Husten beim Kanari

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  1. Polo

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    Hallo zusammen!

    Unsere Kanarihenne, die zur Zeit auch gegen Luftsackmilben behandelt wird (der Kanarihahn hatte sie) hustet öfter mal am Tag, insbesondere nach etwas Anstrengung, zum Beispiel schon nach Kurzstreckenflug. Manchmal hustet sie auch etwas Flüssigkeit aus. Wir lassen sie daher schon im Zimmer gar nicht mehr fliegen aus Angst, dass sie sich überanstrengt.
    Tagsüber ist sie ansonsten ganz normal, fröhlich, frisst und piept.

    Kann dieses Krankheitsbild auch mit Luftsackmilben zusammenhängen oder ist es eher typisch für eine andere Erkrankung?

    Die Nase ist übrigens trocken, daher schließe ich eine Erkältung mal aus. :?

    Wer weiß einen Rat?
     
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  3. #2 Alfred Klein, 7. Dezember 2003
    Alfred Klein

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    Hallo Tina

    Also, husten kann nicht sein. Vögel können nicht husten. Kann also nur etwas anderes sein.
    Das kann eventuell mit den Milben zusammen hängen, aber so sicher bin ich mir da nicht. Da auch Feuchtigkeit mit heraus geschleudert wird denke ich sollte der Vogel vom Fachmann untersucht werden. Könnte ja was mit dem Kropf sein oder mit den Nasengängen bzw. Stirnhöhlen.
    Aber husten gibts wirklich nicht, eventuell niesen, das ginge schon eher.
     
  4. Polo

    Polo Registrierter Benutzer

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    Hallo Alfred!

    Ich habe das als Husten gedeutet, weil die Flüssigkeit auch mit herausgeschleudert wurde.
    Das Milbenpräparat hat sie letzte Woche Dienstag bekommen, aber schon Donnerstagmorgen habe ich sie während des Schlafens manchmal so komisch quietschen gehört. Danach war wieder Ruhe.

    Heute morgen hat sich das Gepiepe eher angehört wie ein Reibeisen, also nicht mehr so hell und klar.

    Wir haben sie dann doch mal fliegen lassen und nach einigen Runden hat sie dann überhaupt nicht mehr "gehustet", außer nach der ersten Runde und dann war sie wieder schwer außer Atem und einige nasse Stellen waren an der Fensterscheibe zu sehen.

    Ist wohl am besten, ich schildere das Ganze morgen mal dem Arzt. Ich dachte nur, es wüßte jemand vielleicht, um was es sich bei den Symptomen handeln könnte.

    Aber vielleicht hören wir auch schon die sprichwörtlichen "Flöhe husten", milbengeschädigt wie wir sind. :? :k
     
  5. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Hallo,
    wenn eindeutig Luftsackmilben diagnostiziert wurden kann es sein, daß diese
    eine Entzündung der Luftsäcke verursacht haben oder sich sekundär in den entzündeten
    Bereichen Bakterien oder Aspergillus angelagert haben. In jedem Fall sind die Luftsäcke
    dann mit einem flüssigen Exsudat gefüllt und können nicht mehr richtig belüftet werden-daher die
    Atemnot und das wird auch die Flüssigkeit sein, die der Vogel herausschleudert (kann infektiös für
    andere Vögel sein!). Wichtig ist, daß der Vogel erstmal in eine ruhige, warme Umgebung kommt
    (daß Du ihn nicht mehr fliegen läßt ist schon ganz gut). Der Tierarzt kann solche Veränderungen
    nur durch Endoskopie oder Röntgen feststellen.

    Ines
     
  6. sushi

    sushi Guest

    Und kann es wirklich nicht sein, dass der Vogel einfach die nunmehr krepierten Milben ab"hustet"? Mein Kanarie hat auch besonders schlimm "gehustet" (schon klar, dass er das nicht kann, aber es sieht so aus und klingt auch so. Es sieht nicht aus und klingt auch nicht wie niesen), direkt nachdem er zum ersten Mal diesen Tropfen Ivomec abbekommen hat. Nach ein oder zwei Tagen hat sich das dann gelegt.

    sushi.
     
  7. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Eigentlich werden die abgestorbenen Milben vom Immunsystem als Fremdkörper erkannt,
    dann lagern sich Riesenzellen an und "fressen" die Fremdkörper auf. Eine Entzündung müßte
    also schon ein relativ großes Ausmaß haben, damit Schleim herausgeschleudert werden kann.
     
  8. Polo

    Polo Registrierter Benutzer

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    Es ist nicht direkt Schleim, der herausgeschleudert wird, es sind kleine nasse Tröpfchen, recht flüssig wie Wasser.
    Ich kann mich erinnern, dass unserer früherer Wellensittich auch immer sein Lieblingsplatz vor der Fensterscheibe damit vollgesaut hat.

    Das ist vielleicht alles eine blöde Sache mit diesen Milben. Ich träum schon nachts von Getier, kein Witz! 8o

    Werde das dem Arzt morgen aber trotz allem mal schildern, auch wenn momentan kaum "husten" zu hören ist.
     
  9. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Tina,

    was hat der Tierarzt gesagt?




    Grüße, Frank:0-
     
  10. Polo

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    Hallo!


    Ich war heute noch da (ohne die Vögel) und habe erzählt wie gut alles klappt und das der Husten verschwunden ist und sie auch keine Atemnot beim Fliegen mehr hat.

    Und was ist? Ich komme nach Hause und lausche am Käfig (da die beiden schon einige Stunden schlafen) und was höre ich da?
    Jetzt "knackt" der Hahn wieder beim schlafen.

    Zwar nur ab und an, aber man hört es! Die Luftsackmilben sind wohl wieder da, ich könnte die Wände hochgehen! :( 8( :(
    Hört das denn nie auf?
     
  11. Semesh

    Semesh registrierter Benutzer

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    Wie oft wurde den Ivomek gegeben? Die Behandlung muss nach einer Woche wiederholt werden, weil die Eier ca. 1 Woche brauchen um zu schlüpfen. daher die Zweite Behandlung so kurz hinterher, damit dieser Nachwuchs keine erneuten Eier legen kann.
     
  12. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Kann auch sein,daß bei starkem Befall die Spot-on-Methode nicht ausreicht;dann müßte
    Dein Tierarzt das Ivomec subkutan spritzen.
     
  13. Polo

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    Er hat bisher 4 mal einen Tropfen bekommen, die Henne zweimal.
    Ist schon wieder alles sehr rätselhaft, wenn er sonst Milbenbefall hatte, dann hat er gehustet, war heiser, konnte nicht singen und war richtig schlecht drauf.

    Das alles ist diesmal nicht der Fall, er trällert ohne Ende, kein Husten, kein Krächzen und topfit wie ein Turnschuh!
    Nur dieses "Knacken" ab und an in der Nacht.

    Der Doc meint, ich soll das jetzt mal beobachten und ihn dann anrufen, bevor ich jedesmal die Vögel in den Transporter packe. Ist doch auch so stressig für die Kleinen.

    Ich wünsche mir so sehr, dass bald endlich Ruhe ist!
    :(
     
  14. Polo

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    Es sind wieder die Milben! :(
    Waren heute beim Doc und jetzt sitzen sie getrennt und fliegen ist auch erstmal tabu.

    Sie rufen sich immer gegenseitig und "kleben" an den Stangen am Käfigende, da blutet einem das Herz.

    Aber wir werden es schon schaffen, standhaft zu bleiben...zumindest die nächsten Tage! :~
     
  15. #14 Alfred Klein, 13. Dezember 2003
    Alfred Klein

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    Warum denn das? Das Milbenmittel wirkt innerhalb weniger Stunden. Du kannst die ruhigen Gewissens wieder raus lassen. Daß die Behandlung noch zweimal wiederholt werden muß ist Dir wohl klar, andernfalls bekommst Du keine Ruhe. Immer in wöchentlichem Abstand einen Tropfen ins Geneick geben damit die bisher noch nicht geschlüpften aber vorhandenen Milben auch erwischt werden.
    Danach solltest Du Ruhe haben, eventuell solltest Du die Reinigungszyklen bei Deinen Volieren überdenken, kann sein daß die Milben von daher rühren. Eventuell mal die Ritzen mit 70%igem Alkohol aussprühen, könnte sein daß dort noch Milben sitzen.
     
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  17. Polo

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    Hallo Alfred!

    Wir wissen, dass die Behandlung wiederholt werden muss, liegt uns ja auch am Herzen, damit die Biester endlich verschwinden. :)

    Aber ist fliegen momentan nicht zu anstrengend, da die Atmungsorgane dadurch doch ziemlich beansprucht werden?

    Er kann auch momentan nur ganz leise singen, was gegenüber gestern aber schon ein Fortschritt ist, da kam überhaupt kein Tönchen raus.
     
  18. #16 Alfred Klein, 14. Dezember 2003
    Alfred Klein

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    Ich würde mal sagen ganz im Gegenteil da ein Vogel ja nicht husten kann und durch die heftige Atmung beim Fliegen alles gut durchlüftet wird. Ebenso wird die Durchblutung der Schleimhäute besser und somit können auch die Freßzellen sicher besser arbeiten. Die werden sich schon nicht überanstrengen, sie können schon etwas kurzatmig sein,das sollte sich aber in nächster Zeit ändern.
     
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