Hundeschule empfehlen

Diskutiere Hundeschule empfehlen im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Hallo, kann mir vielleicht jemand Adressen von Hundeschulen in Duisburg und Umgebung geben?

  1. Motte

    Motte Guest

    Hallo,

    kann mir vielleicht jemand Adressen von Hundeschulen in Duisburg und Umgebung geben?
     
  2. Motte

    Motte Guest

    Ich denke (hoffe) ich bin schon fündig geworden. Danke
     
  3. #3 tamborie, 14.09.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Hundeschule für was??
    Erziehung
    Spieletreffen

    Fragen über Fragen :D

    Tam
     
  4. Motte

    Motte Guest

    Meine Tante hat vor einem dreivierteljahr einen Schäferhund-Rottweiler Mix aufgenommen (3Jahre alt) Er hat bereits zwei Stellen hintersich und ist nun über den Tierschutz an meine Tante vermittelt worden. Er ist ein sehr liebes Tier das sich den Hunden meiner Mutter problemlos unterordnet (Tante und Mutter wohnen im selben Haus. Der Garten ist Hundetreffpunkt, ausserhalb der Gassizeiten) Er ist ein kinderliebes Tier und hat allgemein ein freundliches Gemüt. Problem: Er hat überhaupt keine Erziehung genossen, wies scheint :D
    Grundkommandos werden nur ausgeführt wenn er mal Lust dazu hat ( vor ein paar Monaten kannte er sie nichtmal) und beim Spazierengehen wird regelmäßig meine Tante von ihm geführt.
    Richtungswechsel oder einfach stehenbleiben, fruchtet dabei eher wenig.

    Ein Problem was meiner Tante besonders im Magen liegt, ist das der Hund vollkommen "ausflippt" wenn er einem anderen Hund begegnet (allerdings nur wenn er selbst an der Leine ist) Dann wird geknurrt, gezerrt und gebellt was das Zeug hält. ich persönlich habe den Eindruck das er sehr unsicher ist, denn agressiv oder dominant ist er sonst garnicht. Wenn mal mein Vater mit dem Hund unterwegs ist und der andere Hundehalter einverstanden ist, lässt er den Hund von der Leine , und siehe da: Da wird noch ein bischen geknurrt und zum Schein geschnappt und dann wird er mit Rüden oder Hündinnen gut Freund. Begegnet man dem selben Hund einenTag später, geht aber alles wieder von vorn los. So geht das natürlich auch nicht. Der Hund hat ungeheure Kräfte und die meisten Hundebesitzer haben Angst. Wenn er einen fremden Hund nur von weitem wittert, kann er sich nicht mehr auf Gassigehen konzentrieren, sondern zerrt an der Leine wie verrückt.

    Ich habe das Gefühl das das Problem auch bei meiner Tante liegt. Sie geht mit ihm spazieren, als würde sie jeden Moment damit rechnen das sie in eine Mine tritt. Total angespannt und hektisch. Dann scheint es zwischen den beiden ein kleines Vertsändigungsproblem zu geben. Wenn der Hund angesichts eines "Feindes" anfängt zu knurren und zu zerren, bricht meine Tante in hektisches Kommandoquasseln aus. Das kann kein Hund verstehen. Er scheint ihre Hektik so zu verstehen, das er sie beschützen muss, oder das sie ihn anfeuert.

    Also braucht nicht nur der Hund Hilfe, sondern auch meine Tante! Ganz eindeutig.

    Desweiteren ist das Tier unheimlich scheu. Urplötzlich, ohne erkennbaren Grund, rennt er wie gehetzt ins Haus und quetscht sich dann hinter das Sofa. Da bleibt er dann erstmal. Auserdem fürchtet er sich vor Stöcken, Besen und dergleichen.

    Mit einfachem Gruppentraining wäre es bei Chester wohl nicht getan.
     
  5. #5 tamborie, 14.09.2004
    tamborie

    tamborie Guest

    Nein mit Gruppentraining ist es sicherlich "alleine" nicht getan.

    Die von dem Hund entwickelte Leinenaggressivität wird natürlich von der Tante noch heftig unterstützt.
    Hier bedarf es eigentlich eher eines Trainings Deiner Tante denn die des Hundes.
    Den starken Hermann an der Leine haben viele Hunde die mir so täglich begegnen verinnerlicht, Deine Tante scheint diesen Hermann (oder Hermiene) aber noch gewaltig durch ihr Verhalten anzustacheln.
    Hier hilft schon ein Gruppentraining, ungefähr in der Art wie zum Erlangen der Begleithundeprüfung. Die Hunde trainieren in der Gruppe und hier wird das Fehlverhalten des Hundeführers schon nach der ersten Trainingsstunde sichtbar.
    Jeder Hund ist eigentlich in der Lage etwas zu erlernen, bei Menschen ist es da schon bedeutend schwieriger und es ist meist mit enormen Aufwand verbunden dem Menschen klar zu machen, dass einzig und alleine das Fehlverhalten des Hundes auf die verbalen und nonverbalen Aktionen des Besitzers herrühren.

    Die Scheu des Hundes kann natürlich in seinem bisherigen Lebensverlauf begründet sein. Er muss noch nicht einmal gequält oder gar geschlagen worden sein. Allein die häufigen Trennungen können die Ursache für solches Verhalten sein.
    Jede Abgabe kann in den Hund etwas zerstören und ist nur schwer wieder kitten. Selbst wenn er in vermeintlich gute Hände bekommt.
    Ich denke hier kann man nur mit positiver Bestätigung dem Hund über seine Ängste hinweghelfen und versuchen eine Vertrauensbasis zu schaffen.
    Gerade bei Ängsten vor Geräuschen und Gegenständen hat sich eigentlich das Klickern sehr gut bewährt.
    Dies alles sollte man jedoch in einer guten Hundeschule erlernen können, klickern nur durch Bücher etc. halte ich für ein kein von Erfolg gekröntes Unterfangen.
    Aber wie geschrieben, auch dort kann man nur Grundwissen vermitteln und Fehler aufdecken, die Arbeit selber bleibt letztendlich beim Besitzer und er muss das Erlernte richtig anwenden.

    Gruß
    Tam
     
  6. Motte

    Motte Guest

    Meine Tante meint es gut, aber sie hatte immer nur "heile" wohlerzogene Hunde. Meine Eltern haben da eher schwarz gesehen (auch wenn sie sicher keine absoluten Experten sind. Platz hatten meine Eltern für Chester nicht mehr und da ihn sonst keiner wollte, hat ihn meine Tante genommen. Auch wenns lange gedauert hat, hat sie sich nun doch überzeugen lassen und will sich und vorallem den Hund die richtige Hilfe bieten.

    Man muß bei aller "Motzerei" aber auch sagen, das meine Tante schon einiges bei Chester erreicht hat. Am Anfang war es sogar schwer ihn überhaupt vor die Tür zu bekommen. Er lernt jetzt auch langsam zuverlässig auf Kommandos zu hören. Auch unter den anderen Hunden (meiner Mutter) hat er wenigsten ein kleines Stück Selbstbewusstsein erlangt. Er ist wie gesagt halt kein King, sondern war eher ein Häufchen Hund.

    Nur wenn man so wie meine Tante immer nur gehorsame Hunde hatte, ist man doch eher überfordert wenn es mal nicht so läuft wie es laufen soll.
    Aber wenn meine Tante einmal am Ball ist, dann bleibt sie da zu 100% dran.
     
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