"Ich habe etwas getan"

Diskutiere "Ich habe etwas getan" im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, jemand hat mir das heute per Email geschickt. Lest es selbst. Vielleicht berührt es euch ja ebenfalls. * * * Ich sah all die...

  1. SiCidi

    SiCidi Guest

    Hallo,

    jemand hat mir das heute per Email geschickt. Lest es selbst. Vielleicht berührt es euch ja ebenfalls.

    * * *
    Ich sah all die eingesperrten Tiere im Tierheim... die ausgestossenen Seelen der menschlichen Gesellschaft.

    Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Verzweiflung, Trauer und Verrat. Und ich wurde wütend.

    "Gott", sagte ich. "Das ist so schrecklich. Warum tust du nichts dagegen?"

    Und Gott war für einen Augenblick still und antworte dann leise: "Ich habe etwas getan. Ich habe dich geschaffen."

    (Autor unbekannt)
     
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  3. moose

    moose verstorben 06.04.2011

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    Hallo Katrin!

    Ich hab das von Dir geschriebene auch schon mal gehört. Trotzdem kriege ich jedesmal eine Gänsehaut, wenn ich es lese und werde wieder nachdenklich.

    Ich versuche im kleinen Rahmen zu helfen, indem ich abgegebene, alte und behinderte Vögel bei mir aufnehme und so das örtliche Tierheim entlaste. Das mag zwar nur eine Kleinigkeit sein, aber es ist im Rahmen meines Möglichen.

    Die Welt verändern kann ich natürlich nicht, aber wenn ein paar geschundene und verstoßene Tiere bei mir den Rest ihres Lebens verbringen können und sich dort wohlfühlen (und dafür sorge ich ;) ), dann ist das ein Anfang.

    Zur Zeit muß ich bei Vögeln bleiben, denn für Hunde, Katzen etc. reicht der Platz leider nicht. Wenn ich mal mehr Platz habe, werden sicherlich auch noch andere Tiere aus dem Tierheim bei mir Einzug halten. Im Moment müssen sich die Hunde damit begnügen, wenn ich sie ab und zu, wie es meine Zeit zuläßt, zum Spazieren gehen abhole.

    Dein Beitrag war wahrscheinlich eher als Gedankenanstoß gedacht als als Aufrufaktion, aber ich hoffe, Du bist mir nicht böse, wenn ich die Gelegenheit nutze, die Leser dieses Themas anzuregen, ein bischen Initiative zu zeigen. Viele kleine Taten können ganz schön viel bewegen!

    Ich denke, wenn jeder von uns ein bischen mithelfen würde, könnte es in den Tierheimen viel besser aussehen. Ich rede nicht von riesige Spenden, sondern vielmehr praktischer Hilfe. Es gibt kein Tierheim, das sich nicht über handwerklich begabte Leute freut, die den Katzen einen Kletterbaum bauen, die Volieren mit Wellblech überziehen oder den Hühnerstall wieder regendicht machen. Alte Decken werden immer gebraucht (z. B. für die Katzenhäuser) und alte Käfige als Notunterbringung für gefundene junge oder verletzte Wildvögel sind immer willkommen. Die Tierheime müssen oft mit einem sehr knappen Budget auskommen, und sind auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Den wenigsten würde es weh tun, beim Einkaufen ein paar Dosen Hunde- oder Katzenfutter mitzunehmen und es beim Tierheim abzugeben. Oder mal einen Samstag zu opfern, um beim Saubermachen zu helfen. Wer einen Garten hat, kann im Sommer ein paar Karotten etc. aus dem Garten für die Kaninchen vorbeibringen. Es gibt so viele Möglichkeiten zu helfen, ohne sich finanziell total verausgaben zu müssen.

    Das sind alles nur kleine Gesten, aber dem Tierheim und vor allem den Tieren, bringen sie soo viel.

    Liebe Grüße,
    Marina
     
  4. Doris

    Doris Guest

    Hallo,

    Ich kann dem ganzen Beitrag von Marina nur zustimmen. Auch mir lief es kalt den Rücken hinunter, als ich den Text gelesen habe. Wenn man einmal bedenkt was wir Menschen alles in letzter Zeit "geschafft" haben,- unglaublich. Regenwälder werden abgeholzt oder zur Fleischproduktion gerodet, beinahe sämtliche Landschaften zu unseren Nutzen verändert, Tiere getötet, wie Waren behandelt und abgeschoben,...

    In diese "gesamte Menschheit in ein Fass und Deckel drauf-Stimmung" komme ich immer wieder, wenn ich einen neuen Vogel aufnehme. Als ich damals 6 Wellensittiche aus diversen Gründen ("na der wird ja net mehr zahm, was soll ich damit!?", "der rupft, solch einen hässlichen Vogel brauch ich nicht!",..) bekommen habe, und kurz darauf eines der absoluten Sorgenkinder, ein Welli der seit seinem 5. Lebensjahr rupfte, starb, war ich echt am Ende. Dagegen kann man eben leider im eigentlichen Sinne nur wenig tun, ausser den durch die falsche Haltung geschädigten Tiere ein neues zu Hause geben. Die Ursache selbst, den Egoismus des Menschens, kann man kaum "abschalten". :(

    Aber wie Marina schon sagte,- man tut was man kann. Auch wenn es noch so kleine Dinge sind und man nur ein einziges Tier aus schlechten Haltungsbedingungen holt, für dieses eine Tier bedeutet es sehr viel. Desweiteren kann man schonmal sehr viel helfen, indem man z. B. auch durch das Forum Informationen zur richtigen Haltung weitergibt, sodass z. B. das falsche Bild vom "verschmusten, sprechenden Papageien im Käfig" erst gar nicht mehr am Leben erhalten wird,...
     
  5. desi-1

    desi-1 Stammmitglied

    Dabei seit:
    18. April 2001
    Beiträge:
    374
    Zustimmungen:
    0
    hallo

    Ich habe diesen Text noch nie gelesen!!
    Und mir lief gleich ein kalter Schauer über den Rücken!
    Ich hab mir schon lang mal vorgenommen im Tierheim auszuhelfen habe das aber aus zu wenig Zeit noch nicht gemacht!!
    Allerdings werde ich mal schauen damit ich wenigstens einmal in der Woche dorthin kann!!
    Ich würd auch gern Tiere aus dem Tierheim zu mir nehmen aber Das geht jetzt aus platzgründen und "elterngründen"
    *g* nicht mehr.
    Ich werde mich bemühen!!
    Desi
     
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