien, um ihn in die Flucht zu jagen. Mayo unterstützte mich kräftig. Immer wechselweise im
    Duett, damit man nicht heiser wird! Das muß doch den Feind vertreiben.
    Nach 5 Minuten hielten sich Herrchen, Frauchen und die junge Dame die Ohren zu und kamen auf uns zu. "Da ist
    doch nichts!" meinten sie. Die haben gut reden!
    Sicherheitshalber haben wir noch einmal nach unten geguckt ... mmh, nichts mehr zu sehen, sollte es eine Fata
    Morgana gewesen sein? Frauchen faselte etwas von einer gelungenen Katastrofenschutzübung. Na ja, also hören
    wir lieber auf zu schreien, bevor man sich über uns lustig macht.
    Mayo durfte dann doch noch einmal aus ihrem Käfig heraus. Sie wollte gleich wieder an meinen Käfig springen, aber
    ihr Frauchen hat sie festgehalten.
    Als nun alles nichts half, kletterte sie an ihrer Käfigwand zwischen unsere beiden Käfige und hielt mir ihren Rücken
    entgegen.
    "Na, komm doch, wenn du dich traust!" schien sie zu sagen und warf mir einen kessen Blick zu.
    Tja, da saß ich nun vor ihrem Rücken, sah die kleinen Flaumfederchen und dachte mir, wie weich und angenehm
    sich das wohl anfühlen müßte. Ich weiß gar nicht, wie es geschah, ich mußte einfach meinen Fuß durch das
    Käfiggitter stecken und mit den Zehenspitzen ihre Federn berühren ... wie prickelnd ..., eigentlich ist sie doch
    richtig süß, die kleine kesse Maus ...
    Ich habe gar nicht mehr richtig mitgekriegt, wie Herrchen und Frauchen sich verabschiedet haben. Ach ja, das
    Leben ist schön ...
    Vielleicht erzählt Mayo dann, wie es weitergeht!
    Euer Ramses

    Ist das nicht ein guter Anfang?
    Jetzt suchen wir eine Gelbflügel Blaustirnamazone
    Henne, möglichst jung, für den daheimgebliebeben
    sechsjährigen Gelbflügel Blaustirnamazone, Hahn,
    zahm und verschmust, damit er nicht alleine bleibt. Er ist schon wieder aufgelebt, nachdem
    der Druck vom Ramses weg ist. Er klönt, labert, pfeift, flötet, fliegt kraftvoll und mit geschrei herum. Und er lässt
    sich knudeln und ist so verschmuuuust.

    Vielen Dank an alle die mitgeholfen haben.
    Viele Grüsse
    Dan
     
  12. Inge

    Inge ...

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