Hundeübernahme gescheitert....

Diskutiere Hundeübernahme gescheitert.... im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Wird etwas länger.... Eine Freundin von mir sucht schon seit längerer Zeit einen Zweithund zu ihrem mittlerweile 14-jährigen Schäferhundmix....

  1. vonni

    vonni Guest

    Wird etwas länger....

    Eine Freundin von mir sucht schon seit längerer Zeit einen Zweithund zu ihrem mittlerweile 14-jährigen Schäferhundmix. Der "Alte" hat Athrose, bekommt entsprechende Medikamente, ist aber so weit fit und auch schmerzfrei. Die Familie hatte immer Hunde und möchte auch nach Benny nicht ohne Hund leben. Da er sehr verträglich mit aller Art Tieren und auch anderen Hunden ist, sollte ein Zweithund dazu, der leider dann auch irgendwann Benny vollends ablösen würde :(

    Durch Zufall fand ein Freund nun den optimalen Zweithund für die Familie. Ein Husky-Rottweiler-Mix, 3,5 Jahre alt, Kinder gewöhnt (Vorbesitzer hat 2-jährige Tochter), Katzen gewöhnt (Vorbesitzer hat zwei), verträglich mit Rüden wie Hündinnen. Abgabe erfolgt laut Angabe aufgrund eines Umzuges der jetzigen Besitzer von einem Hof in eine Wohnung.

    Meine Freundin und ihr Mann haben einen Hof mit 11.000 qm Grund, mitten im Feld gelegen - Ansiedlung von vier Höfen, sie haben drei Kinder im Alter von 9, 7, 5 Jahren sowie auch mehrere Katzen und den alten Benny.

    Alles schien optimal zu passen. Meine Freundin ruft die Leute also an und - was ich ja persönlich merkwürdig fand - sollte den Hund auch gleich holen. Die Leute wollten noch nicht einmal das neue Zuhause sehen?? :? Hm, komisch. Man einigte sich dann darauf, dass ein Familienmitglied bitte den Hund bringen möge auch damit dieser nicht einfach eingepackt wird und nicht weiß wie ihm geschieht.

    So kam Nemo gestern Abend am potentiellen neuen Zuhause an. Ein bildschöner Hund, der natürlich alles total spannend fand. So viele neue Leute, ein neuer Hund (die beiden fanden sich sofort neutral bis in Ordnung), die große Umgebung....Wahnsinnseindrücke. Der Vorbesitzer blieb noch eine Weile, bis Nemo sich beruhigt hatte. In dieser Zeitspanne zeigte der Rüde schon, wie eindrucksvoll er knurren und die Zähne fletschen kann, war dann aber wieder die Freundlichkeit pur. Ok, meine Freundin ist hundeerfahren, insofern sah sie kein Problem.

    Als der Besitzer ging, bellte der Hund einige Male, fing sich dann aber und sie ging noch ein kleines Ründchen mit ihm spazieren und kam auch rüber zu uns an den Pferdestall. Er saß dort neben ihr, den Kopf auf ihrem Bein, ließ sich kraulen und hatte sie ganz offensichtlich schon als "seins" auserkoren. Auch beim Gang nach Hause schien alles friedlich.

    Abends um ca. 22.00 Uhr krieg ich den Anruf "Sorry, Vonni, der Hund kann nicht bleiben. Er ist auf Dominik (7-jähriger Sohn) losgegangen, hat nach mir geschnappt und uns den Boden und die ganze Couch vollgepinkelt. Ich würde dem Hund gerne eine Chance geben, weiß auch, dass für ihn alles neu ist und er deswegen auch entsprechend durch den Wind ist aber meine Kinder gehen ganz klar vor. Ich kann da keine Experimente machen. Dominik liegt mit einem Asthmaanfall oben, der Hund hat nicht von ihm lassen wollen 8o ".

    Ich kann sie verstehen, so leid es mir für den Hund tut. Sicher war es auch nicht richtig, den Hund so hoppladihopp umzusiedeln. Mein Freund war mit dem Vorbsitzer zusammen gekommen und sagte, als er bei der Familie ankam, war schon alles gepackt. Futter, Leine, Decke weggeräumt, der Hund stand da zur Abholung und keiner wollte mit ihm fahren. Er sollte eben weg. Stress pur für den Hund aber ich kann die "neuen Besitzer" verstehen. Wie hättet Ihr entschieden?
     
  2. #2 Chimera, 02.10.2004
    Chimera

    Chimera Guest

    hallo!
    man, da sieht man mal wieder dass ein tier nunmal kein gegenstand ist, denn man getrost weitergeben kann...

    doch ich würde keinen hund behalten, der auf meine kinder losgeht. das wäre mir persönlich ein zu großes risiko.
    als erwachsene person kann man natürlich einen "schwierigen hund" aufnehmen, denn man ist sich der konsequenzen und risiken bewusst.
    aber sobald kinder mit ins spiel kommen hört bei mir der spaß auf...

    ich will ja nicht den teufel an die wand malen, aber wenn ein kind astma hat, und der hund so "wild" drauf reagiert, muss er weg. nicht auszudenken was passieren könnte, wenn das kind nur im beisein des hundes einen anfall bekommt, und dieser dann auf es losgeht.
     
  3. RS1979

    RS1979 Guest

    HEFTIG!!!

    Ich hätte den Hund auch wieder abgegeben, wenn Gefahr für das Kind droht.

    Meine Hündin habe ich auch erst seit drei Monaten. Die Vorbesitzer hatten sie auch erst neun Monate, davor lebte sie auch bei anderen Leute (ob sie da auch Vorbesitzer hatte weiß ich nicht).
    Die Vorbesitzer haben sie uns auch nach Hause gebracht und sind noch eine Stunde geblieben. Als sie dann gefahren sind, hat meine Hündin ihnen nicht einmal nachgeschaut - es hat sie (meine Hündin) überhaupt nicht interessiert - bis heute nicht.
     
  4. vonni

    vonni Guest

    Hi Chimera, der Hund ist ja bereits wieder weg. Gestern Abend wurde er noch zurückgegeben. Wer weiß, wo er jetzt hinkommt. Wir werden das auf jeden Fall weiterverfolgen. Der arme Kerl tut mir auch leid.... :(
     
Thema:

Hundeübernahme gescheitert....

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