Ist d. Span. Grippe e. Modell f. H5N1? Links, Comp.mod., Ausbreitung,

Diskutiere Ist d. Span. Grippe e. Modell f. H5N1? Links, Comp.mod., Ausbreitung, im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Epidemie 1918/19, ein modell zum Verständnis von H5N1? Beschreibung der Untersuchungen am 1918/19 Virus, das damals bevorzugt junge, gesunde...

  1. #1 Gänseerpel, 20. November 2005
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    Epidemie 1918/19, ein modell zum Verständnis von H5N1?
    Beschreibung der Untersuchungen am 1918/19 Virus, das damals bevorzugt junge, gesunde Menschen befiel und immungeschwächte verschonte,und die Schlussfolgerungen
    http://www.pbs.org/wgbh/amex/influenza/sfeature/latest.html
    Über die Interaktion und Reservoirbildung der Viruspopulationen:
    http://www.pbs.org/wgbh/amex/influenza/sfeature/trackers.html

    Interview mit J. Taubenberger, Canada, über die molekulare Entschlüsselung des Virus:
    http://www.ninthday.com/tauben.htm
    Ist die Einstallung doch eine sinnvolle Maßnahme? Computermodelle, Epidemiologisch orientierte Stragetien
    http://www.seattleweekly.com/features/0530/050727_news_flu.php
    http://www.worldchanging.com/archives/002268.html
    Auch inzureichende Gegenmaßnahmen können sinnvoll sein:
    http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/1115717v1


    Is the H5N1 virus airborne? http://www.fluwikie.com/index.php?n=Science.EarlyHistoryOfH5N1
     
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  3. #2 Vogelklappe, 20. November 2005
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    "Even minor changes in the virus's make-up, however, mean that new vaccines must be developed to combat it."
    Jetzt bewerte doch 'mal diese Aussage vor dem Hintergrund Deines vorherigen Links zu einem Impfstoff gegen H5N1 in der klinischen Prüfung, der nur bei einem Viertel der Probanden eine Antikörperantwort hervorgerufen hat und dennoch in Produktion geht, weil die französische Regierung ihn bestellt hat. Dies, obwohl in Wirklichkeit ein wirksames Mittel gegen ein noch zu mutierendes Pandemievirus gebraucht wird.
     
  4. #3 Bianca Durek, 20. November 2005
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    Bianca Durek † 06.08.2014

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  5. #4 Gänseerpel, 20. November 2005
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    Salut Almut,

    Das siehst du zu simplistisch:

    .

    Alles klar? Quelle:http://actu.voila.fr/Article/mmd--francais--journal_internet--medecine/051110074912.g8zjupbu.html
     
  6. #5 Vogelklappe, 20. November 2005
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    Aber wir wissen doch in diesem Fall schon, daß H5N1 selbst nicht pandemisch ist, Gänseerpel. Was nützt denn da bitte "pré-pandémique" ou "prototype" ? Bei diesen variablen Oberflächenproteinen ?
     
  7. #6 Vogelklappe, 20. November 2005
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    " ...daß Impfstoffe so angelegt sind, daß sie leichtere Formen von denjenigen Erkrankungen auslösen, die sie verhindern sollen... "
    Das schaffen nur in der Regel nur Lebendimpfstoffe. Bei den anderen hofft man, daß eine vergleichbare Abwehrreaktion entsteht. Bei der Polio-Schluckimpfung war es tatsächlich so, daß sich ungeimpfte Personen mit dem Impfvirus angesteckt haben, das von der Wildform eindeutig unterscheidbar ist, und zum Teil heute im Rollstuhl sitzen. Gehören übrigens zu den wenigen durchweg anerkannten Impfschadensfällen in Deutschland, da labortechnisch nicht bestreitbar. Man darf sich da schon fragen, warum Deutschland 10 Jahre länger als z. B. sein Nachbarland Dänemark gebraucht hat, um endlich diese Schluckimpfung abzuschaffen.

    "Aber sie wissen auch und geben es auch zu, daß es keine Möglichkeit gibt vorauszusagen, ob der Verlauf mild oder ernsthaft sein wird - oder tödlich."
    Mit zunehmender Anzahl kann man natürlich statistische Wahrscheinlichkeiten für Nebenwirkungen angeben, aber vertrauensbildend ist es sicher nicht, wenn dann nicht jeder Todesfall genau untersucht wird, schon allein, weil es Meldepflichten nur für von vorneherein vermutete Zusammenhänge gibt.

    Woher weiß man denn, daß eine Influenza-Lebendvakzine nicht mit einer latent vorhandenen harmlosen Variante zu einer gefährlichen mutiert ? Du suchst doch so fleißig nach Links, Gänseerpel, falls Dir das 'mal unterkommt...
     
  8. #7 Gänseerpel, 20. November 2005
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    Wie kommst darauf? H5N1 sagt wenig oder gar nichts über die Virulenz aus. Es bestehen x Untertypen "strains" die teils niedrig pathogen oder auch nicht sind. Einer der hochpathogenen ist Z 23

    Ob die Sanofi Variante zukunftfähig ist, haben wir schon diskutiert. Bei den Impfstoffen ist derzeit alles im fluß. Ich habe heute eine gute zusammen fassung gelesen, finde aber den Link nicht mehr. Da ich den Artikel nur überflogen habe, kann ich ihn nur unvollständig wiedergeben:
    Danach wenden viele Firmen rel alte Herstellungsverfahren (Hühnerembryonen) an, die vom Prinzip her aus den 20 iger Jahren stammen. Weil der Markt nicht besonders attraktiv ist (sic!), haben sich einige Firmen komplett zurückgezogen, andere investieren nicht in neue Verfahren, und wieder andere wollen nicht einsteigen. Durch die AI ist jetzt aber ein Ruck durch die Branche gegangen, und es gibt etliche vielversprechende Neuansätze. Da sich Innovationen aber nicht nach dem Fahrplan richten, ist aber unklar, wann Durchbrüche kommen (Haben wir vorher auch schon gewußt).
    Ich hab gerade nochmal vergeblich versucht, den Link zu finden, ich hätte ihn gerne im OT reingesetzt.

    mfg
     
  9. #8 Vogelklappe, 20. November 2005
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    Die spielt auch nicht die entscheidende Rolle. Sondern die Kontagiosität.

    Hier nur kurz die Definitionen:
    Virulenz: Bezeichnet die Aggressivität eines Krankheitserregers; dient als Maß für die Fähigkeit, eine Infektionskrankheit auszulösen.
    Kontagiosität: Ansteckungsfähigkeit eines Erregers; bezeichnet v.a. bei Wunden oder Körpersekreten die Möglichkeit, bei Kontakt Keime aus dem betroffenen Gebiet auf andere Personen zu übertragen und diese zu infizieren.
     
  10. #9 Gänseerpel, 20. November 2005
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    Auch die variiert von strain zu strain.

    Die Virulenz spielt für die Ausbildung einer Pandemie sehr wohl eine entscheidende Rolle.;) Außerdem ist die Virulenz natürlich i.a.wirtsabhängig.

    mfg
     
  11. Vogelklappe

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    Nicht für die reine Definiton (länderübergreifende bzw.weltweite, flächendeckende Ausbreitung). Nur für den Handlungsbedarf, den wir einer solchen Pandemie beimessen. Selbst der setzt ja erst ein, wenn Kaukasier im eigenen Land gefährdet sein könnten.
    Das gilt auch innerartlich, nur kann man sie da nicht in Wahrscheinlichkeiten vorhersagen.
     
  12. Gänseerpel

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    Wenn die das glaubst, kan ich auch nicht helfen. Oh mei oh mei, Almut

    Wo kannst du denn irgendwas mit venünftiger Wahrscheinlichkeit vorhersagen?

    mfg
     
  13. Vogelklappe

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    Die Wahrscheinlichkeit der Komplikationsrate bzw. von Todesfällen ist bei fast allen Infektionskrankheiten recht exakt in Prozent angebeben, egal welche Quelle Du nun nimmst.
    http://www.reisevorsorge.de/aktuelles.php
    Im Gegensatz zu denen nach Impfungen.
    Und eine fast 100%ige Todesfolge bei nicht sofort behandelter Tollwut z. B. halte ich auch für zutreffend, weil mir keine Übelebensfälle bekannt sind.
    Ebenso habe ich derzeit keinen Grund daran zu zweifeln, daß an H5N1 ca. 60 % der infizierten Menschen sterben.

    Dann erklär's mir doch bitte, Gänseerpel, warum Malaria und Schlafkrankheit, an denen in Afrika nach wie vor Hunderttausende jedes Jahr sterben, nicht die gleiche Aufmerksamkeit erfahren wie die "Vogelgrippe", an der gerade 'mal ca. 60 Personen gestorben sind.
     
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  15. Harry

    Harry Guest

    *kurz mal einmisch*

    Denke mal das ist ganz einfach zu erklären.

    1) Die Angst vor einer weltweiten Pandemie, die auch die Industrieländer relativ ungeschützt trifft.

    2) Bei Malaria als Beispiel gibt es ja Medikamente, der Druck auf Pharmaunternehmen ist nicht besonders groß hier neues zu entwickeln. Kostet nur viel Geld und die betroffenen Länder können es sich sowieso nicht leisten, sprich der Markt fehlt.

    lg,
    Harald
     
  16. Vogelklappe

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    Hallo Harald,

    Deiner Erklärung folge ich uneingeschränkt; es ging mir nur darum:
    Bei der Aufstellung eines Pandemieplans (bzw. ob es dazu überhaupt kommt) ist nicht die Erregervirulenz entscheidend, sondern die vermutete Wahrscheinlichkeit, mit der es Industrieländer trifft.

    Im Fall dieser Influenza gibt es ja auch ein Medikament, das sich die bislang betroffenen Länder aber ebenfalls nicht leisten können.
     
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