Ich würde mir gerne...

Diskutiere Ich würde mir gerne... im Langflügelpapageien Forum im Bereich Papageien; in einigen Monaten eventuell ein Paar Meyerspapageien zulegen. Erst mal muss ich mir das aber noch gründlich überlegen. ;) Helft mir doch dabei...

  1. Lovie3

    Lovie3 vogelfrei...

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    in einigen Monaten eventuell ein Paar Meyerspapageien zulegen. Erst mal muss ich mir das aber noch gründlich überlegen. ;)
    Helft mir doch dabei :)

    Was ich zu bieten habe:
    Jahrelange Erfahrung in der Vogelhaltung und auch in einer kleinen Hobbyzucht (Wellis, Aga´s, Schönsittiche)
    Einen Souterainbereich, gefliest, hell, mit Tageslicht, wenn es so klappt wie ichs gern hätte, dann wird die Voli ca. 9m2 haben. Zum Freiflug müssten die Vögel über die ins WZ reichende offene Wendeltreppe nach oben kommen, aber ich denke, bei der Intelligenz, die sie ja entwickeln, sollten sie das schnell gelernt haben. ;)
    Desweiteren habe ich sogar ein zweites Bad - einen Möglichen Quarantäneraum. Ich trage mich mit dem Gedanken, meine ZG "erneuern" zu lassen, denn an meinen Fähigkeiten hats ja nicht gemangelt, nur an den Räumlichkeiten ;) und dann nach geraumer Eingewöhnungszeit und Kennenlernen der Vögel unter Umständen ein, zwei Bruten zuzulassen.

    Jetzt zu meinen Fragen:
    Es gibt ja verschiedene Unterarten der Meyerspapageien. Muss ich darauf achten, dass es die gleiche Unterart ist, wenn ich mir die Geier zulege, oder ist es egal? Zur Zucht empfiehlt sich (klar) ja immer ein "reines" Paar, wenn ich nicht vollkommen falsch liege. ;)
    Ist Platz und Situation für die Vögel in Ordnung?
    Sind sie wirklich so leise, wie man ihnen nachsagt?
    Geschlechtsreif werden sie ja mit ca. 2 Jahren, gell?
    Vom Querlesen in den Foren weiß ich, dass viele eine Naturbrut und eine HZ verpaart haben. Empfiehlt es sich generell, auch bei den Meyern so vorzugehen, oder würdet ihr mir (wozu ich persönlich tendiere) zu einem reinen Naturbrutpaar raten?
    Ich weiß natürlich, dass Vögel keine Schmusetiere sind, aber es wäre schon schön - und ich gebe zu - auch ein wenig "praktisch", sprich einfacher im Alltag zu handeln, wenn die Geier auf die Hand kommen und nicht in Panik geraten sobald man näher kommt. Gerade im Hinblick auf meine eventuellen Zuchtplanungen. Also wie sind die Chancen, dass ich ein Paar ca 1jährige Meyers handzahm bekomme, wenn ich zwei Naturbruten nehme?
    Apropo Zucht - wie is das mit der Revierverteidigung während der Brutzeit? Treten dann verstärkt Aggressionen auf, oder ist das eher zu vergleichen mit den ja recht unkomplizierten Wellis, wo man auch gut in den Kasten gucken kann?
    Und - zu guter letzt - was darf ich denn in etwa an Kosten veranschlagen für ein Naturbrutpaar?

    LG und Danke schon mal :)
     
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  3. #2 Tierfreak, 23. Januar 2009
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2009
    Tierfreak

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    Hallo Lovie,

    erst mal finde ich es super, dass du dir im Vorfeld schon so viele Gedanken machst :zustimm:.

    Wenn du evtl. die Absicht hast, mit ihnen zu züchten, wäre es schon das Optimalste, wenn man versuchen würde ein unterartengleiches Paar zusammenzustellen :zwinker:.

    9 qm sind wirklich sehr großzügig bemessen :zustimm:.
    Ich habe meine Papageien auch im Obergeschoss und sie bekommen Freiflug auch im Erdgeschoss, was bei uns wirklich ganz gut klappt. Ich trage sie halt einfach runter und wieder hoch.

    Ich denke, das hängt je vom eigenen Empfinden ab, ob man sie laut findet oder nicht :D.
    An sich sind halt alle Papageien phasenweise recht laut, wobei es jedoch schon wesendlich lautere Arten gibt, wie die Goldbugs, ich denke da z.B. an Aras, Amazonen oder Kakadus. Im Gegensatz du denen sind Goldbugs sicher eher leise :).

    Ja stimmt :prima:.

    Wenn ich die räumlichen Gegebenheiten bei euch soweit richtig verstanden habe, dürfte es bei euch evtl. auch zum Freiflug nötig sein, die Tiere auch mal hin und her zu tragen. Von daher wärer dieser Deal Naturburt/Teilhandaufzucht evtl. für dich schon überlegenswert.
    Wichtig wäre aber, dass du dir dann möglichst den einen Goldbug zumindest aus Teilhandaufzucht aussuchst, welcher zumindest die ersten Lebenswochen im elterlichen Nest verbringen durfte und welches möglichst auch im Geschwisterverband groß geworden sein sollte, damit er ständig Artgenossen um sich hat. Wenn dann sofort eine Naturbrut dazukommt, könnten evtl. beide von einander profitieren.
    Die Teilhandaufzucht würde der Naturbrut sicher helfen, schneller ihre Scheu vom Menschen abzulegen und die Teilhandaufzucht bekäme von der Naturbrut weiterhin Unterricht in Sachen arteigenes Sozialverhalten, wodurch dann durchaus auch ein zuchtfähige aber auch nicht zu scheues entstehen Paar kann.

    Schwer zu sagen, kommt auch darauf an, wie die Tiere bisher gehalten wurden, wieviel Kontakt sie zum Menschen schon gewohnt sind und sicher auch wieviel Geduld man selbst zum Zähmen aufbringen kann.
    Allgemein gilt: Je jünger Naturbruten sind, um so einfacher ist normal auch das Zähmen. Ich würde in deinem Fall daher eher etwas jüngere Naturbruttiere empfehlen, wenn du zwei davon nimmst und nicht unbedingt welche, die schon über ein Jahr alt sind, wenn ich ehrlich bin.
    Die Tiere sollten aber generell immer absolut selbstständig fressen können, egal on Naturbrut oder Teilhandaufzucht, was meist frühestens mit ca. 3 Monaten der Fall ist. Es schadet auch nicht, wenn die Jungvögel noch ein paar Wochen danach bei Züchter unter Ihresgeleichen bleiben, da sich so das Sozailverhalten noch besser ausprägt.
    Wenn es dir mehr um Zucht geht und dir es nichts ausmacht, wenn sie nicht ganz so zutraulich sind, könnte man schon eher an Tiere von ca. 1 Jahr aufwärts denken, kommt halt darauf an, was man letztendlich erwartet.

    Das ist ganz verschieden und hängt auch vom Verhältnis des Pflegers zu den Tieren und vom Charakter der Tiere ab.
    Im Allgemeinen sind Papageien aber zur Brutzeit schon sehr revierbezogen und verteidigen dann auch oft ihr Gelege wirklich vehement. Dagegen sind Wellis dann wirklich eher Weisenknaben :D.

    Das ist nicht so einfach zu beantworten, da die Preise für Goldbugs innerhalb Deutschland sehr stark variiren. Bei uns kosten derzeit Naturbruten ca. 150 euro pro Tier, bei Teilhandaufzuchten geht es dann eher bei 200 euro pro Tier los :zwinker:.

    Wenn du sonst noch Fragen hast, einfach immer her damit :).
     
  4. siesa_85

    siesa_85 Guest

    Hi! Also eigentlich kannst du alles, was ich so zu dem Thema zu berichten habe unter "Der Goldbugpapagei - wer mag denn mal was erzählen" nachlesen, aber hier nochmal ein paar Stichwörter...

    Also vom Platz her klingt das ja, wie Tierfreak schon gesagt hat, super :)

    Zu der Lautstärke kann ich auch nur sagen, dass die meisten anderen Papageienarten lauter sind, aber wirklich leise sind Meyers auch nicht... Also unsere schreien vormittags und abends immer mal ordentlich rum. Bisher kam aber tatsächlich noch keine Beschwerde :) Wir haben damals mal Nymphensittiche gehalten (allerdings draußen, darum kann ich es nicht so super gut vergleichen...) und ich würde sagen, die Meyers schreien weniger (weil nur phasenweise etwa einmal 2 bis 2,5 und einmal eine Stunde), aber dafür können sie dann auch mal nen Tick lauter sein.

    Ja, also wir haben uns damals 12 Wochen alte Naturbruten gekauft (für 250 Euro pro Vogel in Schleswig-Holstein - habe aber auch schon von 500 Euro pro Vogel gehört), die beide nach etwa 2 Monaten schon fast zahm waren (kannst du nachlesen). Mitlerweile, nach fast 5 Monaten, hat man keine Ruhe mehr vor den beiden! Sie kommen auf die Hand, aufs Glas und trinken Apfelsaft mit, wollen den ganzen Tag betüdelt werden usw - also meine Meinung: Naturbruten werden fast genauso schnell zahm wie Handaufzuchten, wenn man sich genug mit ihnen beschäftigt :) Naja, mit so nem super anhänglichen Einzelvogel ist es nun nicht zu vergleichen, aber sowas will man ja auch nicht... Auf jeden Fall, falls du dich doch für 2 Naturbruten entscheidest, was meiner Meinung nach immer zu fördern ist, brauchst du eben wahrscheinlich nur ein kleines bisschen mehr Geduld und nach nem halben Jahr kannst du sie auf jeden Fall auch auf der Hand hoch und runter tragen :)

    Achso, mit der Zucht, da kenn ich mich nicht so aus, weil wir das auch nicht vorhaben - immerhin braucht man dafür ja auch ne Zuchtgenehmigung. Geschlechtsreife ist ja klar - nach 2-3 Jahren, dann kann natürlich in einigen Fällen auch eine Charakter-Änderung, vor allem Aggressivität gegen den Menschen auftreten. Dieses schwächt sich wohl in vielen Fällen wieder ab, in manchen aber auch nicht... Aber Tipps in diesen Fällen findest du auch hier überall im Forum. Einfach mal alle Threads über den Goldbugpapagei durchlesen :)

    Joar, ansonsten... Weiß auch nicht, hab ich noch was vergessen? Ja, dass die Meyers die tolltsten Papageien sind, die es gibt ;)

    Liebe Grüße!
     
  5. Lovie3

    Lovie3 vogelfrei...

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    Hallo zusammen,
    also ich brauche beileibe keine Schmusevögel.
    Idealerweise stell ich mir meine (in der Zukunft vielleicht mal) Papageienhaltung so vor, dass die Tiere keine Angst haben und aus der Hand fressen, sich auch mal auf die Hand, wahlweise einen Stock setzen, aber alles in allem, mich nur als Futtergeber brauchen, und sonst nicht. Gut saubermachen muss ich auch noch können, ohne blutig gebissen zu werden. ;)
    Mir ist artgerechte Haltung wichtig, jedoch mit für die Vögel verbundenen Einschränkungen, die auch MIR ein artgerechtes Leben gewährleisten, ohne dass ich mir ein Bein ausreißen muss.
    Deswegen auch die so großzügig geplante Voliere, dann brauch ich kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich mal keine Zeit für beaufsichtigten Freiflug habe und die Tiere nicht täglich raus dürfen.

    Mit der Zucht ist es (fast) das selbe wie mit der Zahmheit. Ein sprechendes, total zahmes, verschmustes Paar Goldbugs ist natürlich toll, wenn sie zudem noch zuchttauglich sind und gesunde Nachkommen ziehen, dann ist es perfekt.
    Tiere sind aber nun mal keine Microwelle, bei der man auf den Knopf drückt und sie macht das Essen warm. Sie haben ihren eigenen Kopf, ihren eigenen Rythmus, und ihr Instinkt verträgt sich oftmals nicht mit den Vorstellungen des Halters. All dessen bin ich mir sehr wohl bewusst und ich gehe nicht leichtfertig an die Sache heran.
    Wenn sie nicht zahm werden - Pech gehabt.
    Wenn sie nicht brüten, bzw. nicht zuchttauglich sind - Pech gehabt.
    Nicht die Vögel - sondern ich.
    Hab ich ja schließlich vorher gewusst, dass mir das passieren kann, dass ich zwei beißende Schreier hab, die keinen Nachwuchs auf die Reihe krieg.
    Genauso gut kann ich aber auch DAS perfekte Paar erwischen.

    Ich würde gerne züchten. Jedoch möchte ich nur ein Paar Meyers halten, und dann muss ich mich schon GANZ genau informieren, falls irgendwas schief geht hab ich kein zweites Paar, dem ich evtl ein Küken unterjubeln könnte.
    Bei den Wellis und auch bei den Aga´s hatte ich immer mehrere Paare angesetzt, so dass ich nicht in diese Problematik rutschen konnte.
    Priorität 1 hat für mich das geregelte, zufriedene Zusammenleben auf beiden Seiten (Mensch und Tier)
    Zahmheit und Zucht haben für mich in etwa den gleichen Stellenwert, wobei ich für ein glücklich brütendes Paar gerne auf einen Gutteil der Zahmheit verzichten kann. Nur komplett ohne Zahm is für mich eine Zucht ausgeschlossen. Da wäre ich zu unsicher, wenn ich noch nicht mal die Elterntiere handeln kann, was soll ich dann mit dem ganzen Nachwuchs erst anfangen? Auch würde sich die Abgabe an eventuelle Interessenten etwas schwierig gestalten, wenn ich mit Schutzkleidung und zitternd in den Vogelbereich gehen muss, um die Jungtiere zu zeigen ;)

    Von der Lautstärke her is es so:
    Ich bin gewöhnt, das Gequatsche von sechs Aga´s und bis zu 60 Wellis in der Wohnung zu haben, auch das gelegentliche Gekreische dieser Tiere in dieser Anzahl ist mir wohl bekannt.
    Gelegentlich ist es sehr wohl laut gewesen, aber mit der Zeit war es für mich einfach nur ein Hintergrundgeräusch.
    Verglichen mit den beiden Blaustirnamas die wir mal auf Pflege hatten, nahmen sich jedoch die Wellis und die Aga´s aus wie Taubstumme.
    Die Ama´s waren zwar die meißte Zeit ruhig, aber WENN sie geschrien haben dann kam es mir so vor als würde neben meinem Trommelfell ein Feuerwehrauto die Sirene anschalten. :(
    Die Lautstärke der Ama´s über längere Zeit hinweg, ohne Aussicht auf baldige Abholung, wäre mir dann doch definitiv viel zu viel.
    Durch Wellis und Aga´s fühlte ich mich jedoch, wie gesagt, sehr selten wirklich gestört.

    Die Meyers würden ja sozusagen im "Keller" (8ung, Anführungsstriche!) wohnen, die restlichen Mieter des Hauses würden also nicht allzuviel mitbekommen, wenn sich die Lautstärke in dem Bereich von, sagen wir mal, 25 kreischenden Wellis bewegt. Alles andere wäre mir zwar nicht zu laut, das Risiko einer Beschwerde durch die Nachbarn wäre mir aber dennoch wahrscheinlich zu hoch.
    Man müsste es sich anhören... ;)

    Danke schon mal für die Antworten. :)
     
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