Hilfe Welli füttert Käfiggitter

Diskutiere Hilfe Welli füttert Käfiggitter im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Mit dem Wort "Gelumpe" war die Kropfmilch gemeint. Moin Liora Dass eine Henne einen erwachsenen Hahn füttert, das habe ich noch nie...

  1. #21 ole olesson, 4. September 2003
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2003
    ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

    Dabei seit:
    3. März 2001
    Beiträge:
    1.361
    Zustimmungen:
    0
    Mit dem Wort "Gelumpe" war die Kropfmilch gemeint.

    Moin Liora

    Dass eine Henne einen erwachsenen Hahn füttert, das habe ich noch nie gesehen!!!

    Möglich wärs natürlich auch, aber meiner Ansicht nach nur, wenn sie eindeutig zweideutige Absichten bei ihm hat und er nicht so recht spuren will ...

    Meine Erika, die wirklich rattenscharf auf den dicken zugeflogenen Standard Jakob (ein echter Sprechvogel) war, hat das nicht gemacht.

    Sie hat nur immer versucht, auf ihn draufzusteigen, wohl um ihm zu zeigen, wie das geht ...

    Er aber hatte zeitlebens keinen Bock auf Erika, die sich zwar unablässig bemüht, ihn aber niemals zu Füttern versucht hat.

    PS:

    Vielleicht hätte sie das mal mit Mutters Streuselkuchen probieren sollen, denn darauf war er rattenscharf ...
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Aristo

    Aristo Guest

    Hi ole

    Bei mir im Schwarm ist es genauso wie Liora es beschreibt. Die Hähne füttern sich gegenseititg, Hennen füttern sich gegenseitig, Hähne füttern die Hennen und die Hennen füttern die Hähne.
    Ein völlig normaler Vorgang meiner Meinung nach, da die Hennen so ja quasi üben die späteren Küken (falls man eine ZG hat und brüten lässt) zu füttern.
     
  4. Gunna

    Gunna Foren-Guru

    Dabei seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    2.547
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Im tiefen tiefen Wald
    Füttern

    Hallo - ich kenne das abwechselnd und gegenseitig füttern auch. Habe da noch keine "Regeln" entdecken können.

    Hallo hellh12 - bist du noch da:0- ?
     
  5. ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

    Dabei seit:
    3. März 2001
    Beiträge:
    1.361
    Zustimmungen:
    0
    Na, dann hat mir wohl die Erfahrungsmasse ...

    Moin all

    ... gefehlt, um das richtig beurteilen zu können!

    Ich habe zwar immer Wellis gehabt, aber meinen Minischwarm (max. 5 Tiere), den habe ich erst seit 1998!

    Mehr als eine Henne hatte ich auch nie in der Vorliere dabei, nicht einmal als Gast.
     
  6. Aristo

    Aristo Guest

    Hi Ole

    Ich gehöre zu den Vertreterinnen für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Meiner Meinung nach sollten in einem Schwarm (egal ob recht groß oder eher klein) ungefähr so viele Hähne wie Hennen leben. Denn nur dann können die Vögel ihre natürlichen Verhaltensweisen zeigen.
     
  7. hellh12

    hellh12 Guest

    hi, leute

    erstmal recht herzlichen dank für eure tolle beteiligung. irgendwie hat sich mein ursprüngliches thema aber dann völlig untergegeangen. meine frage war, ob ich was gegen das füttern tun kann. gut noch nen welli kaufen wäre eine möglichkeit, meine tochter hat unserm mucki das sprechen bei gebracht und arbeitet immer noch täglich mit ihm, und da hat meine frau angst, das ein zweiter das dann wohl unmöglich macht, oder können beide zusammen sprechen lernen? wohl eher unmöglich.

    für tipps wäre ich sehr dankbar

    bis dann, ich lese gerne weiter also los meldet euch

    hellh12
     
  8. Aristo

    Aristo Guest

    Moin Moin

    Euer mucki wird auch dann noch sprechen, wenn er einen Partner/ eine Partnerin hat. Ob der zweite Vogel auch sprechen lernt hängt von seiner natürlichen Begabung dazu ab.

    Hier im Forum existiert ein Thread in dem es ums Sprechen geht. hier

    Ausserdem möchte ich euch dieses Gedicht hier gerne zeigen (Quelle: http://www.vwfd.de)

    Ich war einmal...

    Gestern noch war ich ein glücklicher Wellensittich.
    Ich saß in einem warmen Nistkasten,
    um mich herum wärmendes Gefieder und die vertrauten Stimmen meiner Brüder und Schwestern.
    Geborgenheit unter den weichen Flügeln meiner Mutter.


    Vor drei Tagen noch war ich ein zufriedener Wellensittich.
    Zwar wurde ich gewaltsam von meinen Geschwistern und meinen Eltern getrennt,
    aber um mich herum waren viele andere meiner Art, die meine Angst teilten.
    Wir kuschelten uns aneinander und betrachteten die großen federlosen Wesen,
    die vor unseren Glaskästen auf und ab liefen.
    Wir gewöhnten uns daran, dass ab und zu einer unserer Freunde plötzlich verschwand.
    Die großen federlosen Wesen konnten nicht zu uns herein.
    Kraulen ist ein gutes Mittel gegen die Angst.


    Vor einem Jahr noch war ich ein Wellensittich.
    Zwar wurde ich gewaltsam von meinen neuen Freunden getrennt und in eine fremde Umgebung gebracht.
    Um mich herum fremde federlose Wesen, deren Größe und Stimmen mir unendliche Angst einjagten.
    Nachts kauerte ich allein in einer dunklen Ecke, um mich herum Einsamkeit.
    In meinen Träumen sind meine Freunde bei mir, deren Stimmen und Wärme mir Zuversicht geben.
    Erinnerungen sind ein gutes Mittel gegen die Angst.
    Auch wenn ich nach einiger Zeit feststellte, dass die federlosen Wesen es gut mit mir meinten,
    konnte ich sie nicht verstehen.
    Kraulen hilft Distanzen zu überwinden.
    Und so fasste ich Mut und begann die federlosen Wesen zu kraulen.


    Vor unendlich vielen Zeitaltern wusste ich, wer ich war.
    Nun bin ich hier, umgeben von Dunkelheit und Stille.
    Die federlosen Wesen besuchen mich nur noch sehr selten.
    Habe ich etwas falsch gemacht?
    Aber wie kann ich das wissen, da ich sie doch nicht verstehe?
    Ebenso wenig wie sie mich.
    Die Einsamkeit greift nach mir und ich bin wehrlos.
    Leere breitet sich in meinem Kopf aus und in meiner Seele.
    Nur manchmal in meinen Träumen steigt aus unendlichen Tiefen das Fragment einer Erinnerung empor.
    Flirren von Flügeln, vertraute Stimmen, ein Schnabel, der zärtlich mein schütteres Nackengefieder streichelt.
    Ich kann diese Bilder nicht festhalten, sie entgleiten, sobald ich versuche mich zu erinnern.


    Gegen Einsamkeit gibt es kein Mittel.
     
  9. #28 Gunna, 5. September 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. September 2003
    Gunna

    Gunna Foren-Guru

    Dabei seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    2.547
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Im tiefen tiefen Wald
    Hallo hellh12

    du schreibst, dein Thema sei untergegangen. Das sehe ich so nicht. Die Frage, was du tun kannst, damit der Vogel aufhört, das Käfiggitter zu füttern, KANN nur sein: Hol ihm einen Partner.
    Klar, diese Postings hier, ob und warum auch ein vergesellschafteter Welli noch ab und zu glänzende oder bunte Gegenstände anbalzt / füttert hätten hier wirklich nicht sein müssen. Die verwirren nur.

    Es gibt schlicht und einfach keine andere Möglichkeit, eurem Welli zu helfen, als die artgerechte Haltung. Wellensittiche sind Schwarmvögel. Dazu möchte ich dich auch noch auf die Seite des Vereins der Wellensittichfreunde Deutschlands hinweisen, die du hier findest: (Link wurde von Liora raus genommen, bitte bei Gunna per Pn erfragen!! Danke) siehe besonders: "Zahm im Schwarm"

    Deine Tochter legt großen Wert auf das Nachsprechen.
    Ich meine, es ist schon für ein Kind sehr wichtig, zu lernen, seine eigenen Wünsche und Vorstellungen zurück zu stellen, wenn es darum geht, einem Lebewesen, das von ihm abhängig ist, wirklich gerecht zu werden. Liebe bedeutet auch, dem geliebten Wesen zuliebe auf etwas verzichten zu können.

    Ich hoffe für den armen Vogel, der sich ja nicht selber helfen kann, dass ihr euch entschließen könnt, ihm das zu geben, was er am dringensten braucht. Einen Artgenossen.
     
  10. Liora

    Liora Guest

    Hallo Gunna Link bitte per Pn schicken, der ist hier nicht so sehr gerne gesehen, wenn fragen dazu bitte an Dagmar...

    Liebe Grüsse

    Liora
     
  11. D@niel

    D@niel Guest

    Hallo hellh12,

    warum ist es dir denn so wichtig das der Welli spricht? Um dem Welli das sprechen beizubringen musst du ihn fast so abschrotten das er keinen anderen Welli, weder hört noch mehr sieht. Wenn ihr ihm einen Partner gebt, dann würde sich theoretisch auch das Fütterproblem lösen.
    Und ich habe meinen Welli auch einen Parnter gekauft. Seitdem machen beide alle möglichen Geräusche nach und kommen zu uns. ;)

    Bitte hol ihm einen Partner.
     
  12. Basstom

    Basstom Klasse-5-Dunst

    Dabei seit:
    28. September 2002
    Beiträge:
    5.862
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    Friesland, 3 Kilometer vom Deich wech.
    Das ist aber eine Einstellung, die wirklich nicht tierfreundlich, sondern rein egoistisch ist. Sorry, aber das muß ich mal so offen schreiben.
    Warum soll der Pieper sprechen? Darf er nicht glücklich sein, nur weil die Gefahr besteht, dass er dann nicht mehr spricht?

    [​IMG]

    [​IMG]

    Wollt Ihr dem Pieper so etwas vorenthalten? Solche Szenen zu beobachten gibt mir 1000mal mehr, als wenn so ein Pieper etwas nachquatschen kann.
     
  13. Aristo

    Aristo Guest

    Hier noch eine Geschichte, die hoffentlich zum Nachdenken anregt.

    (Quelle: http://www.voegelinnot.de)

    Ich sitze in einem kleinen Haus. Ich weiß längst nicht mehr wie ich hier her gekommen bin. Hier sind viele Menschen ich kenne nicht einen von ihnen, dennoch tröstet mich ihre Anwesenheit. Ich weiß nicht wie viele Tage vergangen sind seit ich meine Mutter oder meine Geschwister das letzte mal gesehen habe. Es scheint eine Ewigkeiot her zu sein, aber die Sehnsucht plagt mich um so mehr. Ich beschliesse optimistisch zu sein und der Dinge zu harren die kommen mögen.


    Ich habe schon ein paar Freunde hier gefunden.
    gemeinsam reden wir viel, halten uns in den Armen und streicheln uns den Kopf. Aber etwas stimmt ganz und garnicht. Alle sind so....so, ja so angespannt.

    Heute erfahre ich was meine Freunde so in Angst versetzt. Ein großes, ja gerade zu riesenhaftes Wesen tritt an unser Fenster. Ein solches Wesen habe ich noch nie gesehen. Ein zweiter dieser Riesen tritt hinzu. SIe reden....glaube ich. Ihre Stimmen sind tief und schleppend. Es macht mir Angst! Ich kann sie nicht verstehen, sie riechen auch so seltsam. mein Herz beginnt zu rasen. Während die anderen Menschen längst panisch in der Hütte umherrennen, kann ich mich vor Angst nicht rühren. Man pckt mich und dann wird es dunkel um mich her. Erst jetzt merke ich das ich in einer dunklen Kiste sitze. Ich blicke durch eines der winzigen Fenster die sich in der Kiste befinden. Ich kann nichts sehen, da die Kiste schwankt. Da! das schwanken hat aufgehört. Ich höre einen dumpfen Knall. Es muß0 eine Autotür gewesen sein. Dieser Geruch, der von diesen Wesen ausgeht ist nun übermächtig und lähmt mich. Nach einer Fahrt die mir wie eine Ewigkeit erscheint, finde ich mich plötzlich in einem winzigen Häuschen wieder. Es sit gerade so groß das ich ein paar Schritte gehen kann. An jeder Wand steht ein Stuhl sonst nichts. Am Boden befindet sich eine Kanne mit Wasser und ein Teller mit Brot.

    Einige Wesen haben sich um mein Haus versammelt und starren mich an. Warum bin ich ganz allein!? Was passiert nun mit mir?
    Ich wünschte ein Mensch wäre bei mir aber die Angst schnürt mir die Kehle zu. Ich kann nicht rufen. Die riesenhaften Gesichter kommen näher. Dabei sprechen sie in dieser unsäglichen schleppenden Sprache mit mir. Ich werde nun panisch und beginne in meiner winzigen Hütte umherzurennen. Was ist das für ein Geräusch. Ich glaube sie lachen. Kann es ein Lachen sein. Gut, wenn sie Spaß daran haben tun sie mir vielleicht nichts.


    Einige Tage sind vergangen. Meine Panik hat sich gelegt, keimt aber immer wieder in mir auf. Warum bin ich allein. Wie lange werde ich in dieser winzigen Hütte bleiben müssen? Die großen Wesen scheinen mir nicht wehtun zu wollen. Heute gab es wieder nur Brot und etwas Wasser

    Ich weiß nicht wieviel Zeit vergangen ist. Ich habe die Hoffnung hier heraus zu kommen schon fast aufghegeben. Ich glaube auch bald nicht mehr daran einen Menschen zu sehen. Immer wenn ich daran denke verfalle ich wieder in Panik und kann mich nur dadurch wieder auffangen, indem ich singe. Ich singe laut um die Angst zu bekämpfen, um meine eigene Stimme zu hören, um eine menschliche Stimme zu hören. Manchmal rufe ich. Keine Antwort. Ich rufe lauter, keine Antwort. Ich rufe immer weiter, jetzt bloß keine Panik!

    So vergehen die Tage und ich habe mich an die großen Wesen gewöhnt. Sie lassen mich manchmal raus! Aber ich komme dann aus meinem Gefängniss und bin noch immer allein. Die großen Wesen streicheln mich sanft und sprechen ihre eigenartige Sprache. Natürlich verstehe ich sie nicht, aber ohne ihren Zuspruch würde ich sterben. Ich sitze oft in ihren Arbeugen oder auf ihren Schultern und lausche ihren Gesprächen. Sie sind alle so nett zu mir. Wenn ich dann aber wieder in meiner kleinen Hütte bin überfällt mich die Einsamkeit. Ich beginne wieder herumzulaufen. Immer im Kreis. Dabei erzähle ich mir leis Geschichten. Vor den Einschlafen wünsche ich mir einen Freund. Jemanden dem ich meine Gedanken mitteilen kann, der mir Geschichten erzählt, oder einfach nur meine Hand hält.

    So viel Zeit ist nun verstrichen. Es bleibt wie es ist. Wasser und Brot, gelegentlich Freigang. Die Zuwendung der großen Wesen. Aber ich verstehe es nicht sie scheinen mich zu mögen, aber warum quälen sie mich dann so? Ich fiebere nun jeden Tag dem Moment entgegen, an dem sich die Tür öffnet und sie mich auf die Hand nehemen. Ich bin unter ihnen und doch so allein. Aber sie sind die einzigen die ich habe.

    Mein Herz wird immer kälter. Die Panik habe ich längst überwunden. Da ist nur noch die verzehrend Sehnsucht nach einem anderen Menschen. Was passiert hier bloß?! Ich beginne zu schreien. Wo sind all die anderen? Sie sind vielleicht ganz in der Nähe? Sie hören mich sicher, wenn ich nur laut genug rufe. Meine eigenen Schreihe hallen mir in den Ohren wieder. Ein großes Wesen tritt an meine Hütte. Nein! ich kann nicht mehr! Laß mich. Eine riesige Hand greift nach mir. Aber ich bin völlig ausser mir und werde hektisch. Nein, laß mich! Ich werde wütend und geginne auf die Hand einzuschlagen. Verärgert schubst man mich weg. Dann wird es dunkel. Man hat meine Hütte zugedekt!
    Ich weine und schlafe ein. Die nächsten Tage wiederholt sich diese Elend. Die großen Wesen wollen mich nicht mehr. Sie sind wütend. Ihre Hände sind voller blauer Flecke und Kratzer die ich ihnen zugefügt habe. Nun bin ich ganz allein.

    Ich bin nun längst jenseits von Wut, Trauer und Sehnsucht. Ich kann nicht mehr denken. Manchmal muß ich noch schreien. Mein Herz ist schwarz und kalt wie ein Stein. Ich habe nun tausendmal jeden Ritz an den Holzbrettern gezählt. Ich beginne mir mein Haar auszureissen. Ich kratze mir die Haut vom Leib. Keine Schmerzen. Keine Trauer. Nur leere und machmal brennender Hass.

    Ich bin kein geistloses Wesen. Ich habe ein Seele. Seht ihr das nicht!?
     
  14. Anja12

    Anja12 Foren-Guru

    Dabei seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    3.700
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Neuss
    Schließe mich an: Partner muß her!

    Hallo hellh12!

    Ich kann mich da nur den anderen anschließen. Euer Vogel ist einsam, und deswegen füttert er vor lauter Verzweiflung das Käfiggitter. Und gegen Einsamkeit gibt es doch keine andere Lösung als Zweisamkeit, oder?! (Oder auch Vielsamkeit) :D

    Keine Angst, Euer Welli wird nicht aufhören zu sprechen oder zutraulich zu sein.

    Mein Welli Harald war auch zuerst alleine bei mir (ist mir zugeflogen, und er ist eindeutig auch bei seinem Vorbesitzer Einzeltier gewesen). Harald ist total zahm, kuschelig und nett. Meines Erachtens spricht er auch Menschensprache nach, ich versteh ihn aber nicht. Harald beschäftigte sich sehr oft mit dem Badezimmerspiegel und fütterte den auch und balzte alles an, was er finden konnte. Den Anblick fand ich einfach nur traurig und nach ein paar Tagen "Einzelhaft" bei mir hab ich ganz schnell Siggi geholt. Haralds Verhalten mir gegenüber hat sich keineswegs geändert. Er brabbelt immer noch eindeutig menschliche Satzfetzen vor sich hin, er kommt nach wie vor zu mir und sucht meine Nähe. Nur dass Siggi jetzt eben mitkommt. Und was ist schöner, als zwei glückliche Vögel auf sich hocken zu haben, die beide dick aufgeplustert vor sich hinzwitschern?
    Was macht einen glücklicher: Seinem geliebten Tier alles zu geben, was es braucht und zu beobachten, wie wohl es sich fühlt oder auf Dinge zu bestehen, die nicht in seiner Natur liegen (sprechen aus Einsamkeit) und ihm deswegeb so elementar Wichtiges wie einen Partner vorzuenthalten?!
    Und die Aussage "je mehr Wellensittiche, um so mehr Spaß" trifft den Nagel auf den Kopf. Leider ist meine Wohnung sehr klein, sonst würde ich es wahrscheinlich auch nicht bei zweien belassen.

    Also, gib Deinem Herzen einen Ruck!

    Liebe Grüße

    Anja
     
  15. hellh12

    hellh12 Guest

    ok. ok. ok.

    ihr habt mich ja überzeugt, und ich werde das gleiche bei meiner tochter und meiner frau tun - versprochen! doch jetzt kommen ein haufen neuer fragen auf mich zu, mucki ist 2 jahre und ein hahn, was holen wir, einen weiteren hahn, verstehen die sich, oder eine henne, aber nachwuchs will ich auch keinen, dafür haben wir nicht genug platz, wie führe ich die beiden zusammen? werden die sich vertragen... gebt mir nen paar infos und links damit ich alles richtig mache, wenn schon denn schon vielen dank und bitte nicht mehr schimpfen...
    bis dann hellh12
     
  16. hellh12

    hellh12 Guest

    ach ja suche dann noch nen vertrauenswürdigen züchter im großraum bochum essen dortmund, bitte um tel nr und adressen, wer gute erfahrungen hat

    bis dann hellh12
     
  17. D@niel

    D@niel Guest

    Hallo hellh12,

    (das war doch kein schimpfen ;))
    super das der Welli einen Partner bekommt.
    Also du hast einen Hahn, dann kannst du beides nehmen. Nehm ruhig ein Weibchen. Solange du keine Brutkästen aufhängst (wellis sind höhlenbrüter) gibts keinen Nachwuchs.
    Zu der Zusammenführung:
    Also mit der Käfig-zusammen-stell-und-14-tage-knast-Methode, hab ich keine guten Erfahrungen gemacht. Der neue wird dann sicher ganz hibbelig und schmeißt den ganzen Sand raus. Setz sie lieber zusammen in einen großen Käfig bzw. Voliere (oder was sagen die anderen). Da Wellis Schwarmtiere sind, wird dein jetziger Welli den neuen sicher aktzeptieren. Aber da euer Welli über 2 Jahre alleine war, muss er sich an den neuen gewöhnen.
     
  18. Gunna

    Gunna Foren-Guru

    Dabei seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    2.547
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Im tiefen tiefen Wald
    Hallo hellh12

    hach wie schön - wir hauen auch nicht mehr:D :D :D
    Ja, wie schon gesagt - deine Frau und Tochter lassen sich ganz sicher überzeugen, wenn sie einige der Schmusebilder hier und anderswo (siehe PN) sehen und einige Berichte lesen - hier gibts auch eine Seite gegen Einzelhaltung.
    Ich selbst habe zwei Wellis, die jeweils 3 Jahre Einzelhaltung hinter sich hatten, in meinen kleinen Schwarm eingewöhnt. DAs ging sehr gut - ich habe den neuen erst ein paar Tage in seinem vertrauten Käfig neben die Voliere gestellt, die anderen haben ihn dann schonmal von außen besucht. Danach konnte ich ihn dann in die Voliere lassen, ohne dass es Probleme gegeben hätte.
    Mit dem Freiflug wars verschieden - der eine Welli ist eben pfiffiger als der andere - und am Ende haben sich doch beide gut zurecht gefunden.
    Ach ja, mein Emil stammt aus einer Familie mit zwei Kindern - ca, 8 und 11 Jahre alt. Die haben sich das erst lange überlegt und ließen sich dann aber doch überzeugen, ihn abzugeben. Eine erneute Anschaffung eines 2. Wellis war dort vom Vater unerwünscht gewesen:~. Ich fand das von den beiden Kids ganz großartig, dass sie bereit waren, dann auf ihren Vogel zu verzichten.
    Frag uns nur ruhig Löcher in den Bauch:0-
     
  19. Gunna

    Gunna Foren-Guru

    Dabei seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    2.547
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Im tiefen tiefen Wald
  20. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Liora

    Liora Guest

    Super klasse....

    Geschlecht ist bei einem Hahn eigentlich wurscht, Alter eigentloich auch...

    Schöner wäre eien Henne, wenn ihr keien Höhlken anbietet passiert in Bezug auf Nachwuchs nichts...

    Wenn der Käfig gross genug ist, setze den neuen Vogel doch gleich dazu....

    Käfig supergründlich sauebrm,achen, neu einrichten etwas anders anls vorher, spiegel, Plastikstangen und Plastevogek ruas udn beid ezusammen reinlassen und ...ich würde sie ca. 2-3 Wochen drin lasen und dann Freiflug starten...

    Viel Spass
     
  22. Gunna

    Gunna Foren-Guru

    Dabei seit:
    26. Mai 2001
    Beiträge:
    2.547
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Im tiefen tiefen Wald
    ich nochmal

    da du ein Männchen hast, ist es kein Problem, ob der zweite ein Männchen oder ein Weibchen ist. Männchen sind bei Wellis die friedlicheren und können auch sehr schön miteinander schmusen. Und als Pärchen wärs natürlich perfekt.
    Zwei Weibchen können sich ziemlich streiten - Ausnahmen bestätigen die Regel:~

    ups, Liora war schneller:0- - hallöchen:D
     
Thema:

Hilfe Welli füttert Käfiggitter

Die Seite wird geladen...

Hilfe Welli füttert Käfiggitter - Ähnliche Themen

  1. Welchen Vogel sollte ich wählen?

    Welchen Vogel sollte ich wählen?: Hallo! :) Ich möchte mir in naher Zukunft ein Vogelpärchen zulegen. Leider habe ich keine große Ahnung, welcher Art ich in meinem Lebensstand am...
  2. Welli Hahn (älter) für ca. 8jrg. Henne gesucht

    Welli Hahn (älter) für ca. 8jrg. Henne gesucht: Vogelart, Anzahl: Wellensittich, 1 Postleitzahl, Ort, Umkreis: 97723 Oberthulba Geschlecht: männlich / Hahn Alter: 4-5 oder älter Farbe: egal...
  3. Hilfe Junge

    Hilfe Junge: guten Abend, Wir haben seit zwei Jahren ein Pärchen Rosenköpfchen, in einer großen Voliere. Als wir aus einem langen Urlaub zurückkamen, haben...
  4. Hilfe-Dringend! Weihnachtswunsch von 5 Nymphen

    Hilfe-Dringend! Weihnachtswunsch von 5 Nymphen: Gestern ereilte mich ein Hilferuf.Ein älterer Herr kam vor längerer Zeit ins Krankenhaus.Leider ist er so krank daß er noch lange dort bleiben...
  5. Absoluter Neuling will Stadttauben helfen

    Absoluter Neuling will Stadttauben helfen: Hallo, ich kenne mich mit Federtieren nicht aus, bin aber seit langem in der Streunerhilfe engagiert. Seit ich in Mannheim arbeite und jeden...