Homöopathie???

Diskutiere Homöopathie??? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo! Welche Erfahrungen habt Ihr mit homöopathischen Mitteln bei Wellensittichen gemacht? Ist das überhaupt sinnvoll? Ich habe mir...

  1. #1 ChristinaM, 4. April 2001
    ChristinaM

    ChristinaM Guest

    Hallo!
    Welche Erfahrungen habt Ihr mit homöopathischen Mitteln bei Wellensittichen gemacht? Ist das überhaupt sinnvoll?
    Ich habe mir "sicherheitshalber" ein Buch zu diesem Thema gekauft, und frage mich nun, in welchen Fällen ich die Mittel einsetzen könnte.
    Danke!
    Gruss,
    Christina
     
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  3. #2 Tobias Helling, 4. April 2001
    Tobias Helling

    Tobias Helling Schlangen-Guru

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    Hi Christina,
    ich habe schon mehrfach Homöopathische Mittel bei Vögeln eingesetzt und bin mit den Ergebnissen eigentlich immer zufrieden gewesen. Bei der Anwedung habe ich mich auf das Buch " Naturheil Praxis Vögel", von Bernd Dorenkamp verlassen. In dem Buch stehen alle wichtigen Informationen.



    CU
    Tobias
     
  4. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Hallo Christina,

    ich habe ebenfalls homöopathische Mittel eingesetzt und war meistens zufrieden. Eigentlich kann man diese Mittel bei sehr allen Fällen einsetzen, von Entzündungen über organische Krankheiten bis hin zum Tumor. Was für ein Buch hast Du denn? Da müßte soetwas doch auch drinstehen? Hast Du gerade einen Fall, bei dem Du homöopathische Mittel ausprobieren möchtest oder ist das "nur" aus generellem Interesse? :)

    Viele Grüße
    Meike
     
  5. #4 ChristinaM, 5. April 2001
    ChristinaM

    ChristinaM Guest

    Hallo!
    Ich glaube das Buch ist von Alois Weber, "Homöopathie für Wellensittiche".
    Ich bin überzeugt, dass man mit pflanzlichen Produkten sehr viel bewirken kann, doch hat es mich erstaunt, dass die Mittel auch bei Organkrankheiten, bzw. -schäden eingesetzt werden können. Und chemische Mittel sind dabei nicht nötig?
    In welchen Fällen habt ihr denn die Mittel eingesetzt?
    Danke für Eure Hilfe!
    Gruss,
    Christina
     
  6. Uli L.

    Uli L. Pascale und Manuri

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    Hallo!

    Also das Thema interessiert mich auch sehr, ich bin nämlich von der Standardbehandlung Baytril nicht sonderlich begeistert. Könnt ihr da irgendwelche Bücher besonders empfehlen? Ich hab nämlich vor meine Vogelbücherecke um einige Bücher aufzustocken und das wäre ja schon was dafür.
     
  7. #6 Alfred Klein, 5. April 2001
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Christina
    Auch ich benutze homöopathische Heilmittel. Allerdings nur in Absprache mit dem Tierarzt. Man kann damit auch Schäden verursachen. Zum Beispiel Sulfur bei vergiftungen. Da kann ein Vogel schon mal von der Stange fallen.
    Pflanzliche Heilmittel sind ebenso mit Vorsicht zu genießen. Einige starke Gifte sind pflanzlich. Nimm nur mal den Fingerhut. Der kann durchaus auch für Menschen tödlich sein. Also auch hier aufpassen.
    @Uli
    Natürlich ist Baytril nicht unbedingt erhebend. Da aber kein echtes Antibiotikum, wie es beim Menschen angewandt wird, kann man damit leben. Natürlich muß vorher die Diagnose stimmen.

    Insgesamt ist eine Zusatzbehandlung der Vögel im Krankheitsfall mit Homöopathie immer erstrebenswert, da weniger Chemie gebraucht wird. Allerdings wird es nur mit homöopathischer Anwendung nicht gehen.
    Gruß Alfred
     
  8. Uli L.

    Uli L. Pascale und Manuri

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    Hallo Alfred!

    Ja und das Problem ist eben bei der Diagnose. Einem Vogel mit einem vergrößerten Herz sollte ich Baytril geben. :( Zu dem Tierarzt werd ich sicher nie wieder gehen. Leider war das mein eigener Fehler, hab ihn nämlich als Spezialisten empfohlen bekommen. :(

    Ich möchte es ja wie gesagt auch nur unterstützend geben (in Absprache mit meinem jetzigen Tierarzt). Deshalb würd mich ein Buch ja interessieren.
     
  9. Meike

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    Hallo,

    ich verwende homöopathische Mittel im wesentlichen dann, wenn die Spezialisten einen Sittich aufgegeben haben. Einfach nur um wenigstens alles versucht zu haben. Ich verwende es seit etwa 3 Monaten bei einem Tumorpatienten, der Tumor ist seitdem deutlich langsamer gewachsen. Dass ich damit Wunder vollbringe erwarte ich nicht, ich hoffe nur unterstützend wirken zu können. Anfangs habe ich gar nichtmal an die Wirkung dieser Mittel geglaubt, aber ich inzwischen denke das ein oder andere Mittel vielleicht doch positive Auswirkungen hat.
    Von dem Buch von Alois Weber halte ich persönlich nicht viel, besser sind meiner Meinung nach Dorenkamp (schade dass der Vertrieb eigenstellt wurde :( ) oder Sonnenschmidt.

    @ Alfred, selbst wenn Pflanzengifte verwendet werden, sind die dann nicht so gering dosiert, dass man bei ein bis drei Tropfen ins Wasser keine solchen Nebenwirkungen erwarten sollte? :?

    So oder so sollte man sich die Packungsbeilagen durchlesen, um zu wissen was man überhaupt gibt usw.

    LG
    Meike
     
  10. #9 Alfred Klein, 5. April 2001
    Alfred Klein

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    Hallo Meike
    Das Buch von der Sonnenschmidt ist nicht übel. Nur mit den Methoden, welche außer Homöopatie aufgeführt sind, bin ich nicht so ganz einverstanden. Vor allem den Surrogattest find ich heiß. Habe vor Lachen fast unter dem Tisch gelegen.
    So, zu den Pflanzengiften. Ein Beispiel, wie man es falsch machen kann: In der Apotheke bekommt man rezeptfrei ein Kreislaufmittel (für Menschen) namens Korodin. Habe ich zu Hause. Als es mal kreislaufmäßig schlecht war, dachte ich, nimmst statt zehn mal 20 Tropfen. Ist ja rein pflanzlich. Danach war mir saumäßig. Ja, als ich dann mal wieder beim Arzt war, meinte der, bei der Menge kann einem schon mal das Blech wegfliegen. :D
    Lange Rede, gar kein Sinn: immer schön aufpassen mit dem Zeug, es kann auch ins Auge gehen.
    Gruß Alfred
     
  11. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Hallo Alfred,

    danke für die Ausführungen. Hätte ich nicht gedacht... aber ich halte mich im wesentlichen an die Anweisungen. ;) Trotzdem gut zu wissen dass man die Packungsbeilagen usw. nicht umsonst durchsieht.

    Mit dem Buch von der Sonnenschmidt hast Du wohl Recht, das einzige was ich verstehe sind sowieso die relativ kurzen Ausführungen zu homöopathischen Mitteln und Bachblüten. Naja und die Farbtherapie, hab ich bisher aber nicht versucht. Aber soweit ich weiß ist es noch das einzig brauchbare für Vögel oder?

    LG
    Meike
     
  12. #11 Alfred Klein, 6. April 2001
    Alfred Klein

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    Hallo Meike
    Die Farbtherapie habe ich noch nicht gemacht. Es klingt jedoch logisch. Da von Augenärzten solch eine bei diversen Behandlungen durchgeführt wird, gehe ich schon mal davon aus, daß es hilft.
    Die Bachblütentherapie funktioniert wohl fraglos.
    Auch Akupressur kann was bringen. Jedoch muß dazu der Vogel auch bereit sein. Andernfalls gibts Löcher in den Fingern.
    Grüße und ein schönes Wochenende
    Alfred
     
  13. Meike

    Meike Foren-Guru

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    Hallo Alfred,

    sorry, ein Wort vergessen und schon ergibt es einen anderen Sinn. Ich meinte eigentlich das einzig brauchbare Buch, nachdem es den Dorenkamp ja nicht mehr gibt. Akupressur kann ich bei meinen wohl vergessen. *g*
    :)
    LG
    Meike
     
  14. #13 Georg Valentin, 11. April 2001
    Georg Valentin

    Georg Valentin Guest

    Homöopathie

    Meine Frau wendet seit Jahren bei unseren Kindern homöopathische Mittel mit zum Teil sehr guten Erfolg an.
    Durch das Buch von Sonnenschmidt kam ich dazu, dies auch bei meinen Vögeln auszuprobieren. Ich wende zum Beispiel beim Fangen, oder vor Ausstellungen die Bachblütennotfalltropfen an. Ein Beispiel: Als ich vor kurzem meine Volieren fürs Brutgeschäft herrichtete und dann die Vögel paarweise umsetzte, erwischte ich einen Stieglitz unglücklich mit dem Kescherrand und schlug ihn gegen das Gitter. Der Vogel war vollkommen weg. Als ich ihn in die Hand nahm, ließ er seinen Kopf hängen und schloß die Augen. Ich dachte, da ist nichts mehr zu machen. Ich nahm ihn mit ins Haus, gab ihm mit einer Pipette Bachblüten Notfalltropfen und in Wasser aufgelöste Arnikakügelchen.
    (Arnika hilft bei jeder Art von Verletzungen, Gehirnerschütterungen usw.) Nach ca. 5 Minuten regte sich der Stieglitz wieder, öffnete die Augen und wurde zusehends munterer. 15 Minuten später ließ ich ihn wieder in seine Voliere und er flog bald wieder normal umher.

    Ich glaube, es gibt noch viele Möglichkeiten, unseren Vögel mit solchen Mitteln zu helfen, ohne gleich die chemische Keule auszupacken.
     
  15. Pearl83

    Pearl83 Guest

    Hallo Tobias!

    Du hast geschrieben das du das Naturheil Praxis hast. Wo hast du das denn her?
    Ich war im Buchladen, aber die finden dort weder unter dem Autor noch unterm Titel was. Und ich wollte nir das holen, weil ich mich mal in das gebiet einlesen möchte.
    Wäre schön wenn du antworten würdest.:zustimm
     
  16. #15 Alfred Klein, 3. März 2008
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Pearl83

    Ich glaube kaum daß Du da noch eine Antwort bekommst.
    Der Thread ist schon sage und schreibe 7 Jahre alt. Du könntest Dich höchstens per PN oder Mail an den Betreffenden wenden.
     
  17. buteo

    buteo Foren-Guru

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    auch das geht nicht, da dieser User nicht mehr bei uns angemeldet ist.
    in welcher Region brauchst Du denn naturheilkundliche TÄ?
    liebe Grüße,buteo
     
  18. Pearl83

    Pearl83 Guest

    Hallo Georg Valentin!
    Im Artikel steht das sie ihren vögeln Arnika geben. Ich habe einen Vogel der hat am Freitag einen Zeh abgenommen bekommen und jetzt ist das Füsschen dick. Habe vom Arzt salbe, aber ich wollte gerne noch was tun. Welche dosierung geben sie denn ihren und welche Arnika? Habe auf dem gebiet noch keine Erfahrung.:?

    Oder weiss sonst einer RAT????
     
  19. #18 selinamulle, 3. März 2008
    selinamulle

    selinamulle Selinamulle

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    Also ich würde dem Vogel Arnica ein bis zwei Kügelchen direkt geben, oder 3-5 Globulis in Wasser auflösen. Arnica habe ich nur in einer C30 und gebe es auch so unseren Vögel.

    Gruß
    Sabine
     
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  21. Luzy

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    Hallo Alfred,
    ich bin da so ziemlich deiner Meinung, nur darf man Homöopathie und pflanzliche Heilmittel, sogar Bachblüten nicht, nicht in einen Topf werfen. Homöopathie kann eigentlich keine SChäden verursachen. Die pflanzlichen Heilmittel, wie du schon sagtes ,schon.
    Ich bin bei chronischen Erkrankungen, wo die Schulmedizin nicht mehr weiter kommt, auf jedem Fall dafür Homöopathie einzusetzen. Ich finde gefährlich wirds beim Vogel nur deshalb, da er Krankheiten so lange kaschiert und wenn er Symptome anzeigt, ist es oft schon eine Minute vor 12!! Wenn dann noch von Laien mit Homöopathie "herumgedoktert" wird, ist es oft für den Vogel schon zu spät. Es ist bei Homoöpathie also gaaanz wichtig, dass der aktuelle Gesundheits-bzw Krankheitszustand des Vogel bestens eingeschätzt wird.

    Viele Grüße Luzy
     
  22. #20 selinamulle, 4. März 2008
    selinamulle

    selinamulle Selinamulle

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    Hallo Leute,
    sagt mal uns welches Buch würdet ihr derzeit als gut empfehlen? Das Sonnenschmidt-Buch habe ich schon...

    Gruß
    Sabine
     
Thema: Homöopathie???
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