Ivomec-Resistenzen?

Diskutiere Ivomec-Resistenzen? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Huhu da draußen :0- , ich behandele meine Kanaries nun im zweiten Durchgang (erster vor zwei Wochen) mit Ivomec, weil die rote Vogelmilbe sich...

  1. tweety09

    tweety09 Neues Mitglied

    Dabei seit:
    8. April 2009
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Huhu da draußen :0- ,

    ich behandele meine Kanaries nun im zweiten Durchgang (erster vor zwei Wochen) mit Ivomec, weil die rote Vogelmilbe sich bei uns eingemietet hat. Umgebungsbehandlung selbstverständlich regelmäßig inklusive. Es sind deutlich weniger Sechsbeiner als anfangs, dennoch lässt mich folgendes stutzen: letzten Freitag hab ich meine Fiepen mit Ivomec als spot-on behandelt. Freitag morgens finde ich eine Milbe vollgesogen im weißen Kontrolllaken. Ich habe das Vieh in einen Gefrierbeutel verfrachtet und beobachtet. Nach ein- zwei Stunden schien die ziemlich tot - zumindest reglos im Tageslicht. ( in einem anderen Beutel krabbelt seit zwei Wochen eine ihrer Schwestern, ich weiß also, wovon ich spreche..;-)) Heute allerdings ist die alte Milbe wieder ziemlich topfit unterwegs...Wie kann das sein? Weiß irgendjemand, ob Resistenzen gegen Ivomec bekannt sind und ggf. ein Alternativmittel (frontline K?)?

    Lieben Dank für hoffentlich helfende Meinungen dazu.
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Alfred Klein, 19. Juli 2010
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.418
    Zustimmungen:
    146
    Ort:
    66... Saarland
    Hallo,

    So weit mir bekannt ist gibt es keine Resistenzen gegen Ivomec. Frontline basiert auf den fast gleichen Wirkstoffen wie Ivomec, den Avermectinen, so daß ich da keine Alternative sehe.
    Jedoch ist die Behandlung der Vögel müßig da man damit die rote Milbe nicht weg bekommt. Da hilft effektiv nur die absolut gründliste Behandlung der Umgebung, der Voliere, den kleinsten Ritzen und Spalten. Alles andere bringt nichts, das haben die Erfahrungen anderer Vogelhalter gezeigt.
    Also, wenn ich Deinen Text jetzt richtig gelesen habe hast Du am Morgen vor der Ivomecbehandlung, am Freitag, eine Milbe gefunden. Dann ist es kein Wunder daß die noch lebt, schließlich ist die letzte Kur mit Ivomec da ja schon zwei Wochen her gewesen und so lange wirkt das nicht. Übrigens ist die Standartbehandlung mit Ivomec drei mal in wöchentlichem Abstand, nicht 14-tägig.
     
  4. tweety09

    tweety09 Neues Mitglied

    Dabei seit:
    8. April 2009
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Neinnein, Freitags nachmittags haben sie das Ivomec bekommen, am morgen drauf war die Milbe im Tuch. Die Vögel waren also frisch "gedoped", so dass die doch von der hohen Anfangskonzentration (?) gerade hätte sterben müssen? Der zwei-Wochen-Rhythmus laut Tierarzt, der meint, dass Ivomec wirke 2 Wochen. Wie denn nun?
     
  5. #4 IvanTheTerrible, 19. Juli 2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Bitte immer genau überprüfen was man da schreibt...also war am Samstagmorgen eine Milbe im Laken und nicht am Freitag
    Wäre wohl wichtig zu wissen, in welcher Konzentration Ivermectin im Ivomec vorhanden war.
    Dann noch, ob es vorschriftsmäßig verabreicht wurde, z.B. auf der federlosen Stelle unter dem Flügel. Handelte es sich um die Lösung die mit einem Haftöl vermischt ist, die es auf der Haut haften lassen? Man kann es auch mit Wasser verdünnen, aber dann perlt es von der Haut ab und ist wirkungslos.
    Andererseits konnte die Milbe aber auch schon am Donnerstag gesaugt haben und wurde erst am Samstag gefunden.
    Intervalle alle 5-7 Tage, richtige Dosierung...0,12 - 0,2%ig, vorschriftsmäßig gemischt mit einem Haftöl.
    Ist dabei ein langwieriger Prozeß, da nur saugende Insekten erwischt werden, satte Insekten und Eier jedoch nicht, so das sehr oft Ivermectin eingesetzt werden muß, für meine Person zu oft, denn es ist ein starkes Gift, was nicht nur Insekten killt, sondern auch die Gesundheit des Vogels stark schädigt.
    Es gibt noch andere Mittel als dieses starke Gift.
    Ivan
     
  6. tweety09

    tweety09 Neues Mitglied

    Dabei seit:
    8. April 2009
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Wenn ich DAS jetzt wüsste...Mein Doc sprach von ´ner Konzentration von 0,4%, die Vögel bekommen heruntergerechnet 0,05 ml in den Nacken...Werde später mal versuchen, in Erfahrung zu bringen, womit er verdünnt hat.
    Welche Mittel würdest Du alternativ anwenden/ empfehlen?
     
  7. #6 IvanTheTerrible, 20. Juli 2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Chevitren, kann man auch dem Badewasser zusetzen.
    Bactazol hilft auch (Einsprühen). Solange nicht der Vogel angesprüht wird, muß man auch nicht rausfangen.
    Wichtig ist dies alle 5-7 tage zu wiederholen, besonders Ritzen, Nester..mögliche Versteckplätze...Tapeten, Verkleidungen.etc.
    0,4%ig ist zu hoch dosiert. Kann zu Nervenschaden führen.
    Zum Nachlesen:
    http://www.vogelforen.de/showthread...-%FCber-das-Trinkwasser.&highlight=Ivermectin
    Ivan
     
  8. tweety09

    tweety09 Neues Mitglied

    Dabei seit:
    8. April 2009
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    hab meinen Tierarzt noch nicht erwischen können...Wenn es aber doch arg zu hoch dosiert wäre - würde es dann nicht zumindest sämtliche Milben dahinraffen? Darüberhinaus sollen grad die Kanaries unheimlich empfindlich sein dem Ivomec ggü. - da die Federmeute sich aber sichtlich putzmunter zeigt kann´s eigentlich nicht zu gut gemeint sein? Unsicher bin ich mir nun echt, was die Trägerflüssigkeit angeht - sieht für mich stark nach wässriger, statt öliger Lösung aus...Na, ich bleib dran und werd den Herrn Tierarzt schon irgendwann erwischen.
    @ Ivan: lässt sich das Chevitren denn unbedenklich bei Kanarien anwenden, hab gesehen, dass das eigentlich für Tauben entwickelt worden ist?
     
  9. #8 IvanTheTerrible, 21. Juli 2010
    IvanTheTerrible

    IvanTheTerrible Guest

    Alles was für Tauben erforscht ist, läßt sich auch auf Ziervögel in etwas niedriger Dosierung anwenden.
    Die Taubenhalter sind den Ziervogelhaltern schon immer einige Schritte im Voraus gewesen.
    Es sollte an der Hand haften, nicht abperlen. Ist doch einfach zu überprüfen.
    Ivan
     
  10. baola

    baola Mitglied

    Dabei seit:
    5. März 2010
    Beiträge:
    119
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    A, A
    Hallo Tweety!
    Habe grade den Kampf gegen roten Milben hinter mir :k Die Zeit zeigt für wie lange die Viecher weg sind. Ich habe diesmal alleine gehandelt. Die TÄ (obwohl eine gute) hat immer nur eine Antwort auf Milben- Ivomec.. Sehr aufwändig, weil ich mehrere Vögel habe und für lange Zeit keine Lösung-die Milben kommen einfach immer wieder.
    Diesmal haben die Bactazol gekriegt. Ich habe gestern 7 Stunden gekämpft-alle Äste weg, Voliere und Vogelbauer auseinander bringen, mit Essigreiniger putzen, mit Bactazol gründlich besprühen (das habe ich 3 x gemacht auf dem Fall, wenn noch etwas da wäre ;))..., Boden habe ich auch behandelt..
    Um 1.00 nachts war ich fertig 8o- es krabelt heute definitiv nichts mehr und die Vögel schlafen ruhig...
    Es war des Kampfes wert :freude:
    In Paar Tagen geht es wohl wieder los :D mit der ganzer Spass.
    Ich drücke dir auch die Däume-und Ivan hat schon Recht(hat er eigentlich immer:zustimm:) -Ivomec muss nicht sein :k
     
  11. #10 Vogelstation, 22. Juli 2010
    Vogelstation

    Vogelstation Neues Mitglied

    Dabei seit:
    17. Juni 2010
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    88709 Meersburg/Bodensee
    Hallo Tweety09,

    ich habe seit über 28 Jahren Kanarienvögel.Ivomec ist schon heftik. Wenn ich dir einen guten Tip geben darf. Es gibt noch eine Alternative. In den ZG-Raiffeisenmärkten gibt es ein Produkt es heißt *BLATTANEX* . Für alle Fliegenden Insekten und alle Milbenarten. Es ist ein Fliegenstrib mit einer braunen Kautchukmasse, die für 42 m/2 ist.Man hängt es entweder in der Nähe vom Käfig oder direkt am Käfig. Kleine Räume die 1/2. Es ist geruchslos und man kann sogar in diesem Raum *essen*. In 2 Tagen ist der ganze Spuk vorbei. Blattanex hebt 1 Jahr und kostet nur € 12,89. Und die Vögel leben noch und haben keine Allergien, geschweige Federausfall. Für die Umgebung (Stangen, Käfig, Ritzen, Dach u.s.w.) gibt es von der Firma cdVet Naturprodukte GmbH (HSH Tiergesundheit) info@cdvet.de einen Milben-Ex Spray, der ebenfalls geruchslos ist. Sodas es keine Gefahr für den Kanarienbestand ist. Diesen Spray kann auf Vögel / andere Tiere, gegen den Feder/Fellstrich aufgesprüht werden. Inhalt Ohne Teebaumöl.Es sind Auszüge vom Menthol und Eukalyptusöl. Also ganz neutral. Meinen Vögel geht es gut. Loggt dich ein bei der Firma und probiere es aus. Ich benutze schon lange nichts mehhr anderes.
    Lbg. Vogelstation
     
  12. tweety09

    tweety09 Neues Mitglied

    Dabei seit:
    8. April 2009
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Na, wenn ich keine Ratschläge wollte, wäre ich wohl komplett fehl am Platze hier - lieben Dank dafür...:-)
    Ich habe für die Umgebungsreinigung anfangs mit Sebacil (Waschlösung, ursprünglich zur Behandlung der Schafräude - vom Tierarzt) geackert, später mit Ardap-Spray (auch vom Tierarzt)...Habe jetzt nunmehr den dritten Morgen keine zu Gesicht bekommen, was ja nun aber nach allen Auskünften (mir hat ein Schädlingsbekämpfer, der mich echt RICHTIG aufbauen wollte gesagt: "Der größte Fehler, den Du machen kannst, ist, davon auszugehen, dass die verschwunden sind, wenn Du keine mehr siehst...") auch kein verlässlicher Indikator ist...Mistiges Drecksviehzeug. ;-)
    @baola: was hat es nun mit dem Bactazol auf sich - hatte mir das auch ganz zu Anfang besorgt, die ausdrückliche Wirksamkeit gegen die Rote ist ja beschrieben; jedoch meinte mein Doc, dass es sich hierbei um ein reines Flächendesinfektionsmittel handelt und ergo nicht wirklich viel ausrichten kann...?
    Scheint ja offensichtlich keinen goldenen Standardweg zur Bekämpfung zu geben, auch wenn mich das erheblich entspannen würde in der Angelegenheit...Naja, irgendwas ist ja immer und ich werde berichten, wie´s bei uns weitergeht/ krabbelt...;-)
     
  13. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

    Dabei seit:
    30. Januar 2005
    Beiträge:
    918
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Gelsenkirchen
    Hi Tweety,

    Der Schädlingsbekämpfer hatte Recht.:zwinker: Magst mir nicht mal "Erfahrungsberichte" zumailen?

    Nun zur Vogelmilbe: Es gibt den Standardweg zur Bekämpfung, doch er ist sehr mühsam und ich gewinne immer mehr den Eindruck bei solchen Threads das man sich genau diese Mühe nicht machen möchte; welche Gründe auch immer dafür zum Tragen kommen. So werden sich Tonnen von Infos aus dem Netz geholt und wundert sich wenn sie bei dem einen oder anderen nicht funktionieren. Das erinnert mich an einen Satz den ich mal las: Wer viel denkt, geht viel irre. Denkt doch einfach mal an Eure eigenen Berufe; wundert ihr Euch nicht was da so manches mal an halbwissen rüberkommt was aber von einigen immer wieder als Kasus knaktus hingestellt wird.
    Frage: Was verstehen die meisten hier unter "Umgebungsbehandlung"? Den Kafig? Den Raum? Dafür reichen 250ml Bactazol nicht aus. Die Kernaussage der in der Schädlingsbekämpfung tätigen Wissenschaft (und das sind beileibe nicht nur die Biologen der herstellenden Industrie) ist: Eine Befallstilgung der roten Vogelmilbe ist nur selten bzw.schwer zu erreichen, daher sollte das Ziel sein den Bestand wenigsten einzudämmen. Ein weiterer: Die alleinige Beahndlung des Raumes in dem sich die Wirtstiere aufhalten, macht wenig Sinn und ist selten erfolgreich.
    Mehr brauche ich dazu wohl nicht zu sagen. Ein Wundermittel nach dem ständig gesucht wird, gibt es nicht. Die Erwartungshaltungen sind zu anspruchsvoll unterstützt durch vollmundige Versprechen einiger Hersteller. Egal für welche Methode man sich entscheidet -ob giftig, ungiftig- ein Erfolg ist abhängig vom richtigen Vorgehen und vor allem durch einzurichtende Kontrollmechanismen und gegebenenfalls Wiederholungen (So testen die Biologen auch, oft jahrelang. Daher kommen die Erfahrungen und der Lehrstoff). Selten tilgt man einen Befall gleich beim ersten Mal,bei so einem schwierigen Tier wie die rote Vogelmilbe also noch weniger. Kontrollmechanismen (z.B. Klebefallen) sollten ständig eingerichtet werden und wenn diese monatelang bis zu einem Jahr nicht mehr belaufen sind, dann kann man einigermaßen sicher sein den Befall getilgt zu haben. Außerdem hat das den Vorteil das man viel weniger Insektizide einsetzen muß als durch ständiges ausbringen von Insektiziden bis man nichts mehr sieht; und nach einigen Wochen oder Monaten geht der Mist von vorne los.

    Ihr solltet Euch bewußt sein das die Milben lange Wege gehen und ein Eindringen über die Fenster für sie überhaupt kein Problem darstellt. Sie können also durchaus von draußen kommen. Man sollte vielleicht auch mal außerhalb des Hauses nach verlassenen Vogelnester suchen (darin können sie auch wunderbar überwintern), Vogelkot an Wände den man entfernen sollte. Die Ursachen können sehr vielfältig sein und nach denen sollte man suchen. Wem das -was ich durchaus verstehe - zuviel ist, sollte mindestens im Raum anfangen. Wer die Kosten für einen SBk scheut -was ich auch verstehen kann, billig sind wir nun wirklich nicht- sollte sich Sprühdosen mit langer Kanüle beschaffen und jede nur erdenkliche Ritze und Spalten, Hohlräume, dunkle Stellen z.B. hinter Schränken, kurz ansprühen (Karl May läßt grüßen). Eine Flächenbehandlung mit einem mikroverkapselten Insktizid ist sehr sinnvoll, da die Tiere nachts über diese Kontakflächen laufen müssen und dabei abgetötet werden. Mikroverkapselte Insektizide dampfen nicht aus und töten erst wenn die Kapselung den Magen erreicht. Allein das kann ein Prozeß von Stunden sein. Außerdem riechen diese Mittel nicht. Für solche Behandlungen sind 250ml Bactazol mit Sicherheit nicht ausreichend. Nach der Behandlung muß kontrolliert werden. Sagte ich schon. Wenn man nach einer Flächenbehandlung (z.B abspritzen der Fußleisten) ein indikativ (Austreibeeffekt) wirkendes Kurzzeitspray nimmt (Pyrethrum-Extrakt 1%ig ohne Zusätze,) treibt man die Tiere aus ihren Verstecken direkt in den Film des Kontaktspray. Eine leicht tötende Wirkung hat es nebenbei. solche Sprays wirken nur wenige Stunden und hinterlassen keine Rückstände. Eine Raumvernebelung auf jeden Fall unterlassen. Sie ist teuer, sinnlose Insktizidausbringung und man erreicht maximal einen Promilleteil der Milben die in ihren Verstecken sehr geschützt leben. Wie man sieht, sollte man verschiedene Dinge miteinander kombinieren. Dazu gehört auch die parallele Behandlung der Tiere durch den TA. Bei ungiftigen Methoden dauert es eben etwas länger. In oder vor den Käfigen/Volieren kann man repellierende Mittel ansetzen (nach gründlicher Milbenbefreiung), hier hat doch irgendein User einen vielversprechedes Mittel verlinkt. Nach den Wirkstoffen zu urteilen müßte es eine stark abschreckende Wirkung haben sodaß die Milben an die Vögel nicht rankommen.

    Hört also auf nach dem ultimativen Spray zu suchen und konzentriert Euch mehr auf die richtige Anwendung verbunden mit, allerdings, ein wenig Mühe. Tiere und Umwelt werden es Euch danken. Die Biologie der Tiere, Entwicklungsstadien, optimale Lebensverhältnisse usw. helfen bei Berechnung ob man Kurz-oder Langzeitmittel einsetzen sollte. Immer dran denken: Insektizide dringen nicht in Puppen oder Eistadien ein. Absenken von Raumtemperaturen kann ebenfalls hilfreich sein.

    Nachfolgend ein paar Daten (Farbe usw. spare ich aus)

    Eiablage: 18-30 ° C in Ritzen und Spalten in Gelege von 4-8 ca. 12-24 Std nach Blutaufnahme.

    Eizahl: 150 bis 180

    Häutungen: 3

    Entwicklungsdauer: 10bis 13 Tage (4-5 Larve plus 6 bis 8 Nymphenstadium)

    Hungerfähigkeit: Larve nimmt keine Nahrung auf, Adulte bis 5 Monate, nicht fortpflanzungsfähig nach Saugen am Fehlwirt (Mensch)

    Optimale Entwicklung: 7 Tage (10 T) bei 24 bis 28 °C/80-90% r LF

    Entwicklungsstopp: k. A.

    Embryonalentwicklung: bei Optimum 2 T. meist 4 Tage

    (nach Dr. Udo Sellenschlo, Hygieneinstitut Hamburg)


    Viel Glück und Erfolg wünscht Euch Georg
     
  14. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

    Dabei seit:
    9. Januar 2008
    Beiträge:
    7.826
    Zustimmungen:
    19
    Ort:
    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    @ Georg
    was wäre wenn man in schwer zugängliche Ecken und Ritzen Propoxur einstreut?
    Wäre das nicht auch eine Option? Denke da so an Altbau Dielenfugen etc. und evtl. Fensterübergänge im Mauerwerk...

    Manno, det is scho wida so heiß in meina Citty *schnauf, schwitz....*:k
     
  15. tweety09

    tweety09 Neues Mitglied

    Dabei seit:
    8. April 2009
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    ...da schau, wie gut ich zuhören kann! ;-) Hab Dir gemailt.
     
  16. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  17. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

    Dabei seit:
    30. Januar 2005
    Beiträge:
    918
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Gelsenkirchen
    Hi tweety,
    habe ich bereits gelesen, aber Du warst garnicht gemeint. Nickverwechslung:)

    HG, Georg
     
  18. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

    Dabei seit:
    30. Januar 2005
    Beiträge:
    918
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Gelsenkirchen
    Hallo Tiffy,

    Sicherlich wäre das eine Option, obwohl Pulver für Hohlräume oder wenig bis nicht begangene Objekte gedacht sind. Es müßte auch gut abgedeckt werden (Teppich), sonst wirds bei der näachsten Lüftung aufgewirbelt und wird lustig eingeatmet. Bei sochen Gegebenheiten tuts ein giftloses Pulver auch, hält länger, dauert allerdings etwas bis zum Eintritt der Wirkung. Pyrethrum, BioAllethrin, BioResmethrin würde ich allerdings dem Propoxur vorziehen, da diese in bedenkenlose Substanzen zerfallen.

    HG
     
Thema:

Ivomec-Resistenzen?